{"id":24419,"date":"2023-11-09T10:36:29","date_gmt":"2023-11-09T07:36:29","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-gaza-november-pogrome-republikaner\/"},"modified":"2023-11-09T10:36:29","modified_gmt":"2023-11-09T07:36:29","slug":"news-gaza-november-pogrome-republikaner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-gaza-november-pogrome-republikaner\/","title":{"rendered":"News: Gaza, November-Pogrome, Republikaner"},"content":{"rendered":"<h3>Gaza-Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zeit danach<\/h3>\n<p class=\"caps\">Einen Krieg zu f\u00fchren, ist eine Sache. Wie es danach weitergeht, eine andere. Die <strong>US-Regierung von Pr\u00e4sident Joe Biden<\/strong> macht sich intensive Gedanken dar\u00fcber, was passieren soll, wenn die israelischen Streitkr\u00e4fte ihr Ziel erreicht haben und die <strong>Hamas-Terrorgruppe in Gaza<\/strong> weitgehend ausgeschaltet ist.<\/p>\n<p>\u00dcber welche Modelle die Amerikaner dabei auch mit Israel sprechen, macht <strong>US-Au\u00dfenminister Antony Blinken<\/strong> bei seiner Asienreise deutlich. Offenkundig sind Biden und er gegen eine <strong>dauerhafte Besetzung<\/strong> des Gazastreifens durch Israel. Sie wollen, dass sich die Pal\u00e4stinenser wieder selbst um das Gebiet k\u00fcmmern. Ziel ist, nach dem Krieg mit Macht an der Umsetzung der <strong>Zweistaatenl\u00f6sung <\/strong>zu arbeiten, damit Pal\u00e4stinenser und Israelis \u00bbin Sicherheit und Freiheit Seite an Seite\u00ab leben k\u00f6nnen, wie es Blinken formuliert.<\/p>\n<p>Beim Treffen der G7-Au\u00dfenminister in Tokio gab Blinken erstaunlich konkrete Einblicke in das Denken der US-Regierung. Unter anderem schlug er vor, dass Gaza nach dem Krieg wieder gemeinsam mit dem Westjordanland von der dortigen <strong>Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde <\/strong>verwaltet werden sollte. Damit geht Blinken \u2013 wie bereits zuvor ein Sprecher von US-Pr\u00e4sident Biden \u2013 <strong>auf Distanz zu Israels Premier Benjamin Netanyahu<\/strong>. Der hatte angek\u00fcndigt, dass sein Land f\u00fcr eine \u00bbunbestimmte Zeit\u00ab die Sicherheitskontrolle \u00fcber Gaza behalten werde.<\/p>\n<p>Blinken will au\u00dferdem erreichen, dass f\u00fcr Gaza ein Wiederaufbauprogramm eingeleitet wird. Die Pl\u00e4ne erinnern stark an <strong>diverse Friedensinitiativen<\/strong>, die in den vergangenen Jahren immer wieder unter der Schirmherrschaft von amerikanischen Regierungen gestartet wurden, um eine Zweistaatenl\u00f6sung zu erm\u00f6glichen. Leider wurden diese Friedenspl\u00e4ne mehrfach in letzter Minute als unzureichend abgelehnt \u2013 und zwar von den Anf\u00fchrern der Pal\u00e4stinenser, Jassir Arafat und Mahmoud Abbas. Das geh\u00f6rt auch zur traurigen Wahrheit dieses Konflikts.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Israels ehemalige Au\u00dfenministerin Livni \u00fcber den Krieg in Nahost: \u00bbDie Amtszeit von Netanyahu ist im Prinzip schon vorbei\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zur Lage im Nahen Osten finden Sie hier:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Wie Israels Linke allein um Frieden ringt:<\/strong> Vier Wochen dauert Israels Krieg gegen die Hamas bereits an, es kann noch viele Monate so weitergehen. Israels Linke steht vor der Frage, wie man f\u00fcr einen Frieden k\u00e4mpfen soll, den fast niemand mehr will                                       .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Angeblich Terroranschl\u00e4ge auf j\u00fcdische Ziele in Brasilien verhindert:<\/strong> Es soll sich um ein \u00bbumfangreiches Netzwerk\u00ab der Hisbollah gehandelt haben: Brasiliens Polizei hat offenbar zusammen mit Israels Geheimdienst Mossad eine Terrorzelle zerschlagen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Und hier: Alle aktuellen Entwicklungen im Newsblog.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Erinnerung an November-Pogrome<\/h3>\n<p>J\u00fcdische Gesch\u00e4fte wurden verw\u00fcstet, Synagogen in Brand gesteckt, Menschen durch die Stra\u00dfen gehetzt: Vor 85 Jahren organisierten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland <strong>Pogrome gegen die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung<\/strong>. Es war ein Vorgeschmack auf das, was danach kommen sollte, die millionenfache, systematische Vernichtung der Juden in Europa. An die Pogrome, die unter dem verharmlosenden Namen \u00bbReichskristallnacht\u00ab bekannt wurden, wird heute mit einem <strong>Staatsakt in Berlin<\/strong> erinnert. Bundeskanzler <strong>Olaf Scholz<\/strong> wird sprechen, ebenso der Pr\u00e4sident des Zentralrates der Juden in Deutschland, <strong>Josef Schuster<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Der Bundestag besch\u00e4ftigt sich heute fast zeitgleich mit dem Thema \u00bbSchutz des j\u00fcdischen Lebens in Deutschland\u00ab.