{"id":25883,"date":"2024-01-12T04:16:18","date_gmt":"2024-01-12T01:16:18","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/usa-und-grosbritannien-greifen-huthi-ziele-im-jemen-an\/"},"modified":"2024-01-12T04:16:18","modified_gmt":"2024-01-12T01:16:18","slug":"usa-und-grosbritannien-greifen-huthi-ziele-im-jemen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/usa-und-grosbritannien-greifen-huthi-ziele-im-jemen-an\/","title":{"rendered":"USA und Gro\u00dfbritannien greifen Huthi-Ziele im Jemen an"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die USA und Gro\u00dfbritannien haben in einer gro\u00df angelegten Milit\u00e4raktion mutma\u00dfliche Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen. US-Medien berichteten am Donnerstagsabend (Ortszeit) unter Berufung auf Regierungsvertreter, dabei seien Kampfjets und Marschflugk\u00f6rper vom Typ Tomahawk zum Einsatz gekommen.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/joe_biden\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Joe Biden<\/a> erkl\u00e4rte am Donnerstagabend, dass die USA und Gro\u00dfbritannien bei ihrem Einsatz von Australien, Bahrain, Kanada und den Niederlanden unterst\u00fctzt worden seien. Dies sei eine \u00bbdirekte Reaktion auf die beispiellosen Angriffe der Huthi auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer\u00ab, teilte das Wei\u00dfe Haus in einer schriftlichen Stellungnahme von Biden mit. Die Angriffe seien \u00bberfolgreich\u00ab gewesen, hie\u00df es in der Stellungnahme.<\/p>\n<h3>Biden signalisiert Entschlossenheit f\u00fcr weitere Milit\u00e4rschl\u00e4ge gegen die Huthis<\/h3>\n<p>Biden werde \u00bbnicht z\u00f6gern\u00ab, sollten weitere Ma\u00dfnahmen gegen die Miliz n\u00f6tig sein. Die Milit\u00e4roperation zeige, dass die USA und ihre Verb\u00fcndeten keine Angriffe der Huthis auf die Schifffahrt tolerieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der britische Premier <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/rishi-sunak\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Rishi Sunak<\/a> erkl\u00e4rte, die Royal Navy werde weiterhin im Roten Meer patrouillieren, um in der Region f\u00fcr Sicherheit zu sorgen. Gro\u00dfbritannien werde sich immer f\u00fcr die Freiheit der Schifffahrt und den freien Warenhandel einsetzen.<\/p>\n<p>Die Angriffe der USA und Gro\u00dfbritanniens wurden auch von einem Sprecher der Huthi-Miliz best\u00e4tigt. Wie Abdul Qader al-Mortada auf X, vormals Twitter, schrieb, habe es Angriffe auf verschiedene jemenitische St\u00e4dte gegeben: \u00bbDie amerikanisch-zionistisch-britische Aggression gegen den Jemen hat mehrere Angriffe auf die Hauptstadt Sanaa, das Gouvernement Hodeidah, Saada und Dhamar gestartet.\u00ab Zuvor hatte der Anf\u00fchrer der Huthis am Donnerstag erkl\u00e4rt, dass jeder Angriff der USA auf die Gruppe nicht ohne Antwort bleiben werde.<\/p>\n<p>Seit Ausbruch des Krieges in Nahost zwischen <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/israel\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> und der pal\u00e4stinensischen Terrormiliz Hamas greifen die Huthi immer wieder Schiffe mit angeblich israelischer Verbindung im Roten Meer an. Gro\u00dfe Reedereien meiden die wichtige Handelsroute zunehmend. Die Huthi greifen auch Israel direkt mit Drohnen und Raketen an.<\/p>\n<p>Huthi-Milizen hatten Berichten zufolge in der Nacht zu Dienstag nicht nur Handelsschiffe, sondern auch ein US-amerikanisches sowie ein britisches Kriegsschiff mit Raketen und Drohnen attackiert.<\/p>\n<p>Eine Reaktion der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/usa\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> und ihrer Verb\u00fcndeten hatte sich zuletzt immer st\u00e4rker angedeutet. Gro\u00dfbritanniens Verteidigungsminister Grant Shapps hatte in den vergangenen Tagen wiederholt <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/grossbritannien-droht-huthis-nach-bisher-groesstem-angriff-im-roten-meer-a-634996c8-a4aa-4423-a235-387572b398da\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">vor Konsequenzen gewarnt<\/a>, sollten die Angriffe nicht aufh\u00f6ren. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der USA, John Kirby, warnte die Huthi, dass sie die Konsequenzen daf\u00fcr tragen m\u00fcssten, sollten sie ihre Angriffe nicht stoppen.<\/p>\n<p>Etwa zehn Prozent des gesamten Welthandels laufen \u00fcber das Rote Meer. Der Suezkanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und bietet damit die k\u00fcrzeste Verbindung auf dem Seeweg zwischen Asien und Europa.<\/p>\n<h3>Bundesregierung zu Milit\u00e4reinsatz im Roten Meer bereit<\/h3>\n<p>Die Bundesregierung bekundete bereits vor Wochen die Bereitschaft zu einem deutschen Milit\u00e4reinsatz im Roten Meer. Ein entsprechendes Bundeswehrmandat setzt jedoch eine \u00fcbergeordnete Mission etwa im EU-Rahmen voraus. Trotz intensiven deutschen Werbens kam in den vergangenen Wochen keine EU-Mission f\u00fcr einen Einsatz zum Schutz der Handelsschifffahrt im Roten Meer zustande.<\/p>\n<p>Nach SPIEGEL-Informationen laufen derzeit die Beratungen \u00fcber eine EU-Mission in Br\u00fcssel. Der Europ\u00e4ische Ausw\u00e4rtige Dienst stimmt sich dazu mit den Mitgliedstaaten ab. Im Laufe der n\u00e4chsten zwei, maximal drei Wochen soll ein Mandatstext zu Art und Ausma\u00df eines m\u00f6glichen Einsatzes vorliegen. F\u00fcr eine neue EU-Mission braucht es Einstimmigkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die USA und Gro\u00dfbritannien haben in einer gro\u00df angelegten Milit\u00e4raktion mutma\u00dfliche Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen. 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