{"id":26183,"date":"2024-01-25T07:36:10","date_gmt":"2024-01-25T04:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/boeing-737-max-9-durfen-nach-zwischenfall-bald-wieder-fliegen\/"},"modified":"2024-01-25T07:36:10","modified_gmt":"2024-01-25T04:36:10","slug":"boeing-737-max-9-durfen-nach-zwischenfall-bald-wieder-fliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/boeing-737-max-9-durfen-nach-zwischenfall-bald-wieder-fliegen\/","title":{"rendered":"Boeing 737 Max 9 d\u00fcrfen nach Zwischenfall bald wieder fliegen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die nach einem aufsehenerregenden Zwischenfall stillgelegten Flugzeuge des Typs <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/boeing\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Boeing<\/a> 737 Max 9 werden bald wieder in die Luft steigen d\u00fcrfen. Die US-Luftfahrtbeh\u00f6rde FAA genehmigte am Mittwochabend (Ortszeit) das Verfahren f\u00fcr die von ihr angeordneten Inspektionen der Maschinen. Nach Angaben betroffener Airlines dauert eine solche Pr\u00fcfung mehrere Stunden pro Flugzeug.<\/p>\n<p>Bei einer so gut wie neuen Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines mit mehr als 170 Menschen an Bord war am 5. Januar kurz nach dem Start im Steigflug ein Rumpfteil herausgebrochen. An der Stelle haben manche Konfigurationen des Typs mit mehr Sitzen eine T\u00fcr. Die betroffene Variante der 737 Max 9 hat jedoch stattdessen eine Abdeckung, die die \u00d6ffnung verschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Die FAA und andere Beh\u00f6rden ordneten an, alle rund 170 \u00e4hnlichen Flugzeuge des Typs f\u00fcr Untersuchungen am Boden zu lassen. Bei dem Zwischenfall wurde niemand ernsthaft verletzt \u2013 durch einen gl\u00fccklichen Zufall waren die beiden Pl\u00e4tze direkt an der \u00d6ffnung nicht besetzt.<\/p>\n<h3>United will ab Sonntag wieder mit 737 Max 9 fliegen<\/h3>\n<p>Die FAA wies nun speziell an, dass die Fluggesellschaften unter anderem bestimmte Bolzen, Fassungen und weitere Bauteile \u00fcberpr\u00fcfen m\u00fcssen. Damit solle sichergestellt werden, dass die Teile dem Bauplan des Flugzeugs entsprechen. \u00bbDieses Flugzeug wird nicht betrieben werden, bevor der Prozess komplett ist und Konformit\u00e4t mit dem urspr\u00fcnglichen Design best\u00e4tigt wurde\u00ab, erkl\u00e4rte die FAA.<\/p>\n<p>Alaska und <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/united_airlines\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">United Airlines<\/a> hatten auch bei weiteren Maschinen des Typs an dieser Stelle lose Befestigungsteile entdeckt. Wegen des Flugverbots mussten die beiden Fluggesellschaften \u2013 die einzigen in den USA mit Max 9 \u2013 Hunderte von Fl\u00fcgen streichen. United erkl\u00e4rte diese Woche, dass die Airline in den ersten drei Monaten dieses Jahres wegen des Flugverbots Verluste machen werde. Fluggesellschaften aus der EU haben keine Flugzeuge des betroffenen Modells.<\/p>\n<p>FAA-Chef Mike Whitaker zeigte sich am Mittwoch zuversichtlich, den Weg f\u00fcr die Wiederaufnahme des Flugbetriebs durch das nun festgelegte Inspektionsverfahren freimachen zu k\u00f6nnen. United hat nach eigenen Angaben bereits \u00bbvorl\u00e4ufige Vorbereitungen und Inspektionen\u00ab an ihren Flugzeugen durchgef\u00fchrt und will diese voraussichtlich ab Sonntag wieder starten lassen. \u00bbWir werden jedes Max-9-Flugzeug erst dann wieder in Betrieb nehmen, wenn dieser sorgf\u00e4ltige Inspektionsprozess abgeschlossen ist\u00ab, versicherte United-Spitzenmanager Toby Enqvist. Dies sei f\u00fcr Sonntag anvisiert.<\/p>\n<p>Boeing erkl\u00e4rte, es werde mit der FAA und den Fluggesellschaften zusammenarbeiten, um die am Boden gebliebenen Flugzeuge wieder in die Luft zu bringen. Allerdings hat der Zwischenfall gr\u00f6\u00dfere Konsequenzen f\u00fcr den Flugzeugbauer. Die FAA k\u00fcndigte an, dass sie vorerst keinen weiteren Ausbau der Produktion von allen Modellen der 737 Max genehmigen werde.<\/p>\n<p>Boeings Probleme in der Qualit\u00e4tskontrolle seien \u00bbinakzeptabel\u00ab, betonte Beh\u00f6rdenchef Whitaker. Nun will die FAA die Produktion der 737 Max gr\u00fcndlich unter die Lupe nehmen. Man werde keinem Antrag auf Ausweitung der Produktion von Max-Flugzeugen zustimmen, solange die Beh\u00f6rde nicht sicher sei, dass die Bedenken hinsichtlich der Qualit\u00e4tskontrolle ausger\u00e4umt seien. Gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Reuters stellte die FAA klar: \u00bbDas bedeutet, dass Boeing weiterhin die aktuelle monatliche Menge produzieren kann, diese Menge aber nicht erh\u00f6hen kann.\u00ab Whitaker betonte: \u00bbF\u00fcr Boeing wird es keine R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t geben.\u00ab<\/p>\n<p>Derzeit baut Boeing etwa 30 Flugzeuge pro Monat. Der Hersteller will aber schon seit einiger Zeit die Produktion erh\u00f6hen, um mit der Nachfrage Schritt zu halten und zum europ\u00e4ischen Flugzeughersteller <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/airbus\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Airbus<\/a> aufzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Boeing erkl\u00e4rte, man wolle weiterhin \u00bbvollst\u00e4ndig und transparent\u00ab mit der FAA zusammenarbeiten und die Anweisungen der Beh\u00f6rde befolgen, wenn diese Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung von Sicherheit und Qualit\u00e4t anordne. Wie lange die Produktionsbeschr\u00e4nkungen gelten, dazu machte die FAA keine Angaben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die nach einem aufsehenerregenden Zwischenfall stillgelegten Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 9 werden bald wieder in die Luft steigen d\u00fcrfen. 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