{"id":25176,"date":"2023-12-12T09:16:30","date_gmt":"2023-12-12T06:16:30","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/marschflugkorper-aus-dem-jemen-trifft-tanker-us-zerstorer-involviert\/"},"modified":"2023-12-12T09:16:30","modified_gmt":"2023-12-12T06:16:30","slug":"marschflugkorper-aus-dem-jemen-trifft-tanker-us-zerstorer-involviert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/marschflugkorper-aus-dem-jemen-trifft-tanker-us-zerstorer-involviert\/","title":{"rendered":"Marschflugk\u00f6rper aus dem Jemen trifft Tanker \u2013 US-Zerst\u00f6rer involviert"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Ein Marschflugk\u00f6rper aus dem von den Huthi kontrollierten Jemen hat nach US-Angaben einen Tanker getroffen. Tote habe es nicht gegeben, es sei ein Feuer ausgebrochen, das Sachschaden verursacht habe, sagten zwei Beamte des US-Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur Reuters. Der Angriff auf den norwegischen Tanker \u00bbStrinda\u00ab habe sich etwa 60 Seemeilen n\u00f6rdlich der Stra\u00dfe von Bab al-Mandab ereignet. Die Meeresstra\u00dfe verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden.<\/p>\n<p>Der US-Zerst\u00f6rer USS \u00bbMason\u00ab habe Hilfe geleistet. Ob das attackierte Schiff eine Verbindung nach Israel hat oder auf dem Weg zu einem israelischen Hafen ist, war zun\u00e4chst unklar. Nach unbest\u00e4tigten Angaben war die \u00bbStrinda\u00ab auf dem Weg nach Italien. Die Huthi-Rebellen hatten am Samstag angek\u00fcndigt, alle Schiffe gleich welcher Nationalit\u00e4t anzugreifen, die Israel ansteuern.<\/p>\n<p>Immer mehr Hamas-Terroristen im Gazastreifen strecken die Waffen \u2013 f\u00fcr die israelischen Sicherheitskr\u00e4fte ein deutliches Zeichen, dass der Kampfgeist der islamistischen Organisation bricht. \u00bbWir \u00fcben gro\u00dfen Druck aus. Ich denke, dass sie sich ergeben und mit erhobenen H\u00e4nden herauskommen, zeigt, dass ihr Kampfgeist gebrochen ist. Das beschleunigt unsere Erfolge, schlie\u00dflich wollen wir schnell vorankommen\u00ab, sagte Generalstabschef Herzi Halevi am Montag bei einem Treffen mit dem Leiter des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, Ronen Bar, in der Hamas-Hochburg Chan Junis.<\/p>\n<h3>H\u00e4userkampf in Chan Junis<\/h3>\n<p>Die israelischen Streitkr\u00e4fte liefern sich in der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt des Gazastreifens einen H\u00e4userkampf mit Einheiten der Hamas. Sie vermuten in Chan Junis die F\u00fchrungsriege der islamistischen Organisation und die im Gazastreifen verbliebenen Geiseln. In den vergangenen Tagen ergaben sich nach israelischen Angaben immer mehr Hamas-K\u00e4mpfer. Zudem wurden bislang laut dem Nationalen Sicherheitsberater Zachi Hanegbi etwa 7000 Hamas-Terroristen get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser des Krieges war das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das Terroristen der Hamas sowie anderer Gruppen am 7. Oktober in Israel nahe der Grenze zum Gazastreifen ver\u00fcbt hatten. Mehr als 1200 Menschen wurden bei den Angriffen get\u00f6tet. Israel begann daraufhin mit massiven Luftangriffen und seit Ende Oktober mit einer Bodenoffensive in dem Gebiet.<\/p>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r nahm nach eigenen Angaben im Gazastreifen im vergangenen Monat mehr als 500 Mitglieder islamistischer Terrororganisationen gefangen. 350 von ihnen geh\u00f6rten der vor dem Krieg im Gazastreifen herrschenden Hamas an, 120 dem mit der Hamas verb\u00fcndeten \u00bbIslamischen Dschihad\u00ab, teilte die Armeef\u00fchrung mit. Die Milit\u00e4rabwehr und der Inlandsgeheimdienst Schin Bet w\u00fcrden die Gefangenen weiteren Verh\u00f6ren unterziehen.