{"id":24439,"date":"2023-11-10T07:36:25","date_gmt":"2023-11-10T04:36:25","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-annalena-baerbock-israel-gaza-joe-manchin-hessen\/"},"modified":"2023-11-10T07:36:25","modified_gmt":"2023-11-10T04:36:25","slug":"news-annalena-baerbock-israel-gaza-joe-manchin-hessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-annalena-baerbock-israel-gaza-joe-manchin-hessen\/","title":{"rendered":"News: Annalena Baerbock, Israel, Gaza, Joe Manchin, Hessen"},"content":{"rendered":"<h3>Au\u00dfenministerin Baerbock erneut in Nahost<\/h3>\n<p class=\"caps\">Au\u00dfenministerin <strong>Annalena Baerbock<\/strong> reist heute erneut in den Nahen Osten, um Gespr\u00e4che zur <strong>Gazakrise<\/strong> in mehreren Staaten zu f\u00fchren. Zuerst wird sie in den <strong>Vereinigten Arabischen Emiraten<\/strong> erwartet, dann geht es weiter in <strong>Saudi-Arabiens<\/strong> Hauptstadt Riad. Am Samstag will Baerbock zum wiederholten Mal seit Ausbruch des aktuellen Konflikts nach <strong>Israel <\/strong>fliegen.<\/p>\n<p>Es ist ein hektisches Hin und Her der Deutschen, das ein wenig atemlos wirkt. Manch einer d\u00fcrfte sich fragen: <strong>Was bringt das? <\/strong><\/p>\n<p>In dem Konflikt geben von westlicher Seite wie \u00fcblich die US-Amerikaner den Ton an, das gilt sowohl f\u00fcr die Verhandlungen \u00fcber \u00bbhumanit\u00e4re Feuerpausen\u00ab mit Israel als auch f\u00fcr Gespr\u00e4che mit den regionalen Nachbarn \u00fcber m\u00f6gliche Friedensl\u00f6sungen f\u00fcr die Zeit danach. Neben <strong>US-Au\u00dfenminister Antony Blinken<\/strong> ist auch <strong>CIA-Chef William Burns<\/strong> fast permanent in der Region unterwegs, um hinter den Kulissen die Krise zu managen.<\/p>\n<p>Trotzdem sind die Baerbock-Reisen nat\u00fcrlich <strong>nicht sinnlos<\/strong>. Letztlich sind die Interessen der deutschen Seite mit denen der US-Regierung derzeit mehr oder weniger deckungsgleich. Da ist es richtig, gemeinsam in Riad, Abu Dhabi oder Jerusalem daf\u00fcr zu werben. Frei nach dem alten Motto: viel hilft viel.<\/p>\n<p>Auch Deutschland will, dass sich Israel gegen die <strong>Hamas <\/strong>zur Wehr setzen kann, dabei aber humanit\u00e4re Aspekte im <strong>Gazastreifen <\/strong>beachtet werden. Zudem will Berlin die Freilassung von Geiseln erreichen. Und Deutschland setzt sich f\u00fcr die Zeit nach dem Krieg f\u00fcr die Arbeit an einer <strong>Zweistaatenl\u00f6sung <\/strong>ein, so wie sie Blinken skizziert hat.<\/p>\n<p>Baerbock kann also in diesem Sinne mindestens <strong>als Verst\u00e4rker f\u00fcr die gemeinsamen Positionen<\/strong> wirken<strong>.<\/strong> Au\u00dferdem sind pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che mit den wichtigsten Akteuren bedeutsam, um deren genaue Denkweisen und Pl\u00e4ne besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Die erf\u00e4hrt man \u2013 speziell in manchen L\u00e4ndern dieser Region \u2013 nicht aus der Zeitung. Auch in der internationalen Politik gilt: Wissen ist Macht.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Israel-Gaza-Krieg: Chaos, Terror \u2013 oder ein neuer, gro\u00dfer Friedensplan?<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ein neues Problem f\u00fcr Joe Biden<\/h3>\n<p>Die Nachricht wirkt auf den ersten Blick nebens\u00e4chlich, k\u00f6nnte aber erhebliche politische Auswirkungen haben: <strong>In den USA hat der demokratische Senator Joe Manchin angek\u00fcndigt, 2024 nicht erneut f\u00fcr den Senat kandidieren zu wollen.<\/strong> F\u00fcr US-Pr\u00e4sident Joe Biden ist das bitter, die Demokraten m\u00fcssen mehr denn je f\u00fcrchten, bei der n\u00e4chsten Wahl ihre \u00e4u\u00dferst knappe Mehrheit im Senat zu verlieren. Derzeit steht das Stimmenverh\u00e4ltnis dort 51 zu 49 f\u00fcr die Demokraten.