{"id":2546,"date":"2020-09-14T23:16:47","date_gmt":"2020-09-14T20:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-14-september-alle-entwicklungen-zu-covid-19-und-sars-cov-2-im-uberblick\/"},"modified":"2020-09-14T23:16:47","modified_gmt":"2020-09-14T20:16:47","slug":"coronavirus-news-am-14-september-alle-entwicklungen-zu-covid-19-und-sars-cov-2-im-uberblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-14-september-alle-entwicklungen-zu-covid-19-und-sars-cov-2-im-uberblick\/","title":{"rendered":"Coronavirus News am 14. September: Alle Entwicklungen zu Covid 19 und Sars-CoV-2 im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/165a59ec-0001-0004-0000-000000286809_w948_r1.77_fpx40.35_fpy49.84.jpg\" title=\"Ein Micky-Maus-Ballon auf der Thanksgiving-Parade 2011 in New York\" alt=\"Ein Micky-Maus-Ballon auf der Thanksgiving-Parade 2011 in New York\"\/><figcaption>\n<p>Ein Micky-Maus-Ballon auf der Thanksgiving-Parade 2011 in New York<\/p>\n<p>  Foto:\u2002BRENDAN MCDERMID\/ REUTERS  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Daten von mehr als 18.000 infizierten Walisern ver\u00f6ffentlicht<\/h3>\n<p><strong>21.11 Uhr: <\/strong>Pers\u00f6nliche Daten von 18.105 Walisern, die positiv auf Covid-19 getestet worden sind, sollen von einem \u00f6ffentlichen Server aus Versehen ins Internet geladen worden sein. \u00dcber 20 Stunden seien die Informationen online abrufbar gewesen, teilte Public Health Wales mit. Das Datenleck sei Folge menschlichen Versagens gewesen, hei\u00dft es weiter. Man habe Ma\u00dfnahmen eingeleitet, damit ein solcher Zwischenfall in Zukunft nicht mehr vorkommen werde.<\/p>\n<h3>New York: Thanksgiving-Parade wird online stattfinden<\/h3>\n<p><strong>21.04 Uhr: <\/strong>Die traditionelle Thanksgiving-Parade in New York wird in diesem Jahr nur online stattfinden. Das Spektakel solle diesmal &quot;neu gedacht&quot; werden, teilten die Organisatoren der Kaufhauskette Macy&#039;s am Montag mit. &quot;Es wird nicht dieselbe Parade werden, die wir kennen&quot;, sagte New Yorks B\u00fcrgermeister Bill de Blasio. Aber auch bei der Online-Version w\u00fcrden die Menschen &quot;den Geist und die Freude dieses Tags sp\u00fcren&quot; k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Normalerweise werden zum Feiertag Thanksgiving im November jedes Jahr riesige Heliumballons mehr als drei Kilometer durch die Stra\u00dfen der Millionenmetropole getragen. Rund 8000 T\u00e4nzer, Fahnentr\u00e4ger, Musiker und Verkleidete nehmen an der Parade teil. Mehr als drei Millionen Zuschauer stehen am Streckenrand, etwa 50 Millionen Menschen schauen das seit mehr als 90 Jahren stattfindende Spektakel im Fernsehen an.<\/p>\n<p>Der Bundesstaat und vor allem die Millionenmetropole New York waren im Fr\u00fchjahr ein Zentrum der Coronavirus-Pandemie. Inzwischen haben sich die Zahlen aber auf niedrigem Niveau stabilisiert. Zuletzt waren in dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern noch rund 450 infizierte Menschen im Krankenhaus, weniger als ein Prozent der Zehntausenden t\u00e4glichen Tests fiel positiv aus.<\/p>\n<h3>Frankreich: Zahl der Corona-Toten steigt auf 30.950<\/h3>\n<p><strong>18.59 Uhr<\/strong>: In Frankreich ist die Zahl der Infizierten um 6158 angestiegen. Im Mittel der vergangenen Woche waren \u00fcber 8000 Angesteckte pro Tag erfasst worden. Die an Montagen ver\u00f6ffentlichten Zahlen sind allerdings in der Regel auffallend niedrig, da sonntags weniger als an den anderen Wochentagen getestet wird. Insgesamt liegt die Zahl der Infizierten bei 387.252. Die Zahl der Corona-Toten steigt in den vergangenen 24 Stunden um 34 auf 30.950 an.<\/p>\n<h3>Medienberichte: Airbus-Chef warnt vor Entlassungen<\/h3>\n<p><strong>18.52 Uhr<\/strong>: Airbus-Chef Guillaume Faury soll die Belegschaft des Luftfahrt- und R\u00fcstungskonzerns laut Zeitungsberichten vor Entlassungen gewarnt haben. Es sei &quot;unwahrscheinlich, dass das freiwillige Ausscheiden aus dem Unternehmen&quot; ausreiche, um 15.000 Arbeitspl\u00e4tze abzubauen, zitierte unter anderem die franz\u00f6sische Wirtschaftszeitung &quot;La Tribune&quot; am Montag aus einem Brief an die MitarbeiterInnen.<\/p>\n<p>Airbus best\u00e4tigte lediglich, dass am Freitag ein entsprechender Brief Faurys an die Belegschaft gegangen sei, machte aber keinerlei Angaben zum Inhalt. Airbus hatte wegen der Coronakrise die Produktionspl\u00e4ne gekappt und den Abbau von weltweit 15.000 der rund 90.000 Jobs in der Verkehrsflugzeugsparte angek\u00fcndigt. Auch mehrere Tausend Stellen in Deutschland sind von dem Sparplan betroffen.<\/p>\n<p>Corona hatte das Unternehmen tief in die roten Zahlen gerissen. Weil die Zahl der Flugzeugauslieferungen einbrach, stand im zweiten Quartal unterm Strich ein Verlust von mehr als 1,4 Milliarden Euro.<\/p>\n<h3>Queen ist begeistert von Lockdown-Fotos der Briten<\/h3>\n<p><strong>18.29 Uhr<\/strong>: Queen Elizabeth II. ist offensichtlich angetan von der Widerstandsf\u00e4higkeit ihrer Landsleute. Zur Er\u00f6ffnung einer Foto-Ausstellung mit Bildern aus Corona-Zeiten zeigte sie sich inspiriert vom Durchhalteverm\u00f6gen der Briten.<\/p>\n<p>Die Sammlung &quot;Hold Still&quot; ist auf der Webseite der National Portrait Gallery zu sehen. Ins Leben gerufen hatte das Projekt Herzogin Kate, die Anfang Mai gemeinsam mit dem Museum die Briten dazu aufgerufen hatte, ihre Aufnahmen aus den Zeiten der Pandemie einzuschicken. Innerhalb von sechs Wochen kamen rund 31.000 Fotos zusammen. Gemeinsam mit einer Jury w\u00e4hlte sie 100 Bilder aus.<\/p>\n<h3>Bayern: Zahl der Corona-positiven Sch\u00fcler hat sich verdoppelt<\/h3>\n<p><strong>18.28 Uhr<\/strong>: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Sch\u00fcler hat sich in Bayern \u00fcbers Wochenende auf 135 mehr als verdoppelt. Vor dem Wochenende waren es 66. Bei den Lehrern gibt es laut Kultusministerium aktuell derzeit 43 Infektionen &#8211; einen Fall weniger. Vier Schulen sind wegen Corona-Infektionen vor\u00fcbergehend geschlossen: eine Mittelschule in Furth im Wald (Oberpfalz), eine Realschule in Deggendorf (Niederbayern), ein Gymnasium in W\u00fcrzburg und eine nicht n\u00e4her benannte Berufsschule.<\/p>\n<p>Laut Ministerium sind momentan rund 2490 Sch\u00fcler sowie knapp 400 Lehrer in Quarant\u00e4ne. Mehr Corona-F\u00e4lle gibt es an Kindertagesst\u00e4tten: Rund 50 Einrichtungen sind derzeit ganz oder teilweise geschlossen.