{"id":27269,"date":"2024-04-12T08:36:12","date_gmt":"2024-04-12T05:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/abbau-von-arbeitsplatzen-thyssenkrupp-dampft-duisburger-stahlproduktion\/"},"modified":"2024-04-12T08:36:12","modified_gmt":"2024-04-12T05:36:12","slug":"abbau-von-arbeitsplatzen-thyssenkrupp-dampft-duisburger-stahlproduktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/abbau-von-arbeitsplatzen-thyssenkrupp-dampft-duisburger-stahlproduktion\/","title":{"rendered":"&#8220;Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen&#8221;: Thyssenkrupp d\u00e4mpft Duisburger Stahlproduktion"},"content":{"rendered":"<p>Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Etwa 13.000 Menschen arbeiten in der Stahlproduktion in Duisburg. Wie viele Stellen abgebaut werden, ist noch unklar.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24867646-1712894406000\/16-9\/750\/453320716.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Etwa 13.000 Menschen arbeiten in der Stahlproduktion in Duisburg. Wie viele Stellen abgebaut werden, ist noch unklar.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Gestiegene Energiekosten und zunehmender Importdruck. Thyssenkrupp k\u00fcndigt an, die Stahlproduktion in Duisburg deutlich herunterzuschrauben. Arbeitspl\u00e4tze sollen bis 2026 reduziert werden. Das Unternehmen plant, sich neu aufzustellen, h\u00e4lt aber am Ziel einer klimaneutralen Produktion ab 2045 fest.<\/strong><\/p>\n<p>Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel will seine Produktionskapazit\u00e4ten in Duisburg deutlich reduzieren. Damit werde &quot;auch ein noch nicht bezifferbarer Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen verbunden sein&quot;, teilte die Stahlsparte des Industriekonzerns in Duisburg mit. Dieser werde auch nachgelagerte Weiterverarbeitungsstufen sowie die Verwaltungs- und Dienstleistungsbereiche betreffen. In der Sparte arbeiten derzeit rund 27.000 Menschen, davon 13.000 in Duisburg. Bis Ende M\u00e4rz 2026 besteht jedoch eine Besch\u00e4ftigungsgarantie. &quot;Es ist das erkl\u00e4rte Ziel, betriebsbedingte K\u00fcndigungen auch weiterhin zu vermeiden&quot;, hie\u00df es in der Mitteilung.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/thyssenkrupp-109270\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kursdaten.n-tv.de\/teleboerse\/3077\/chartNG.gfn?instrumentId=109270&amp;chartType=0&amp;subProperty=3&amp;width=720&amp;height=540&amp;time=300\" alt=\"Thyssenkrupp\"\/><figcaption> <strong>Thyssenkrupp<\/strong>  4,90 <\/figcaption><\/a> <\/figure>\n<p>&quot;Die vorgesehenen Ma\u00dfnahmen sind zum Erhalt der Wettbewerbsf\u00e4higkeit zwingend notwendig, um die Stahlproduktion am Standort Duisburg in eine gesicherte Zukunft zu f\u00fchren&quot;, erkl\u00e4rte das Unternehmen. Auch w\u00fcrden damit hochwertige Arbeitspl\u00e4tze langfristig abgesichert und die Grundversorgung mit Stahl f\u00fcr die industrielle Wertsch\u00f6pfung in Deutschland widerstandsf\u00e4hig aufgestellt. &quot;Tiefgreifende Optimierungen im Produktionsverbund sollen Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Profitabilit\u00e4t signifikant steigern.&quot; <\/p>\n<p>Ziel sei es, Thyssenkrupp Steel unter anhaltend herausfordernden Marktbedingungen zukunftsf\u00e4hig aufzustellen. Kern der Neuaufstellung werde eine Reduzierung der installierten Produktionskapazit\u00e4ten auf etwa 9 bis 9,5 Millionen Tonnen pro Jahr sein. Dies entspreche etwa dem Niveau der vergangenen drei Jahre. &quot;Die heutige Produktionskapazit\u00e4t ist dagegen auf rund 11,5 Millionen Tonnen ausgelegt.&quot; In den 11,5 Millionen Tonnen sind auch die vom Duisburger Unternehmen HKM produzierten Stahlmengen enthalten, an dem Thyssenkrupp Steel zu 50 Prozent beteiligt ist.<\/p>\n<h2>Energiekosten und Importdruck<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Der-Stahlkonzern-der-mit-Wildwestmanieren-geschmiedet-wurde-article24810187.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"4620758.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24810196-1710656164000\/17-6\/1136\/4620758.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  17.03.24    25 Jahre Thyssenkrupp Der Stahlkonzern, der mit &quot;Wildwestmanieren&quot; geschmiedet wurde    <\/p>\n<p>Mit der geplanten Neuaufstellung reagiere man einerseits auf die anhaltend schwache Konjunktur, vor allem aber auf mittel- und langfristige strukturelle Ver\u00e4nderungen auf dem europ\u00e4ischen Stahlmarkt und in entscheidenden Kunden- und Zielm\u00e4rkten. Dazu geh\u00f6rten vor allem in Deutschland die hohen und durch klimapolitische Zielsetzungen weiter steigenden Energiekosten sowie ein ungebremst steigender Importdruck, \u00fcberwiegend aus Asien. <\/p>\n<p>Die Pl\u00e4ne der Neuaufstellung w\u00fcrden nun weiter konkretisiert. Anschlie\u00dfend will das Unternehmen sie mit der Mitbestimmung sowie den zust\u00e4ndigen Gremien des Stahlbereichs beraten. Das Unternehmen betonte, dass am Umbau der Produktion in Richtung klimaneutrale Stahlerzeugung festgehalten wird. &quot;Der Bau der ersten Direktreduktionsanlage am Standort Duisburg wird weiter wie geplant umgesetzt, mit Unterst\u00fctzung durch die daf\u00fcr von Bund und Land freigegebenen F\u00f6rdermittel.&quot; Auch die Zielsetzung, bis sp\u00e4testens 2045 vollst\u00e4ndig klimaneutral zu produzieren, bleibe uneingeschr\u00e4nkt bestehen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, gri\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Etwa 13.000 Menschen arbeiten in der Stahlproduktion in Duisburg. Wie viele Stellen abgebaut werden, ist noch unklar. Gestiegene Energiekosten und zunehmender Importdruck. Thyssenkrupp k\u00fcndigt an, die Stahlproduktion in Duisburg deutlich herunterzuschrauben. Arbeitspl\u00e4tze sollen bis 2026 reduziert werden. Das Unternehmen plant, sich neu aufzustellen, h\u00e4lt aber am Ziel einer klimaneutralen Produktion ab 2045 fest. 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