{"id":25909,"date":"2024-01-13T07:36:53","date_gmt":"2024-01-13T04:36:53","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/huthi-milizen-im-jemen-usa-starten-neue-angriffe\/"},"modified":"2024-01-13T07:36:53","modified_gmt":"2024-01-13T04:36:53","slug":"huthi-milizen-im-jemen-usa-starten-neue-angriffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/huthi-milizen-im-jemen-usa-starten-neue-angriffe\/","title":{"rendered":"Huthi-Milizen im Jemen: USA starten neue Angriffe"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Im <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/jemen\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Jemen<\/a> hat es nach den Luftschl\u00e4gen der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/usa\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> und Gro\u00dfbritanniens auf Stellungen der Huthi-Milizen einen neuen Angriff gegeben. Nachdem zuvor mehrere US-Medien entsprechend berichtet hatten, best\u00e4tigte das US-Milit\u00e4r am sp\u00e4ten Freitagabend (Ortszeit Washington, D.C.) einen erneuten Milit\u00e4rschlag gegen die Huthis.<\/p>\n<p>Das <em>United States Central Command<\/em> erkl\u00e4rte, dass die US-Streitkr\u00e4fte in der Nacht von Freitag auf Samstag eine von den Huthis genutzte Radaranlage im Jemen angegriffen h\u00e4tten. Der Schlag sei vom Kriegsschiff \u00bbUSS Carney\u00ab ausgef\u00fchrt worden, dabei seien Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper zum Einsatz gekommen. Der Angriff habe das Ziel gehabt, die F\u00e4higkeit der Huthis zu beschr\u00e4nken, Schiffe anzugreifen.<\/p>\n<p>Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete, mindestens ein Ziel in der Hauptstadt Sanaa sei getroffen worden. Die Nachrichtenagentur AP meldete unter Berufung auf eigene Reporter eine Explosion in der Stadt.<\/p>\n<p>Die USA und <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/grossbritannien\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritannien<\/a> hatten in der Nacht zum Freitag als Reaktion auf die wochenlangen Attacken der Huthis auf Handelsschiffe im Roten Meer Stellungen der Miliz im Jemen bombardiert. US-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/joe_biden\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Joe Biden<\/a> sprach von \u00bberfolgreichen\u00ab Luftangriffen \u2013 und drohte zugleich weitere Angriffe an, sollte die Miliz ihre Attacken gegen Schiffe nicht einstellen: Er werde \u00bbnicht z\u00f6gern, wenn n\u00f6tig weitere Ma\u00dfnahmen anzuordnen\u00ab. Die Huthi-Milizen drohten als Reaktion auf die Angriffe mit Vergeltung.<\/p>\n<h3>Fast 30 Ziele angegriffen<\/h3>\n<p>Nach den ersten Milit\u00e4rschl\u00e4gen gegen die Huthi-Miliz hatte das <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/pentagon\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Pentagon<\/a> am Freitag weitere Details zu den Angriffen bekannt gegeben. Die Verb\u00fcndeten h\u00e4tten in der ersten Welle insgesamt fast 30 milit\u00e4rische Standorte der Huthis angegriffen, sagte Generalleutnant Douglas Sims, der im Pentagon milit\u00e4rische Operationen verantwortet. Zuerst h\u00e4tten die Verb\u00fcndeten 16 Stellungen der Huthi attackiert. Kurz darauf seien zw\u00f6lf weitere Standorte identifiziert und angegriffen worden, sagte er.<\/p>\n<p>Sims sagte, die Auswertung des Milit\u00e4rschlags sei noch nicht abgeschlossen. Er wisse aber, dass die F\u00e4higkeiten der Rebellen geschw\u00e4cht worden seien. Mit Blick auf den Gro\u00dfangriff der Huthi am Dienstag auf Schiffe im Roten Meer sagte er, er glaube nicht, dass die Huthis noch einmal in der Lage seien, auf dieselbe Weise zu agieren. Aber das werde sich erst zeigen.<\/p>\n<p>Sims sagte weiter, bei den Angriffen seien etwas mehr als 150 Arten von Munition eingesetzt worden. Nach Angaben der Huthis wurden bei den Angriffen f\u00fcnf ihrer Mitglieder get\u00f6tet. Sechs weitere seien verletzt worden. Die Angriffe trafen demnach die Hauptstadt Sanaa sowie die Provinzen Hudaida, Tais, Hajjah und Saada.<\/p>\n<p>Russland verurteilte den Milit\u00e4rschlag. Die Angreifer w\u00fcrden \u00bbpers\u00f6nlich\u00ab dazu beitragen, dass sich der Gazakrieg zwischen <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/israel\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> und der islamistischen <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/hamas\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Hamas<\/a> auf die gesamte Region ausbreite, sagte der russische Vertreter Wassili Nebensja bei einer Sitzung des Weltsicherheitsrats, wie die russische Nachrichtenagentur Tass in der Nacht zum Samstag berichtete.<\/p>\n<p>Seit Ausbruch des Gazakrieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas greifen die Huthis immer wieder Schiffe im Roten Meer an. Gro\u00dfe Reedereien meiden die wichtige Handelsroute zunehmend. Die Huthis greifen Israel auch immer wieder direkt mit Drohnen und Raketen an.<\/p>\n<p>Der durch die anhaltenden Angriffe der Huthis entstehende volkswirtschaftliche Schaden betr\u00e4gt einem Bericht zufolge 360 Millionen Euro pro Stunde. Das berichtet die \u00bbWelt am Sonntag\u00ab unter Berufung auf Angaben des Europ\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen Dienstes (EAD). Diese Zahl nannte demnach k\u00fcrzlich eine der f\u00fchrenden EAD-Diplomatinnen bei einem Treffen der 27 zust\u00e4ndigen Botschafter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK). Grund seien Umwege von bis zu 6000 Kilometern, steigende Energiekosten, Staus bei der Abfertigung und St\u00f6rungen in den Lieferketten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jemen hat es nach den Luftschl\u00e4gen der USA und Gro\u00dfbritanniens auf Stellungen der Huthi-Milizen einen neuen Angriff gegeben. 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