<\/p>\n<p>In Bayern gibt es 1,65 Millionen Sch\u00fcler sowie 150.000 Lehrerinnen und Lehrer. Die Schule l\u00e4uft nach dem Ende der gro\u00dfen Ferien seit dem 8. September wieder. Noch bis Ende der Woche gilt mit Ausnahme der Grundschulen auch in Klassenzimmern eine Maskenpflicht.<\/p>\n<h3>Schleswig-Holstein erlaubt 25 Prozent Zuschauer in Stadien und Hallen<\/h3>\n<p><strong>18.04 Uhr<\/strong>: Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat die Beschr\u00e4nkungen der Zuschauerzahlen in Stadien und Sporthallen gelockert. Vom 19. September an d\u00fcrfen bis zu ein Viertel aller Zuschauerpl\u00e4tze in Sportst\u00e4tten belegt werden. Die Hygienekonzepte w\u00fcrden entsprechend angepasst, teilte die Landesregierung mit.<\/p>\n<p>Bisher durften nur maximal 500 Zuschauer zum Fu\u00dfball, im Handball gab es keine Erlaubnis, Fans in die Hallen zu lassen. Die Regelung gilt nicht nur f\u00fcr Profi-, sondern auch f\u00fcr Amateurvereine in allen Sportarten.<\/p>\n<p>Die Chefs der Staatskanzleien der L\u00e4nder wollen am Dienstagnachmittag erneut \u00fcber Zuschauer in Stadien und Sporthallen beraten. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) bezeichnete eine R\u00fcckkehr der Fans nach Gespr\u00e4chen mit den Bundesl\u00e4ndern als m\u00f6gliches Szenario. &quot;Die Ann\u00e4herung ist schon sehr weit fortgeschritten&quot;, sagte Braun auf einer Klausur der CSU-Fraktion im Landtag in M\u00fcnchen. Dies h\u00e4nge aber von den entscheidenden Gespr\u00e4chen der L\u00e4nder am Dienstag ab. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnte ein m\u00f6glichst einheitliches Vorgehen aller L\u00e4nder und einheitliche Regeln an.<\/p>\n<h3><strong>650.000 Jobs fallen laut Studie weg: Gro\u00dfbritannien steckt in einer Entlassungswelle<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.42 Uhr: <\/strong>Corona und Brexit-Chaos belasten die britische Wirtschaft. Das Land befindet sich laut einer Studie in der gr\u00f6\u00dften Arbeitsmarktkrise seit vielen Jahren. Forscher fordern ein Gegensteuern der Politik. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Bordeaux verh\u00e4ngt strengere Regeln bei Feiern und Alkoholkonsum<\/h3>\n<p><strong>17.32 Uhr:<\/strong> Im Kampf gegen das Coronavirus haben die Beh\u00f6rden in Bordeaux strengere Regeln verh\u00e4ngt. Private Treffen im Freien seien auf zehn Personen beschr\u00e4nkt, k\u00fcndigte die Pr\u00e4fektin Fabienne Buccio am Montag an. Sie forderte Familien au\u00dferdem auf, Familienfeiern wie Hochzeiten auf ebenfalls maximal zehn Personen zu beschr\u00e4nken. Tanzpartys, Flohm\u00e4rkte oder Nachbarschaftsfeste seien nicht erlaubt, Schulausfl\u00fcge abgesagt. Die Beh\u00f6rden haben au\u00dferdem den Konsum von Alkohol auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen in der Stadt verboten.<\/p>\n<p>Die Begrenzung f\u00fcr \u00f6ffentliche Veranstaltung im D\u00e9partement Gironde an der Atlantikk\u00fcste liege nun bei 1000 statt 5000 Menschen, so die Pr\u00e4fektin Buccio. &quot;Die Situation ist nicht alarmierend, aber besorgniserregend&quot;, sagte sie mit Blick auf Krankenh\u00e4user. Man m\u00fcsse das Bewusstsein der Bev\u00f6lkerung sch\u00e4rfen. Wenn n\u00f6tig, werde man noch h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen ergreifen.<\/p>\n<p>Frankreichs Premier Jean Castex hatte die St\u00e4dte Bordeaux, Marseille und das franz\u00f6sische \u00dcberseegebiet Guadeloupe aufgefordert, strengere Regeln einzuf\u00fchren. Grund daf\u00fcr ist, dass die Corona-Lage in diesen Regionen besonders ernst ist. Frankreich hat am Wochenende mehr als 10.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet &#8211; die Lage ist aber regional unterschiedlich.<\/p>\n<h3>Sportministerin kritisiert Fanverhalten bei Pokalspiel in Rostock<\/h3>\n<p><strong>17.12 Uhr: <\/strong>Baden-W\u00fcrttembergs Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat die Zuschauersituation beim Pokalspiel des VfB Stuttgart bei Hansa Rostock kritisiert. &quot;Die Fotos vom DFB-Pokalspiel in Rostock von Fans Schulter an Schulter und ohne Abstand und ohne Maske l\u00f6sen in mir ein ziemliches Unbehagen aus&quot;, sagte die 55-J\u00e4hrige der &quot;Stuttgarter Zeitung&quot; und den &quot;Stuttgarter Nachrichten&quot; (Dienstag).<\/p>\n<p>Bei der Partie am Sonntag waren im Ostseestadion 7500 Zuschauer zugelassen und damit so viele wie noch nie bei einem Fu\u00dfballspiel in Deutschland seit Beginn der Pandemie. &quot;Was wir uns definitiv nicht leisten k\u00f6nnen, ist, dass ein Fu\u00dfballspiel zu einem Superspreader-Event wird und infolgedessen Schulen geschlossen werden m\u00fcssen&quot;, sagte Eisenmann. Kurz zuvor hatte Mecklenburg-Vorpommerns Sportministerin Stefanie Drese (SPD) dem Testlauf mit 7500 Zuschauern das Pr\u00e4dikat &quot;erfolgreich bestanden&quot; bescheinigt. Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) war im Stadion und sah &quot;einen gro\u00dfen Schritt in Corona-Zeiten&quot;.<\/p>\n<p>Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wollen die Chefs der Staatskanzleien der L\u00e4nder am Dienstag erneut \u00fcber Zuschauer auch in Sporthallen beraten. (Lesen Sie mehr dazu unter dem Eintrag von 15.17 Uhr)<\/p>\n<p>&quot;Es wird in diesem Schuljahr leider ein St\u00fcck weit Normalit\u00e4t sein, dass Klassen oder Lehrkr\u00e4fte von den Gesundheits\u00e4mtern in Quarant\u00e4ne geschickt werden&quot;, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie W\u00e4hler). Dem Ministerium zufolge sind momentan rund 2490 Sch\u00fcler sowie knapp 400 Lehrer in Quarant\u00e4ne. Oft wurden ganze Klassen heimgeschickt. Es kam aber auch schon zu Schulschlie\u00dfungen. So findet etwa an der Mittelschule in Furth im Wald kein Pr\u00e4senzunterricht statt. Corona-F\u00e4lle gibt es auch an Kindertagesst\u00e4tten: Rund 50 Einrichtungen sind ganz oder teilweise geschlossen.<\/p>\n<p>Noch bis Ende der Woche laufen freiwillige Reihentests f\u00fcr Lehrer. Rund 60 Prozent wollen dem Kultusministerium zufolge teilnehmen. Nach den Herbstferien sollen die Tests wiederholt werden. In Rosenheim m\u00fcssen nun auch Grundsch\u00fcler im Unterricht Masken tragen, weil der kritische Warnwert von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen \u00fcberschritten wurde.<\/p>\n<h3><strong>Gr\u00fctters<\/strong> sieht Kultur in Europa vor &quot;gr\u00f6\u00dfter Herausforderung&quot;<\/h3>\n<p><strong>16.40 Uhr: <\/strong>Die Coronakrise setzt die europ\u00e4ische Kulturszene aus Sicht von Kulturstaatsministerin Monika Gr\u00fctters besonders unter Druck. &quot;In der Kultur schl\u00e4gt das Herz Europas. Der gesamte Kulturbereich in Europa &#8211; und damit auch Europa selbst &#8211; stehen vor der gr\u00f6\u00dften Herausforderung der letzten Jahrzehnte&quot;, sagte die CDU-Politikerin laut Mitteilung am Montag in Berlin w\u00e4hrend eines Treffens der EU-Kulturminister im Rahmen der deutschen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft.