{"id":26005,"date":"2024-01-17T12:26:08","date_gmt":"2024-01-17T09:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/winter-wetter-in-deutschland-wo-fallen-fluge-und-zuge-aus-der-uberblick\/"},"modified":"2024-01-17T12:26:08","modified_gmt":"2024-01-17T09:26:08","slug":"winter-wetter-in-deutschland-wo-fallen-fluge-und-zuge-aus-der-uberblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/winter-wetter-in-deutschland-wo-fallen-fluge-und-zuge-aus-der-uberblick\/","title":{"rendered":"Winter-Wetter in Deutschland: Wo fallen Fl\u00fcge und Z\u00fcge aus &#8211; der \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Es wird ungem\u00fctlich in Deutschland: Die Meteorologen sagen f\u00fcr Mittwoch kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle und Glatteis f\u00fcr gro\u00dfe Teile des Landes voraus. Das bringt Probleme im Stra\u00dfenverkehr \u2013 und auch einige gro\u00dfe Flugh\u00e4fen und die Deutsche Bahn haben bereits reagiert.<\/p>\n<h3>\u00bbUnwetterartige Schneemengen\u00ab in Rheinland-Pfalz<\/h3>\n<p>In Rheinland-Pfalz und im Saarland muss laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit Schnee und extremer Gl\u00e4tte gerechnet werden. So sind in Rheinland-Pfalz ab dem Morgen kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle zu erwarten, die teilweise l\u00e4nger andauern und s\u00fcdlich der Mosel in Regen \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>Bis Donnerstagmorgen seien etwa n\u00f6rdlich der Linie Trier-Mainz \u00bbunwetterartige Schneemengen\u00ab von 15 bis 35 Zentimetern binnen 24 Stunden m\u00f6glich, hie\u00df es. S\u00fcdlich davon f\u00e4llt dem DWD zufolge teils kr\u00e4ftiger und l\u00e4nger andauernder gefrierender Regen, der eine gef\u00e4hrliche, teils extreme Glatteislage verursache.<\/p>\n<p>Der Flughafen Saarbr\u00fccken stellt den Betrieb den ganzen Tag lang komplett ein. Das Kultusministerium Rheinland-Pfalz teilte mit, Schulen k\u00f6nnten eigenst\u00e4ndig entscheiden, ob der Unterricht stattfinde oder nicht. Die Abiturpr\u00fcfungen im Fach Englisch werden dem Ministerium zufolge aber wie geplant stattfinden. Sollten Sch\u00fcler es aufgrund des Wetters nicht schaffen, werde eine Nachschreibem\u00f6glichkeit eingerichtet.<\/p>\n<h3>Regen im Westen Deutschlands \u2013 \u00bbgro\u00dfe Gefahr f\u00fcr Leib und Leben\u00ab<\/h3>\n<p>Im Westen Deutschlands, etwa in Trier, setzen am Mittwochmorgen erste Regenf\u00e4lle ein. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor einer sehr hohen Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen von Trier bis nach Frankfurt am Main. In den betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-W\u00fcrttemberg sei die Gl\u00e4ttegefahr sehr hoch. Es herrsche \u00bbgro\u00dfe Gefahr f\u00fcr Leib und Leben durch gefrierenden Regen mit starkem Eisansatz und verbreitetem Eisbruch\u00ab, so die Warnung. Aufenthalte im Freien und Fahrten sollten unbedingt vermieden werden, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>Heftiger Schneefall in Nordrhein-Westfalen ab dem sp\u00e4ten Vormittag<\/h3>\n<p>Vor allem der S\u00fcden von Nordrhein-Westfalen wird ab etwa elf Uhr von starkem Schneefall betroffen sein. Besonders betroffen seien dann alle Regionen, die s\u00fcdlich von Aachen, K\u00f6ln, Olpe und Winterberg liegen, so der Deutsche Wetterdienst.<\/p>\n<p>Dort k\u00f6nnen selbst in tiefer gelegenen Gebieten 15 bis 30 Zentimeter Schnee fallen, \u00f6rtlich sogar bis zu 40 Zentimeter. Das k\u00f6nne massive Folgen f\u00fcr den Verkehr haben. Die Warnung gilt zun\u00e4chst bis Donnerstagmorgen um neun Uhr.