{"id":25100,"date":"2023-12-09T01:36:22","date_gmt":"2023-12-08T22:36:22","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-hamas-news-uno-sieht-gazastreifen-an-belastungsgrenze-israelische-armee-meldet-450-angriffe-binnen-24-stunden\/"},"modified":"2023-12-09T01:36:22","modified_gmt":"2023-12-08T22:36:22","slug":"israel-hamas-news-uno-sieht-gazastreifen-an-belastungsgrenze-israelische-armee-meldet-450-angriffe-binnen-24-stunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-hamas-news-uno-sieht-gazastreifen-an-belastungsgrenze-israelische-armee-meldet-450-angriffe-binnen-24-stunden\/","title":{"rendered":"Israel-Hamas-News: Uno sieht Gazastreifen an Belastungsgrenze, israelische Armee meldet 450 Angriffe binnen 24 Stunden"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Aufgrund der massiven Bodenoffensive der israelischen Streitkr\u00e4fte im Gazastreifen wird die humanit\u00e4re Lage der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung immer dramatischer. In Rafah an der Grenze zu \u00c4gypten und Mawasi an der Mittelmeerk\u00fcste gibt es Augenzeugenberichten zufolge kaum noch Lebensmittel, Trinkwasser und Unterk\u00fcnfte f\u00fcr die Schutzsuchenden.<\/p>\n<p>Angesichts des Leids und der Vertreibung von Zivilisten w\u00e4chst international die Kritik am Vorgehen des israelischen Milit\u00e4rs, das seinen Einsatz in der Gro\u00dfstadt Chan Junis auch am Freitag fortsetzte und eigenen Angaben zufolge zahlreiche mutma\u00dfliche Hamas-K\u00e4mpfer t\u00f6tete.<\/p>\n<p>Die Angriffe seien Teil der \u00bbausgedehnten K\u00e4mpfe\u00ab im Gazastreifen, wo innerhalb von 24 Stunden rund 450 Ziele angegriffen worden seien. Die Hamas erkl\u00e4rte ihrerseits, sie bek\u00e4mpfe die israelischen Truppen \u00bbauf allen Achsen\u00ab.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig lassen sich Angaben zum Kriegsgeschehen gegenw\u00e4rtig nicht \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3>\u00bbGrenze der Belastbarkeit\u00ab<\/h3>\n<p>Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres warnte vor einer \u00bbkollektiven Bestrafung des pal\u00e4stinensischen Volkes\u00ab. Auch die \u00bbvon der Hamas begangene Brutalit\u00e4t\u00ab k\u00f6nne dies nicht rechtfertigen, sagte Guterres bei einer von ihm einberufenen Dringlichkeitssitzung des Uno-Sicherheitsrats. Gleichzeitig forderte er die \u00bbsofortige und bedingungslose Freilassung\u00ab der verbliebenen Geiseln in der Hand der Hamas. Zudem dr\u00e4ngte er den Weltsicherheitsrat erneut, sich f\u00fcr einen humanit\u00e4ren Waffenstillstand einzusetzen. Die \u00bbGrenze der Belastbarkeit\u00ab im Gazastreifen sei erreicht: \u00bbEs gibt ein hohes Risiko, dass das humanit\u00e4re Unterst\u00fctzungssystem in Gaza komplett zusammenbricht, was verheerende Konsequenzen h\u00e4tte.\u00ab<\/p>\n<p>Die Sitzung war einberufen worden, weil Guterres den Rat zuvor in einem seltenen Schritt dringend aufgefordert hatte, sich f\u00fcr die Abwendung einer humanit\u00e4ren Katastrophe im Gazastreifen einzusetzen. In einem entsprechenden Brief bezog er sich dabei auf Artikel 99 der Uno-Charta. Dieser erlaubt dem Generalsekret\u00e4r, den Sicherheitsrat auf \u00bbjede Angelegenheit hinzuweisen, die seiner Meinung nach die Gew\u00e4hrleistung von internationalem Frieden und Sicherheit gef\u00e4hrden kann\u00ab und ist den Uno zufolge seit Jahrzehnten nicht angewandt worden.