{"id":2722,"date":"2020-09-23T04:09:50","date_gmt":"2020-09-23T01:09:50","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-09-23T04:09:50","modified_gmt":"2020-09-23T01:09:50","slug":"corona-news-am-mittwoch-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Corona-News am Mittwoch: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/2968f3de-c573-42ae-aea7-9f1f2bb4428b_w948_r1.77_fpx63_fpy60.jpg\" title=\"Roman Prymula nach seiner Ernennung zum neuen Gesundheitsminister Tschechiens\" alt=\"Roman Prymula nach seiner Ernennung zum neuen Gesundheitsminister Tschechiens\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Roman Prymula nach seiner Ernennung zum neuen Gesundheitsminister Tschechiens<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Vit Simanek \/ imago images\/CTK Photo<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Renommierter Van-Cliburn-Musikwettbewerb verschoben<\/h3>\n<p><strong>02.42 Uhr: <\/strong>Wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie ist der renommierte Van-Cliburn-Musikwettbewerb zum ersten Mal in seiner fast 60-j\u00e4hrigen Geschichte verschoben worden. Der Klavier-Wettbewerb, der normalerweise alle vier Jahre stattfindet, solle statt im Sommer 2021 nun im Sommer 2022 \u00fcber die B\u00fchne gehen, teilten die Veranstalter in Forth Worth im US-Bundesstaat Texas am Dienstag mit. Unter anderem wegen anhaltender Reisebeschr\u00e4nkungen und Planungsunsicherheiten sei es nicht m\u00f6glich gewesen, die Veranstaltung im kommenden Jahr abzuhalten.<\/p>\n<p>Zuletzt hatte 2017 der s\u00fcdkoreanische Pianist Yekwon Sunwoo den Wettbewerb und ein Preisgeld in H\u00f6he von 50.000 Dollar gewonnen. Die Veranstaltung ist nach dem US-Pianisten Van Cliburn (1934-2013) benannt, der 1958 als erster Amerikaner den Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewann und damit in den USA zum Volkshelden wurde.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne und Linke wollen gegen AfD-Maskenverweigerer im Bundestag vorgehen<\/h3>\n<p><strong>01.42 Uhr: <\/strong>Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen fordern Gr\u00fcne und Linke sch\u00e4rfere Regeln, um im Bundestag gegen Maskenverweigerer in der AfD-Fraktion vorgehen zu k\u00f6nnen. &quot;Wir werden anregen, die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes festzuschreiben&quot;, sagte Britta Ha\u00dfelmann, Parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Gr\u00fcnen, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Jan Korte von der Linken-Fraktion sagte den Bl\u00e4ttern, wenn es notwendig sei, werde man &quot;auch \u00fcber die Hausordnung sprechen&quot;.<\/p>\n<p>Korte betonte: &quot;Bei der AfD denken sie offenbar, dass f\u00fcr sie nicht dieselben Regeln gelten wie f\u00fcr die normale Bev\u00f6lkerung, nur weil sie Abgeordnete sind.&quot; Es gelte, daf\u00fcr zu sorgen, &quot;dass Abgeordnete aus Risikogruppen ihr Mandat sicher wahrnehmen k\u00f6nnen, ohne von AfD-Angeh\u00f6rigen in Gefahr gebracht zu werden&quot;. Ha\u00dfelmann kritisierte ebenfalls die AfD-Abgeordneten: &quot;Sie tragen demonstrativ keinen Mund-Nase-Schutz, halten keinen Abstand oder stehen bei namentlichen Abstimmung ohne Maske eng zusammen.&quot; Auch SPD-Fraktionsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Carsten Schneider monierte bei Funke, viele AfD-Abgeordnete gef\u00e4hrdeten &quot;nicht nur die Gesundheit anderer im Parlamentsbetrieb, sondern scheitern auch daran, einer Vorbildfunktion gerecht zu werden&quot;.<\/p>\n<p>Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) hatte vergangene Woche alle Mitglieder des Parlaments &quot;mit Nachdruck&quot; zum konsequenten Maskentragen in den R\u00e4umlichkeiten des Bundestags ermahnt. Die AfD-Fraktion stellt es nach eigenen Angaben ihren Abgeordneten frei, selbst \u00fcber das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu entscheiden.