<\/p>\n<p>K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, Kultureinrichtungen und Unternehmen der Kulturwirtschaft seien nicht nur diejenigen, die durch das notwendige Herunterfahren des \u00f6ffentlichen Lebens besonders hart betroffen seien. &quot;Sie sind auch diejenigen, die besonders langfristig betroffen sind. Der Kultur- und Kreativsektor braucht deshalb unsere konzertierte Unterst\u00fctzung.&quot;<\/p>\n<p>Weiter sagte Gr\u00fctters: &quot;Wir sind uns einig darin, dass der Kultur- und Kreativsektor bei den europ\u00e4ischen Aufbauhilfen angemessen ber\u00fccksichtigt werden muss&quot;. Zudem seien &quot;Pandemieregelungen mit Augenma\u00df&quot; notwendig, um die Kultur in Europa am Leben zu erhalten. Gesundheitsschutz habe immer Vorrang, &quot;allerdings gibt es inzwischen aus ganz Europa eine Reihe von Beispielen, die uns zeigen, dass eine R\u00fcckkehr zur lebendigen kulturellen Teilhabe auch in Zeiten der Pandemie m\u00f6glich ist&quot;.<\/p>\n<h3><strong>Gratis-Corona-Tests f\u00fcr Urlauber aus Nicht-Risikogebieten enden Dienstag<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.29 Uhr: <\/strong>Die M\u00f6glichkeiten zu kostenlosen Corona-Tests f\u00fcr alle Reiser\u00fcckkehrer nach Deutschland werden zum Ende der Ferienzeit eingeschr\u00e4nkt. Reisende, die nicht aus einem Risikogebiet mit hohen Infektionszahlen kommen, haben ab diesem Dienstag keinen Anspruch mehr auf kostenlose Tests. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Montag: &quot;F\u00fcr die Urlaubszeit war es wichtig, m\u00f6glichst alle Reisenden auf das Coronavirus zu testen. Mit Blick auf Herbst und Winter konzentrieren wir die Tests jetzt wieder st\u00e4rker aufs Inland.&quot;<\/p>\n<p>Welche L\u00e4nder f\u00fcr deutsche Urlauber als Risikogebiete gelten, legt die Bundesregierung regelm\u00e4\u00dfig fest &#8211; sie sind auf der Internetseite des bundeseigenen Robert Koch-Instituts (RKI) aufgelistet. Bund und L\u00e4nder hatten die \u00c4nderungen bei den Tests Ende August vereinbart. &quot;F\u00fcr Einreisende aus Risikogebieten gilt vorerst weiterhin die Testpflicht sowie die Erfordernis der Quarant\u00e4ne bis zum negativen Testergebnis&quot;, sagte Spahn. Tests f\u00fcr sie bleiben vorerst kostenlos.<\/p>\n<p>Die Quarant\u00e4neregeln f\u00fcr R\u00fcckkehrer aus Risikogebieten sollen nach einem Beschluss von Bund und L\u00e4ndern noch ge\u00e4ndert werden &#8211; m\u00f6glichst zum 1. Oktober. Die Pflicht zur 14-t\u00e4gigen Quarant\u00e4ne soll demnach k\u00fcnftig fr\u00fchestens durch einen Test ab dem f\u00fcnften Tag nach R\u00fcckkehr entfallen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Amazon will 100.000 zus\u00e4tzliche Besch\u00e4ftigte einstellen<\/h3>\n<p><strong>16.20 Uhr: <\/strong>Der US-Onlineversandh\u00e4ndler Amazon will 100.000 neue Arbeitspl\u00e4tze in den USA und Kanada schaffen. Die zus\u00e4tzlichen Besch\u00e4ftigten sollen in den 100 neu geschaffenen Logistikzentren des Unternehmens zum Einsatz kommen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Einstellungsprozess habe bereits begonnen. Die neuen Mitarbeiter sollen laut Amazon Stundenl\u00f6hne von mindestens 15 Dollar (12,50 Euro) erhalten.<\/p>\n<p>Amazon hatte wegen der massiv gestiegenen Nachfrage im Onlinehandel durch die Corona-Pandemie im zweiten Quartal dieses Jahres seinen Gewinn auf 5,2 Milliarden Dollar verdoppelt. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40 Prozent. Seit Beginn der Coronakrise stellte der Konzern weltweit insgesamt 175.000 Besch\u00e4ftigte ein.<\/p>\n<h3>New Yorker <strong>Fashion<\/strong> <strong>Week<\/strong> unter Corona-Bedingungen gestartet<\/h3>\n<p><strong>16.07 Uhr: <\/strong>Mit deutlich reduzierten Zuschauerzahlen und in den allermeisten F\u00e4llen ausschlie\u00dflich digital ist in New York die Fashion Week gestartet. Am Sonntag waren bei der Auftaktpr\u00e4sentation von Designer Jason Wu auf einer Dachterrasse in Manhattan laut CNN gerade einmal 30 Besucher zugelassen. &quot;Harlem&#039;s Fasion Row&quot;, eine Intiative f\u00fcr mehr schwarze Designer in der Modebranche, zeigte die Kreationen am Sonntag ausschlie\u00dflich online.<\/p>\n<p>Das Netz-Format erlaube es, mehr aufstrebenden Modemachern Raum zu geben, sagte Steven Kolb, Vorsitzender der die Fashion Week ausrichtenden US-Modedesignervereinigung CFDA. Im Mai hatte die CFDA angek\u00fcndigt, die Veranstaltung in ihrem urspr\u00fcnglichen Format ausfallen zu lassen. Nicht alle der sonst \u00fcblicherweise vertretenen Designer sind in New York in diesem Jahr dabei. Unter anderem haben Marc Jacobs, Michael Kors und Ralph Lauren ihre Teilnahme abgesagt.<\/p>\n<h3><strong>Immobilienexperten erwarten steigende Preise f\u00fcr H\u00e4user und Wohnungen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.00 Uhr: <\/strong>Ein neues Branchengutachten prophezeit weiter steigende Preise f\u00fcr H\u00e4user und Wohnungen. Wegen der Pandemie d\u00fcrfte vor allem das Umland von St\u00e4dten begehrter werden. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Branchenverband will mit Politik \u00fcber Konzept f\u00fcr Klub\u00f6ffnung reden<\/h3>\n<p><strong>15.57 Uhr: <\/strong>Der Bundesverband deutscher Diskotheken- und Tanzbetriebe will mit einem speziellen Konzept die Wiederer\u00f6ffnung von Klubs in Corona-Zeiten erm\u00f6glichen. Darin sind Abstands- und Hygieneregeln, Kapazit\u00e4tsbeschr\u00e4nkungen und angepasste L\u00fcftungen inklusive spezieller Filter vorgesehen, um eine \u00dcbertragung von Covid-19 zu verhindern. &quot;Wir wissen nicht, wie viele Betriebe den Herbst und Winter \u00fcberleben&quot;, sagte die Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Dehoga Bundesverbandes, Ingrid Hartges, der Nachrichtenagentur dpa am Montag.