{"id":27149,"date":"2024-03-22T16:49:15","date_gmt":"2024-03-22T13:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/schwere-angriffe-auf-die-ukraine-wir-erleben-den-hohepunkt-der-russischen-luftoffensive\/"},"modified":"2024-03-22T16:49:15","modified_gmt":"2024-03-22T13:49:15","slug":"schwere-angriffe-auf-die-ukraine-wir-erleben-den-hohepunkt-der-russischen-luftoffensive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/schwere-angriffe-auf-die-ukraine-wir-erleben-den-hohepunkt-der-russischen-luftoffensive\/","title":{"rendered":"Schwere Angriffe auf die Ukraine: &#8220;Wir erleben den H\u00f6hepunkt der russischen Luftoffensive&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Der Terror gegen die Zivilbev\u00f6lkerung der Ukraine h\u00e4lt an: nach einem russischen Raketenangriff auf Wohnh\u00e4user in der Region Saporischschja.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24823909-1711105957000\/16-9\/750\/ac92f04a0f6d6362b3b69f5bc9455bc2.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Der Terror gegen die Zivilbev\u00f6lkerung der Ukraine h\u00e4lt an: nach einem russischen Raketenangriff auf Wohnh\u00e4user in der Region Saporischschja.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>W\u00e4hrend der Ukraine die Munition f\u00fcr die Luftabwehr ausgeht, f\u00fchren die russischen Angreifer massive Angriffswellen auf zivile Ziele durch. Unter anderem will Russland erreichen, dass die Ukraine ihre Angriffe auf Raffinerien stoppt. Das wollen die USA offenbar auch.<\/strong><\/p>\n<p>Russland hat in der Nacht zum Freitag einen der massivsten Luftangriffe seit Beginn des \u00dcberfalls auf die Ukraine durchgef\u00fchrt. Attackiert wurden zivile Ziele \u00fcberall im Land. Nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj wurden mehr als 60 Schahed-Drohnen und fast 90 Raketen auf die Ukraine abgefeuert.<\/p>\n<p>Unmittelbar nach dieser Angriffswelle erschien ein Interview des Kreml-Sprechers, in dem dieser davon spricht, Russland befinde sich im &quot;Kriegszustand&quot;. Bisher war der Begriff &quot;Krieg&quot; f\u00fcr die russische Invasion in die Ukraine in Russland ein Tabu.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Sharma-Russen-ueberziehen-Ukraine-mit-massiven-Angriffen-article24823519.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"ks.JPG\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24823594-1711101106000\/16-9\/1136\/ks.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  22.03.24 02:42 min    &quot;Schwieriger Tag&quot; f\u00fcr Verteidiger Sharma: Russen \u00fcberziehen Ukraine mit massiven Angriffen    <\/p>\n<p> Die ukrainische Luftabwehr schoss nach Angaben der Armee 55 Drohnen und 37 Raketen ab. Demnach setzten die Russen 63 Drohnen ein, dazu zw\u00f6lf ballistische Raketen vom Typ Iskander, die aus der russischen Region Belgorod und von der russisch besetzten Krim abgefeuert wurden, au\u00dferdem Marschflugk\u00f6rper, die gr\u00f6\u00dftenteils von Kampfflugzeugen aus der Region des Kaspischen Meeres abgefeuert wurden, also weit au\u00dferhalb der limitierten Reichweite der ukrainischen Armee. Teil des Drohnen- und Raketenhagels waren auch sieben Hyperschall-Raketen vom Typ Kinschal, die besonders schwer abzufangen sind.<\/p>\n<h2>H\u00f6hepunkt der russischen Luftoffensive<\/h2>\n<p>&quot;Wir erleben gerade den Kulminationspunkt der zweiten strategischen russischen Luftoffensive&quot;, sagt Oberst Markus Reisner, der den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine von Anfang an beobachtet und analysiert, ntv.de. &quot;\u00dcber die Wintermonate war es das russische Ziel, durch laufende Luftangriffe vor allem mittels Geran-2-Drohnen iranischer und russischer Produktion das ukrainische Fliegerabwehrdispositiv aufzukl\u00e4ren beziehungsweise abzun\u00fctzen&quot;, so Reisner. Geran-2 ist der russische Name f\u00fcr die iranischen Schahed-Drohnen, die mittlerweile auch in Russland produziert werden.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Raketen-treffen-Dnipro-Staudamm-Bauwerk-in-Flammen-article24823058.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"Dnipro-Damm_Angriff2.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24823308-1711097967000\/16-9\/1136\/Dnipro-Damm-Angriff2.