{"id":25268,"date":"2023-12-16T09:56:17","date_gmt":"2023-12-16T06:56:17","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-hessen-rotes-meer-burgergeld\/"},"modified":"2023-12-16T09:56:17","modified_gmt":"2023-12-16T06:56:17","slug":"news-hessen-rotes-meer-burgergeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-hessen-rotes-meer-burgergeld\/","title":{"rendered":"News: Hessen, Rotes Meer, B\u00fcrgergeld"},"content":{"rendered":"<h3>Projekt Schwarz-Rot<\/h3>\n<p class=\"caps\">In Hessen steht heute der Moment der Wahrheit an: Parteigremien von CDU und SPD sollen \u00fcber den neuen schwarz-roten Koalitionsvertrag abstimmen.<\/p>\n<p>Bekanntlich hat die CDU nach der Landtagswahl die Gr\u00fcnen abserviert und sich f\u00fcr eine Gro\u00dfe Koalition mit der SPD entschieden. Die Sozialdemokraten waren aus Sicht von CDU-Ministerpr\u00e4sident Boris Rhein schlicht der bequemere Partner. Doch der Preis, den die SPD f\u00fcr die Juniorpartnerschaft bezahlt, ist hoch.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig wird in Wiesbaden ein anderer Wind wehen: Von einer \u00bbchristlich-sozialen\u00ab Koalition ist jetzt die Rede. Das klingt stark nach CSU. Im Koalitionsvertrag: Anti-Gender-Kurs, mehr Abschiebungen und mehr Polizei.<\/p>\n<p>Die verschm\u00e4hten Gr\u00fcnen spotteten schon \u00fcber die \u00bbDem\u00fctigung\u00ab der Sozialdemokraten, die nur drei Ministerien bekommen. Doch dass die Delegierten auf dem SPD-Parteitag den Koalitionsvertrag heute ablehnen, ist trotzdem sehr unwahrscheinlich. Der Regierungswille ist gro\u00df. Und am Montag steht bereits die Unterzeichnung des Koalitionsvertrags an.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Boris Rheins schwarz-rotes Projekt: \u00bbBayerischer Sound in Hessen\u00ab                                       <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Eskalation im Roten Meer<\/h3>\n<p>Die Lage beunruhigt die Bundesregierung. Seit Ausbruch des Gazakrieges greifen die von Iran unterst\u00fctzten Huthi-Rebellen Israel immer wieder mit Drohnen und Raketen an. Sie attackieren au\u00dferdem Schiffe auf dem Roten Meer. Jetzt ist dort ein Frachter der deutschen Reederei Hapag-Lloyd beschossen worden. Die Eskalation bedroht eine der wichtigsten Handelsstra\u00dfen der Welt.<\/p>\n<p>Bislang h\u00e4lt die Bundesregierung vor allem verbal dagegen. Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock verurteilte die Angriffe \u00bbauf Sch\u00e4rfste\u00ab. Davon d\u00fcrften sich die Huthi-Rebellen wenig beeindrucken lassen. Schon vor einigen Tagen haben aber die USA angefragt, ob sich Deutschland an der Seeraum\u00fcberwachung im Roten Meer beteiligen kann.\u00bbWir pr\u00fcfen gerade die Anfrage aus den USA und die Optionen, die es dazu gibt, wir sind aber noch nicht am Ende angelangt\u00ab, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius gestern.<\/p>\n<p>Der Minister klang eher zur\u00fcckhaltend. Hintergrund ist nach Informationen meiner Kollegen die Ausstattung der Truppe. Die Marine verf\u00fcgt nicht \u00fcber spezialisierte Kriegsschiffe f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Raketen auf Hoher See. Dennoch k\u00f6nnte man den Einsatz der USA im Roten Meer wohl durchaus mit einer deutschen Fregatte flankieren. Schon die Pr\u00e4senz von internationalen Kriegsschiffen k\u00f6nne zur Abschreckung beitragen, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>F\u00fcr so eine Mission im Roten Meer br\u00e4uchte die Bundeswehr allerdings ein Bundestagsmandat. Bewaffnete Auseinandersetzungen sind recht wahrscheinlich. Bereits