<\/p>\n<p>Als weitere Punkte schl\u00e4gt der BDT die Erfassung von G\u00e4stedaten, ber\u00fchrungslose Temperaturmessungen und eine Maskenpflicht \u00fcberall dort vor, wo die Einhaltung des Mindestabstands nicht m\u00f6glich ist. Wer selbst Covid-19-Symptome zeigt oder innerhalb der vergangenen zwei Wochen Kontakt zu Erkrankten hatte, m\u00fcsste nach dem Konzept drau\u00dfen bleiben. Die Umsetzung k\u00f6nnten demnach die Security-Mitarbeiter in den Diskotheken und Klubs \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>In den kommenden Wochen wollen der BDT und die Landesverb\u00e4nde des Deutschen Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbandes mit den Ministerien der Bundesl\u00e4nder \u00fcber das Konzept ins Gespr\u00e4ch kommen. Bereits im April hatte der Verband vor einer Pleitewelle unter den damals bundesweit 1430 Betrieben mit rund 38.000 Besch\u00e4ftigten gewarnt.<\/p>\n<h3><strong>S\u00f6der nennt Garmischer Superspreaderin &quot;Musterfall f\u00fcr Unvernunft&quot;<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.53 Uhr:<\/strong> Der Fall einer mutma\u00dflich als sogenannte Superspreaderin f\u00fcr zahlreiche Corona-Infektionen in Garmisch-Partenkirchen verantwortlichen Frau ist f\u00fcr Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der &quot;ein Musterfall f\u00fcr Unvernunft&quot;. S\u00f6der forderte im Anschluss an eine Kabinettssitzung in M\u00fcnchen deshalb Konsequenzen wie ein entsprechend hohes Bu\u00dfgeld. Die zust\u00e4ndige Staatsanwaltschaft M\u00fcnchen II leitete ein Ermittlungsverfahren wegen fahrl\u00e4ssiger K\u00f6rperverletzung ein. Lesen Sie mehr dazu unter dem Eintrag von 14.46 Uhr.<\/p>\n<h3><strong>Tschechien<\/strong> lockert Quarant\u00e4neregeln trotz steigender Corona-Zahlen<\/h3>\n<p><strong>15.44 Uhr: <\/strong>Trotz steigender Corona-Fallzahlen lockert Tschechien seine Quarant\u00e4nebestimmungen. Wer mit einem Infizierten in Kontakt gekommen ist und keine Symptome zeigt, muss nicht mehr automatisch in h\u00e4usliche Isolierung, wenn beide Seiten einen Mundschutz getragen haben. Diese Kontaktpersonen m\u00fcssten vom Dienstag an nur noch ihren Gesundheitszustand beobachten, gab Gesundheitsminister Adam Vojtech am Montag bekannt. Ausgenommen von der Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Kontaktpersonen werden zudem Menschen, die in den letzten 90 Tagen eine Covid-Erkrankung \u00fcberstanden haben. Sie h\u00e4tten eine Immunit\u00e4t aufgebaut, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p>Tschechien, das zu Beginn der Pandemie noch als Mustersch\u00fcler gegolten hatte, k\u00e4mpft derzeit mit einem rasanten Anstieg der Fallzahlen. Vojtech machte keine konkreten Angaben zur Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Sie liege &quot;sicherlich nicht \u00fcber 2&quot;, sei aber &quot;hoch&quot;, sagte der Politiker der populistischen Partei ANO. Er betonte, dass die Krankenh\u00e4user ausreichend freie Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Corona-Patienten h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Die Zahl der jemals Infizierten stieg mit Stand vom Montag auf rund 36.200, davon knapp 14.440 aktive F\u00e4lle. In Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung starben 456 Menschen. Die deutsche Bundesregierung hatte die Hauptstadtregion Prag vorige Woche zum Risikogebiet erkl\u00e4rt und vor Reisen dorthin gewarnt.<\/p>\n<h3>Fanr\u00fcckkehr in <strong>Bundesliga<\/strong>stadien? L\u00e4nder beraten am Dienstag<\/h3>\n<p><strong>15.17 Uhr: <\/strong>Bund und L\u00e4nder streben schneller als geplant eine einheitliche L\u00f6sung f\u00fcr die Fanr\u00fcckkehr in die Fu\u00dfballstadien an. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wollen die Chefs der Staatskanzleien der L\u00e4nder offenbar am Dienstag (16.00 Uhr) erneut \u00fcber Zuschauer auch in Sporthallen beraten. Demnach halten Schleswig-Holstein und auch andere L\u00e4nder es f\u00fcr n\u00f6tig, bereits bis Mitte September zu Ergebnissen \u00fcber Kapazit\u00e4ten zu kommen. Schleswig-Holsteins Regierung will den Vereinen bereits vor Saisonstart Klarheit \u00fcber die Zuschauersituation verschaffen.<\/p>\n<p>Man wolle in dieser Woche versuchen, einen Kompromiss zu finden f\u00fcr einen Probebetrieb mit Zuschauern, sagte Bayerns Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der am Montag nach einer Kabinettssitzung in M\u00fcnchen. Dies k\u00f6nne auch sehr schnell erfolgen, m\u00f6glicherweise auch schon zum Start der Bundesliga an diesem Wochenende, sagte der CSU-Politiker. Man wolle in dieser Woche eine Entscheidung treffen, ob, wann und in welcher Form das stattfinden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Regierungssprecher Steffen Seibert verwies am Montag auf einen Beschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder von Ende August. Dabei war die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zum Thema vereinbart worden, die bis Ende Oktober Vorschl\u00e4ge vorlegen soll. &quot;Der Auftrag der Ministerpr\u00e4sidenten und der Bundeskanzlerin an die Arbeitsgruppe, der gilt weiterhin&quot;, sagte Seibert.<\/p>\n<p>Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte, die Entscheidungen \u00fcber die Zulassungen von Gro\u00dfveranstaltungen w\u00fcrden vor Ort getroffen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe aber deutlich gemacht, dass er sich eine bundeseinheitliche L\u00f6sung gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Auch ein Sprecher des f\u00fcr Sport zust\u00e4ndigen Bundesinnenministeriums sprach davon, dass ein bundeseinheitliches Vorgehen w\u00fcnschenswert sei und die Hoffnung bestehe, dass man nun schnell zu einem entsprechenden Konzept kommen werde. Genauere Angaben zum Zeitplan machte der Sprecher nicht. Teilweise gibt es bereits \u00f6rtliche Zulassungen f\u00fcr Veranstaltungen mit Fans. <\/p>\n<h3><strong>CDU will Parteitag in Stuttgart auf einen Tag verk\u00fcrzen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.55 Uhr: <\/strong>Ein abgespecktes Programm, weniger G\u00e4ste und ein strenges Hygienekonzept: Die CDU-Spitze hat sich auf einen Plan geeinigt, wie sie ihren Wahlparteitag im Dezember trotz Coronakrise durchf\u00fchren will. Lesen Sie hier mehr dazu. <\/p>\n<h3><strong>Staatsanwaltschaft<\/strong> ermittelt gegen &quot;Superspreaderin&quot; von Garmisch<\/h3>\n<p><strong>14.46 Uhr: <\/strong>Nach einem schweren Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen ermittelt die Staatsanwaltschaft M\u00fcnchen II gegen eine mutma\u00dfliche &quot;Superspreaderin&quot;. Dabei gehe es um den Verdacht der fahrl\u00e4ssigen K\u00f6rperverletzung, sagte Oberstaatsanw\u00e4ltin Andrea Mayer am Montag. &quot;Was im Raum steht, ist eine m\u00f6gliche Verletzung der Quarant\u00e4nevorschriften.