{"id":24461,"date":"2023-11-11T06:46:18","date_gmt":"2023-11-11T03:46:18","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/emmanuel-macron-fordert-von-israel-ende-der-bombardierung-von-gaza\/"},"modified":"2023-11-11T06:46:18","modified_gmt":"2023-11-11T03:46:18","slug":"emmanuel-macron-fordert-von-israel-ende-der-bombardierung-von-gaza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/emmanuel-macron-fordert-von-israel-ende-der-bombardierung-von-gaza\/","title":{"rendered":"Emmanuel Macron fordert von Israel Ende der Bombardierung von Gaza"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron fordert Israel zur Einstellung der Bombardierung des Gazastreifens auf. Zudem m\u00fcsse Israel aufh\u00f6ren, Zivilisten zu t\u00f6ten, sagte Macron in einem Interview mit der BBC            . Es gebe \u00bbkeine Rechtfertigung\u00ab f\u00fcr die Bombardierung. \u00bbWir fordern Israel dazu auf, damit aufzuh\u00f6ren\u00ab, so Macron. \u00bbIch m\u00f6chte alle an das V\u00f6lkerrecht erinnern, ich fordere eine Waffenruhe.\u00ab<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob er wolle, dass sich andere Staats- und Regierungschefs \u2013 auch in den Vereinigten Staaten und Gro\u00dfbritannien \u2013 seinen Forderungen nach einem Waffenstillstand anschlie\u00dfen, sagte Macron: \u00bbIch hoffe, sie werden es tun\u00ab. Israel bef\u00fcrchtet allerdings, dass die islamistische Hamas eine Waffenruhe ausnutzen w\u00fcrde, um sich neu zu formieren.<\/p>\n<p>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanyahu wies die Forderungen Macrons umgehend zur\u00fcck. \u00bbDie Verantwortung f\u00fcr das Leid der Zivilisten liegt bei der Hamas, nicht bei Israel\u00ab, schrieb Netanyahu auf der Nachrichtenplattform X, ehemals Twitter. Die Hamas missbrauche Zivilisten als menschliche Schutzschilde. \u00bbDie Verbrechen, die die Hamas heute in Gaza ver\u00fcbt, wird sie morgen in Paris, New York und der ganzen Welt ver\u00fcben. Die Staatschefs sollten die Hamas verurteilen, nicht Israel.\u00ab<\/p>\n<h3>WHO: 20 von 36 Krankenh\u00e4usern im Gazastreifen nicht mehr aktiv<\/h3>\n<p>Im Gazastreifen sind wegen der schweren Bombardierungen, Zerst\u00f6rungen und dem Mangel an medizinischem Material 20 der 36 Krankenh\u00e4user nicht mehr im Einsatz. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Auch die noch funktionierenden Krankenh\u00e4user liefen nur im Notbetrieb, weil viele f\u00fcr eine normale Versorgung von Patientinnen und Patienten nicht gen\u00fcgend Desinfektionsmittel und An\u00e4sthesiepr\u00e4parate oder Strom h\u00e4tten. Die noch funktionierenden Krankenh\u00e4user h\u00e4tten teils doppelt so viele Patienten wie Betten, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris.<\/p>\n<p>Die WHO hat demnach am Freitag Berichte \u00fcber intensive Kampfhandlungen rund um das Schifa-Krankenhaus erhalten. \u00bbWir haben aber keine Angaben zu Sch\u00e4den\u00ab, sagte Harris. Das Schifa-Krankenhaus sei das einzige mit einer Kinderabteilung. Dort seien Kinder auf der Intensivstation und andere, die Dialyse ben\u00f6tigten. Eine Unterbrechung ihrer Versorgung sei f\u00fcr sie lebensgef\u00e4hrlich. Laut WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus stirbt im Gazastreifen im Durchschnitt alle zehn Minuten ein Kind.