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Panorama  22.03.24 01:22 min    Russland zielt auf Energiesystem Raketen treffen Dnipro-Staudamm &#8211; Bauwerk in Flammen    <\/p>\n<p>Die Ukraine wiederum habe Fliegerabwehr von den St\u00e4dten abgezogen und in den frontnahen Raum verlegt, um auf die zunehmenden Angriffe der Russen mit Gleitbomben reagieren zu k\u00f6nnen. &quot;Dadurch kam es zu einer zus\u00e4tzlichen Schw\u00e4chung der urban eingesetzten ukrainischen Fliegerabwehr&quot;, sagt Reisner. &quot;Zus\u00e4tzlich versch\u00e4rfend kommt der ukrainische Munitionsmangel bei Fliegerabwehrmunition hinzu. Dies f\u00fchrte nun dazu, dass die Russen in den letzten Tagen, diese Situation ausn\u00fctzend, massive Luftangriffe durchgef\u00fchrt haben.&quot; <\/p>\n<p>Denn der akute Munitionsmangel der Ukraine erstreckt sich nicht nur auf die Artilleriemunition. Bereits vor einer Woche berichtete die &quot;Washington Post&quot;, der Ukraine k\u00f6nnten bis Ende M\u00e4rz die Flugabwehrraketen zur Verteidigung ihrer St\u00e4dte ausgehen. Ziel der Ukraine sei bisher gewesen, vier von f\u00fcnf Raketen abzuschie\u00dfen, mit denen Russland die St\u00e4dte des Landes angreift. Bald k\u00f6nne eine Situation eintreten, in denen nur noch eine von f\u00fcnf Raketen gestoppt werden k\u00f6nne, so die Zeitung unter Berufung auf westliche Regierungsvertreter, die wiederum von ukrainischen Politikern gebrieft worden seien. Die &quot;Washington Post&quot; weist darauf hin, dass eine solche Schw\u00e4chung der ukrainischen Luftabwehr schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben in den ukrainischen St\u00e4dten zur Folge h\u00e4tte, das trotz des Kriegs vielfach einen gewissen Grad an Normalit\u00e4t erreicht hat.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Kriegsende-2024-halte-ich-nicht-fuer-realistisch-article24823043.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"jj.JPG\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24823265-1711096958000\/16-9\/1136\/jj.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  22.03.24 05:22 min    J\u00e4ger widerspricht IWF-Prognose &quot;Kriegsende 2024 halte ich nicht f\u00fcr realistisch&quot;    <\/p>\n<p>&quot;Russland f\u00fchrt Krieg gegen das Alltagsleben der Menschen&quot;, schrieb Pr\u00e4sident Selenskyj am Morgen auf X. Er dr\u00e4ngte die Verb\u00fcndeten der Ukraine, bei einer besseren Luftabwehr zu helfen. &quot;Russische Raketen haben keine Verz\u00f6gerungen, anders als Hilfspakete f\u00fcr die Ukraine&quot;, so Selenskyj. Die Drohnen seien auch nicht &quot;unschl\u00fcssig&quot;, anders als manche Politiker. &quot;Es ist wichtig, zu verstehen, welchen Preis Verz\u00f6gerungen und Verschiebungen haben.&quot; <\/p>\n<h2>USA dr\u00e4ngen Ukraine dazu, ihre Angriffe auf Raffinerien einzustellen<\/h2>\n<p>Hintergrund der Munitionskrise in der Ukraine sind politischen Streitigkeiten im US-Kongress und schleppende Prozesse in der Europ\u00e4ischen Union. Dazu kommt, dass die Ukraine auch politisch gebremst wird. Nach Informationen der &quot;Financial Times&quot; haben die USA die Ukraine aufgefordert, die Angriffe auf die Energieinfrastruktur Russlands einzustellen, denn die ukrainischen Drohnenangriffe k\u00f6nnten die globalen \u00d6lpreise in die H\u00f6he treiben und Vergeltungsma\u00dfnahmen Russlands provozieren. Reisner hatte am Montag im w\u00f6chentlichen &quot;Blick auf die Front&quot; gesagt, von den ukrainischen Drohnenangriffe seien rund 10 bis 15 Prozent des Raffineriepotentials der Russischen F\u00f6deration betroffen. &quot;Damit gelingt nicht nur ein Propagandaerfolg, sondern aus meiner Sicht gelingt es auch, die Russen an einigen Stellen empfindlich zu treffen.&quot;<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ukrainische-Drohnen-kosten-Russland-600-000-Barrel-Ol-pro-Tag-article24815700.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"452331436.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24815706-1710859065000\/17-6\/1136\/452331436.