{"id":24829,"date":"2023-11-27T08:36:53","date_gmt":"2023-11-27T05:36:53","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-gaza-krieg-raketenfehlschuss-wohl-ursache-fur-krankenhaus-explosion-der-uberblick\/"},"modified":"2023-11-27T08:36:53","modified_gmt":"2023-11-27T05:36:53","slug":"israel-gaza-krieg-raketenfehlschuss-wohl-ursache-fur-krankenhaus-explosion-der-uberblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-gaza-krieg-raketenfehlschuss-wohl-ursache-fur-krankenhaus-explosion-der-uberblick\/","title":{"rendered":"Israel-Gaza-Krieg: Raketenfehlschuss wohl Ursache f\u00fcr Krankenhaus-Explosion &#8211; der \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Hinweise darauf, dass eine fehlgez\u00fcndete Rakete die wahrscheinliche Ursache f\u00fcr die Explosion in einem Krankenhaus im Gazastreifen am 17. Oktober gewesen ist. \u00bbDie Explosion, die am 17. Oktober 2023 im Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza-Stadt zahlreiche Zivilisten t\u00f6tete und verletzte, wurde offensichtlich durch eine raketengetriebene Munition ausgel\u00f6st, wie sie \u00fcblicherweise von bewaffneten pal\u00e4stinensischen Gruppen eingesetzt wird\u00ab, teilte HRW mit.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Untersuchung der Explosion basierten auf der Auswertung von Fotos und Videos, Satellitenbildern sowie Interviews mit Zeugen und Experten. Die Explosion im Al-Ahli Krankenhaus l\u00f6ste in der gesamten arabischen Welt Emp\u00f6rung aus. Die Pal\u00e4stinenser machten einen israelischen Luftangriff daf\u00fcr verantwortlich. Israel erkl\u00e4rte dagegen, die Explosion sei durch einen fehlgeleiteten pal\u00e4stinensischen Raketenabschuss verursacht worden.<\/p>\n<h3>Hoffnung auf l\u00e4ngere Feuerpause<\/h3>\n<p>Neben US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat sich auch die franz\u00f6sische Au\u00dfenministerin Catherine Colonna f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der Feuerpause im Gazakrieg ausgesprochen. Es w\u00e4re \u00bbgut, hilfreich und notwendig\u00ab, die Waffenruhe zu verl\u00e4ngern, bis alle Geiseln, darunter auch franz\u00f6sische Staatsangeh\u00f6rige, freigelassen seien, sagte Colonna am Sonntag in einem Interview des Fernsehsenders \u00bbBFM TV\u00ab, wie andere franz\u00f6sische Medien in der Nacht zum Montag berichteten. \u00c4hnlich hatte sich auch Biden ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Die von Katar vermittelte Kampfpause zwischen Israel und der islamistischen Hamas war f\u00fcr zun\u00e4chst f\u00fcr vier Tage angesetzt. Sie war am Freitagmorgen in Kraft getreten und soll laut Abkommen bis zu zehn Tagen verl\u00e4ngert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Zustand der freigelassenen Geiseln<\/h3>\n<p>Die drei k\u00fcrzlich freigelassenen thail\u00e4ndischen Geiseln sind nach Angaben von Thailands Rgeierung bei guter Gesundheit. Dies teilt der thail\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Srettha Thavisin auf der Social-Media-Plattform X mit. Er sei gl\u00fccklich, dass die drei Personen gesund seien und keine dringende medizinische Behandlung br\u00e4uchten, schreibt Thavisin. Thailands Au\u00dfenministerium zufolge sollen die insgesamt 17 freigelassenen Geiseln so bald wie m\u00f6glich nach Thailand zur\u00fcckgebracht werden. \u00bbF\u00fcr die verbleibenden 15 thail\u00e4ndischen Geiseln unternimmt die k\u00f6nigliche thail\u00e4ndische Regierung weiterhin alle Anstrengungen, um ihre sichere Freilassung zum fr\u00fchestm\u00f6glichen Zeitpunkt zu erreichen\u00ab, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung des Ministeriums weiter.