<\/p>\n<p>Die Vereinigten Arabischen Emirate legten daraufhin einen neuen Resolutionsentwurf mit der Forderung nach einem Waffenstillstand vor, der am Abend jedoch wie erwartet gescheitert war. 13 der 15 Mitglieder stimmten zwar daf\u00fcr, die USA aber legten ihr Veto ein, Gro\u00dfbritannien enthielt sich. Die USA hatten sich bereits zuvor bei \u00e4hnlichen Ansinnen hinter Israel gestellt und angegeben, dass solche Vorst\u00f6\u00dfe per Resolution die laufenden diplomatischen Bem\u00fchungen vor Ort gef\u00e4hrden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisierte die israelischen Angriffe ebenfalls scharf. Bei den Angriffen gehe es nicht nur um Selbstverteidigung gegen extremistische Pal\u00e4stinensergruppen wie die Hamas, sondern dies betreffe die gesamte Bev\u00f6lkerung, sagte Christian Lindmeier in Genf. Unschuldige w\u00fcrden von den Angriffen getroffen, selbst enge Verb\u00fcndete Israels h\u00e4tten von \u00bbwillk\u00fcrlicher Bombardierung\u00ab gesprochen.<\/p>\n<p>Auch der Leiter des Uno-Hilfswerks f\u00fcr pal\u00e4stinensische Fl\u00fcchtlinge (UNRWA), Philippe Lazzarini, forderte einen \u00bbsofortigen humanit\u00e4ren Waffenstillstand\u00ab im Gazastreifen.<\/p>\n<p>Uno-Angaben zufolge gibt es mittlerweile fast 1,9 Millionen Binnenvertriebene in dem K\u00fcstenstreifen \u2013 bei mehr als 2,2 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner insgesamt.<\/p>\n<p>Nach Angaben des israelischen Milit\u00e4rs missbraucht die Hamas immer wieder zivile Einrichtungen f\u00fcr Angriffe. So entdeckten Soldaten auf dem Gel\u00e4nde der Al-Azhar-Universit\u00e4t in Gaza Stadt neben Raketenteilen, Abschussvorrichtungen und weiteren Waffen ein Kilometer langen Tunnel zu einer Schule, wie die Streitkr\u00e4fte mitteilten. Auch aus der von Milit\u00e4rangriffen ausgenommenen \u00bbhumanit\u00e4ren Zone\u00ab in Mawasi feuere die Hamas Raketen Richtung Israel ab.<\/p>\n<h3>Opfer-Angeh\u00f6rige protestieren gegen Netanyahu<\/h3>\n<p>Angeh\u00f6rige der bei den Hamas-Massakern get\u00f6teten und entf\u00fchrten Israelis forderten in Jerusalem den R\u00fccktritt des israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanyahus. Medienberichten zufolge kamen am Freitag 200 bis 300 Demonstrierende zu der Kundgebung in der N\u00e4he des Parlaments.<\/p>\n<p>Es gibt massive Kritik an dem Regierungschef, der bisher keine direkte Verantwortung f\u00fcr das politische und milit\u00e4rische Versagen am 7. Oktober \u00fcbernommen hat. Schon vor dem brutalen Terrorangriff hatte es in Israel immer wieder Massenproteste gegen Netanyahu und seine Koalition gegeben. Es ist die am weitesten rechtsstehende Regierung in der Geschichte Israels.<\/p>\n<h3>Weiterreise nach Deutschland f\u00fcr Ortskr\u00e4fte fraglich<\/h3>\n<p>Von den lokalen Mitarbeitern deutscher Institutionen im Gazastreifen werden manche wom\u00f6glich nicht nach Deutschland kommen d\u00fcrfen. Ein Sprecher des Ministeriums sagte, die Sicherheitsbeh\u00f6rden pr\u00fcften in jedem einzelnen Fall, ob vor der endg\u00fcltigen Aufnahmeentscheidung f\u00fcr lokal Besch\u00e4ftigte und ihre Familien Sicherheitsbedenken bestehen. Zuvor hatte der \u00bbFocus\u00ab \u00fcber Bedenken bez\u00fcglich eines Teils der Mitarbeitenden berichtet.<\/p>\n<p>Der Verfassungsschutz hatte die Ausgereisten und ihre Angeh\u00f6rigen nach ihrer Ankunft in \u00c4gypten befragt. Insgesamt handelte es sich um eine Gruppe von rund 200 Menschen aus dem pal\u00e4stinensischen Gebiet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgrund der massiven Bodenoffensive der israelischen Streitkr\u00e4fte im Gazastreifen wird die humanit\u00e4re Lage der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung immer dramatischer. 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