<\/p>\n<h3><strong>Saudi<\/strong>-Arabien erlaubt schrittweise wieder kleine Wallfahrt<\/h3>\n<p><strong>01.10 Uhr: <\/strong>Saudi-Arabien will die muslimische Wallfahrt Umrah nach sieben Monaten Corona-Auszeit schrittweise und unter strengen Auflagen wieder erlauben. Die zweitgr\u00f6\u00dfte Wallfahrt nach dem sogenannten Hadsch war Ende Februar aus Sorge einer Ausbreitung des Coronavirus verboten worden. Ab dem 4. Oktober soll die kleine Wallfahrt nach Mekka zun\u00e4chst f\u00fcr Gl\u00e4ubige, die sich im Land befinden, wieder machbar sein, teilte das saudische Innenministerium mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA am Dienstagabend meldete.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum Hadsch kann die Umrah jederzeit durchgef\u00fchrt werden. Jedes Jahr reisen daf\u00fcr Millionen Muslime in das K\u00f6nigreich. Das Gesch\u00e4ft mit den Pilgern z\u00e4hlt nach dem \u00d6l zu den wichtigsten Einnahmequellen f\u00fcr Saudi-Arabien.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sollen nur 6000 Pilger pro Tag in der Gro\u00dfen Moschee in Mekka zugelassen werden. Dort werde f\u00fcr gen\u00fcgend Abstand zwischen den Gl\u00e4ubigen gesorgt. Ab dem 18. Oktober werde das K\u00f6nigreich 15.000 Pilger zulassen, teilte die Beh\u00f6rde mit. Dann sollen auch die Gebete in der Moschee mit dem Grab des Propheten Mohammed in der Stadt Medina wieder aufgenommen werden. Muslime im Ausland d\u00fcrften ab dem 1. November wieder die Wallfahrt ins K\u00f6nigreich aufnehmen. Dann sollen insgesamt 20.000 Pilger pro Tag zugelassen werden. <\/p>\n<h3><strong>Lufthansa<\/strong> will Passagieren Schnelltests zur Verf\u00fcgung stellen<\/h3>\n<p><strong>00.50 Uhr: <\/strong>Die Lufthansa will im Oktober damit beginnen, Passagieren Corona-Schnelltests zur Verf\u00fcgung zu stellen. Das sagte Konzernmanager Bj\u00f6rn Becker in einer Telefonkonferenz. Er verweist auf entsprechende Angebote von Pharmakonzernen wie Abbott Laboratories und Roche. Seinen Worten zufolge erw\u00e4gt die Lufthansa, Testzentren auf Flugh\u00e4fen in den USA und Kanada zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<h3><strong>Forschung von Pharmafirmen: <\/strong><strong><em>Impfstoff im Schnellverfahren<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>00.40 Uhr: <\/strong>Drei Pharmafirmen haben Studienprotokolle f\u00fcr die Corona-Impfstoffentwicklung ver\u00f6ffentlicht. Zwei k\u00f6nnten die Untersuchungen vorzeitig abbrechen und eine Notfallzulassung beantragen. Wenn die US-Beh\u00f6rden nicht doch noch die Standards versch\u00e4rfen. Lesen Sie hier mehr:<\/p>\n<h3>Tschechien: Bars m\u00fcssen fr\u00fcher schlie\u00dfen<\/h3>\n<p><strong>00.20 Uhr:<\/strong> In Tschechien stehen laut Gesundheitsminister Roman Prymula sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus kurz bevor: Ab Donnerstag m\u00fcssen Bars um 22 Uhr schlie\u00dfen, auch bei der Zuschauerzahl bei Sportveranstaltungen werde es neue Regeln geben, sagte der Nachfolger von Adam Vojt\u011bch, der Anfang der Woche inmitten steigender Infektionszahlen als Gesundheitsminister zur\u00fcckgetreten war, in einem Fernsehinterview. Das Gesundheitsministerium werde am Mittwoch weitere Einzelheiten bekanntgeben.<\/p>\n<p>Tschechien hatte am Dienstag laut Angaben des Ministeriums 837 Neuinfektionen verzeichnet, nach 1467 am Montag. In den letzten Wochen war die Zahl der t\u00e4glichen Corona-Neuinfektionen in Tschechien rapide angestiegen. Fast t\u00e4glich waren neue H\u00f6chstst\u00e4nde zu vermelden. Experten sprachen von einer &quot;zweiten Welle&quot; des Infektionsgeschehens. Vojt\u011bch wollte die Ma\u00dfnahmen schon fr\u00fcher versch\u00e4rfen, wurde aber teilweise von Regierungschef Andrej Babi\u0161 wieder zur\u00fcckgepfiffen.<\/p>\n<p>Premierminister Babis hatte am Dienstag gesagt, dass die Gesundheitsdienste des Landes \u00fcberfordert seien. Die Regierung werde sich darauf konzentrieren, gen\u00fcgend Krankenhauskapazit\u00e4ten bereitzustellen. Am Montag hatte Babi\u0161 den Epidemiologen Prymula als Nachfolger ernannt.<\/p>\n<h3>Nike steigert Gewinn kr\u00e4ftig &#8211; Coronakrise sorgt f\u00fcr Online-Absatz<\/h3>\n<p><strong>00.15 Uhr:<\/strong> Der Online-Shopping-Boom w\u00e4hrend der Corona-Pandemie hat Nike im j\u00fcngsten Gesch\u00e4ftsquartal zu deutlich mehr Gewinn verholfen. In den drei Monaten bis Ende August verdiente der weltgr\u00f6\u00dfte Sportartikelhersteller 1,5 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro), wie er am Dienstag nach US-B\u00f6rsenschluss mitteilte. Das entspricht einem Anstieg um elf Prozent im Jahresvergleich.