{"id":27126,"date":"2024-03-19T06:26:31","date_gmt":"2024-03-19T03:26:31","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/und-sofort-wurde-er-beschimpft-lauterbach-ist-jetzt-auf-tiktok\/"},"modified":"2024-03-19T06:26:31","modified_gmt":"2024-03-19T03:26:31","slug":"und-sofort-wurde-er-beschimpft-lauterbach-ist-jetzt-auf-tiktok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/und-sofort-wurde-er-beschimpft-lauterbach-ist-jetzt-auf-tiktok\/","title":{"rendered":"Und sofort wurde er beschimpft: Lauterbach ist jetzt auf Tiktok"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Wurde an seinem ersten Tiktok-Tag gleich als &quot;Boomer&quot; beschimpft: Gesundheitsminister Lauterbach. \" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24813679-1710814839000\/16-9\/750\/HAF-18-03-24-005.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Wurde an seinem ersten Tiktok-Tag gleich als &quot;Boomer&quot; beschimpft: Gesundheitsminister Lauterbach.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Social Media ist aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Wie die Gesellschaft Kinder vor Gefahren sch\u00fctzen kann, besch\u00e4ftigt die G\u00e4ste der ARD-Talkshow &quot;Hart aber fair&quot;. Vor allem Gesundheitsminister Lauterbach kann jetzt mitreden. <\/strong><\/p>\n<p>Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist jetzt auf Tiktok. Gerade hat er mit Hilfe des Digitalexperten Sascha Lobo dort sein erstes Video gepostet &#8211; einen Tiktok abgesetzt, nennen das die User der Plattform. Er sei als &quot;Boomer&quot; diffamiert worden, klagt der Minister am Abend in der ARD-Talkshow &quot;Hart aber fair&quot;. Er sei nicht so viel in den sozialen Medien unterwegs, sagt Lauterbach. Vor allem ist er auf X. Dort postet er t\u00e4glich, was er gerade denkt. Deswegen wei\u00df der SPD-Politiker immerhin, was man unter einem Shitstorm versteht.<\/p>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Trump-wird-Tiktok-Fan-nach-Spende-von-App-Investoren-article24804242.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"222774841.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24804682-1710411419000\/16-9\/1136\/222774841.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  15.03.24 01:37 min    Debatte \u00fcber Verbot in den USA Trump wird Tiktok-Fan &#8211; nach Spende von App-Investoren    <\/p>\n<p> Social Media ist aus dem Leben der meisten Deutschen nicht mehr wegzudenken. Chatten mit Freunden, auf Veranstaltungen hinweisen, Dates vereinbaren, aber vor allem Bilder und Videoclips tauschen: F\u00fcr viele geh\u00f6rt das zum Tag dazu wie das Fr\u00fchst\u00fcck. Doch dann gibt es noch die andere Seite von Social Media: Fakenews, Hassbotschaften, politische Hetze. Vor allem rechte Parteien haben gelernt, die Kan\u00e4le f\u00fcr ihre Zwecke zu nutzen. Sie sind dort aber auch deswegen so erfolgreich, weil die demokratischen Parteien viel zu lange die Vorteile von Instagram, Telegram, WhatsApp und X nicht rechtzeitig erkannt und zu nutzen verstanden haben. <\/p>\n<p>Dennoch: Plattformen wie Tiktok haben den Politikbetrieb zum gro\u00dfen Teil zum Guten ver\u00e4ndert, sagt Sascha Lobo. Die positiven Auswirkungen \u00fcberwiegen seiner Ansicht nach. Doch er wei\u00df auch: &quot;Nat\u00fcrlich gibt es negative.&quot; Aber eine positive Entwicklung f\u00fcr die Politik sei, dass Social Media eine gr\u00f6\u00dfere Transparenz gebracht, gr\u00f6\u00dfere Debatten beschleunigt und intensiviert habe, &quot;und dass der Austausch zwischen dem Planeten Politik und der Bev\u00f6lkerung einfacher geworden ist.&quot;<\/p>\n<h2>AfD nutzt die App aktiv<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/China-wirft-USA-Logik-eines-Raubritters-vor-article24804711.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"51fd7e8fb86214a1344994e82725f792.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24804714-1710412010000\/17-6\/1136\/51fd7e8fb86214a1344994e82725f792.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  14.03.24    &quot;Unterdr\u00fcckung&quot; bei Tiktok China wirft USA &quot;Logik eines Raubritters&quot; vor    <\/p>\n<p> Das liegt auch an der Nutzung von sozialen Netzwerken wie Tiktok. Mehr als eine Milliarde User weltweit hat das Netzwerk, das dem chinesischen Technologiekonzern ByteDance geh\u00f6rt. Besonders f\u00fcr Kinder und Jugendliche ist Tiktok mittlerweile Informationsmedium Nummer 1. Im Durchschnitt verbringen sie etwa 75 Minuten t\u00e4glich dort. Damit ist die Plattform f\u00fcr viele junge Menschen zur Hauptinformationsquelle geworden. Die AfD hat das verstanden und nutzt die App aktiv. Ihre Videos werden mehr als doppelt so oft geschaut wie die aller anderen Parteien zusammen. Mittlerweile hat auch die Bundesregierung den Wert der Videoplattform erkannt &#8211; knapp sechs Jahre nach ihrem Deutschlandstart. Lauterbach will sie nun als erster Regierungspolitiker regelm\u00e4\u00dfig nutzen &#8211; und, sagt er, ein gutes Gegengewicht zur AfD sein: &quot;Wir d\u00fcrfen die sozialen Medien der AfD nicht \u00fcberlassen.