{"id":24994,"date":"2023-12-04T10:25:59","date_gmt":"2023-12-04T07:25:59","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/haben-grund-zur-annahme-dass-diese-angriffe-in-vollem-umfang-von-iran-unterstutzt-werden\/"},"modified":"2023-12-04T10:25:59","modified_gmt":"2023-12-04T07:25:59","slug":"haben-grund-zur-annahme-dass-diese-angriffe-in-vollem-umfang-von-iran-unterstutzt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/haben-grund-zur-annahme-dass-diese-angriffe-in-vollem-umfang-von-iran-unterstutzt-werden\/","title":{"rendered":"\u00bbHaben Grund zur Annahme, dass diese Angriffe (\u2026) in vollem Umfang von Iran unterst\u00fctzt werden\u00ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Spannungen im Roten Meer nehmen zu. Zuletzt haben die von Iran unterst\u00fctzten Huthi-Rebellen ihre Angriffe auf Handelsschiffe in dem Seegebiet intensiviert. Die Rebellen aus dem Jemen attackierten am Sonntag erneut mehrere Frachter in dem Seegebiet. Ein Zerst\u00f6rer der US-Marine kam den Schiffen zu Hilfe und schoss mehrere Drohnen ab.<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r teilte mit, es sei noch unklar, ob der Zerst\u00f6rer USS \u00bbCarney\u00ab selbst Ziel einer der versuchten Drohnen-Attacken gewesen sei. Die Huthis selbst reklamierten Angriffe auf zwei Schiffe f\u00fcr sich und drohten einmal mehr mit weiteren Attacken auf israelische Frachter.<\/p>\n<p>Vorbei an der jemenitischen K\u00fcste f\u00fchrt einer der wichtigsten Schifffahrtswege der Welt vom und zum Suezkanal in \u00c4gypten. Dieser Kanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und bietet damit die k\u00fcrzeste Verbindung auf dem Seeweg von Asien nach Europa. Etwa zehn Prozent des gesamten Welthandels laufen \u00fcber das Rote Meer.<\/p>\n<p>Die Huthi-Rebellen im Jemen hatten bereits zuvor mit Angriffen auf \u00bbs\u00e4mtliche Schiffe\u00ab mit Bezug zu Israel gedroht \u2013 als Reaktion auf den Krieg Israels gegen die islamistische Hamas im Gazastreifen. Es seien alle Schiffe ein Ziel, die unter der Flagge Israels f\u00fchren, die im Besitz israelischer Unternehmen seien oder die von israelischen Firmen betrieben w\u00fcrden, hatte Huthi-Milit\u00e4rsprecher Jahja Sari mitgeteilt. Diese Drohung wiederholte er am Sonntag und erkl\u00e4rte, die Rebellen h\u00e4tten zwei israelische Schiffe in der Meerenge Bab al-Mandab mit einer Rakete sowie einer Drohne attackiert. Es handele sich um die Schiffe \u00bbUnity Explorer\u00ab und \u00bbNumber 9\u00ab.<\/p>\n<p>Israels Armeesprecher Daniel Hagari betonte, die beiden Schiffe h\u00e4tten keine Verbindung zum Staat Israel. Eines der Schiffe sei erheblich besch\u00e4digt worden und in Seenot. Es drohe zu sinken.<\/p>\n<h3>Zerst\u00f6rer reagierte auf Notruf der Handelsschiffe<\/h3>\n<p>Das zust\u00e4ndige Regionalkommando des US-Milit\u00e4rs Centcom teilte am Sonntagabend (Ortszeit) mit, es habe am Sonntag vier Angriffe auf drei verschiedene Handelsschiffe gegeben, die im Roten Meer unterwegs gewesen seien. Der dort patrouillierende Marine-Zerst\u00f6rer USS \u00bbCarney\u00ab habe auf Notrufe der Frachter reagiert und Hilfe geleistet.<\/p>\n<p>Das Schiff \u00bbUnity Explorer\u00ab, das unter der Flagge der Bahamas fahre und in britischem Besitz sei, sei gleich zwei Mal Ziel von Attacken gewesen. Die Raketen seien beide Male aus von den Huthi-Rebellen kontrollierten Gebieten im Jemen abgefeuert worden. Eine Rakete sei in der N\u00e4he des Schiffes eingeschlagen, eine weitere habe den Frachter getroffen. Es habe leichte Sch\u00e4den gegeben.<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r teilte weiter mit, eine weitere Rakete aus Huthi-Gebieten habe den Frachter \u00bbNumber 9\u00ab getroffen, der unter panamaischer Flagge fahre und Besitzer von den Bermudas und aus Gro\u00dfbritannien habe. Das Schiff sei besch\u00e4digt worden. Au\u00dferdem habe ein Schiff mit dem Namen \u00bbSophie II\u00ab, das unter der Flagge Panamas fahre, einen Raketeneinschuss gemeldet. Details zur Herkunft der Rakete nannten die Amerikaner in diesem Fall nicht.<\/p>\n<h3>USA: \u00bbDirekte Bedrohung f\u00fcr den internationalen Handel und die Sicherheit im Seeverkehr\u00ab<\/h3>\n<p>Der US-Zerst\u00f6rer fing bei der Serie an Attacken nach Milit\u00e4rangaben mehrere Drohnen ab, die aus Huthi-Gebieten gestartet seien \u2013 eine davon sei auf die USS \u00bbCarney\u00ab selbst zugeflogen. Es lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen, ob der Zerst\u00f6rer das Ziel gewesen sei. \u00bbDas US-Schiff wurde nicht besch\u00e4digt und es gab keine Verletzten\u00ab, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r beklagte aber: \u00bbDiese Angriffe stellen eine direkte Bedrohung f\u00fcr den internationalen Handel und die Sicherheit im Seeverkehr dar.\u00ab Sie gef\u00e4hrdeten das Leben internationaler Besatzungen. \u00bbWir haben auch allen Grund zur Annahme, dass diese Angriffe zwar von den Huthis im Jemen ver\u00fcbt, aber in vollem Umfang von Iran unterst\u00fctzt werden.\u00ab Die USA w\u00fcrden nun in Abstimmung mit internationalen Partnern alle geeigneten Ma\u00dfnahmen diskutieren.<\/p>\n<p>Im Roten Meer hatte es in den vergangenen Wochen bereits andere Zwischenf\u00e4lle dieser Art gegeben. Die USS \u00bbCarney\u00ab schoss zuletzt mehrere Marschflugk\u00f6rper und Drohnen ab, die nach US-Angaben von Huthi-Rebellen im Jemen gestartet worden sein sollen. Die Rebellen kaperten Mitte November au\u00dferdem ein Frachtschiff, das zum Teil einem britisch-israelischen Gesch\u00e4ftsmann geh\u00f6rt. Die Huthis hatten 2014 weite Teile des Jemen eingenommen und kontrollieren nun gro\u00dfe Gebiete im Norden samt der Hauptstadt Sanaa.<\/p>\n<p>Seit dem Beginn des Gazakrieges haben Angriffe Iran-naher Gruppen auf US-Kr\u00e4fte im Nahen Osten zugenommen. Dies n\u00e4hrt Sorgen vor einer noch gr\u00f6\u00dferen Eskalation in der Region.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Spannungen im Roten Meer nehmen zu. Zuletzt haben die von Iran unterst\u00fctzten Huthi-Rebellen ihre Angriffe auf Handelsschiffe in dem Seegebiet intensiviert. Die Rebellen aus dem Jemen attackierten am Sonntag<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":24995,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-24994","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24994\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}