<\/p>\n<p>Etwas weiter n\u00f6rdlich in K\u00f6ln, D\u00fcsseldorf oder Wuppertal erwarten die Meteorologen nur noch 5 bis 15 Zentimeter Schnee. Noch weiter n\u00f6rdlich im Ruhrgebiet sei allenfalls mit leichtem Schneefall zu rechnen, das M\u00fcnsterland und Ostwestfalen bekommen vermutlich gar nichts von dem Unwetter mit.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Wetterlage sei Tief Gertrud, das warme und feuchte Luft von der Biskaya nach Deutschland bringe, sagte eine Meteorologin in Essen. Hier trifft der Niederschlag dann auf kalte Luftmassen und f\u00e4llt dadurch als Schnee vom Himmel.<\/p>\n<p>In mehreren Kreisen im S\u00fcden Nordrhein-Westfalens hatten die Beh\u00f6rden schon im Vorfeld entschieden, dass es an den Schulen am Mittwoch keinen Pr\u00e4senzunterricht geben soll \u2013 die Schulleiter sollen entscheiden, ob der Unterricht ganz ausf\u00e4llt oder ob stattdessen Distanzunterricht stattfindet.<\/p>\n<h3>Mehr als 500 Fl\u00fcge am Flughafen Frankfurt gestrichen<\/h3>\n<p>Das Winterwetter hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr: Am Frankfurter Flughafen fallen am Mittwoch zahlreiche Fl\u00fcge aufgrund der Warnungen vor Schnee und Gl\u00e4tte aus. Wie eine Fraport-Sprecherin am Morgen mitteilte, sind von 1047 geplanten Fl\u00fcgen bereits im Vorfeld 570 annulliert worden.<\/p>\n<p>Noch sei unklar, ob weitere hinzukommen, da man erst einmal die Wetterentwicklungen abwarten wolle. Passagieren empfehle man, sich vorab bei den Airlines \u00fcber ihre Fl\u00fcge zu informieren und bei Streichungen nicht zum Flughafen zu kommen.<\/p>\n<h3>Rund 30 Unf\u00e4lle in Baden-W\u00fcrttemberg<\/h3>\n<p>Aufgrund von Glatteis kam es am Morgen vor allem auf den Stra\u00dfen im S\u00fcden Baden-W\u00fcrttembergs zu Unf\u00e4llen. Wie ein Polizeisprecher in Konstanz am Mittwoch mitteilte, hat es etwa 30 Unf\u00e4lle gegeben. Zwei Menschen wurden demnach leicht verletzt. Vor allem die Landkreise Konstanz, Rottweil und Tuttlingen seien betroffen.<\/p>\n<p>Die Sprecher der Polizeipr\u00e4sidien in Freiburg, Stuttgart, Offenburg, Ravensburg und Reutlingen sprachen am Morgen von einzelnen Unf\u00e4llen, dabei blieb es jedoch vor allem bei Sachsch\u00e4den. Andernorts sollen gr\u00f6\u00dfere Eins\u00e4tze auf den glatten Stra\u00dfen zun\u00e4chst ausgeblieben sein, etwa in Mannheim, Heilbronn, Karlsruhe sowie in Aalen und Ludwigsburg.<\/p>\n<h3>Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee in Berlin und Brandenburg<\/h3>\n<p>In Berlin und Brandenburg m\u00fcssen sich die Menschen weiter auf frostige Temperaturen und Gl\u00e4ttegefahr einstellen. Dazu kommen teilweise bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Bis in den Vormittag hinein herrschen Temperaturen zwischen minus drei und minus acht Grad, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Im weiteren Tagesverlauf steigen die Temperaturen auf maximal ein Grad an.<\/p>\n<p>Ab dem sp\u00e4ten Nachmittag beginnt es zu schneien. Bis zum Donnerstagnachmittag sind f\u00fcnf bis zehn, in der Niederlausitz bis zu 15 Zentimeter Neuschnee m\u00f6glich. In der Nacht zum Donnerstag schneit es vor allem im S\u00fcden Brandenburgs weiter. Dabei besteht weiterhin Gl\u00e4ttegefahr und die Temperaturen sinken auf bis zu minus f\u00fcnf Grad.<\/p>\n<p>Trotz der eisigen Temperaturen verzeichnete die Polizei am Mittwochmorgen zun\u00e4chst keine Gl\u00e4tteunf\u00e4lle. Dies k\u00f6nne sich aber mit dem Neuschnee \u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Flugausf\u00e4lle und Einschr\u00e4nkungen im Bahnverkehr<\/h3>\n<p>Am Hauptstadtflughafen BER wurden aufgrund des Winterwetters f\u00fcr Mittwochmorgen mehrere Inlandsfl\u00fcge gestrichen, vor allem nach Frankfurt und M\u00fcnchen. Auch die Bahn hatte bereits am Vortag bundesweit vor wetterbedingten Einschr\u00e4nkungen im Schienenverkehr gewarnt. Passagiere, die nach Frankfurt oder M\u00fcnchen wollen, wurden gebeten, sich regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber ihren Flugstatus zu informieren.