{"id":25911,"date":"2024-01-13T09:46:38","date_gmt":"2024-01-13T06:46:38","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/krieg-in-nahost-usa-verhangen-sanktionen-gegen-huthi-miliz-im-jemen\/"},"modified":"2024-01-13T09:46:38","modified_gmt":"2024-01-13T06:46:38","slug":"krieg-in-nahost-usa-verhangen-sanktionen-gegen-huthi-miliz-im-jemen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/krieg-in-nahost-usa-verhangen-sanktionen-gegen-huthi-miliz-im-jemen\/","title":{"rendered":"Krieg in Nahost: USA verh\u00e4ngen Sanktionen gegen Huthi-Miliz im Jemen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Nach den Bombardements von Huthi-Stellungen haben die <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/usa\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> auch neue Sanktionen gegen die jemenitische Miliz verh\u00e4ngt. Die Strafma\u00dfnahmen richten sich gegen zwei Schifffahrtsunternehmen mit Sitz in <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/hongkong\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Hongkong<\/a> und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Aus deren Warenlieferungen flie\u00dfen Gelder an die Huthis, wie das Finanzministerium in <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/washington\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Washington<\/a> mitteilte. Mit den Sanktionen sollen die Finanzquellen der Miliz ausgetrocknet werden.<\/p>\n<p>\u00bbDie Vereinigten Staaten gehen weiterhin gegen die illegalen iranischen Finanznetzwerke vor, die die Huthis finanzieren und ihre Angriffe erleichtern\u00ab, teilte die US-Regierung mit. Man werde \u00bballe verf\u00fcgbaren Ma\u00dfnahmen ergreifen, um diese destabilisierenden Aktivit\u00e4ten der Huthis und ihre Bedrohungen f\u00fcr den Welthandel zu stoppen.\u00ab<\/p>\n<p>Die Firmen Cielo Maritime und Global Tech Marine Services transportieren den Angaben zufolge iranische Waren im Auftrag des Huthi-Unterst\u00fctzers Said al-Dschamal. Die Sanktionen richten sich auch gegen vier Schiffe, die den zwei Firmen geh\u00f6ren oder von ihnen genutzt werden.<\/p>\n<p>Der amerikanische Finanzstaatssekret\u00e4r f\u00fcr Antiterror-Ma\u00dfnahmen, Brian Nelson, sagte, die Einnahmen aus dem Verkauf der von diesen Firmen gelieferten Waren \u00bbunterst\u00fctzten die Huthis und ihre fortgesetzten Attacken auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im Golf von Aden\u00ab.<\/p>\n<h3>Austin koordinierte Angriffe aus dem Krankenhausbett<\/h3>\n<p>Zusammen mit <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/grossbritannien\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritannien<\/a> hatten die USA in der Nacht zum Freitag Huthi-Stellungen im <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/jemen\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Jemen<\/a> attackiert. Sie reagierten damit auf die wochenlangen Angriffe der schiitischen Huthi-Milizen auf Handelsschiffe, die angeblich mit <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/israel\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> in Verbindung stehen. US-Pr\u00e4sident Joe Biden sagte w\u00e4hrend eines Besuchs im US-Bundesstaat Pennsylvania, es habe dabei offenbar keine zivilen Opfer gegeben.<\/p>\n<p>Der an Krebs erkrankte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat die Angriffe im Jemen aus dem Krankenhaus heraus mitorganisiert. \u00bbEr war sogar im Krankenhausbett voll engagiert\u00ab, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, dem TV-Sender MSNBC. Austin habe \u00bbden ganzen gestrigen Tag aktiv und eng mit dem nationalen Sicherheitsteam hier im Wei\u00dfen Haus und nat\u00fcrlich mit (&#8230;) Pr\u00e4sident (Joe) Biden zusammengearbeitet\u00ab, erg\u00e4nzte er.<\/p>\n<p>Unterdessen warnte die US-Marine davor, die Gew\u00e4sser rund um den Jemen zu durchfahren. Man rechne mit Vergeltungsaktionen f\u00fcr die Luftangriffe. Besonders Schiffe unter amerikanischer Flagge sollten das Rote Meer und den Golf von Aden meiden. Die Huthi-Miliz hatte angek\u00fcndigt, sich f\u00fcr die Luftschl\u00e4ge r\u00e4chen zu wollen, und feuerte sp\u00e4ter nach US-Angaben eine Antischiffsrakete ab. \u00bbWir wissen, dass sie mindestens eine Rakete als Vergeltungsma\u00dfnahme abgefeuert haben\u00ab, sagte der US-Generalleutnant Douglas Sims in Washington. Die Rakete habe kein Schiff getroffen.<\/p>\n<p>Biden k\u00fcndigte denn auch weitere Angriffe gegen die Huthis an, falls diese ihre Attacken auf Schiffe im Roten Meer nicht einstellen. Auf die Frage einer Journalistin, ob er die Miliz f\u00fcr eine Terrororganisation halte, antworte Biden: \u00bbJa, ich denke schon.\u00ab<\/p>\n<p>Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Wei\u00dfen Haus, John Kirby, sagte im Fernsehsender MSNBC, die USA suchten \u00bbnicht die Eskalation\u00ab. Es gebe \u00bbkeinen Grund f\u00fcr eine weitere Versch\u00e4rfung des Konflikts \u00fcber die Entwicklungen der vergangenen Tage hinaus.<\/p>\n<p>Die Huthis hatten nach Beginn des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Pal\u00e4stinenserorganisation <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/hamas\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Hamas<\/a> am 7. Oktober Schiffe im Roten Meer angegriffen. Die schiitischen Rebellen sehen sich als Teil der gegen Israel gerichteten und vom <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/iran\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> unterst\u00fctzten \u00bbAchse des Widerstands\u00ab. Dazu z\u00e4hlt auch die Hamas.<\/p>\n<p>Die USA hatten bereits in der Vergangenheit Strafma\u00dfnahmen zur finanziellen Schw\u00e4chung der Huthis verh\u00e4ngt. Der Huthi-Unterst\u00fctzer al-Dschamal ist bereits seit 2021 mit Sanktionen belegt. Anfang Dezember erlie\u00dfen die USA auch Sanktionen gegen 13 Einzelpersonen und Organisationen aus dem Netzwerk al-Dschamals. Durch die Sanktionen werden jegliche Gesch\u00e4fte mit den USA untersagt, auch werden m\u00f6gliche Verm\u00f6genswerte in den USA eingefroren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den Bombardements von Huthi-Stellungen haben die USA auch neue Sanktionen gegen die jemenitische Miliz verh\u00e4ngt. 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