<\/p>\n<p>Dazu muss man wissen: Manchin kommt aus West Virginia, ein Staat, der eigentlich eine <strong>Hochburg der Republikaner<\/strong> ist. Dort hat er es als Demokrat bisher trotzdem immer wieder geschafft, seinen Sitz zu verteidigen. Doch nun tritt bei der n\u00e4chsten Wahl wom\u00f6glich der <strong>sehr beliebte Gouverneur<\/strong> Jim Justice an, und das ist ein Problem. Manchin h\u00e4tte gegen ihn vielleicht noch eine Chance gehabt, aber jeder andere Demokrat d\u00fcrfte gegen den Republikaner Justice scheitern. Der Sitz im Senat ist f\u00fcr die Demokraten damit so gut wie verloren. Die Mehrheit wackelt.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass Manchin als m\u00f6glicher <strong>Pr\u00e4sidentschaftskandidat <\/strong>einer Bewegung namens <strong>\u00bbNo Labels\u00ab <\/strong>genannt wird. Nun h\u00e4tte er Zeit, sich um diese neue Aufgabe zu k\u00fcmmern. Sollte er tats\u00e4chlich im kommenden Jahr in das Rennen einsteigen, k\u00f6nnte er Joe Biden Stimmen wegnehmen und eine Wahl von Donald Trump so wahrscheinlicher machen. <strong>Das w\u00e4re der Horror f\u00fcr die Demokraten:<\/strong> Trump wird Pr\u00e4sident und die Republikaner \u00fcbernehmen auch noch den Senat. Dann k\u00f6nnte Trump durchregieren. Angeblich hat sich Manchin aber noch nicht entschieden, ob er wirklich antreten will.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Dritte TV-Vorwahldebatte der US-Republikaner: Das Publikum buht, und am Ende ist niemand schlauer<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Mit wem koaliert Boris Rhein?<\/h3>\n<p>In der Innenpolitik richten sich heute viele Blicke nach <strong>Hessen<\/strong>. Dort will CDU-Landeschef Boris Rhein nach Informationen aus Parteikreisen verk\u00fcnden, wer die Rolle des <strong>Juniorpartners in der Landesregierung<\/strong> an seiner Seite k\u00fcnftig ausf\u00fchren darf: Weiterhin die Gr\u00fcnen? Oder doch die Sozialdemokraten?<\/p>\n<p>Wir erinnern uns: Bei der Landtagswahl am 8. Oktober hatte die CDU die Nase deutlich vorn, sie kann sich also aussuchen, mit wem sie regieren will.In den vergangenen Wochen wurde in absoluter Vertraulichkeit sondiert, Rhein hatte den Beteiligten ein Schweigegel\u00fcbde abgenommen, an das sich alle hielten.<\/p>\n<p>Der alte und neue Ministerpr\u00e4sident strotzt seit der Wahl vor Kraft, was sich nach Ansicht meines Kollegen Matthias Bartsch auch in den nun folgenden <strong>Koalitionsverhandlungen <\/strong>zeigen d\u00fcrfte. In den Sondierungen sind offenkundig schon viele inhaltliche Vorfestlegungen getroffen worden, die in den Koalitionsverhandlungen kaum mehr aufzuschn\u00fcren sein d\u00fcrften, berichtet er aus Wiesbaden. Es d\u00fcrfte damit in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren auf jeden Fall deutlich mehr pure <strong>CDU-Politik in Hessen<\/strong> geben als bisher \u2013 egal, ob heute nun die Gr\u00fcnen als Juniorpartner benannt werden oder doch die SPD.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Koalitionspl\u00e4ne in Hessen: Pokern mit Boris Rhein<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Lesen Sie hier den aktuellen SPIEGEL-Leitartikel<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Wie der Staat das Geld der Steuerzahler versenkte: <\/strong>Fast 700 Millionen Euro hat der gescheiterte Unternehmer Ren\u00e9 Benko vom deutschen Staat erhalten. Der Fall ist ein Lehrbeispiel f\u00fcr die Gefahr von Subventionen                                       .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht&#039;s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Wo wurde Friedrich Merz geboren?