{"id":27215,"date":"2024-04-02T23:08:43","date_gmt":"2024-04-02T20:08:43","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hunger-nach-gerechtigkeit-44-staaten-russland-muss-kriegsschaden-bezahlen\/"},"modified":"2024-04-02T23:08:43","modified_gmt":"2024-04-02T20:08:43","slug":"hunger-nach-gerechtigkeit-44-staaten-russland-muss-kriegsschaden-bezahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hunger-nach-gerechtigkeit-44-staaten-russland-muss-kriegsschaden-bezahlen\/","title":{"rendered":"&#8220;Hunger nach Gerechtigkeit&#8221;: 44 Staaten: Russland muss Kriegssch\u00e4den bezahlen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Der ukrainische Au\u00dfenminister Kuleba sieht einen &quot;Hunger des ukrainischen Volkes nach Gerechtigkeit&quot;.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24845720-1712084066000\/16-9\/750\/imago0443122183h.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Der ukrainische Au\u00dfenminister Kuleba sieht einen &quot;Hunger des ukrainischen Volkes nach Gerechtigkeit&quot;.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Vertreter von 44 Staaten beraten \u00fcber M\u00f6glichkeiten der strafrechtlichen Verfolgung von Kriegsverbrechen in der Ukraine. Dabei ist klar: Der Aggressor Russland soll f\u00fcr die Sch\u00e4den aufkommen. Eine Finanzierungsidee gibt es bereits.<\/strong><\/p>\n<p>Russland muss nach dem Willen von 44 Staaten f\u00fcr Kriegssch\u00e4den in der Ukraine bezahlen. Zugleich sollte es wegen des Aggressionskrieges strafrechtlich verfolgt werden. Russland m\u00fcsse zur Verantwortung gezogen werden, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung zum Abschluss eines internationalen Ministertreffens in Den Haag.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wir-erkennen-die-Frontlinie-des-neuen-Kalten-Krieges-article24845189.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Ukrainische Soldaten feuern eine Haubitze auf russische Stellungen. Die Ukraine leidet massiv unter Munitionsmangel f\u00fcr Artillerie. Nun soll Kiew neue Munition zur Verteidigung erhalten.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24816581-1710961071000\/17-6\/1136\/Ukrainische-Soldaten-feuern-eine-Haubitze-auf-russische-Stellungen.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  02.04.24    Reisners Blick auf die Front &quot;Wir erkennen die Frontlinie des neuen Kalten Krieges&quot;    <\/p>\n<p>Minister sowie Vertreter der EU-Kommission und internationaler Justizbeh\u00f6rden hatten auf Einladung der Ukraine und der Niederlande \u00fcber M\u00f6glichkeiten der strafrechtlichen Verfolgung von Kriegsverbrechen in der Ukraine beraten. Auch Vertreter nichteurop\u00e4ischer L\u00e4nder wie die USA, Kanada und Australien nahmen teil. M\u00f6glicherweise soll ein internationales Tribunal zur Verfolgung der russischen Aggression errichtet werden. <\/p>\n<p>So wurde das erste Register f\u00fcr Kriegssch\u00e4den in Betrieb genommen. Mehr als einhundert Schadenersatzforderungen gingen bisher ein. &quot;Dies ist der erste Schritt zu voller Entsch\u00e4digung&quot;, sagte die niederl\u00e4ndische Au\u00dfenministerin Hanke Bruins Slot. Daf\u00fcr soll Russland aufkommen. M\u00f6glicherweise sollen die beschlagnahmten russischen Geldmittel genutzt werden.<\/p>\n<h2>120.000 mutma\u00dfliche Kriegsverbrechen<\/h2>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte in einer Videobotschaft die internationale Gemeinschaft gedr\u00e4ngt, sich mit vereinten Kr\u00e4ften f\u00fcr die Verfolgung von russischen Kriegsverbrechen einzusetzen. Die Aggressoren m\u00fcssten f\u00fcr ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Selenskyj. Die Botschaft m\u00fcsse klar sein: &quot;Gerechtigkeit ist st\u00e4rker als der Krieg des Kreml.&quot;<\/p>\n<p>Der ukrainische Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba sprach vom &quot;Hunger des ukrainischen Volkes nach Gerechtigkeit&quot;. Er erinnerte an das Massaker an Zivilisten in der Stadt Butscha vor zwei Jahren. Dies sei zum Symbol der russischen Gr\u00e4uel in der Ukraine geworden. &quot;Die gesamte Welt sah in Butscha dem B\u00f6sen ins Auge.&quot;<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Video   Fast alle an der Front In ukrainischen D\u00f6rfern werden M\u00e4nner zur Seltenheit       Sorge vor Angriff auf Kiew Russland bombt Teile der Ukraine in Dunkelheit und K\u00e4lte       Erneut Luftangriffe auf Ukraine Selenskyj besucht Butscha: &quot;Wir bleiben standhaft&quot;    <\/p>\n<p>Mehr als 120.000 mutma\u00dfliche Kriegsverbrechen wurden nach Angaben des ukrainischen Generalstaatsanwaltes Andrij Kostin bisher registriert. 551 Verd\u00e4chtige seien bisher identifiziert worden, 374 angeklagt und 104 rechtskr\u00e4ftig verurteilt. Doch die Ermittlungen seien schwierig und Spurensuche oft gef\u00e4hrlich, sagte Kostin. &quot;Wir brauchen Ihre Unterst\u00fctzung.&quot; Die strafrechtliche Verfolgung sei von weitreichender Bedeutung. &quot;Nur Gerechtigkeit kann den Menschen ihre W\u00fcrde zur\u00fcckgeben&quot;, so Kostin.<\/p>\n<p>Der Chefankl\u00e4ger des Internationalen Strafgerichtshofes, Karim Khan, sprach von einer beispiellosen Partnerschaft. &quot;Wir m\u00fcssen uns dazu verpflichten, den Prozess noch zu beschleunigen&quot;, sagte Khan. Das Weltstrafgericht mit Sitz in Den Haag erlie\u00df bereits vier internationale Haftbefehle gegen hochrangige Russen, darunter Pr\u00e4sident Wladimir Putin. <\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, lme\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Der ukrainische Au\u00dfenminister Kuleba sieht einen &quot;Hunger des ukrainischen Volkes nach Gerechtigkeit&quot;. 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