{"id":25016,"date":"2023-12-05T09:16:47","date_gmt":"2023-12-05T06:16:47","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-hamas-krieg-kampfe-im-suden-gazas-werden-immer-intensiver\/"},"modified":"2023-12-05T09:16:47","modified_gmt":"2023-12-05T06:16:47","slug":"israel-hamas-krieg-kampfe-im-suden-gazas-werden-immer-intensiver","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-hamas-krieg-kampfe-im-suden-gazas-werden-immer-intensiver\/","title":{"rendered":"Israel-Hamas-Krieg: K\u00e4mpfe im S\u00fcden Gazas werden immer intensiver"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Angriffe der israelischen Armee im s\u00fcdlichen Teil des Gazastreifens werden offenbar immer intensiver. Die Zeitung \u00bbTimes of Israel\u00ab zitierte in der Nacht zum Dienstag pal\u00e4stinensische Berichte, wonach Ziele im Raum der Stadt Chan Junis unter Beschuss genommen wurden. Zuvor seien Dutzende von israelischen Panzern in den s\u00fcdlichen Gazastreifen vorgesto\u00dfen und in der N\u00e4he von Chan Junis gesichtet worden, meldete die Zeitung. Augenzeugen h\u00e4tten auch gepanzerte Mannschaftstransporter und Planierraupen gesehen.<\/p>\n<p>Nach der Ausweitung des israelischen Milit\u00e4reinsatzes gegen die islamistische Hamas auf den S\u00fcden des abgeriegelten K\u00fcstengebiets w\u00e4chst angesichts des Leids der Zivilbev\u00f6lkerung die Kritik am Vorgehen der Armee. Hilfsorganisationen sprechen von \u00bbHorror\u00ab und \u00bbunertr\u00e4glichem Leid der Zivilbev\u00f6lkerung\u00ab. Keiner f\u00fchle sich sicher, wenn alle zehn Minuten Bomben fallen w\u00fcrden, sagte der Sprecher des Uno-Kinderhilfswerks Unicef, James Elder, der BBC.<\/p>\n<p>Zwei Krankenh\u00e4user im S\u00fcden k\u00f6nnen nach Angaben der Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen den Zustrom von Patienten kaum mehr bew\u00e4ltigen. Vor allem das Al-Aksa-Krankenhaus sowie das Nasser-Krankenhaus seien betroffen, teilte die Organisation am Montag mit. Israel wirft der Hamas vor, Angriffe aus Wohngebieten und Krankenh\u00e4usern heraus zu ver\u00fcben und Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen.<\/p>\n<h3>Armeesprecher: Kein Netz-Totalausfall in Gaza<\/h3>\n<p>Der israelische Armeesprecher Jonathan Conricus dementierte unterdessen einen erneuten Totalausfall der Telekommunikationsdienste in dem K\u00fcstenstreifen. Er selbst habe Live\u00fcbertragungen pal\u00e4stinensischer Propaganda-Leute auf TikTok gesehen, sagte er dem US-Sender CNN. Die Netzwerke seien vielleicht nicht perfekt, aber einen vom pal\u00e4stinensischen Unternehmen Paltel zuvor gemeldeten Blackout in Gaza gebe es nicht, sagte der Armeesprecher.<\/p>\n<p>Die israelische Armee hat eine Evakuierungskarte aktiviert, die den Gazastreifen in Hunderte kleiner Zonen unterteilt, um die Zivilisten \u00fcber Kampfzonen zu informieren. Kritiker beklagen jedoch, dass die Menschen vielfach weder Strom noch Internet h\u00e4tten, um sich die Karte anzusehen. Viele w\u00fcssten auch nicht, wie sie mit ihr umgehen sollten. Im S\u00fcden Gazas dr\u00e4ngen sich Hunderttausende Pal\u00e4stinenser, die auf Israels Anweisung aus dem Norden des Gebiets dorthin geflohen waren.<\/p>\n<h3>Bericht: Israel ist zur Flutung der Tunnel in der Lage<\/h3>\n<p>Israel hat einem Medienbericht zufolge ein System aus gro\u00dfen Pumpen zusammengebaut, mit denen es das ausgedehnte Tunnelnetz der Hamas unter dem Gazastreifen mit Meerwasser fluten k\u00f6nnte. Wie das \u00bbWall Street Journal\u00ab unter Berufung auf Beamte der US-Regierung berichtete, sei nicht bekannt, ob die israelische Regierung diese Taktik anwenden will. Israel habe weder eine endg\u00fcltige Entscheidung dazu getroffen, noch einen solchen Plan ausgeschlossen, wurden die Beamten zitiert.<\/p>\n<p>Die israelischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten Mitte November die Montage gro\u00dfer Meerwasserpumpen n\u00f6rdlich des Fl\u00fcchtlingslagers Schati abgeschlossen, hie\u00df es. Jede der mindestens f\u00fcnf Pumpen k\u00f6nne Wasser aus dem Mittelmeer entnehmen und Tausende von Kubikmetern Wasser pro Stunde in die Tunnel leiten, sodass diese innerhalb weniger Wochen \u00fcberflutet w\u00e4ren, berichtete die Zeitung.