&quot; Er habe schon jetzt mehr als eine Million Follower bei X, das er standhaft Twitter nennt. Und auch die Bundesregierung werde erfolgreich sein.<\/p>\n<p>Fakt ist: Gerade TikTok hat die Kommunikation vor allem von Menschen unter drei\u00dfig Jahren deutlich ver\u00e4ndert. Sascha Lobo erkl\u00e4rt das so: &quot;Wir sprechen eigentlich davon, dass eine Plattform, ein soziales Medium, eine ganze Generation besser verstanden hat als fast alle anderen.&quot;<\/p>\n<h2>Katzenbaby im Mixer<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/USA-treiben-erzwungenen-Tiktok-Verkauf-voran-article24803018.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"452338639.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24803010-1710344654000\/17-6\/1136\/452338639.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  13.03.24    Abgeordnetenhaus stimmt daf\u00fcr USA treiben erzwungenen Tiktok-Verkauf voran    <\/p>\n<p> Darin liegt aber auch eine Gefahr. Das kann Silke M\u00fcller best\u00e4tigen. Sie ist Lehrerin und Schulleiterin aus Niedersachsen und hat ein viel beachtetes Buch geschrieben. &quot;Wir verlieren unsere Kinder&quot; hei\u00dft es. Darin warnt sie unter anderem vor den Gefahren von Social Media. Es seien vor allem Gewaltvideos wie Tierqu\u00e4lerei oder Folter, mit denen Kinder im Netz konfrontiert w\u00fcrden, sagt sie. Und es gehe um Cybergrooming. Dabei bauen Erwachsene Kontakte zu Kindern auf, um sie zu sexuellen Handlungen zu zwingen. &quot;Das ist vor allem bei Gaming-Plattformen und sozialen Netzwerken der Fall&quot;, erkl\u00e4rt M\u00fcller, die Digitalbotschafterin in Niedersachsen ist.<\/p>\n<p>In ihrer Schule gibt es eine Social-Media-Sprechstunde f\u00fcr Kinder, die zum Beispiel von Nacktfotos berichten, mit denen sie nicht umzugehen wissen. Oder von einem Video, in dem ein Katzenbaby in einen Mixer gesteckt wird. Der wird dann eingeschaltet. &quot;Das sind Videos, von denen wir teilweise keine Ahnung haben, dass sie im Netz unterwegs sind&quot;, sagt M\u00fcller.<\/p>\n<p>&quot;Ich glaube, das Bewusstsein bei Erwachsenen, in welcher Welt Kinder unterwegs sind, muss geschaffen werden. Das machen wir Schulen im Moment nicht. Und das hei\u00dft: Wir bereiten die Kinder nicht gut vor. Eher haben wir die Diskussion: Muss Digitales in die Schulen oder nicht. Da bin ich sehr empfindlich. Nat\u00fcrlich muss Digitales in die Schule. Aber es geht um Haltung, es geht um Ethik. Und es geht eben auch darum, aufzukl\u00e4ren. Und diese Aufkl\u00e4rung findet im Moment nicht statt.&quot; Sascha Lobo stimmt ihr zu. Er k\u00e4mpft seit Jahren f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines entsprechenden Unterrichtsfachs in den Schulen.<\/p>\n<h2>&quot;Diese Inhalte sind da&quot;<\/h2>\n<figure> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Nur-sechs-Prozent-der-Finfluencer-wissen-was-sie-tun-article24798805.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">      <img decoding=\"async\" alt=\"imago0385164042h.jpg\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24798625-1710230558000\/17-6\/1136\/imago0385164042h.jpg\"\/> <\/a> <\/figure>\n<p>   Wirtschaft  16.03.24    Die neuen Geldfl\u00fcsterer Nur sechs Prozent der Finfluencer wissen, was sie tun    <\/p>\n<p> Silke M\u00fcller fordert mehr: &quot;Es geht in erster Linie um gesellschaftliche Kompetenzbildung.&quot; Und es gehe um Kinder- und Jugendschutz, der aktuell nicht im Fokus der Politik stehe. &quot;Unser Schulsystem funktioniert nicht mehr f\u00fcr die Herausforderungen von heute&quot;, sagt sie. Auch Lauterbach m\u00f6chte mehr Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Gefahren von Social Media. Ihm geht es aber auch darum, Social-Media-Plattformen zu bestrafen, die sich nicht genug um Kinder- und Jugendschutz k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>M\u00fcller sieht es anders. &quot;Diese Inhalte sind da&quot;, sagt sie. Sch\u00fcler w\u00fcrden zum Beispiel Warnungen wie &quot;ab 18&quot; eher als Trigger sehen und gerade auf derartige Videos tippen. &quot;Die Verbots- und \u00dcberreglementierungsdebatte hilft uns nicht weiter, sondern es geht darum, Kinder, Erwachsene, Jugendliche zu bef\u00e4higen, diese Inhalte gar nicht erst anzuschauen.&quot; Sie fordert, dass sich Eltern noch mehr mit sozialen Medien befassen sollten. &quot;Ich kann nicht \u00fcber Tiktok reden, ohne es zu kennen&quot;, sagt sie. &quot;Wir Erwachsenen sind in der Pflicht, die Kinder in dieser Welt zu begleiten und zu besch\u00fctzen. Und das bedeutet auch, dass wir diese Kompetenz brauchen: Lehrer, Politiker, aber auch die Zivilgesellschaft.&quot;<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Wurde an seinem ersten Tiktok-Tag gleich als &quot;Boomer&quot; beschimpft: Gesundheitsminister Lauterbach. Social Media ist aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. 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