{"id":24709,"date":"2023-11-22T02:56:16","date_gmt":"2023-11-21T23:56:16","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-hamas-krieg-geiselfreilassung-soll-wohl-donnerstag-starten-kabinett-berat-noch\/"},"modified":"2023-11-22T02:56:16","modified_gmt":"2023-11-21T23:56:16","slug":"israel-hamas-krieg-geiselfreilassung-soll-wohl-donnerstag-starten-kabinett-berat-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-hamas-krieg-geiselfreilassung-soll-wohl-donnerstag-starten-kabinett-berat-noch\/","title":{"rendered":"Israel-Hamas-Krieg: Geiselfreilassung soll wohl Donnerstag starten \u2013 Kabinett ber\u00e4t noch"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Das 38-k\u00f6pfige Regierungskabinett von Israel ber\u00e4t derzeit \u00fcber das Abkommen mit der Hamas \u00fcber die Freilassung eines Teils der Geiseln gegen eine Waffenruhe. In einem Statement am Rande der Sitzung dankte Premierminister Benjamin Netanyahu US-Pr\u00e4sident Joe Biden f\u00fcr dessen Vermittlung. Dieser habe daf\u00fcr gesorgt, dass der Deal mehr Geiseln die Freiheit bringe.<\/p>\n<p>Israelischen Medienberichten zufolge sollen die ersten Geiseln schon am Donnerstag frei kommen. \u00dcber f\u00fcnf Tage hinweg sollen die Geiseln freigelassen werden zwischen zehn und zw\u00f6lf pro Tage. Im Gegenzug soll es eine vier- bis f\u00fcnft\u00e4gige Feuerpause geben.<\/p>\n<p>Netanyahu bekr\u00e4ftigte, dass der Krieg gegen die Hamas nach der Waffenpause des Geiselabkommens weitergehen werde, \u00bbbis die Hamas zerst\u00f6rt ist, alle Geiseln freigelassen sind und es niemanden mehr in Gaza gibt, der Israel bedrohen kann\u00ab.<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Gallant best\u00e4tigte in einer Erkl\u00e4rung die Worte des Premiers. Der Kabinettsbeschluss enthalte eine Klausel, nach der die Milit\u00e4roperationen im Gazastreifen unmittelbar nach der Pause mit voller Kraft wieder aufgenommen werden, um die Hamas zu besiegen und weitere Geiseln zu befreien.<\/p>\n<h3>Der Deal: Waffenruhe, Freilassungen, Lebensmittel f\u00fcr den Gazastreifen<\/h3>\n<p>Bereits am Nachmittag waren weitere Details der Vereinbarung durchgesickert                                       : Demnach soll die Hamas von den 239 Geiseln voraussichtlich 40 Frauen und 13 Kinder freilassen. Im Gegenzug sollen die Israelis 300 pal\u00e4stinensische Frauen und Jugendliche aus ihren Gef\u00e4ngnissen freilassen. Auch sollen 300 Lastwagen mit Lebensmitteln, medizinischen G\u00fctern und Treibstoff in den Gazastreifen gelassen werden.<\/p>\n<p>Nach Angaben israelischer Medien             ist auch ein Zugang von Mitarbeitern des Internationalen Roten Kreuzes zu den noch verbliebenen Geiseln Teil der Vereinbarung, einschlie\u00dflich deren Versorgung mit Medikamenten. Demnach soll die \u00dcbergabe der israelischen Geiseln in f\u00fcnf Schritten erfolgen. Zun\u00e4chst soll die Hamas die Geiseln an Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes \u00fcbergeben. Diese bringen sie dann zu Angeh\u00f6rigen der israelischen Streitkr\u00e4fte, welche die Geiseln medizinisch untersuchen sollen.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt sollen die Geiseln auf f\u00fcnf unterschiedliche Kliniken in Israel aufgeteilt werden. Dort h\u00e4tten sie auch Gelegenheit Familienangeh\u00f6rige zutreffen.<\/p>\n<p>Nach den Untersuchungen sollen israelische Mediziner und Milit\u00e4rs entscheiden, ob zumindest einige der Geiseln direkt befragt werden k\u00f6nnten. Alle, die nicht vernehmbar sind, sollen in einem f\u00fcnften Schritt zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt verh\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Dabei ist der Verbleib mancher Geiseln unklar. So meldet der israelische TV-Kanal Channel 12, dass die Hamas zehn der Kinder, die seit den Angriffen vom 7. Oktober vermisst werden und in der Hand der Terroristen vermutet wurden, nicht sofort ausfindig machen. Nach eigenen Angaben habe die Hamas 210 der rund 240 entf\u00fchrten Geiseln in ihrer Gewalt, darunter etwa 40 Kinder. Der Islamische Dschihad soll viele der verbleibenden Geiseln in seiner Gewalt haben.<\/p>\n<p>Unterdessen hat der Islamische Dschihad bekannt gegeben, dass eine seiner Geiseln gestorben sei. So sei die 76-j\u00e4hrige Katzir H. an den Folgen medizinischer Komplikationen gestorben. H. war aus der Stadt Nir Oz im S\u00fcden Israels entf\u00fchrt worden. Der Islamische Dschihad beschuldigte Israel, die Verhandlungen \u00fcber eine Freilassung hinausgez\u00f6gert zu haben und am Tod von H. schuldig zu sein.<\/p>\n<p>Terroristen der Hamas und anderer Extremistengruppen hatten am 7. Oktober in Israel etwa 1.200 Menschen ermordet und rund 240 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Seitdem greift Israel Ziele im Gazastreifen aus der Luft und mit Bodentruppen an. Die Befreiung der Geiseln gilt als eines der Hauptziele der Milit\u00e4roperation.<\/p>\n<h3>Israel: \u00bbExplosionssichere T\u00fcr\u00ab unter Schifa-Krankenhaus aufgebrochen<\/h3>\n<p>Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die bisher verschlossene T\u00fcr am Ende eines mutma\u00dflichen Hamas-Tunnels unter dem Schifa-Krankenhaus im Gazastreifen aufgebrochen. Das Milit\u00e4r ver\u00f6ffentlichte am Abend zwei Bilder, die die offene T\u00fcr sowie die Tunnelstrecke und T\u00fcren zu weiteren R\u00e4umen zeigen. Was sich genau hinter der T\u00fcr befindet, war zun\u00e4chst weiter unklar.<\/p>\n<p>Das Milit\u00e4r vermutet unter dem gr\u00f6\u00dften Krankenhaus im Gazastreifen eine Kommandozentrale der islamistischen Hamas. Auch Geb\u00e4ude in der Umgebung der Klinik z\u00e4hlten dazu. Ein vor wenigen Tagen in der umk\u00e4mpften Klinik freigelegter Schacht f\u00fchrte nach Angaben der Armee zu einem Tunnel, an dessen Ende sich nach 55 Metern eine verschlossene \u00bbexplosionssichere T\u00fcr\u00ab befand.<\/p>\n<p>Israelische Soldaten sind trotz internationaler Kritik seit Tagen in und um das Schifa-Krankenhaus im Einsatz. Israel wirft der Hamas vor, die Klinik f\u00fcr \u00bbterroristische Zwecke\u00ab zu missbrauchen und ein Netzwerk aus Tunneln und Bunkern aufgebaut zu haben. Die Hamas bestreitet dies.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das 38-k\u00f6pfige Regierungskabinett von Israel ber\u00e4t derzeit \u00fcber das Abkommen mit der Hamas \u00fcber die Freilassung eines Teils der Geiseln gegen eine Waffenruhe. 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