{"id":25346,"date":"2023-12-19T19:36:40","date_gmt":"2023-12-19T16:36:40","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/deutsche-bahn-lokfuhrergewerkschaft-gdl-stimmt-fur-unbefristete-streiks\/"},"modified":"2023-12-19T19:36:40","modified_gmt":"2023-12-19T16:36:40","slug":"deutsche-bahn-lokfuhrergewerkschaft-gdl-stimmt-fur-unbefristete-streiks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/deutsche-bahn-lokfuhrergewerkschaft-gdl-stimmt-fur-unbefristete-streiks\/","title":{"rendered":"Deutsche Bahn: Lokf\u00fchrergewerkschaft GDL stimmt f\u00fcr unbefristete Streiks"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Lokf\u00fchrergewerkschaft <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/gdl\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">GDL<\/a> darf im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn nun auch zu unbefristeten Streiks aufrufen. In einer Urabstimmung sprachen sich rund 97 Prozent der abstimmenden Mitglieder daf\u00fcr aus, wie die GDL in <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/frankfurt_main\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt am Main<\/a> mitteilte. Die Dauerstreiks k\u00f6nnten neben der Deutschen Bahn auch die Regionalbahnbetreiber Transdev, die City-Bahn-<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/chemnitz\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Chemnitz<\/a> sowie acht Personaldienstleister treffen. <\/p>\n<p>Die GDL hat seit Beginn der Tarifverhandlungen Anfang November bereits zweimal mit 20 beziehungsweise 24 Stunden langen Warnstreiks im Personenverkehr die meisten Z\u00fcge zum Stillstand gebracht. Bis zum 7. Januar und damit \u00fcber die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel soll es jedoch noch keinen neuen Ausstand geben, das hatte die GDL bereits verk\u00fcndet. <\/p>\n<p>Danach m\u00fcssen sich Reisende aber auf l\u00e4ngere Streiks einstellen: \u00bbDas was jetzt kommt, wird kr\u00e4ftiger, wird l\u00e4nger und wird h\u00e4rter f\u00fcr die Kunden\u00ab, sagte GDL-Chef Claus Weselsky.<\/p>\n<p>Dem Streikrecht zufolge mussten mindestens 75 Prozent der abgegebenen Stimmen f\u00fcr umfassendere Arbeitsk\u00e4mpfe sein, damit Weselsky einen solchen Streik jederzeit als Druckmittel im Tarifkonflikt einsetzen kann. Dass das Quorum f\u00fcr unbefristete Streiks erreicht werden w\u00fcrde, galt als sicher.<\/p>\n<h3>Verhandlungen nach zwei Runden gescheitert<\/h3>\n<p>Die GDL und die <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/deutsche_bahn\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Bahn<\/a> haben sich im Tarifkonflikt festgefahren. Weselsky erkl\u00e4rte die Verhandlungen nach der zweiten Runde f\u00fcr gescheitert. Gr\u00f6\u00dfter Streitpunkt ist die von der GDL geforderte Arbeitszeitverk\u00fcrzung von 38 auf 35 Stunden pro Woche f\u00fcr Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich. Dazu verlangt sie 555 Euro mehr im Monat sowie eine Inflationsausgleichspr\u00e4mie von 3000 Euro. Die Bahn hatte zu Beginn der Gespr\u00e4che elf Prozent mehr Lohn und Gehalt bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 32 Monaten geboten. Das hatte die GDL als v\u00f6llig unzureichend abgelehnt.<\/p>\n<p>Die Bahn wiederum stemmt sich wegen der Knappheit von Arbeitskr\u00e4ften vor allem gegen die verlangte Arbeitszeitverk\u00fcrzung. W\u00fcrde man die GDL-Forderung erf\u00fcllen, m\u00fcssten 10.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden, was auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt unm\u00f6glich sei, argumentiert der Konzern. Ebenfalls abgelehnt wird eine Ausdehnung der Tarifvertr\u00e4ge der GDL auf weitere Sparten. Kerngebiet der GDL sind Lokf\u00fchrer und Zugbegleitpersonal. <\/p>\n<p>Laut Bahn verhandelt die GDL so f\u00fcr insgesamt 10.000 Besch\u00e4ftigte. Dies sei auch gesetzlich so definiert, da die GDL in anderen Betriebseinheiten keine Mehrheit hat. F\u00fcr diese hatte die gr\u00f6\u00dfere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) verhandelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lokf\u00fchrergewerkschaft GDL darf im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn nun auch zu unbefristeten Streiks aufrufen. 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