{"id":27088,"date":"2024-03-12T18:36:56","date_gmt":"2024-03-12T15:36:56","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/marodes-schienennetz-schuld-deutsche-bahn-rutscht-tiefer-in-die-roten-zahlen\/"},"modified":"2024-03-12T18:36:56","modified_gmt":"2024-03-12T15:36:56","slug":"marodes-schienennetz-schuld-deutsche-bahn-rutscht-tiefer-in-die-roten-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/marodes-schienennetz-schuld-deutsche-bahn-rutscht-tiefer-in-die-roten-zahlen\/","title":{"rendered":"Marodes Schienennetz schuld?: Deutsche Bahn rutscht tiefer in die roten Zahlen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Investitionen ins Schienennetz lassen die Kosten bei der Bahn in die H\u00f6he schnellen.\" src=\"https:\/\/apps-cloud.n-tv.de\/img\/24799990-1710253499000\/16-9\/750\/imago0420206051h.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Investitionen ins Schienennetz lassen die Kosten bei der Bahn in die H\u00f6he schnellen.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Inmitten des Streiks kommen bereits Tage vor der Bilanzpressekonferenz die Zahlen der Deutschen Bahn ans Tageslicht. Finanziell lief das Jahr 2023 noch holpriger als die Verhandlungen mit der GDL. 2024 soll aber alles besser werden.<\/strong><\/p>\n<p>Die Deutsche Bahn ist Konzerndokumenten zufolge 2023 noch tiefer in die roten Zahlen gefahren als erwartet. Das Staatsunternehmen weist unterm Strich einen Verlust von zwei Milliarden Euro aus, wie Unterlagen zeigen, die der Nachrichtenagentur Reuters zug\u00e4nglich gemacht wurden. <\/p>\n<p>Ende 2023 hatte die Bahn laut internen Unterlagen noch mit einem Minus von rund 1,3 Milliarden gerechnet. Zum Vergleich: 2022 betrug der Verlust nur etwas \u00fcber 200 Millionen Euro, der Umsatz lag bei \u00fcber 56 Milliarden Euro. Dieser schmolz nun auf 45 Milliarden Euro zusammen. Auch hier hatte die Bahn vor wenigen Monaten noch fast eine Milliarde mehr erwartet. Dennoch plant der Konzern f\u00fcr 2024 mit einer R\u00fcckkehr in die Gewinnzone. Zumindest ohne Zins- und Steuerzahlungen soll das Plus rund 1,3 Milliarden Euro betragen.<\/p>\n<p>  <strong>Mehr zum Thema<\/strong>    Bahn scheitert erneut Lokf\u00fchrer k\u00f6nnen Streik wie geplant fortsetzen       Tarifexperte zum Bahnstreik &quot;Habe nie einen Tarifkonflikt gesehen, wo der Karren so tief im Dreck steckte&quot;    <\/p>\n<p>Eine Sprecherin der Deutschen Bahn wollte die Zahlen nicht kommentieren und verwies auf die Bilanzpressekonferenz in der n\u00e4chsten Woche.<\/p>\n<p>Zwei Faktoren sind die wesentlichen Gr\u00fcnde f\u00fcr den Einbruch: Zum einen muss die Bahn gro\u00dfe Summen in das marode Schienennetz investieren. Sie ist daf\u00fcr 2023 in Vorleistung gegangen und erwartet noch zugesagte Mittel von mehreren Hundert Millionen Euro vom Staat. Diese sollen nun 2024 flie\u00dfen, was teilweise Grund daf\u00fcr ist, dass die Bahn dieses Jahr zumindest beim Betriebsergebnis wieder in die Gewinnzone will. Zum zweiten ging der Gewinn der internationalen Speditionstochter Schenker auf gut eine Milliarde Euro von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2022 zur\u00fcck. Schenker konnte so die Verluste der Eisenbahn in Deutschland nicht ausgleichen.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, mba\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Investitionen ins Schienennetz lassen die Kosten bei der Bahn in die H\u00f6he schnellen. 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