{"id":25332,"date":"2023-12-19T04:56:33","date_gmt":"2023-12-19T01:56:33","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/angriffe-auf-handelsschiffe-usa-starten-internationale-militaroperation-im-roten-meer\/"},"modified":"2023-12-19T04:56:33","modified_gmt":"2023-12-19T01:56:33","slug":"angriffe-auf-handelsschiffe-usa-starten-internationale-militaroperation-im-roten-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/angriffe-auf-handelsschiffe-usa-starten-internationale-militaroperation-im-roten-meer\/","title":{"rendered":"Angriffe auf Handelsschiffe: USA starten internationale Milit\u00e4roperation im Roten Meer"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Nach einer Reihe von Raketen- und Drohnenangriffen der mit <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/iran\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> verb\u00fcndeten Houthis im Jemen hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Dienstag die Einrichtung einer multinationalen Operation zum Schutz des Handels im Roten Meer angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Austin, der sich auf einer Reise nach <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/bahrain\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Bahrain<\/a> befindet, wo das Hauptquartier der US-Marine im Nahen Osten untergebracht ist, sagte, dass zu den teilnehmenden L\u00e4ndern das Vereinigte K\u00f6nigreich, Bahrain, Kanada, Frankreich, Italien, die Niederlande, Norwegen, die Seychellen und Spanien geh\u00f6ren. Er sagte, sie w\u00fcrden gemeinsame Patrouillen im s\u00fcdlichen Roten Meer und im Golf von Aden durchf\u00fchren. Deutschland nannte Austin zun\u00e4chst nicht als Teil der Koalition. Die Bundesregierung hatte erkl\u00e4rt, den Einsatz von Marineschiffen im Roten Meer zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>\u00bbDies ist eine internationale Herausforderung, die ein gemeinsames Vorgehen erfordert. Deshalb gebe ich heute die Einrichtung der Operation Prosperity Guardian bekannt, einer wichtigen neuen multinationalen Sicherheitsinitiative\u00ab, sagte Austin in einer Erkl\u00e4rung am fr\u00fchen Dienstagmorgen.<\/p>\n<h3>Huthi-Miliz k\u00fcndigt Widerstand an<\/h3>\n<p>Die Huthi-Rebellen hatten sich zuvor k\u00e4mpferisch angesichts der US-\u00dcberlegungen zu einer gemeinsamen Allianz gegen die Gruppe k\u00e4mpferisch gezeigt. Man sei bereit, sich jeder von den USA gef\u00fchrten Koalition im Roten Meer entgegenzustellen, sagte Mohammed al-Buchaiti, ein Mitglied des Huthi-Politb\u00fcros, dem Sender Al Jazeera. Einige L\u00e4nder, darunter die <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/usa\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a>, h\u00e4tten \u00bbindirekten Kontakt\u00ab aufgenommen im Bem\u00fchen, sie zu einer Einstellung ihrer Eins\u00e4tze zu bewegen.<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/angriff-auf-israel-2023\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Krieg im Gazastreifen<\/a> zwischen <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/israel\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/hamas\/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Hamas<\/a> wirkt sich zunehmend auf die Sicherheit der internationalen Schifffahrt im Roten Meer und um die S\u00fcdk\u00fcste des Jemen aus. Dort verlaufen wichtige Routen zwischen Afrika und Asien sowie \u00fcber den Suez-Kanal am Nordende des Roten Meeres von und nach Europa. Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd f\u00e4hrt bis auf Weiteres nicht mehr durch den Suezkanal und das Rote Meer. Stattdessen werde der Weg um das Kap der Guten Hoffnung an der S\u00fcdspitze Afrikas genommen, teilte das Unternehmen nach einer Krisensitzung am Montag mit.<\/p>\n<p>Die merklich weiteren Routen d\u00fcrften sich auch auf die Preise auswirken. Bei Hapag-Lloyd betrifft das allein bis Jahresende einem Sprecher zufolge ungef\u00e4hr 25 Schiffe. Am vergangenen Freitag war auf einem Frachter der Reederei ein Geschoss eingeschlagen, was einen Brand ausgel\u00f6st hatte. Das Schiff habe seinen Weg zwar fortsetzen k\u00f6nnen, erkl\u00e4rte die Reederei. Dennoch sei die Situation unsicher. \u00bbDie Risiken f\u00fcr unsere Besatzungen sind inakzeptabel.\u00ab<\/p>\n<p>Auch die taiwanische Container-Reederei Evergreen setzt Fahrten ihrer Schiffe durch das Rote Meer bis auf Weiteres aus. Schiffe in der Region w\u00fcrden in sichere Gew\u00e4sser navigieren, Frachter mit Route durch das Rote Meer w\u00fcrden umgeleitet \u00fcber das Kap der Guten Hoffnung, teilte die Reederei mit. Etwa 15 Prozent des weltweiten Schiffsverkehrs wird \u00fcber den Suezkanal abgewickelt, die k\u00fcrzeste Route zwischen Europa und Asien. Aus Reedereikreisen hei\u00dft es, sollten die Handelsschiffe von Milit\u00e4rschiffen begleitet werden, k\u00f6nne auch wieder der Weg durch den Suezkanal genutzt werden.<\/p>\n<p>Die Huthi-Rebellen bekannten sich am Montag zu Drohnenangriffen auf zwei weitere Schiffe im Roten Meer. Rebellensprecher Jahja Sarea identifizierte die Schiffe auf der Plattform X als die \u00bbSwan Atlantic\u00ab und die \u00bbMSC Clara\u00ab. Der norwegische Eigner der \u00bbSwan Atlantic\u00ab, Inventor Chemical Tankers, teilte mit, ein Objekt habe die \u00bbSwan Atlantic\u00ab getroffen, die Besatzung sei unversehrt.<\/p>\n<p>Im Jemen werden weite Gebiete von den Huthi-Rebellen kontrolliert. Sie haben mehrfach Frachter im Roten Meer angegriffen, denen sie eine Verbindung zu Israel unterstellen, und Raketen auf Israel selbst abgefeuert. Die Huthi haben angek\u00fcndigt, ihre Angriffe fortzusetzen, bis Israel seine Offensive im Gazastreifen beendet. Am Wochenende erkl\u00e4rten sie, ernsthafte Schritte zur Linderung der katastrophalen Lage der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung w\u00fcrden dazu beitragen, die Eskalation zu verringern. Es war der erste Hinweis, dass die Huthi zur Entspannung der Lage bereit sein k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Reihe von Raketen- und Drohnenangriffen der mit Iran verb\u00fcndeten Houthis im Jemen hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Dienstag die Einrichtung einer multinationalen Operation zum Schutz des Handels im<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":25333,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-25332","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25332"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25332\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}