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu ist die Israelin Elma Avraham nach ihrer Freilassung noch nicht gerettet: Die 84-J\u00e4hrige liege auf der Intensivstation und schwebe in Lebensgefahr, teilte der Direktor des Soroka-Krankenhauses in Beerscheva, Schlomi Codisch, am Sonntagabend mit.<\/p>\n<p>Die 84-J\u00e4hrige war am Sonntag zusammen mit 16 weiteren Geiseln im Gazastreifen freigelassen worden. Sie wurde sofort per Hubschrauber in die Klinik gebracht. Weil sie w\u00e4hrend ihrer Geiselhaft seit dem 7. Oktober nicht versorgt worden sei, m\u00fcsse sie nun stabilisiert werden. \u00bbIhr Leben ist in Gefahr\u00ab, sagte der Klinikdirektor.<\/p>\n<p>Die alte Dame, eine K\u00fcnstlerin, war bei dem brutalen \u00dcberfall der radikalislamischen Hamas aus ihrem Kibbuz Nahal Oz im S\u00fcden Israels verschleppt worden.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfdemo in London<\/h3>\n<p>Einen Tag nach einer pro-pal\u00e4stinensischen Gro\u00dfdemonstration in London sind am Sonntag in der britischen Hauptstadt tausende Menschen gegen Antisemitismus auf die Stra\u00dfe gegangen, darunter auch Ex-Premierminister Boris Johnson. Der von einem britischen Aktionsb\u00fcndnis gegen Antisemitismus organisierte Marsch f\u00fchrte zum britischen Parlament.<\/p>\n<p>Auf ihrem Weg trugen einige Teilnehmer Plakate mit der Aufschrift \u00bbNull Toleranz f\u00fcr Antisemitismus\u00ab. Andere schwenkten israelische und britische Flaggen und hielten Fotos von israelischen und ausl\u00e4ndischen Geiseln in den H\u00e4nden, die von der radikalislamischen Hamas bei ihrem Angriff auf Israel am 7. Oktober in den Gazastreifen entf\u00fchrt worden waren.<\/p>\n<h3>Was heute passiert<\/h3>\n<p>Der US-Technologieunternehmer Elon Musk wird bei einem Besuch in Israel am Montag Pr\u00e4sident Isaac Herzog und Angeh\u00f6rige der in den Gazastreifen verschleppten Geiseln treffen. Wie Herzogs B\u00fcro am Sonntagabend mitteilte, will der israelische Pr\u00e4sident bei dem Gespr\u00e4ch mit Musk die Notwendigkeit unterstreichen, den \u00bbzunehmenden Antisemitismus im Internet zu bek\u00e4mpfen\u00ab.<\/p>\n<p>An dem Treffen sollen auch Angeh\u00f6rige der von der radikalislamischen Hamas verschleppten Geiseln teilnehmen, \u00bbdie \u00fcber die Schrecken des Terrorangriffs der Hamas und den anhaltenden Schmerz und die Ungewissheit f\u00fcr die Gefangenen sprechen werden\u00ab, wie Herzogs B\u00fcro mitteilte.<\/p>\n<p>Musks Onlinedienst X, das ehemalige Twitter, steht seit dem brutalen Angriff der Hamas auf Israel und dem Beginn des Gazakriegs verst\u00e4rkt in der Kritik, zu wenig gegen Antisemitismus und andere problematische Inhalte auf der Plattform zu tun. Im Zusammenhang mit dem Gazakrieg war es auf X zu einer Zunahme von Falschinformationen und Hassbotschaften gekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Hinweise darauf, dass eine fehlgez\u00fcndete Rakete die wahrscheinliche Ursache f\u00fcr die Explosion in einem Krankenhaus im Gazastreifen am 17. 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