<\/p>\n<p>Die Lufthansa hat am Mittwoch nur einen Rumpfflugplan. An ihren Drehkreuzen Frankfurt und M\u00fcnchen werde man nach den Vorgaben der Flugh\u00e4fen nur die allernotwendigsten Fl\u00fcge anbieten k\u00f6nnen, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag.<\/p>\n<h3>Viele Unf\u00e4lle mit Blechsch\u00e4den in Freiburg<\/h3>\n<p>In Freiburg f\u00fchrte das Glatteis zu einer Vielzahl von Unf\u00e4llen. Das teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Die Wetterbedingungen verursachten erhebliche Herausforderungen f\u00fcr den Verkehr. Gl\u00fccklicherweise seien bisher \u00fcberwiegend Verkehrsunf\u00e4lle mit Blechsch\u00e4den zu verzeichnen. \u00bbEinsatzkr\u00e4fte sind verst\u00e4rkt im Einsatz, um Unfallstellen zu sichern und Verletzten schnellstm\u00f6glich Hilfe zukommen zu lassen.\u00ab<\/p>\n<p>Die Polizei appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise an die glatten Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse anzupassen und langsam zu fahren.<\/p>\n<h3>St\u00fcrme in Schleswig-Holstein<\/h3>\n<p>St\u00fcrmisches Winterwetter und Gl\u00e4tte erwarten die Menschen in Schleswig-Holstein am Mittwoch. An der Nordseek\u00fcste ist morgens zeitweise mit Sturmb\u00f6en zu rechnen, in Nordfriesland und auf Helgoland teilweise auch mit schweren Sturmb\u00f6en, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Auch an der Ostseek\u00fcste und im n\u00f6rdlichen Binnenland soll es zun\u00e4chst windig werden.<\/p>\n<p>Im Laufe des Tages wird bei Temperaturen um ein Grad au\u00dferdem Schneefall erwartet, der von Nord nach S\u00fcd zieht. Der Neuschnee sowie \u00fcberfrierende N\u00e4sse sorgen f\u00fcr glatte Stra\u00dfen auch im Norden. Mehr Unf\u00e4lle als sonst habe es aufgrund der Gl\u00e4tte in der Nacht zum Mittwoch jedoch nicht gegeben, berichteten Sprecher der Polizei-Leitstellen.<\/p>\n<h3>700 Einsatzkr\u00e4fte in Hamburg unterwegs<\/h3>\n<p>\u00dcberfrierende N\u00e4sse und Schnee sorgen im Norden am Mittwoch weiterhin f\u00fcr glatte Stra\u00dfen. Bereits seit ein Uhr nachts war in Hamburg deshalb der Winterdienst im Einsatz, wie die Stadtreinigung am fr\u00fchen Morgen mitteilte. Etwa 280 Fahrzeuge und insgesamt rund 700 Einsatzkr\u00e4fte seien mit der R\u00e4umung von wichtigen Verkehrsstra\u00dfen, Busbuchten, ausgew\u00e4hlten Rad- und Gehwegen sowie Zebrastreifen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Zu n\u00e4chtlichen Unf\u00e4llen sei es aufgrund der Gl\u00e4tte jedoch nicht gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei.<\/p>\n<h3>Neuschnee in Th\u00fcringen<\/h3>\n<p>Glatteisgefahr herrscht am Mittwoch in Th\u00fcringen. Mittags setzen teilweise starke Schneef\u00e4lle ein. Vor allem im Th\u00fcringer Wald und westlich davon fallen gebietsweise 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee in 24 Stunden. Im S\u00fcdosten des Freistaates geht der Schnee gebietsweise in gefrierenden Regen \u00fcber, wodurch es sehr glatt werden kann. Die H\u00f6chsttemperaturen liegen bei minus zwei bis plus zwei Grad, im Bergland bei minus drei bis null Grad.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird ungem\u00fctlich in Deutschland: Die Meteorologen sagen f\u00fcr Mittwoch kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle und Glatteis f\u00fcr gro\u00dfe Teile des Landes voraus. 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