<\/p>\n<p>Mit einer solchen Taktik w\u00e4re Israel in der Lage, die Tunnel zu zerst\u00f6ren und die Terroristen aus ihrem unterirdischen Versteck zu vertreiben. Andererseits w\u00fcrde dies die Wasserversorgung des Gazastreifens bedrohen, wurden die US-Beamten zitiert. Israel habe die USA Anfang November erstmals \u00fcber diese Option informiert und damit eine Diskussion ausgel\u00f6st, in der die Durchf\u00fchrbarkeit und die Auswirkungen auf die Umwelt gegen den milit\u00e4rischen Wert der Ausschaltung der Tunnel abgewogen wurden, hie\u00df es in dem Bericht.<\/p>\n<p>Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben seit Beginn des Gazakriegs mehr als 800 Tunnelsch\u00e4chte gefunden. Rund 500 davon seien bereits zerst\u00f6rt worden, teilte das Milit\u00e4r am Sonntag mit. Einige der Tunnelsch\u00e4chte h\u00e4tten strategische Einrichtungen der Hamas unterirdisch miteinander verbunden, hie\u00df es in einer Mitteilung. Viele Kilometer der unterirdischen Tunnelrouten seien zerst\u00f6rt worden. Die Angaben lie\u00dfen sich zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3>Armeesprecher: Haben Hinweise zum Verbleib \u00fcbriger Geiseln in Gaza<\/h3>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r hat einem Sprecher zufolge nachrichtendienstliche Hinweise zum Verbleib der noch im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln. Auf die Frage, ob das Milit\u00e4r nachrichtendienstliche Informationen habe, wo sich die Geiseln befinden k\u00f6nnten, sagte Armeesprecher Jonathan Conricus in der Nacht zum Dienstag: \u00bbJa, haben wir\u00ab. N\u00e4here Angaben k\u00f6nne er nicht machen. Das Thema habe f\u00fcr Israels nachrichtendienstliche Organisationen, zu denen auch das Milit\u00e4r geh\u00f6re, h\u00f6chste Priorit\u00e4t, sagte der Sprecher.<\/p>\n<p>Israel geht davon aus, dass insgesamt noch 137 Geiseln in dem K\u00fcstenstreifen festgehalten werden. Unter ihnen sind laut dem israelischen Verteidigungsminister Joav Galant noch 15 Frauen und zwei Kinder. Tausende Terroristen der Hamas und anderer Gruppierungen hatten Israel \u00fcberfallen und im Grenzgebiet ein Massaker angerichtet. Rund 1200 Menschen wurden ermordet, der Gro\u00dfteil davon Zivilisten. Rund 240 Menschen wurden an dem Tag in den Gazastreifen verschleppt.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche kamen w\u00e4hrend einer Feuerpause zwischen Israel und der Hamas 105 Geiseln frei. Im Gegenzug entlie\u00df Israel 240 pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge aus israelischen Gef\u00e4ngnissen. Man wolle alle Geiseln zur\u00fcckholen, sagte Armeesprecher Conricus. Falls dies nicht durch Verhandlungen m\u00f6glich sei, wende man andere Mittel an. Die Hamas will nach eigenen Angaben Verhandlungen \u00fcber die Freilassung weiterer Geiseln erst nach Ende des Kriegs fortsetzen.<\/p>\n<h3>Israels Armee: Stellungen der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen<\/h3>\n<p>Unterdessen hat Israels Milit\u00e4r in Reaktion auf Beschuss aus dem Libanon Stellungen der dortigen Hisbollah-Miliz angegriffen. Wie die israelische Armee mitteilte, h\u00e4tten Kampfflugzeuge Raketenstellungen der vom Iran unterst\u00fctzten Schiiten-Miliz getroffen. Auch \u00bbTerrorinfrastruktur und ein Milit\u00e4rgel\u00e4nde\u00ab seien unter Feuer genommen worden. Man habe auf Besch\u00fcsse aus dem Libanon auf Ziele in Israel vom Vortag reagiert.<\/p>\n<p>Bei den Angriffen seien drei israelische Soldaten leicht verletzt worden, hatte das Milit\u00e4r zuvor erkl\u00e4rt. Die Hisbollah hatte die Verantwortung f\u00fcr eine Attacke auf israelische Soldaten in der Nacht zu Montag sowie den Beschuss weiterer Ziele \u00fcbernommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Angriffe der israelischen Armee im s\u00fcdlichen Teil des Gazastreifens werden offenbar immer intensiver. 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