&quot; Der &quot;M\u00fcnchner Merkur&quot; hatte zuerst dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p>Eine 26-j\u00e4hrige US-Amerikanerin, die in Garmisch-Partenkirchen lebt, soll trotz Krankheitsanzeichen durch verschiedene Kneipen gezogen sein und dabei mehrere Menschen angesteckt haben. Nach Angaben des Landratsamts hatte sie sich testen lassen. Bis zum Ergebnis h\u00e4tte sie in Quarant\u00e4ne bleiben m\u00fcssen. Die Anklagebeh\u00f6rde geht davon aus, dass deutsches Recht gilt.<\/p>\n<p>Die Frau arbeitete in einem Hotel f\u00fcr US-Streitkr\u00e4fte und deren Familien. Die Ferienunterkunft wurde am Montag f\u00fcr zwei Wochen geschlossen, nachdem mehrere Besch\u00e4ftigte positiv getestet wurden, wie das Hotel mitteilte.<\/p>\n<p>Am Wochenende hatten sich in Garmisch-Partenkirchen etwa 700 Menschen auf das Virus testen lassen. Wie viele sich infiziert haben, sei noch unklar, sagte ein Sprecher des Landratsamts am Montag. &quot;Wir haben aktuell noch keine Ergebnisse.&quot; Man hoffe, im Laufe des Tages erste Auswertungen zu bekommen. Unter anderem der Bayerische Rundfunk hatte zuerst \u00fcber die Zahl der Tests berichtet.<\/p>\n<h3><strong>EU-Kommission startet Testphase f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende Corona-Apps<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.18 Uhr: <\/strong>Die deutsche Corona-App soll bald mit den Anwendungen einer Reihe anderer L\u00e4nder kompatibel sein. Am Montag sei die Testphase einer entsprechenden Schnittstelle angelaufen, teilte die EU-Kommission in Br\u00fcssel mit. Die offiziellen Apps aus Deutschland, Tschechien, D\u00e4nemark, Irland, Italien und Lettland k\u00f6nnen demnach nun mittels eines in Luxemburg angesiedelten Servers miteinander kommunizieren, um Nutzer auch grenz\u00fcberschreitend zu warnen.<\/p>\n<p>Weil die verschiedenen Apps bislang aber nicht miteinander kommunizieren k\u00f6nnen, funktionieren sie im Ausland nur bedingt. Die EU-Kommission, die von Anfang an neben der Einhaltung der EU-Datenschutzvorgaben vor allem auf eine Vernetzbarkeit der Warn-Apps gepocht hatte, beauftragte im Juli das deutsche Softwareunternehmen SAP und die Telekom-Tochter T-Systems, daf\u00fcr eine technische L\u00f6sung zu entwickeln.<\/p>\n<p>Diese geht nun in die Testphase: Wenn ein Nutzer der deutschen App angibt, sich mit Corona angesteckt zu haben, k\u00f6nnen nun in der Theorie auch die anderen teilnehmenden Apps auf diese Information zugreifen. &quot;Die Nutzer brauchen also nur eine App zu installieren und k\u00f6nnen dennoch auch bei Reisen ins Ausland einen positiven Test melden oder eine Warnmeldung empfangen&quot;, erkl\u00e4rte die EU-Kommission.<\/p>\n<p>Der \u00dcbergang in den Regelbetrieb ist f\u00fcr Oktober geplant. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>WHO warnt vor Anstieg der Corona-Todesfallzahlen in Europa im Herbst<\/h3>\n<p><strong>13.44 Uhr: <\/strong>Europa muss sich nach Einsch\u00e4tzung der Weltgesundheitsorganisation WHO auf eine Zunahme der t\u00e4glichen Corona-Todesf\u00e4lle im Herbst einstellen. &quot;Es wird h\u00e4rter werden&quot;, sagte der WHO-Regionaldirektor f\u00fcr Europa, Hans Kluge, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. &quot;Im Oktober und November werden wir eine h\u00f6here Sterblichkeit beobachten.&quot; Derzeit steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus in Europa stark an, die Zahl der t\u00e4glichen Todesf\u00e4lle blieb hingegen bisher relativ stabil.<\/p>\n<p>Der in Kopenhagen ans\u00e4ssige WHO-Funktion\u00e4r warnte davor, zu gro\u00dfe Erwartungen in Impfstoffe zu setzen. &quot;Ich h\u00f6re die ganze Zeit: &#039;Der Impfstoff wird das Ende der Pandemie sein&#039;. Nat\u00fcrlich nicht!&quot;, sagte der Belgier. Bisher sei noch unklar, ob ein Impfstoff allen Bev\u00f6lkerungsgruppen helfen k\u00f6nne. Es gebe Anzeichen daf\u00fcr, dass ein Impfstoff m\u00f6glicherweise einigen Gruppen helfen k\u00f6nne, anderen wiederum nicht. &quot;Wenn wir dann auch noch verschiedene Impfstoffe bestellen m\u00fcssen, was f\u00fcr ein logistischer Albtraum!&quot;, sagte Kluge.<\/p>\n<p>Die Zahl der Corona-Infektionsf\u00e4lle in Europa ist in den letzten Wochen stark gestiegen, vor allem in Spanien und Frankreich. Allein am Freitag wurden in den 55 L\u00e4ndern der WHO in Europa mehr als 51.000 neue F\u00e4lle gemeldet &#8211; mehr als auf dem bisherigen H\u00f6hepunkt der Infektionszahlen im April. Die Zahl der Todesf\u00e4lle pro Tag liegt mit zwischen 400 und 500 seit Anfang Juni auf dem gleichen Niveau.<\/p>\n<p>Trotz der wieder steigenden Infektionszahlen m\u00fcsse die Reaktion angesichts des inzwischen gesammelten Wissens \u00fcber das Virus nicht mehr ein totaler Lockdown sein wie im Fr\u00fchjahr, sagte WHO-Europadirektor Kluge. Stattdessen k\u00f6nnten die Ma\u00dfnahmen \u00f6rtlich st\u00e4rker begrenzt sein. &quot;Wenn es ein gutes \u00dcberwachungssystem gibt, sollten wir in der Lage sein, die Lage lokal innerhalb weniger Wochen unter Kontrolle zu bringen und anschlie\u00dfend wieder zu lockern&quot;, sagte er.<\/p>\n<h3><strong>Trumps Auftritt in Nevada: <\/strong><strong><em>Gegen jede Corona-Regel<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.13 Uhr: <\/strong>Abstand? Maskenpflicht? Im Wahlkampf ignoriert Donald Trump die lokalen Corona-Vorschriften &#8211; und glaubt offenbar, dass die Verfassung f\u00fcr ihn nicht gilt: Erneut spekulierte der US-Pr\u00e4sident \u00fcber eine dritte Amtszeit. Sehen hier das Video. <\/p>\n<h3>Berlusconi nach Infektion aus dem Krankenhaus entlassen<\/h3>\n<p><strong>12.18 Uhr:<\/strong> Italiens fr\u00fcherer Regierungschef Silvio Berlusconi ist nach seiner Infektion aus dem Krankenhaus entlassen worden. &quot;Danke, dass ich hier sein darf. Es war die gef\u00e4hrlichste Pr\u00fcfung meines Lebens&quot;, sagte der 83-J\u00e4hrige nach dem Verlassen der Klinik San Raffaele in Mailand. Berlusconi wurde wegen seiner Infektion mit dem Virus insgesamt zehn Tage im Krankenhaus behandelt. Ob der Unternehmer vollst\u00e4ndig von seiner Erkrankung genesen ist oder zu Hause weiter behandelt werden soll, blieb zun\u00e4chst offen.<\/p>\n<p>&quot;Die Anteilnahme, die ich gesp\u00fcrt habe, hat mir geholfen auch die schwierigen Momente zu \u00fcberstehen, von denen es in den ersten drei Tagen viele gab&quot;, sagte der ehemalige Regierungschef. Er rief dazu auf, sich an alle Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Covid-19 sei eine &quot;schwere und t\u00fcckische Krankheit&quot;.