kommende Woche sollen die Staatssekret\u00e4re aus den beteiligten Ministerien beraten, wie man weiter vorgehen soll. Ab diesem Wochenende wird au\u00dferdem US-Verteidigungsminister Lloyd Austin im Nahen Osten unterwegs sein. Dabei soll es auch um die Eskalation auf See gehen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Angriff im Suezkanal, Wassernot am Panamakanal: Die globale Handelsschifffahrt f\u00fcrchtet den Doppelstau <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Falsche Anreize<\/h3>\n<p>Die Debatte ist in letzter Zeit immer lauter geworden: Lohnt sich Arbeit noch? Gerade aus der Union wurde gegen das B\u00fcrgergeld der Ampel gewettert. Die Regierung verletze damit das Lohnabstandsgebot, es sei ein Schlag ins Gesicht der Flei\u00dfigen, mache es Arbeitsunwilligen zu einfach. Im Haushaltsstreit pochten CDU und CSU auf Einsparungen beim B\u00fcrgergeld.<\/p>\n<p>Aber ist es wirklich so simpel: Leute gehen nicht arbeiten, weil sie B\u00fcrgergeld bekommen? Und wenn es doch komplizierter ist \u2013 woran liegt es dann, dass es 1,7 Millionen Arbeitslose im B\u00fcrgergeld gibt bei gleichzeitig 1,7 Millionen offene Stellen?<\/p>\n<p>Sie ahnen es schon: Es gibt nicht die eine Antwort \u2013 und die Erkl\u00e4rung ist deutlich komplizierter, als die Union es suggeriert. Wenn Sie heute etwas Zeit haben, m\u00f6chte ich Ihnen diesen Text meiner Kollegen aus der Wirtschaftsredaktion ans Herz legen. Er erkundet in bester SPIEGEL-Manier das Problem in der Tiefe.<\/p>\n<p>Meine Kollegen schreiben, der deutsche Sozialstaat sei \u00bbdringend reformbed\u00fcrftig\u00ab. Er setze falsche Anreize und bestrafe Menschen f\u00fcr ihre Arbeit. Weil 173 Leistungen, verwaltet von 29 Beh\u00f6rden, einander beeinflussten, aber nicht aufeinander abgestimmt seien. \u00bbEin Dickicht, in dem sich nicht nur B\u00fcrger, sondern auch Beh\u00f6rden verheddern.\u00ab<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Streit \u00fcber das B\u00fcrgergeld: Mehr Brutto, weniger Netto <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Die Philosophin Hannah Arendt pr\u00e4gte welchen Ausdruck?<\/p>\n<h3>Gewinner des Tages\u2026<\/h3>\n<p>&#8230;ist \u2013 heute mal ganz unpolitisch \u2013 der Baumkuchen. Oder pr\u00e4ziser: der Original Salzwedeler Baumkuchen aus Sachsen-Anhalt. Um das Traditionsgeb\u00e4ck ist ein Hype entstanden, nachdem das Video eines Salzwedeler Baumkuchenbetriebs auf der Plattform TikTok viral ging.<\/p>\n<p>In dem kurzen Clip wird eigentlich nur erkl\u00e4rt, wie man den Kuchen schneidet \u2013 nicht sch\u00f6de in St\u00fccke n\u00e4mlich. Die Delikatesse wird horizontal in d\u00fcnnen Schichten abgehobelt. An dem Video ist auf TikTok offenbar kein Vorbeikommen mehr, es hat Millionen Aufrufe. Nutzerinnen und Nutzer geben zu Protokoll: Jetzt h\u00e4tten sie sich auch einen Baumkuchen bestellt.<\/p>\n<p>Die Kollegin Lisa Pham ist kurzerhand zu einem B\u00e4ckereibesuch nach Salzwedel gefahren. Die Nachfrage sei dank der Aufmerksamkeit im Netz so sehr in die H\u00f6he geschossen, dass der Betrieb erst Mitte Januar wieder liefern k\u00f6nne, berichtet sie. Und insgesamt produzieren nur zwei B\u00e4ckereien im Ort das Originalprodukt. Aber kein Grund sich zu \u00e4rgern: Im Zweifel schmeckt der Kuchen im neuen Jahr noch genauso gut.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Hei\u00dfe Ware aus Sachsen-Anhalt: Ein Kuchen wird zum Internetstar <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Israel-Gaza-Krieg<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Warum Joe Biden mit Israel die Geduld verliert:<\/strong> Die US-Regierung \u00fcbt immer offener Kritik am Vorgehen von Benjamin Netanyahu in Gaza und verlangt eine neue milit\u00e4rische Taktik im Krieg gegen die Hamas. Kommt es zu einem Kurswechsel? