{"id":26490,"date":"2024-02-07T12:58:53","date_gmt":"2024-02-07T09:58:53","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-teile-von-kiew-nach-angriff-ohne-strom-selenskyj-bildet-eigene-drohnentruppe\/"},"modified":"2024-02-07T12:58:53","modified_gmt":"2024-02-07T09:58:53","slug":"ukraine-teile-von-kiew-nach-angriff-ohne-strom-selenskyj-bildet-eigene-drohnentruppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-teile-von-kiew-nach-angriff-ohne-strom-selenskyj-bildet-eigene-drohnentruppe\/","title":{"rendered":"Ukraine: Teile von Kiew nach Angriff ohne Strom \u2013 Selenskyj bildet eigene Drohnentruppe"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Bei einem russischen Luftangriff auf die <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/ukraine\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> sind laut ukrainischen Angaben mindestens drei Menschen get\u00f6tet worden. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/russland\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> hat am fr\u00fchen Mittwochmorgen einen Angriff mit Marschflugk\u00f6rpern auf die Ukraine gestartet und Geschosse in Richtung <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/kiew\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Kiew<\/a> und andere Regionen abgefeuert, erkl\u00e4rte die ukrainische Luftwaffe. Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den \u00bbTerrorangriff\u00ab Russlands gegen sechs Regionen des Landes und k\u00fcndigte Vergeltung an.<\/p>\n<p>In Kiew seien am Morgen zur Hauptverkehrszeit mehrere Explosionen zu h\u00f6ren gewesen, weil die Flugabwehr im Einsatz sei, teilt die ukrainische Luftwaffe mit. Im ganzen Land wurde Luftalarm ausgerufen.<\/p>\n<p>Kiews B\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/vitali_klitschko\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Vitali Klitschko<\/a> erkl\u00e4rte, mindestens 16 Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden. Zudem seien zwei Hochspannungsleitungen durch Raketenteile in der Hauptstadt besch\u00e4digt worden. In einigen Haushalten sei der Strom ausgefallen, erkl\u00e4rte ein Energieunternehmen. Dar\u00fcber hinaus fing ein Hochhaus im Bezirk Holossijiw Feuer.<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister von Mykolajiw im S\u00fcden des Landes, Oleksandr Senkewitsch, sagte, ein Mann sei an seinen schweren Verletzungen gestorben, nachdem bei dem Angriff D\u00e4cher von 20 H\u00e4usern abgetragen sowie Gas- und Wasserleitungen besch\u00e4digt worden seien. Auch in Charkiw, in der Region Lemberg und in der Region Tscherkassy kam es zu Explosionen.<\/p>\n<p>Russland \u00fcberzieht in seinem seit fast zwei Jahren andauernden Angriffskrieg die Ukraine immer wieder mit Drohnen- und Raketenangriffen. Die Ukraine wehrt sich mit westlicher milit\u00e4rischer Hilfe gegen diese Angriffe. Vor allem auch Deutschland hatte besonders zur St\u00e4rkung der Flugabwehr in dem Land beigetragen. Die Ukraine hat noch deutlich mehr westliche Hilfe f\u00fcr die Luftverteidigung gefordert, um die St\u00e4dte noch besser sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Selenskyj bildet eigene Drohnen-Truppe<\/h3>\n<p>Die Ukraine geht in der Kriegsf\u00fchrung neue Wege und hat nach den Worten von Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/wolodymyr_selensky\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> eine eigenst\u00e4ndige Truppengattung namens \u00bbunbemannte Systeme\u00ab ins Leben gerufen. Er habe bereits den entsprechenden Erlass geschrieben, berichtete Selenskyj am Dienstag in seiner allabendlichen Videoansprache. Die neuen Drohnen-Streitkr\u00e4fte seien \u00bbkeine Frage der Zukunft, sondern vielmehr etwas, das in naher Zukunft zu einem sehr konkreten Ergebnis f\u00fchren sollte\u00ab. Drohnen h\u00e4tten sich bei K\u00e4mpfen am Boden, in der Luft und zur See als wirksam erwiesen.