{"id":24928,"date":"2023-12-01T13:16:15","date_gmt":"2023-12-01T10:16:15","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israels-sicherheitsbehorden-sollen-detaillierte-plane-fur-hamas-attacke-laut-bericht-ignoriert-haben\/"},"modified":"2023-12-01T13:16:15","modified_gmt":"2023-12-01T10:16:15","slug":"israels-sicherheitsbehorden-sollen-detaillierte-plane-fur-hamas-attacke-laut-bericht-ignoriert-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israels-sicherheitsbehorden-sollen-detaillierte-plane-fur-hamas-attacke-laut-bericht-ignoriert-haben\/","title":{"rendered":"Israels Sicherheitsbeh\u00f6rden sollen detaillierte Pl\u00e4ne f\u00fcr Hamas-Attacke laut Bericht ignoriert haben"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">F\u00fchrende Personen in Israels Armee und Geheimdiensten sollen bereits \u00fcber ein Jahr vor dem verheerenden Terrorangriff der Hamas gegen Israel \u00fcber entsprechende Angriffspl\u00e4ne der Terrororganisation informiert gewesen sein. Das berichtet die \u00bbNew York Times            \u00ab unter Berufung auf ein 40-seitiges Dokument, in dem eine Invasion auf israelisches Gebiet sehr genau beschrieben wird.<\/p>\n<p>Das Dokument tr\u00e4gt demnach den Codenamen \u00bbJericho-Mauer\u00ab und soll bis ins Detail dem Angriff ge\u00e4hnelt haben, den Hamas-Terroristen am 7. Oktober aus dem Gazastreifen heraus ausf\u00fchrten. Das Szenario sei von israelischen Milit\u00e4r- und Geheimdienstmitarbeitern als zu anspruchsvoll und schwierig in der Ausf\u00fchrung abgetan worden. Zuletzt hatte bereits die \u00bbFinancial Times\u00ab \u00fcber fr\u00fchere Warnungen innerhalb israelischer Sicherheitskreise berichtet, die jedoch von einem hochrangigen Offizier des israelischen Milit\u00e4rgeheimdienstes als \u00bbimagin\u00e4res Szenario\u00ab zur\u00fcckgewiesen worden sein sollen.<\/p>\n<p>Dass dies offenbar eine massive Fehleinsch\u00e4tzung war, zeigte das Massaker in den israelischen Orten rund um den Gazastreifen. Bei den Attacken wurden rund 1200 Menschen get\u00f6tet, und mehr als 200 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Einige werden dort noch immer festgehalten.<\/p>\n<p>Die Terrororganisation sei der Blaupause teils mit \u00bbschockierender Pr\u00e4zision\u00ab gefolgt, hei\u00dft es nun in dem Bericht der \u00bbNew York Times\u00ab. So sei etwa zun\u00e4chst ein massiver Raketenangriff aus Gaza gestartet worden, anschlie\u00dfend wurden Drohnen benutzt, um die Sicherheitskameras und automatischen Schussanlagen an den Grenzen des Gazastreifens auszuschalten. Auch, dass bewaffnete Hamas-K\u00e4mpfer mit Gleitschirmen und auf Motorr\u00e4dern in israelisches Gebiet eindringen, sei Teil des vorab bekannten Gefechtsszenarios gewesen.<\/p>\n<h3>Hamas f\u00fchrte offenbar Monate vor Angriff umfassende \u00dcbung durch<\/h3>\n<p>Im Juli, rund drei Monate vor den tats\u00e4chlich erfolgten Angriffen, habe es dann eine umfassende, tagelange \u00dcbung der Hamas gegeben, die dem in der Blaupause skizzierten Vorgehen ge\u00e4hnelt haben soll. Von der Zeitung ausgewertete Mailwechsel zwischen den israelischen Sicherheitsbeh\u00f6rden belegen demnach, dass eine Spezialeinheit des israelischen Geheimdienstes \u00fcber das Training informiert war. Das Milit\u00e4r soll die Warnungen allerdings beiseitegewischt haben. Zudem sei ein genaues Datum f\u00fcr eine Umsetzung der Pl\u00e4ne nicht bekannt gewesen.<\/p>\n<p>Laut der \u00bbNew York Times\u00ab finden sich in dem Dokument auch viele sensible Informationen \u00fcber Positionierung und St\u00e4rke der israelischen Armee. Dies werfe Fragen dar\u00fcber auf, wie die Hamas an ihre Informationen gelange und ob es innerhalb der israelischen Sicherheitsbeh\u00f6rden ein Informationsleck gebe. Ob auch Premierminister Benjamin Netanyahu und weiteres politische F\u00fchrungspersonal \u00fcber die Pl\u00e4ne informiert war, ist laut der Zeitung nicht bekannt.<\/p>\n<p>Die Enth\u00fcllungen d\u00fcrften eine neue Debatte \u00fcber die Verantwortlichkeit f\u00fcr den t\u00f6dlichsten Angriff in der israelischen Geschichte entfachen. Dabei geht es insbesondere darum, wie die Sicherheitsbeh\u00f6rden die F\u00e4higkeiten der Hamas derartig untersch\u00e4tzen konnten.<\/p>\n<h3>Netanyahu will sich noch zu Bericht \u00e4u\u00dfern<\/h3>\n<p>\u00bbEs gibt keinen Zweifel, dass der Angriff vom 7. Oktober ein Versagen unsererseits war. Nat\u00fcrlich war es ein Versagen\u00ab, sagte Israels Regierungssprecherin Tal Heinrich in Bezug auf den Bericht dem US-Sender CNN in der Nacht zum Freitag. Israel werde das Geschehene genau untersuchen und daraus lernen.<\/p>\n<p>Auf die Frage, inwiefern Israels Premier Benjamin Netanyahu von dem Angriffsszenario gewusst beziehungsweise die Dokumente gelesen habe, sagte Heinrich: \u00bbWir werden Untersuchungen anstellen. Der Ministerpr\u00e4sident hat auch dar\u00fcber gesprochen. Wenn es an der Zeit ist, wird er mehr sagen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fchrende Personen in Israels Armee und Geheimdiensten sollen bereits \u00fcber ein Jahr vor dem verheerenden Terrorangriff der Hamas gegen Israel \u00fcber entsprechende Angriffspl\u00e4ne der Terrororganisation informiert gewesen sein. 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