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Israelische Armee t\u00f6tet aus Versehen drei Geiseln der Hamas:<\/strong> Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Einsatz im Gazastreifen drei Geiseln der Hamas get\u00f6tet. Die Menschen seien f\u00e4lschlicherweise als Bedrohung identifiziert worden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Hunderte protestieren nach Tod von drei Hamas-Geiseln: <\/strong>\u00bbBringt sie jetzt nach Hause\u00ab: Die versehentliche T\u00f6tung von drei Geiseln hat in Israel Proteste ausgel\u00f6st. In Tel Aviv gingen Hunderte Menschen auf die Stra\u00dfe und forderten einen neuen Deal mit der Hamas.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Lindner st\u00e4rkt Koalition \u2013 und weist Forderung nach Vertrauensfrage zur\u00fcck: <\/strong>Kanzler Scholz muss laut Christian Lindner keine Zweifel an seiner Mehrheit im Parlament haben. Der Ampelkoalition sprach der FDP-Chef eine Bestandsgarantie aus \u2013 unabh\u00e4ngig vom Mitgliedervotum seiner Partei.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Rudy Giuliani muss wegen Verleumdung 148 Millionen Dollar zahlen:<\/strong> Er beschuldigte zwei Wahlhelferinnen f\u00e4lschlicherweise der Manipulation, nun muss Rudy Giuliani daf\u00fcr zahlen. Eine Jury verurteilte ihn zu einer saftigen Millionenstrafe. Trumps Ex-Anwalt will in Berufung gehen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbFriends\u00ab-Star Matthew Perry starb nach Einnahme von Narkosemittel Ketamin:<\/strong> Woran starb Matthew Perry? Der Autopsiebericht nennt jetzt die Einnahme des Narkosemittels Ketamin als Todesursache. Auch eine Herzerkrankung und weitere Medikamente trugen wohl dazu bei, dass der \u00bbFriends\u00ab-Schauspieler im Whirlpool ertrank.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Ein Haus sanieren in 22 Tagen \u2013 so klappt es:<\/strong> In einem neuen Sprint-Verfahren saniert ein Team eine Doppelhaush\u00e4lfte in weniger als einem Monat. Taugt die Baustelle in Hamburg als Vorbild f\u00fcr die Energiewende? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wie Selbstf\u00fcrsorge gelingen kann: <\/strong>Oft gehen wir sehr hart mit uns ins Gericht. Freundlich zu uns selbst zu sein und auf uns zu achten, f\u00e4llt vielen schwer. Dabei ist das essenziell f\u00fcr die Gesundheit. Aber wie f\u00e4ngt man damit an? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Aufforstung unter Wasser: <\/strong>Ein riesiges Korallenriff vor der K\u00fcste Floridas stirbt ab. Forscher versuchen, es an den Klimawandel anzupassen, mit neuesten Erkenntnissen aus \u00d6kologie und Genforschung \u2013 und mit Kreiss\u00e4gen und anderen Utensilien aus dem Baumarkt. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00d6ffnen Sie hier das n\u00e4chste T\u00fcrchen unseres <strong>Adventskalenders<\/strong>! 24 der meistgelesenen Artikel von SPIEGEL+. Heute: Glaubt man ihnen, machen sie 100.000 Euro monatlich<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihre Maria Fiedler, stellvertretende Leiterin des SPIEGEL-Hauptstadtb\u00fcros<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projekt Schwarz-Rot In Hessen steht heute der Moment der Wahrheit an: Parteigremien von CDU und SPD sollen \u00fcber den neuen schwarz-roten Koalitionsvertrag abstimmen. 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