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  19.03.24    Angriffe auf Raffinerien Ukrainische Drohnen kosten Russland 600.000 Barrel \u00d6l pro Tag    <\/p>\n<p> Zugleich zwang die Ukraine Russland damit, Fliegerabwehrsysteme von der Front abzuziehen, um Raffinerien zu sch\u00fctzen. Auch dieser Vorteil ginge verloren, wenn die Ukraine der Forderung aus Washington nachkommt. Das Dr\u00e4ngen der US-Regierung zeigt, dass die Ukraine auf mehreren Ebenen einen asymmetrischen Abwehrkampf f\u00fchrt: F\u00fcr die Verb\u00fcndeten stehen nicht die ukrainischen Interessen im Mittelpunkt, sondern auch wirtschaftliche Aspekte oder politische Fragen wie die Chancen der Wiederwahl von US-Pr\u00e4sident Joe Biden. Zugleich verfolgt Biden offenkundig weiterhin seine &quot;boiling the frog&quot;-Strategie, die darauf basiert, Russland nicht zu sehr zu provozieren.<\/p>\n<p>Umso dramatischer ist das Vers\u00e4umnis der USA und der EU, die Ukraine mit ausreichend Flugabwehrsystemen und -munition zu versorgen. Der &quot;Kyiv Independent&quot; berichtet unter Berufung auf \u00f6rtliche Beh\u00f6rden, dass in der Nacht mindestens drei Menschen get\u00f6tet und zwanzig verletzt wurden.<\/p>\n<h2>Staudamm am Dnipro steht in Flammen<\/h2>\n<p>Die Angriffe aus der Nacht erinnern an die Attacken auf die ukrainische Energieversorgung im Winter 2023\/24. Unter anderem wurde bei den j\u00fcngsten Angriffen eine von zwei Hochspannungsleitungen zerst\u00f6rt, die das Atomkraftwerk Saporischschja im S\u00fcdosten der Ukraine mit Strom versorgen. Die Stromversorgung von au\u00dfen ist n\u00f6tig, um die K\u00fchlung des AKW zu sichern. Das Atomkraftwerk Saporischschja ist von russischen Truppen besetzt, wird aber aus der Ukraine mit Strom versorgt.<\/p>\n<p>Weitere Angriffsziele waren das Wasserwerk am Dnipro, wo der Staudamm am Morgen in Flammen stand, sowie die Stadt Charkiw. Die Situation dort sei schwierig, schreibt die ukrainische Nachrichtenseite RBC. Die Stadt sei ohne Strom, es gebe au\u00dferdem Probleme mit dem Internet und der Wasserversorgung. Auch die Hauptstadt Kiew wurde erneut angegriffen. Bereits am fr\u00fchen Donnerstagmorgen war die Hauptstadt das vorrangige Ziel einer massiven Angriffswelle.<\/p>\n<h2>Russland will Charkiw &quot;einkreisen&quot;<\/h2>\n<p>Reisner sagte, Russland versuche, &quot;durch Angriffe auf ukrainischem Territorium zwischen Sumy, Charkiw und Kupjansk den Druck auf die Ukraine zu erh\u00f6hen, ihre Angriffe s\u00fcdwestlich von Belgorod sowie ihre weiter reichenden Angriffe auf russische Raffinerie-Anlagen abzuschw\u00e4chen&quot;. Die drei St\u00e4dte Sumy, Charkiw und Kupjansk liegen im Nordosten der Ukraine, an der Grenze zur russischen Region Belgorod.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-hat-nicht-mehr-so-viel-Zeit-article24819449.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"453502507.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24821260-1711023405000\/17-6\/1136\/453502507.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Politik  21.03.24    Historiker warnt vor Eskalation &quot;Putin hat nicht mehr so viel Zeit&quot;    <\/p>\n<p> Nach Informationen des russischen Exil-Mediums Verstka bereitet Russland eine verdeckte Mobilmachung vor, um mindestens weitere 300.000 Soldaten zu rekrutieren. Ziel sei, Charkiw &quot;einzukreisen&quot;.<\/p>\n<p>Putin hat k\u00fcrzlich damit gedroht, eine &quot;Pufferzone&quot; zwischen der Ukraine und Russland einzurichten. Nach seiner Wahl-Inszenierung sagte er am Sonntagabend, er schlie\u00dfe nicht aus, &quot;in den heutigen Gebieten, die vom Kiewer Regime kontrolliert werden, eine Pufferzone einzurichten&quot;. Diese m\u00fcsse so gro\u00df sein, dass es &quot;schwierig w\u00e4re, sie mit den ausl\u00e4ndischen Waffen, die dem Feind zur Verf\u00fcgung stehen&quot;, zu \u00fcberwinden. Der von Moskau installierte Chef der &quot;Volksrepublik Donezk&quot;, Denis Puschilin, sagte nach russischen Medienberichten, die Grenzen dieser Pufferzone w\u00fcrden davon abh\u00e4ngen, welche Waffen die westlichen L\u00e4nder an die Ukraine liefern.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Der Terror gegen die Zivilbev\u00f6lkerung der Ukraine h\u00e4lt an: nach einem russischen Raketenangriff auf Wohnh\u00e4user in der Region Saporischschja. 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