<\/p>\n<p>Pal\u00e4stinensische Medien und die Terrororganisation Hamas berichteten am Freitag, es gebe K\u00e4mpfe in der N\u00e4he mehrerer Krankenh\u00e4user, darunter im Gebiet des Schifa-Krankenhauses. Der Direktor der gr\u00f6\u00dften Klinik des Gazastreifens, Mohammad Abu Salamija, sprach von \u00bbisraelischen Angriffen\u00ab und \u00bbBombardements\u00ab auf Geb\u00e4ude der Klinik, in denen Notf\u00e4lle behandelt w\u00fcrden und Gefl\u00fcchtete Zuflucht gefunden h\u00e4tten. Es gebe Tote und Verletzte.<\/p>\n<p>Israels Armee machte hingegen die Hamas f\u00fcr den direkten Beschuss verantwortlich. Demnach soll ein fehl gefeuertes Projektil der Hamas, das auf israelische Truppen in der N\u00e4he gerichtet gewesen sein soll, das Schifa-Krankenhaus getroffen haben. Die Angaben beider Seiten lie\u00dfen sich zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r hatte am Donnerstag Angriffe im \u00bbMilit\u00e4rviertel\u00ab der Hamas in der N\u00e4he der Schifa-Klinik mitgeteilt. Soldaten lieferten sich in dem Gebiet K\u00e4mpfe mit Dutzenden Terroristen, hie\u00df es weiter. Tunnelsch\u00e4chte und Fabriken zur Raketenherstellung seien dort zerst\u00f6rt worden. Nach Angaben der Armee handelt es sich bei dem Gebiet um \u00bbdas Herzst\u00fcck der geheimdienstlichen und operativen Aktivit\u00e4ten der Hamas\u00ab.<\/p>\n<h3>Israel: Hamas missbraucht Schifa-Klinik als Kommandozentrale<\/h3>\n<p>Dort sei auch das Massaker vom 7. Oktober im israelischen Grenzgebiet geplant worden. Erkenntnissen israelischer Geheimdienste zufolge missbraucht die in dem K\u00fcstengebiet herrschende Hamas auch die Schifa-Klinik als Kommando- und Kontrollzentrum. Auch diese Angaben lassen sich derzeit nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zeigte sich unterdessen alarmiert \u00fcber den Zustand des Gesundheitssystems in dem Pal\u00e4stinensergebiet. Das Leben \u00bbtausender Verletzter, Kranker und Vertriebener\u00ab sei dadurch gef\u00e4hrdet, warnte die Organisation. Die Zerst\u00f6rung von Krankenh\u00e4usern sei \u00bbunertr\u00e4glich und muss aufh\u00f6ren\u00ab, erkl\u00e4rte das IKRK. Es betonte, gem\u00e4\u00df dem V\u00f6lkerrecht seien Krankenh\u00e4user besonders gesch\u00fctzte Einrichtungen.<\/p>\n<h3>UNRWA: Forderung nach Ende des \u00bbBlutbads\u00ab<\/h3>\n<p>Der Leiter des Uno-Pal\u00e4stinenserhilfswerks (UNRWA), Philippe Lazzarini, forderte ein Ende des \u00bbBlutbads\u00ab. \u00bbGanze Stadtteile dem Erdboden gleichzumachen, ist keine Antwort auf die ungeheuerlichen Verbrechen der Hamas\u00ab, erkl\u00e4rte er in Richtung Israel. Seit Beginn des Krieges vor rund f\u00fcnf Wochen wurden laut Lazzarini bereits mehr als 100 UNRWA-Mitarbeiter get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Unterdessen korrigierte die israelische Regierung die Zahl der Toten durch den Hamas-Angriff nach unten: Dabei seien etwa 1200 Menschen in Israel get\u00f6tet worden, nicht 1400 wie bisher vermutet, sagte Au\u00dfenministeriumssprecher Lior Haiat. Israel hatte der Hamas nach deren Angriff den Krieg erkl\u00e4rt. Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen wurden seither nach Angaben der Hamas mehr als 11.000 Menschen get\u00f6tet, darunter 4500 Kinder. Diese Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Um eine Flucht von Zivilisten aus dem besonders umk\u00e4mpften Norden in den S\u00fcden des Gazastreifens zu erm\u00f6glichen, hatte Israel am Donnerstag nach Angaben der US-Regierung t\u00e4glichen vierst\u00fcndigen Feuerpausen zugestimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron fordert Israel zur Einstellung der Bombardierung des Gazastreifens auf. 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