{"id":25036,"date":"2023-12-06T06:27:02","date_gmt":"2023-12-06T03:27:02","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-hamas-news-israels-militarchef-nennt-flutung-von-hamas-tunneln-gute-idee\/"},"modified":"2023-12-06T06:27:02","modified_gmt":"2023-12-06T03:27:02","slug":"israel-hamas-news-israels-militarchef-nennt-flutung-von-hamas-tunneln-gute-idee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-hamas-news-israels-militarchef-nennt-flutung-von-hamas-tunneln-gute-idee\/","title":{"rendered":"Israel-Hamas-News: Israels Milit\u00e4rchef nennt Flutung von Hamas-Tunneln \u00bbgute Idee\u00ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Israels Generalstabschef hat die \u00dcberlegung, das ausgedehnte Tunnelsystem der islamistischen Hamas unter dem Gazastreifen mit Meerwasser zu fluten, als \u00bbgute Idee\u00ab bezeichnet. Er wolle allerdings nicht n\u00e4her darauf eingehen, sagte Herzl Halevi vor Journalisten auf eine entsprechende Frage. Die Armee sto\u00dfe in dem abgeriegelten K\u00fcstenstreifen auf viele unterirdische Infrastrukturen, sagte er. \u00bbWir wussten, dass es viele davon gibt. Ein Ziel ist es, diese Infrastruktur zu zerst\u00f6ren.\u00ab<\/p>\n<p>Nach Halevis Worten gibt es unterschiedliche Wege daf\u00fcr. Auf einzelne \u00dcberlegungen wollte er nicht eingehen, sagte allerdings: \u00bbJede Ma\u00dfnahme, die unseren Vorteil gegen\u00fcber dem Feind, der aus dem Untergrund auftaucht, vergr\u00f6\u00dfert und ihm diesen Vorteil verwehrt, ist eine Ma\u00dfnahme, deren Anwendung wir ernsthaft in Betracht ziehen.\u00ab Dazu geh\u00f6re auch die Zerst\u00f6rung der Tunnel durch Sprengstoff, um die Hamas-Terroristen an deren Nutzung zu hindern.<\/p>\n<p>Am Montag berichtete das \u00bbWall Street Journal\u00ab, dass Israel ein System aus gro\u00dfen Pumpen zusammengebaut habe, mit denen es das Hamas-Tunnelnetz unter dem Gazastreifen mit Meerwasser fluten k\u00f6nnte. Allerdings sei unklar, ob Israel diese Taktik tats\u00e4chlich anwenden wolle. Es besteht etwa die Sorge, dass sich dort verschleppte Geiseln befinden.<\/p>\n<p>Angesichts heftiger K\u00e4mpfe im gesamten Gazastreifen hatte Israels Milit\u00e4r zuvor bereits vom \u00bbintensivsten Tag seit Beginn der Bodenoffensive\u00ab gesprochen. Im Norden gebe es heftige K\u00e4mpfe, zudem seien die Truppen \u00bbim Herzen\u00ab von Chan Junis angekommen, der gr\u00f6\u00dften Stadt im S\u00fcden des Gazastreifens. Die Armee bereite sich darauf vor, die Stadt einzukesseln. Das Milit\u00e4r gehe nun auch gegen Hochburgen der islamistischen Hamas im S\u00fcden des K\u00fcstengebiets vor. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich die Angaben nicht.<\/p>\n<p>In den S\u00fcden des abgeriegelten K\u00fcstengebiets waren nach Aufforderung der israelischen Armee Hunderttausende Zivilisten aus dem bereits zuvor heftig umk\u00e4mpften Norden gefl\u00fcchtet. Insgesamt sind nach Uno-Angaben im Gazastreifen inzwischen rund 1,9 Millionen Menschen und damit mehr als 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung auf der Flucht. \u00bbDie Zahl der get\u00f6teten Zivilisten nimmt rapide zu\u00ab, hie\u00df es in einer Mitteilung des Pal\u00e4stinenserhilfswerks UNRWA. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums sollen inzwischen mehr als 16.200 Menschen get\u00f6tet worden sein. Das Uno-Kinderhilfswerks Unicef kritisierte zudem die Aufrufe Israels, die Menschen sollten Stadtviertel verlassen und in sichere Zonen gehen. Es gebe keine sicheren Zonen im Gazastreifen, hie\u00df es. Solche Zonen m\u00fcssten Gesundheitseinrichtungen haben, Wasser und Essen, es handle sich aber lediglich um kleine Brachfl\u00e4chen oder manchmal nur um B\u00fcrgersteige.<\/p>\n<p>Die Angaben zum Kriegsgeschehen lassen sich kaum unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3>Keine US-Visa f\u00fcr extremistische j\u00fcdische Siedler<\/h3>\n<p>Unterdessen haben die USA in einem seltenen Schritt gegen Israel beschlossen, dass extremistische j\u00fcdische Siedler im Westjordanland nicht mehr einreisen d\u00fcrfen. Die USA w\u00fcrden jedem die Einreise verweigern, der \u00bbden Frieden, die Sicherheit oder die Stabilit\u00e4t im Westjordanland untergr\u00e4bt\u00ab oder zu Mitteln greift, die \u00bbden Zugang der Zivilbev\u00f6lkerung zu lebenswichtigen Dienstleistungen und Grundbed\u00fcrfnissen \u00fcberm\u00e4\u00dfig einschr\u00e4nken\u00ab, erkl\u00e4rte US-Au\u00dfenminister Antony Blinken.<\/p>\n<p>Die USA h\u00e4tten ihrem engen Verb\u00fcndeten Israel gegen\u00fcber betont, dass mehr getan werden m\u00fcsse, \u00bbum extremistische Siedler zur Rechenschaft zu ziehen, die im Westjordanland gewaltt\u00e4tige Angriffe auf Pal\u00e4stinenser ver\u00fcbt haben\u00ab. Diese Angriffe seien \u00bbinakzeptabel\u00ab. Die Instabilit\u00e4t im besetzten Westjordanland schade \u00bbsowohl dem israelischen als auch dem pal\u00e4stinensischen Volk\u00ab und bedrohe die nationalen Sicherheitsinteressen Israels.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen sie hier mehr dazu: Wie radikale Siedler die Pal\u00e4stinenser im Westjordanland vertreiben <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Blinken machte zun\u00e4chst keine Angaben dazu, welche Siedler konkret von den Visa-Sanktionen betroffen sein w\u00fcrden. F\u00fcr extremistische Siedler mit US-Staatsb\u00fcrgerschaft gelten die Einreisebeschr\u00e4nkungen allerdings nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Israels Generalstabschef hat die \u00dcberlegung, das ausgedehnte Tunnelsystem der islamistischen Hamas unter dem Gazastreifen mit Meerwasser zu fluten, als \u00bbgute Idee\u00ab bezeichnet. 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