<\/p>\n<h3>Weber: China darf nicht von europ\u00e4ischem Hilfsfonds profitieren<\/h3>\n<p><strong>11.57 Uhr:<\/strong> Der Fraktionschef der Konservativen im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), hat die EU-Kommission aufgefordert sicherzustellen, dass China nicht vom europ\u00e4ischen Wiederaufbaufonds profitiert. &quot;Das Geld der europ\u00e4ischen Steuerzahler sollte weder direkt noch indirekt chinesischen staatlichen Unternehmen, Projekten oder Technologien zugutekommen&quot;, sagte der CSU-Politiker der &quot;S\u00fcddeutschen Zeitung&quot;. Die Vergabe der Milliarden aus dem Fonds zur Bew\u00e4ltigung der Pandemie m\u00fcsse so geregelt werden, dass diese nur in heimische Projekte flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Weber verlangte zudem ein Moratorium f\u00fcr chinesische \u00dcbernahmen in Europa, um strategisch wichtige Firmen in den EU-Staaten zu sch\u00fctzen, die infolge der durch die Pandemie ausgel\u00f6sten globalen Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten geraten sind.<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Spitzenvertreter f\u00fchren am Montag per Video Beratungen mit Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping. Themen sind die Pandemie, der Klimawandel sowie Wirtschafts- und Handelsfragen. Auf EU-Seite nehmen Ratspr\u00e4sident Charles Michel, Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und der Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell teil.<\/p>\n<h3>Russland meldet mehr als 5500 Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>11.23 Uhr: <\/strong>Russland meldet 5509 neue Infektionen und damit insgesamt 1,06 Millionen Ansteckungsf\u00e4lle. Das ist die weltweit vierth\u00f6chste Zahl. Zudem gaben die Beh\u00f6rden 57 weitere Todesf\u00e4lle bekannt. Die damit gemeldete Gesamtzahl von 18.635 Toten liegt im Vergleich zu der Infektionszahl niedriger als in anderen Staaten.<\/p>\n<h3>WHO Europa w\u00fcrdigt Gesundheitspersonal und weitere Helden<\/h3>\n<p><strong>11.27 Uhr: <\/strong>Das Europa-B\u00fcro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Arbeit von Krankenschwestern, \u00c4rzten und weiteren Mitarbeitern des Gesundheitssektors im Corona-Kampf gew\u00fcrdigt. &quot;Wie in jeder Katastrophe haben wir Opfer und Helden&quot;, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge zum Auftakt der diesj\u00e4hrigen Hauptversammlung der in Kopenhagen ans\u00e4ssigen WHO Europa. W\u00e4hrend er den Betroffenen sowie hart getroffenen Gemeinden und L\u00e4ndern seine Anteilnahme ausspreche, wolle er auch die Leistungen vieler K\u00e4mpfer an vorderster Front unterstreichen, sagte Kluge.<\/p>\n<p>&quot;Die Helden sind ohne Zweifel die Gesundheits- und Sozialarbeiter, die ihr eigenes Leben geopfert haben, um die Gesellschaft zu sch\u00fctzen&quot;, sagte Kluge. Auch andere wie etwa Lehrer verdienten seinen tiefsten Respekt daf\u00fcr, die Gesellschaft trotz der Pandemie am Laufen gehalten zu haben.<\/p>\n<p>Bei der 70. Jahresversammlung der WHO Europa wollten Gesundheitsminister und andere hochrangige Vertreter der 53 Mitgliedstaaten der Region unter anderem \u00fcber die Erkenntnisse aus der Pandemie sprechen. Am Montagnachmittag sollte auch \u00fcber einen neuen F\u00fcnf-Jahres-Arbeitsplan diskutiert und abgestimmt werden. Seit Beginn der Pandemie starben in der europ\u00e4ischen Region laut Kluge bis Sonntag rund 225.000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19, bei knapp 4,8 Millionen Menschen wurde eine Infektion nachgewiesen.<\/p>\n<p>Die Pandemie habe St\u00e4rken und Schw\u00e4chen Europas offenbart, sagte Kluge. Die L\u00e4nder h\u00e4tten im Kampf gegen Covid-19 unter anderem mehr und mehr auf subnationaler Ebene miteinander zusammengearbeitet. Die Lektionen, die man in der Pandemie gelernt habe &#8211; etwa Wege aus einem nationalen Lockdown &#8211; seien dabei nicht blo\u00df f\u00fcr die Zukunft wichtig, sondern bereits heute, sagte Kluge: &quot;Wir m\u00fcssen Lektionen f\u00fcr die Gegenwart lernen.&quot;<\/p>\n<h3>Urlauber in Wohnmobil und Caravan kurbeln Tourismus an<\/h3>\n<p><strong>11.20 Uhr:<\/strong> Der Trend zum Urlaub im Reisemobil, Caravan oder Zelt hat der deutschen Tourismusbranche im vorigen Jahr zu knapp 15 Milliarden Euro Umsatz verholfen. Dies seien 18 Prozent mehr als 2016, teilt der Caravaning Industrie-Verband (CVID) zu einer Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts f\u00fcr Fremdenverkehr an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen mit. Die Wohnmobilbranche boomt auch 2020, weil viele Menschen wegen der Pandemie unabh\u00e4ngiger als sonst reisen wollen. Die Zahl neu zugelassener Wohnmobile lag laut CVID bis einschlie\u00dflich Juli mit gut 50.000 fast 24 Prozent \u00fcber dem Vorjahr.<\/p>\n<h3>Eltern bewerten Digitalisierung der Schulen mit &quot;mangelhaft&quot;<\/h3>\n<p><strong>11.14 Uhr: <\/strong>Eltern stellen den deutschen Schulen nach der Erfahrung mit dem Lockdown ein schlechtes Zeugnis in Sachen Digitalisierung aus. F\u00fcr ihre F\u00e4higkeit, im Falle erneuter Schulschlie\u00dfungen den Unterricht aufrechterhalten zu k\u00f6nnen, erhalten sie lediglich die Note &quot;mangelhaft&quot;, geht aus einer repr\u00e4sentativen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor. Dieser hat mehr als 1000 Personen befragen lassen, darunter 269 Eltern schulpflichtiger Kinder. &quot;Die Ergebnisse sind sehr ern\u00fcchternd&quot;, sagte Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg. &quot;Bei vielen B\u00fcrgern wurde massiv Vertrauen verspielt, weil Unterricht zu oft ersatzlos gestrichen wurde und viele Schulen nicht in der Lage waren, die ihnen anvertrauten Sch\u00fcler auch nur ansatzweise zu betreuen.&quot;<\/p>\n<p>Neun von zehn B\u00fcrgern sind der Ansicht, dass die Pandemie die Defizite bei der Digitalisierung der Schulen schonungslos offengelegt habe. Etwa ebenso viele fordern, alle Schulen in die Lage zu versetzen, noch in diesem Schuljahr per Homeschooling unterrichten zu k\u00f6nnen. Etwa jeder Zweite findet, auch nach der Pandemie sollte der Unterricht teilweise digital per Homeschooling stattfinden. Eine deutliche Mehrheit sieht den Bildungsf\u00f6deralismus als Bremsklotz f\u00fcr die Digitalisierung und h\u00e4lt ein eigenes Bildungssystem in jedem Bundesland nicht mehr f\u00fcr zeitgem\u00e4\u00df.<\/p>\n<p>Zur Digitalisierung der Schulen fordert der Branchenverband Bitkom eine bessere digitale Infrastruktur &#8211; etwa mit Breitband-Anschluss und WLAN im gesamten Schulgeb\u00e4ude. Notwendig seien zudem p\u00e4dagogische Konzepte und Inhalte sowie digitalkompetente Lehrkr\u00e4fte. Der Digitalpakt Schule, der bis 2024 Bundesmittel von f\u00fcnf Milliarden Euro bereitstellt, m\u00fcsse unverz\u00fcglich umgesetzt werden.