<\/p>\n<p>\u00bbDank der Drohnen hat die Ukraine die Sicherheitslage im Schwarzen Meer wirklich ver\u00e4ndert\u00ab, sagte Selenskyj. Durch den Einsatz der sogenannten Seedrohnen \u2013 unbemannte Boote mit gro\u00dfer Sprenglast \u2013 ist die russische Schwarzmeerflotte sowohl von der s\u00fcdukrainischen K\u00fcste als auch aus der Umgebung der Halbinsel Krim verdr\u00e4ngt worden. Auch in den K\u00e4mpfen entlang der Fronten wurden vielfach Drohnen eingesetzt, um dem russischen Milit\u00e4r schwere Verluste zuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Sowohl Russland als auch die Ukraine haben im historischen Kriegsverlauf Drohnen eingesetzt. Das Milit\u00e4r setzt dabei im Landkrieg auf kleine Drohnen sowohl zur Aufkl\u00e4rung als auch f\u00fcr Angriffe auf Punktziele. Diese unbemannten Flugger\u00e4te sind preiswert herzustellen. K\u00fcnftig sollen auch gr\u00f6\u00dfere Drohnen im Land in Serie hergestellt werden. Russland dagegen hat zun\u00e4chst sogenannte Kamikaze-Drohnen aus iranischer Produktion f\u00fcr Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine genutzt und ist inzwischen auch auf kleinere Flugger\u00e4te zum Einsatz an den Fronten umgestiegen.<\/p>\n<h3>Laut Kiew verliert Russland ein Drittel der Schwarzmeerflotte<\/h3>\n<p>Die russische Schwarzmeerflotte hat laut Einsch\u00e4tzung Kiews knapp ein Drittel ihrer Kampfschiffe eingeb\u00fc\u00dft. \u00bbNach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkr\u00e4fte haben unsere Milit\u00e4rs bisher 24 russische Schiffe und ein U-Boot aus dem Verkehr gezogen\u00ab, teilte das Oberkommando am Dienstag auf <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/telegram\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> mit. Zu Kriegsbeginn vor zwei Jahren habe die russische Schwarzmeerflotte \u00fcber 74 Kampfschiffe verf\u00fcgt. Einsch\u00e4tzungen des britischen Verteidigungsministeriums zufolge muss <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/moskau\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a> inzwischen seine Marine-Pr\u00e4senz rund um die Halbinsel Krim \u00fcberdenken.<\/p>\n<h3>Ukraine steigert Exporte auf dem Seeweg<\/h3>\n<p>Die Ukraine hat nach der Zur\u00fcckdr\u00e4ngung der russischen Flotte innerhalb von sechs Monaten fast 20 Millionen Tonnen Fracht \u00fcber das Schwarze Meer ausgef\u00fchrt. \u00bb70 Prozent dieser Fracht sind Agrarprodukte unserer Landwirte\u00ab, schrieb Regierungschef Denys Schmyhal am Dienstag bei Telegram. Insgesamt seien in diesem halben Jahr \u00fcber 660 Frachter mit Zielen in 32 L\u00e4ndern ausgelaufen. Im Januar sei dabei sogar das monatliche Vorkriegsniveau bei den Exportmengen auf dem Seeweg erreicht worden. Von den Exporten im Wert von umgerechnet gut 2,8 Milliarden Euro im Januar seien gut 60 Prozent \u00fcber das Meer realisiert worden.<\/p>\n<h3>Schwere K\u00e4mpfe im Osten<\/h3>\n<p>Zuletzt schlugen die ukrainischen Truppen laut eigener Darstellung entlang der Fronten im Osten des Landes erneut zahlreiche russische Angriffe zur\u00fcck. Die Schwerpunkte der russischen Angriffe lagen laut Angaben des Generalstabs in Kiew bei Kupjansk, Bachmut und Awdijiwka. Auch s\u00fcdlich von Bachmut im Mittelabschnitt der Frontlinien wurden mehrere Vorsto\u00dfversuche des russischen Milit\u00e4rs gemeldet. In der t\u00e4glich aktualisierten Liste Kiews zu Verlusten des russischen Milit\u00e4rs wurde die Zahl der au\u00dfer Gefecht gesetzten russischen Soldaten am Dienstag mit 390 580 beziffert. Die Angaben k\u00f6nnen nicht unabh\u00e4ngig gepr\u00fcft werden. Eigene Verluste nennt die Ukraine nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei einem russischen Luftangriff auf die Ukraine sind laut ukrainischen Angaben mindestens drei Menschen get\u00f6tet worden. 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