<\/p>\n<h3>Verlierer des Tages\u2026<\/h3>\n<p>\u2026ist der deutsche Spie\u00dfer und Ausl\u00e4nderfeind, meistens kommt der bekanntlich in Personalunion vor. Die <strong>Journalistin Riham Alkousaa<\/strong>, die in Deutschland f\u00fcr die Nachrichtenagentur Reuters arbeitet, berichtet \u00fcber die Plattform X, vormals Twitter, von einer Begegnung der besonderen Art mit dieser Spezies in der S\u00e4chsischen Schweiz.<\/p>\n<p>Demnach war sie dort mit <strong>Mitgliedern ihres Wander-Clubs<\/strong>, haupts\u00e4chlich Syrer aus ganz Deutschland, unterwegs im Wald auf einer Tour. Als die Gruppe sp\u00e4ter in ihre <strong>Herberge <\/strong>zur\u00fcckkam, wartete dort die Polizei. \u00bbJemand hat die Polizei angerufen und gemeldet, dass eine Gruppe Ausl\u00e4nder gesehen wurde und wir wurden als illegale Fl\u00fcchtlinge gemeldet\u00ab, so Alhousaa. Was f\u00fcr ein besch\u00e4mender Vorgang: So richtig Lust auf einen Ausflug in die S\u00e4chsische Schweiz macht diese Episode jedenfalls nicht.<\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Estlands Regierung will Stimmabgabe per Handy erm\u00f6glichen: <\/strong>W\u00e4hlen in der Bahn oder im Caf\u00e9: In Estland soll das bald gehen. Das Land arbeitet an einem Gesetz, das die Stimmabgabe via Smartphone erm\u00f6glichen soll. Schon bei der Europawahl k\u00f6nnte es so weit sein.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Brasilien meldet weniger Rodung im Amazonas: <\/strong>Im Kampf gegen die gro\u00dffl\u00e4chige Abholzung im Regenwald gibt es laut einer staatlichen Beobachtungsstelle einen Erfolg: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind 22 Prozent weniger Fl\u00e4che zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Robert de Niros Produktionsfirma wegen Diskriminierung verurteilt: <\/strong>Eine Produktionsfirma von Robert de Niro muss seiner fr\u00fcheren Assistentin eine Millionensumme zahlen. Eine Jury sah es als erwiesen an, dass die Frau einem toxischen Arbeitsumfeld ausgesetzt wurde.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Warum Netanyahu die Hamas zur Gefahr werden lie\u00df: <\/strong>Jahrelang hat Benjamin Netanyahu die Hamas gep\u00e4ppelt, um die Pal\u00e4stinenser zu spalten. Diese Politik ist grandios gescheitert \u2013 und Israel diskutiert, ob der Premier eine Mitschuld an der Attacke vom 7. Oktober tr\u00e4gt .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>394 Wohnungen, vier Stellpl\u00e4tze: <\/strong>Der Bau von Garagenpl\u00e4tzen verteuert neue Wohnungen enorm. Am besten, man l\u00e4sst sie einfach weg, sagt Ulrich Schiller, Chef eines der gr\u00f6\u00dften Vermieter in Deutschland. Immer h\u00e4ufiger gehe es n\u00e4mlich ohne .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die \u00fcbrig gebliebenen M\u00e4nner verplempern meine Zeit:<\/strong>Ich bin bereit, mich wieder zu verlieben \u2013 allerdings liegt mein letztes Date 15 Jahre zur\u00fcck. Nach ein paar Wochen Online-Dating frage ich mich: Wie funktioniert das Ganze, wenn es nie zu einem Treffen kommt? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Darth Vader gegen Donald Duck: <\/strong>Mit \u00bbDisney Lorcana\u00ab hat Ravensburger einen Gl\u00fccksgriff getan: Die Sammelkarten werden H\u00e4ndlern aus den H\u00e4nden gerissen, limitierte Exemplare hoch gehandelt. Mit \u00bbStar Wars: Unlimited\u00ab geht nun US-Konkurrenz an den Start .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihr Roland Nelles, US-Korrespondent<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Au\u00dfenministerin Baerbock erneut in Nahost Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock reist heute erneut in den Nahen Osten, um Gespr\u00e4che zur Gazakrise in mehreren Staaten zu f\u00fchren. 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