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen kamen nach Angaben der israelischen Streitkr\u00e4fte 104 Soldaten ums Leben. Allein bei einem Gefecht in der s\u00fcdlichen Ortschaft Chan Junis wurden am Sonntag f\u00fcnf Milit\u00e4rangeh\u00f6rige get\u00f6tet. Sie fielen einer Sprengfalle zum Opfer, als sie gegen eine Terrorzelle der Hamas vorr\u00fcckten. Insgesamt kamen im Gazakrieg 432 israelische Soldaten ums Leben.<\/p>\n<p>Die Zahl schlie\u00dft die milit\u00e4rischen Opfer ein, die das Massaker der islamistischen Hamas zu Kriegsbeginn verursacht hatte. Die Opferbilanz der Armee ber\u00fccksichtigt auch Soldaten, die bei K\u00e4mpfen mit der Hisbollah-Miliz im Libanon an Israels Nordgrenze gefallen sind, sowie die Opfer von Unf\u00e4llen im Einsatz.<\/p>\n<h3>EU-Vertreter nennt Lage in Gaza apokalyptisch<\/h3>\n<p>Israel \u00f6ffnet einen weiteren Grenz\u00fcbergang f\u00fcr Transporte von Hilfsg\u00fctern, die die notleidende Zivilbev\u00f6lkerung im Gazastreifen erreichen sollen. Lastwagen mit Waren f\u00fcr Gaza werden k\u00fcnftig auch den Grenz\u00fcbergang Kerem Schalom nutzen k\u00f6nnen, teilten die f\u00fcr Kontakte mit den Pal\u00e4stinensern zust\u00e4ndige israelische Cogat-Beh\u00f6rde und das Milit\u00e4r am Montagabend mit.<\/p>\n<p>Die Lkw werden allerdings, wie schon beim bisher genutzten \u00dcbergang Nitzana, nicht direkt in den Gazastreifen fahren. Stattdessen steuern sie \u00fcber \u00c4gypten den \u00dcbergang Rafah an. Israel inspiziert an seinen Grenz\u00fcberg\u00e4ngen die Lkw, um zu verhindern, dass Waffen geschmuggelt werden. Nach Gaza k\u00f6nnen Wasser, Lebensmittel, Zelte und Medizinbedarf gebracht werden.<\/p>\n<p>Der EU-Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell bezeichnete die Situation im Gazastreifen als apokalyptisch. Die Zerst\u00f6rung von Geb\u00e4uden durch die israelischen Angriffe entspreche der in deutschen St\u00e4dten im Zweiten Weltkrieg oder sei sogar noch gr\u00f6\u00dfer, sagte der Spanier nach einem EU-Au\u00dfenministertreffen in Br\u00fcssel. 60 bis 70 Prozent der get\u00f6teten Menschen seien Zivilisten. Die Zahl ziviler Opfer sei unglaublich, erkl\u00e4rte er. Borrell sprach am Abend zudem von 1,9 Millionen Menschen, die ihre Wohnungen und H\u00e4user verlassen mussten. Dies entspreche 85 Prozent der Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen.<\/p>\n<p>Die Vereinten Nationen haben Schwierigkeiten bei der Annahme von Hilfsg\u00fctern f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung im Gazastreifen. \u00bbDie F\u00e4higkeit der Uno, eintreffende Hilfe anzunehmen, ist im Lauf der vergangenen Tage deutlich beeintr\u00e4chtigt worden\u00ab, teilte das Uno-Nothilfeb\u00fcro OCHA mit. Grund seien ein \u00bbMangel an Lastwagen in Gaza, Telekommunikations-Ausf\u00e4lle und die wachsende Zahl an Mitarbeitern, die wegen der St\u00e4rke von Kampfhandlungen nicht zum Grenz\u00fcbergang Rafah reisen k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<h3>Was am Dienstag wichtig wird<\/h3>\n<p>Nach dem Scheitern einer Waffenstillstands-Resolution f\u00fcr den Gaza-Krieg im Weltsicherheitsrat will sich am Dienstag die Uno-Vollversammlung mit einem \u00e4hnlichen Entwurf besch\u00e4ftigen. Der von \u00c4gypten eingebrachte Resolutionstext fordert unter anderem einen humanit\u00e4ren Waffenstillstand. Eine Verabschiedung gilt als sehr wahrscheinlich. Resolutionen der Uno-Vollversammlung sind allerdings nicht bindend, sondern lediglich symbolisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Marschflugk\u00f6rper aus dem von den Huthi kontrollierten Jemen hat nach US-Angaben einen Tanker getroffen. 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