<\/p>\n<h3>Iran: Flugverkehr kommt nahezu zum Erliegen<\/h3>\n<p><strong>10.41 Uhr:<\/strong> In Iran hat es aufgrund der Pandemie einen 96-prozentigen R\u00fcckgang der Anzahl der Flugpassagiere gegeben. Die nationale Luftfahrtbeh\u00f6rde hat im letzten Monat 84 Prozent weniger Auslandsfl\u00fcge, 96 Prozent weniger Flugg\u00e4ste und 80 Prozent weniger Luftfracht registriert. Mit diesem R\u00fcckgang ist der zivile Luftverkehr besonders stark von der Krise im Land betroffen, so die Beh\u00f6rde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.<\/p>\n<p>Nach dem Ausbruch der Krise Ende Februar fliegen immer weniger ausl\u00e4ndische Fluggesellschaften in Iran. Au\u00dferdem d\u00fcrfen nur Ausl\u00e4nder oder Iraner mit ausl\u00e4ndischem Pass, einer langfristigen Aufenthaltserlaubnis oder einer Best\u00e4tigung f\u00fcr eine dringende Dienstreise in die Flieger einsteigen. Iranische Touristen d\u00fcrfen die Fl\u00fcge bis auf Weiteres nicht benutzen.<\/p>\n<p>Die Pandemie hat Iran besonders stark getroffen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag liegt die Zahl der Toten bei \u00fcber 23.000, die der bisher nachgewiesenen Infektionen bei mehr als 400.000. Das Ministerium bef\u00fcrchtet, dass im Herbst die Fallzahlen noch weiter steigen werden.<\/p>\n<h3>Kalayci f\u00fcrchtet wieder mehr Infektionen bei \u00c4lteren<\/h3>\n<p><strong>10.23 Uhr:<\/strong> Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat die Bef\u00fcrchtung ge\u00e4u\u00dfert, dass sich bald auch wieder mehr \u00c4ltere anstecken k\u00f6nnten. &quot;Wir haben insgesamt mehr J\u00fcngere, die sich infizieren&quot;, sagte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz im RBB-Inforadio. Bei den 20- bis 24-J\u00e4hrigen gebe es 45 F\u00e4lle pro 100.000 Einwohner. Bei den \u00c4lteren sei die Situation zwar derzeit besser, allerdings k\u00f6nne sich das auch wieder \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Kalayci sprach sich dagegen aus, die Krankheit zuzulassen, um eine Durchseuchung der Bev\u00f6lkerung zu erreichen: &quot;Wenn einmal die Infektionen aus dem Ruder laufen, wird es auch schwieriger, die \u00c4lteren zu sch\u00fctzen. Und je \u00e4lter, desto h\u00f6her ist die Hospitalisierung und desto h\u00f6her ist auch die Sterbensrate.&quot;<\/p>\n<p>Kalayci betonte, es sei nicht die Strategie der Gesundheitsverwaltung, vorhandene Krankenhauskapazit\u00e4ten auszulasten: &quot;Krankenhausbett-Kapazit\u00e4ten bedeutet ja nicht, unser Ziel ist, diese Krankenhausbetten vollzukriegen, nur weil wir Kapazit\u00e4ten haben.&quot; Hier gehe es nach wie vor darum, Krankheiten zu vermeiden.<\/p>\n<h3>Italien: erstmals seit sechs Monaten wieder <strong>Schule<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.02 Uhr:<\/strong> Nach sechs Monaten zu Hause gehen etwa zwei Drittel der 8,5 Millionen Sch\u00fcler in Italien wieder zur Schule. Allerdings ist das Land auch mit Beginn des neuen Schuljahres von einem normalen Unterricht noch weit entfernt: Au\u00dferhalb des Unterrichts und in den Klassenr\u00e4umen, in denen der Abstand nicht eingehalten werden kann, m\u00fcssen Sch\u00fcler \u00fcber sechs Jahren einen Mund-Nasen-Schutz tragen &#8211; daf\u00fcr wollen die Beh\u00f6rden jeden Tag landesweit kostenlos elf Millionen Masken f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrer bereitstellen. Zudem fehlt es an Lehrern und geeigneten R\u00e4umen, Unterricht soll daher teilweise drau\u00dfen stattfinden. Eltern sind dazu aufgerufen, bei ihren Kindern vor Schulstart jeden Morgen Fieber zu messen.<\/p>\n<p>Regierungschef Giuseppe Conte hatte sich am Mittwoch in einer Fernsehansprache an die Sch\u00fcler gewandt: &quot;Danke, ihr habt den h\u00f6chsten Preis in dieser Krise gezahlt&quot;, sagte er. Italien war als eines der ersten L\u00e4nder in Europa massiv vom Coronavirus getroffen worden. Anfang M\u00e4rz wurden alle Schulen geschlossen, die \u00d6ffnung und die n\u00f6tigen Schutzma\u00dfnahmen waren auch wegen der zuletzt wieder steigenden Infektionszahlen wochenlang kontrovers diskutiert worden. In einigen Regionen beginnt die Schule erst in der kommenden Woche.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich versch\u00e4rft die landesweiten Schutzma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>9.30 Uhr:<\/strong> Nach einem drastischen Anstieg der Infektionen in \u00d6sterreich muss vom heutigen Montag an ausnahmslos in allen Gesch\u00e4ften ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt auch f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Lokalen. Au\u00dferdem d\u00fcrfen Speisen und Getr\u00e4nke in Innenbereichen nur noch an Sitzpl\u00e4tzen serviert werden. Bei Veranstaltungen sind drau\u00dfen nur noch 3000 Besucher statt derzeit bis zu 10.000 erlaubt. In Innenr\u00e4umen sind nur noch 1500 statt 5000, ohne zugewiesene Pl\u00e4tze nur 50 G\u00e4ste zugelassen. Kinder m\u00fcssen in der Schule au\u00dferhalb ihrer Klassenzimmer Maske tragen.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Sebastian Kurz erwartet einen weiteren starken Anstieg der Zahlen. &quot;Was wir gerade erleben, ist der Beginn der zweiten Welle&quot;, erkl\u00e4rte der Regierungschef der \u00f6sterreichischen Nachrichtenagentur APA am Sonntag. &quot;Waren es vor zwei Wochen noch rund 350 Ansteckungen pro Tag, lagen wir gestern bereits bei \u00fcber 850.&quot; Bald werde man die Marke von 1000 neuen F\u00e4lle pro Tag erreichen. Als &quot;besonders dramatisch&quot; beschrieb Kurz die Lage in Wien, wo mehr als die H\u00e4lfte aller registrierten Neuinfektionen in \u00d6sterreich verzeichnet werden.<\/p>\n<p>Der Anstieg der registrierten Neuinfektionen lag am Samstag nach einem erneuten Sprung mit 869 neuen F\u00e4lle so hoch wie zuletzt Ende M\u00e4rz. Zuvor wurde am Donnerstag ein Rekordwiederanstieg von 664 Neuinfektionen gemeldet. Noch in der Vorwoche hatten die Zahlen meist bei etwa 300 bis 400 neuen F\u00e4llen am Tag gelegen.<\/p>\n<h3>Trump h\u00e4lt erste Massenkundgebung in einer Halle seit Ende Juni ab<\/h3>\n<p><strong>8.52 Uhr: <\/strong>Im US-Bundesstaat Nevada verbieten Corona-Regeln gro\u00dfe Versammlungen in geschlossenen R\u00e4umen. Pr\u00e4sident Trump war das offenbar egal. Er lie\u00df sich von Tausenden Anh\u00e4ngern in einer Halle bejubeln.