{"id":25545,"date":"2023-12-28T09:26:59","date_gmt":"2023-12-28T06:26:59","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hochwasser-in-deutschland-lage-bleibt-angespannt-evakuierungen-an-der-aller\/"},"modified":"2023-12-28T09:26:59","modified_gmt":"2023-12-28T06:26:59","slug":"hochwasser-in-deutschland-lage-bleibt-angespannt-evakuierungen-an-der-aller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/hochwasser-in-deutschland-lage-bleibt-angespannt-evakuierungen-an-der-aller\/","title":{"rendered":"Hochwasser in Deutschland: Lage bleibt angespannt \u2013 Evakuierungen an der Aller"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">An einigen Fl\u00fcssen in <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/deutschland\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> bleibt die Hochwasserlage angespannt. Betroffen sind unter anderem Gebiete an der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/elbe\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Elbe<\/a> in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie an der Weser in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.<\/p>\n<p>In <strong>Dresden<\/strong> d\u00fcrfte am Donnerstagmorgen die Sechs-Meter-Marke an der Elbe \u00fcberschritten werden. Um Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt <strong>Magdeburg<\/strong> vor \u00dcberschwemmungen zu sch\u00fctzen, soll am Donnerstagvormittag das Pretziener Wehr ge\u00f6ffnet werden. Das etwa 135 Meter lange Wehr war zuletzt im Juni 2013 ge\u00f6ffnet worden. Auch jetzt soll es daf\u00fcr sorgen, dass ein Drittel des Elbwassers in einen 21 Kilometer langen Kanal flie\u00dft, um Sch\u00f6nebeck, Magdeburg und andere Orte in den Elbniederungen herum, bis es wieder in die Elbe flie\u00dft. An der Helme gilt voraussichtlich in den n\u00e4chsten Tagen die h\u00f6chste Hochwasseralarmstufe 4.<\/p>\n<h3>\u00bbBedrohliche Lage\u00ab<\/h3>\n<p>In <strong>Niedersachsen<\/strong> rechnete der Landesbetrieb f\u00fcr Wasserwirtschaft, K\u00fcsten- und Naturschutz vor allem an der Mittelweser und an den Oberl\u00e4ufen von Aller, Leine und Oker mit weiter steigenden Pegelst\u00e4nden. In der Gemeinde Lilienthal bei <strong>Bremen<\/strong> riss nach Angaben der \u00f6rtlichen Feuerwehr ein Deich, der betroffene Bereich wurde am Mittwochnachmittag evakuiert. Wegen eines durchweichten Deichs wurden in der Nacht zum Donnerstag weitere Stra\u00dfen evakuiert.<\/p>\n<p>Im angrenzenden Bremen ist die Hochwasserlage im Stadtteil Borgfeld \u00e4hnlich angespannt. Im Ortsteil Timmersloh konnte an den Deichen nachgearbeitet werden, sodass es dort keine Evakuierungen mehr geben musste, wie ein Feuerwehrsprecher am fr\u00fchen Donnerstagmorgen sagte.<\/p>\n<p>Wegen des Aller-Hochwassers sollten in der nieders\u00e4chsischen Gemeinde <strong>Winsen<\/strong> rund 300 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die Siedlungen Westohe und S\u00fcdohe m\u00fcssten evakuiert werden, teilte der Landkreis Celle am Mittwochabend mit. Der Wasserstand auf den Stra\u00dfen sei dort auf rund 40 bis 50 Zentimeter gestiegen, aus Sicherheitsgr\u00fcnden sei daher der Strom abgestellt worden. Als Notunterkunft wird derzeit die Allertalsporthalle in Winsen eingerichtet.<\/p>\n<p>In einigen Orten im Landkreis Verden herrschte in der Nacht zum Donnerstag wegen des Hochwassers und aufweichender Deiche weiterhin eine \u00bbbedrohliche Lage\u00ab, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Mehrere Landkreise in Niedersachsen stellten eine Vorstufe des Katastrophenalarms fest \u2013 dadurch haben die Kreisverwaltungen unter anderem einen einfacheren Zugriff auf Hilfskr\u00e4fte. Besonders betroffen war laut Landesbranddirektor Dieter Rohrberg die Stadt Sarstedt im Landkreis <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/hildesheim\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Hildesheim<\/a>, wo die Fl\u00fcsse Innerste und Leine zusammenflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Ein 75 Jahre alter Fahrradfahrer ist in <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/hannover\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Hannover<\/a> aus dem Hochwassergebiet der Leine gerettet worden. Der Mann habe am Mittwochmittag trotz des Hochwassers die abgesperrte Br\u00fcckstra\u00dfe im Stadtteil D\u00f6hren befahren, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Er sei vom Rad gefallen und etwa 20 Meter in einen angrenzenden Wald abgetrieben worden. Schlie\u00dflich habe er sich an einem Ast festgehalten und mit seinem Handy die Rettungskr\u00e4fte alarmiert. Der Mann konnte erst mit der Hilfe von zwei Drohnen lokalisiert werden. Spezialkr\u00e4fte der Wasserrettung befreiten ihn.<\/p>\n<p>Am Oberlauf der Weser von Hannoversch M\u00fcnden bis H\u00f6xter in <strong>Nordrhein-Westfalen<\/strong> sanken die Wasserst\u00e4nde am Mittwoch laut Landesbetrieb, f\u00fcr die Mittelweser wurden aber steigende Pegelst\u00e4nde vorhergesagt. Am Pegel Drakenburg im Landkreis Nienburg k\u00f6nne sogar der bisherige Rekordstand aus dem Jahr 1981, n\u00e4mlich 8,34 Meter, \u00fcberschritten werden, hie\u00df es. In Nordrhein-Westfalen bleiben auch die zahlreichen Talsperren unter Beobachtung.<\/p>\n<h3>Kurze Regenpause erwartet<\/h3>\n<p>Manche hoffen auf kurzzeitige Entspannung: Am Donnerstag soll es nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Deutschland weitgehend trocken bleiben. Dadurch k\u00f6nnte sich die Hochwasserlage an manchen Fl\u00fcssen etwas entspannen. Allerdings steigt die Gefahr kr\u00e4ftigerer Niederschl\u00e4ge laut DWD anschlie\u00dfend wieder. \u00bbInsbesondere im Westen und Nordwesten deuten die Wettermodelle viel Nass an, das die Flusspegel wohl wieder rasch ansteigen lassen wird\u00ab, sagte ein Meteorologe am Mittwoch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An einigen Fl\u00fcssen in Deutschland bleibt die Hochwasserlage angespannt. Betroffen sind unter anderem Gebiete an der Elbe in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie an der Weser in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. 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