<\/p>\n<p>Nikes Erl\u00f6se im digitalen Gesch\u00e4ft kletterten um 82 Prozent. Vor allem in China verbuchte Nike deutlich mehr Nachfrage. Dennoch sank der konzernweite Umsatz insgesamt um knapp ein Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar. Dank niedrigerer Ausgaben blieb unterm Strich trotzdem wesentlich mehr in der Kasse als vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Die Erwartungen der Analysten konnte Nike mit den Quartalszahlen klar \u00fcbertreffen, Anleger lie\u00dfen die Aktie nachb\u00f6rslich zun\u00e4chst um mehr als acht Prozent steigen. Seit Jahresbeginn hat der Kurs bereits um \u00fcber 15 Prozent zugelegt. Im Vorquartal hatte Nike aufgrund geschlossener L\u00e4den und hoher Sonderkosten angesichts der Corona-Pandemie noch einen hohen Verlust hinnehmen m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Eurostat: Zahl der Asylbewerber sinkt in Coronakrise drastisch<\/h3>\n<p><strong>00.10 Uhr: <\/strong>Die Coronakrise hat zu einem deutlichen R\u00fcckgang der Asylbewerberzahlen in der EU gef\u00fchrt. Im zweiten Quartal 2020 sei die Zahl der Erstantr\u00e4ge auf internationalen Schutz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 68 Prozent auf rund 46.500 gesunken, teilte die EU-Statistikagentur Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Dieser starke R\u00fcckgang sei auf die Notfallma\u00dfnahmen zur\u00fcckzuf\u00fchren, die die EU-Staaten seit Anfang M\u00e4rz wegen der Coronavirus-Pandemie ergriffen h\u00e4tten. Insgesamt habe es innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 196.600 Erstantr\u00e4ge auf Asyl gegeben. Zuerst hatte die Funke Mediengruppe dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p>Die meisten Antr\u00e4ge &#8211; fast ein Drittel (14.200) &#8211; wurden zwischen April und Juni in Deutschland gestellt. Im Verh\u00e4ltnis zur Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe liegt das kleine EU-Land Zypern jedoch mit 880 Antr\u00e4gen auf dem ersten Platz. Die meisten Antr\u00e4ge EU-weit stellten Syrer (7700).<\/p>\n<h3>Madrids Regionalregierung warnt vor Lockdown f\u00fcr ganze Hauptstadt<\/h3>\n<p><strong>00.05 Uhr:<\/strong> Angesichts der weiter rasant steigenden Zahl an Corona-Infektionen in Madrid hat Regionalpr\u00e4sidentin Isabel D\u00edaz Ayuso vor einem Lockdown auch der gesamten Hauptstadtregion gewarnt. Bereits seit Montag sind Wohngebiete mit insgesamt 850.000 Einwohnern teilweise abgesperrt. Die Bewohner d\u00fcrfen sie nur verlassen, um unter anderem zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt zu gehen. &quot;Es macht keinen Sinn, Beschr\u00e4nkungen in einigen Vierteln anzuordnen und in anderen nicht&quot;, sagte Ayuso spanischen Medien zufolge am Dienstag. Sie schloss nicht aus, dass wom\u00f6glich auch die ganze Hauptstadtregion mit insgesamt 6,6 Millionen Einwohnern betroffen werden k\u00f6nnte, wie die Zeitung &quot;El Pa\u00eds&quot; berichtete.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich liegt die Zahl der Neuinfektionen nach Informationen vom Dienstag bereits in 16 weiteren Stadtgebieten ebenso wie in den bereits teilweise abgeriegelten Gegenden bei \u00fcber 1000 je 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen. Zur Einordnung: In Deutschland liegt dieser Wert derzeit bei 13,5 auf sieben Tage gerechnet. Die Vergleichszahl zu Madrid w\u00e4re also rein rechnerisch 27 zu gut 1000.<\/p>\n<p>Mit mehr als 680.000 Infektionen und 30.900 Toten ist Spanien das von der Pandemie am heftigsten getroffene Land Westeuropas. Etwa ein Drittel der F\u00e4lle wird in Madrid registriert. F\u00fcr ganz Spanien wies das Gesundheitsministerium am Dienstag 10.799 Neuinfektionen binnen der vergangenen 24 Stunden sowie Nachmeldungen aus vergangenen Tagen aus. Im selben Zeitraum habe es 241 weitere Corona-Tote gegeben.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Roman Prymula nach seiner Ernennung zum neuen Gesundheitsminister Tschechiens Foto:\u2002 Vit Simanek \/ imago images\/CTK Photo Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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