<\/p>\n<h3>S\u00f6der will Augsburger Industrie mit 100 Millionen Euro helfen<\/h3>\n<p><strong>8.50 Uhr: <\/strong>Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der will dem angeschlagenen Industriestandort Augsburg mit 100 Millionen Euro unter die Arme greifen. &quot;Wir werden in Augsburg ein gro\u00dfes Zentrum f\u00fcr die Weiterentwicklung und Anwendung von k\u00fcnstlicher Intelligenz schaffen&quot;, sagte der CSU-Chef der &quot;Augsburger Allgemeinen&quot;. Zudem soll die schw\u00e4bische Stadt laut S\u00f6der mit dem Geld als Zentrum f\u00fcr die Weiterentwicklung von Wasserstoff als Kraftstoff gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Mehrere gro\u00dfe Augsburger Unternehmen haben in den vergangenen Monaten Einschnitte wegen der Coronakrise angek\u00fcndigt. So will der in Augsburg ans\u00e4ssige Gro\u00dfmotorenhersteller MAN Energy Solutions 1650 Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland und 950 im Ausland streichen. Bei der Airbus-Tochter Premium Aerotec sind zudem am Unternehmenssitz in Augsburg rund 1000 Jobs und in Norddeutschland weitere 1800 Stellen gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<h3>IW-Institut: Ohne zweiten Lockdown w\u00e4chst deutsche Wirtschaft 2021 kr\u00e4ftig<\/h3>\n<p><strong>8.42 Uhr: <\/strong>Das IW-Institut traut der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr eine sp\u00fcrbare Erholung zu. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) d\u00fcrfte 2021 um rund viereinhalb Prozent anziehen, erkl\u00e4rten die arbeitgebernahen Forscher. &quot;Gl\u00fccklicherweise hat die Wirtschaft im Sommer dank niedriger Fallzahlen wieder aufholen k\u00f6nnen&quot;, sagte IW-Direktor Michael H\u00fcther. &quot;Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, werden wir zum Jahreswechsel 2021\/2022 das Vorkrisenniveau wieder erreicht haben.&quot; F\u00fcr das laufende Jahr rechnen die Forscher mit einem Schrumpfen des Bruttoinlandsproduktes von rund 6,2 Prozent &#8211; &quot;vorausgesetzt, es gibt keinen zweiten Lockdown&quot;.<\/p>\n<p>In der Krise seien zwar die Exporte eingebrochen und der private Konsum stark gesunken. Aber der Sommer habe etwas Hoffnung gebracht, erkl\u00e4rte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). &quot;Die staatlichen Hilfen und die Bauwirtschaft kurbeln die Konjunktur an. Die Industrie schafft sich auch wieder aus dem Tal heraus.&quot; Die Investitionen d\u00fcrften allerdings 2020 um 20 Prozent zum Vorjahr einbrechen. Sollte sich die Weltwirtschaft weiter stabilisieren, k\u00f6nne es hier 2021 wieder ein Wachstum von rund 12,5 Prozent geben.<\/p>\n<h3>Lockdown-Bestimmungen in Melbourne leicht gelockert<\/h3>\n<p><strong>8.32 Uhr: <\/strong>Die Beh\u00f6rden in der australischen Millionenmetropole Melbourne haben einen seit sechs Wochen geltenden strikten Lockdown leicht gelockert. Aufatmen k\u00f6nnen vor allem allein lebende B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die bislang von fast jeglichem pers\u00f6nlichen Kontakt abgeschnitten waren. Sie d\u00fcrfen ab sofort einen sogenannten Bubble Buddy bestimmen &#8211; einen Freund oder Verwandten, der zu Besuch kommen darf und mit dem so eine Art Blase gebildet wird.<\/p>\n<p>Zudem wurde die seit Anfang August geltende n\u00e4chtliche Ausgangssperre um eine Stunde verk\u00fcrzt und die Zeit f\u00fcr sportliche Aktivit\u00e4ten von einer auf zwei Stunden pro Tag verl\u00e4ngert. Jedoch d\u00fcrfen sich die Menschen dabei weiterhin nur im Umkreis von f\u00fcnf Kilometern von ihrer Wohnung bewegen.<\/p>\n<p>Der Lockdown in der Hauptstadt des Bundesstaates Victoria gilt als einer der h\u00e4rtesten der Welt. Obwohl am Montag in der Region nur noch 35 neue Infektionsf\u00e4lle verzeichnet wurden, sollen die Einschr\u00e4nkungen voraussichtlich nicht vor Ende Oktober aufgehoben werden. Die Regierung in Canberra hatte die strengen Regeln zuletzt kritisiert. Premierminister Scott Morrison bef\u00fcrchtet massive wirtschaftliche Einbu\u00dfen.<\/p>\n<p>Die zweite Corona-Welle war in Melbourne Ende Juni ausgebrochen. Anfang Juli war ein neuer Lockdown ausgerufen worden, seither liegt das Leben f\u00fcr die f\u00fcnf Millionen Einwohner weitgehend still. Weil die Zahl der neuen F\u00e4lle zeitweise trotzdem bei mehr als 700 binnen 24 Stunden lag, wurden die Regeln im August weiter versch\u00e4rft.<\/p>\n<h3>WHO meldet Rekord an neuen Infektionen<\/h3>\n<p><strong>8.07 Uhr:<\/strong> Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut einen Rekord an neu gemeldeten F\u00e4llen innerhalb eines Tages registriert. Weltweit wurden zuletzt 307.930 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet, wie aus am Sonntag ver\u00f6ffentlichten WHO-Daten hervorgeht. Das sind rund 1000 F\u00e4lle mehr als beim j\u00fcngsten H\u00f6chststand vor einer Woche.<\/p>\n<p>Damit sind seit Bekanntwerden des Erregers Sars-CoV-2 Ende vergangenen Jahres weltweit mehr als 28,6 Millionen Infektionen gemeldet worden. Die Dunkelziffer ist allerdings nach Einsch\u00e4tzung von Experten erheblich. Spitzenreiter bei den neuen F\u00e4llen sind nach absoluten Zahlen Indien, die USA und Brasilien. Auf Platz vier liegt Spanien mit rund 12.000 Neuinfektionen binnen einem Tag.<\/p>\n<p>Mehr als 917.000 Infizierte sind nach der WHO-Statistik (Stand Sonntag, 13 Uhr MESZ) weltweit bisher gestorben. Die Zahl der t\u00e4glich gemeldeten Todesf\u00e4lle blieb zuletzt laut WHO-Daten relativ konstant. Am Sonntag wurden rund 5500 Tote in 24 Stunden registriert.<\/p>\n<h3>Globaler Corona-Report: &quot;Ein Verlust von zehn Billionen Dollar&quot;<\/h3>\n<p>Gro Harlem Brundtland hat am ersten globalen Pandemiebericht mitgeschrieben. Hier spricht die fr\u00fchere norwegische Regierungschefin \u00fcber die Kosten der Krise und was im Kampf gegen das Virus schieflief. Das Interview finden Sie hier.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Micky-Maus-Ballon auf der Thanksgiving-Parade 2011 in New York Foto:\u2002BRENDAN MCDERMID\/ REUTERS Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. Daten von mehr als 18.000 infizierten Walisern ver\u00f6ffentlicht 21.11 Uhr: Pers\u00f6nliche Daten von 18.105 Walisern, die positiv auf Covid-19 getestet worden sind, sollen von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2547,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2546","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2546"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2546\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2546"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2546"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}