<\/strong> Dazu ist eine Debatte geplant, wobei man sich fragt, was es da eigentlich noch zu debattieren gibt. Die Ansichten dazu sollten bei allen Parteien eindeutig sein.<\/p>\n<p>Interessant d\u00fcrfte sein, wie sich die <strong>AfD <\/strong>positioniert. Obwohl es in den Reihen der Partei <strong>Antisemitismus <\/strong>gibt und die <strong>Nazidiktatur <\/strong>von Mitgliedern relativiert wird, spielen sich einige Parteiobere derzeit als Verteidiger Israels auf. Schlie\u00dflich l\u00e4sst sich so gegen den Islam allgemein und speziell gegen <strong>muslimische Migranten<\/strong> Stimmung machen. Andere mahnen eine diplomatische L\u00f6sung des Konflikts an, gem\u00e4\u00df dem neuen selbst gew\u00e4hlten Image der AfD als<strong> \u00bbFriedenspartei\u00ab.<\/strong> Insgesamt scheinen in der Partei die Ansichten zu dem Konflikt in Nahost kreuz und querzugehen.<\/p>\n<p>Der stellvertretende AfD-Landes- und Fraktionschef in Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider, vermutete unl\u00e4ngst in einem Interview, die USA k\u00f6nnten \u00fcber \u00bbihre klandestinen Hamas-Kontakte\u00ab einen Impuls f\u00fcr den Angriff in Israel am 7. Oktober gegeben haben. Das ist dann wohl eher ein Fall f\u00fcr die Psychiatrie.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Holocaust\u00fcberlebende Margot Friedl\u00e4nder wird 102: F\u00fcr immer Deutsche<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>US-Republikaner vor dem Absturz?<\/h3>\n<p>Donald Trump plustert sich gern auf und prahlt mit seinen Umfragewerten, die ihn zurzeit gegen\u00fcber US-Pr\u00e4sident Joe Biden im Vorteil sehen. Vieles spricht daf\u00fcr, dass er der n\u00e4chste Pr\u00e4sidentschaftskandidat der Republikaner sein wird. Bei der <strong>TV-Debatte der Partei<\/strong> in der Nacht (an der Trump nicht teilnahm), gaben sich seine Kontrahenten zwar reichlich M\u00fche, auf sich aufmerksam zu machen. Wie aber einer der Herausforderer, die in Miami auf der B\u00fchne standen, gegen Trump bei den Vorwahlen der Partei ab Januar noch gewinnen soll, bleibt weiter offen.<\/p>\n<p>Vor allem <strong>Ron DeSantis und Nikki Haley<\/strong>, die beide um den zweiten Platz hinter Trump konkurrieren, gingen bei der TV-Debatte aufeinander los.<\/p>\n<p>Was in dem Wahlkampfget\u00f6se etwas unterging: Trump und seine US-Republikaner scheinen insgesamt gar nicht so gut dazustehen, wie sie selbst vielleicht meinen. Bei einigen kleineren Wahlen in einzelnen Bundesstaaten, die in dieser Woche stattfanden, punkteten vor allem die Demokraten an den Wahlurnen.<\/p>\n<p><strong>In Ohio verhinderten die W\u00e4hler bei einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit ein neues Gesetz, das sch\u00e4rfere Abtreibungsregelungen in dem Staat m\u00f6glich gemacht h\u00e4tte.<\/strong> Es war eine Schlappe f\u00fcr die Republikaner. In Virginia gewannen die Demokraten die Mehrheit im Landesparlament. Auch dies eine bittere Niederlage f\u00fcr die Trump-Partei.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentenwahl im kommenden Jahr ist zwar noch lange hin, doch solche kleinen Signale k\u00f6nnen f\u00fcr die Republikaner eine Vorwarnung sein: Ein Selbstl\u00e4ufer wird die Pr\u00e4sidentenwahl gegen Joe Biden f\u00fcr sie sicher nicht.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Wahlkampfthema Abtreibung: Demokraten gewinnen wichtige Wahlen in mehreren konservativen US-Bundesstaaten<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Lesen Sie hier den aktuellen SPIEGEL-Leitartikel<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Ein historisches Versagen: <\/strong>Es wird keinen Pakt zwischen Bundesregierung und Union zur Asylpolitik geben. Das ist eine gro\u00dfe Dummheit, f\u00fcr die beide Seiten verantwortlich sind. <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Welches dieser L\u00e4nder grenzt an Israel?<\/p>\n<h3>Verlierer des Tages\u2026<\/h3>\n<p>\u2026ist die sogenannte <strong>Panda-Diplomatie<\/strong>. In den Siebzigerjahren hatte sich unter der Pr\u00e4sidentschaft von Richard Nixon das Verh\u00e4ltnis zwischen den USA und der Volksrepublik China merklich entspannt. Als Zeichen der Verst\u00e4ndigung \u00fcbergaben die Chinesen an amerikanische Zoos mehrere Panda-B\u00e4ren. <strong>Nun musste der National Zoo in der Hauptstadt Washington, D.C., seine drei Pandas wieder zur\u00fcck nach China schicken. <\/strong>Die Washingtoner sind dar\u00fcber traurig, denn die Pandas waren eine der gr\u00f6\u00dften Attraktionen des Tierparks.<\/p>\n<p>Allerdings waren die B\u00e4ren von den Chinesen nie als Geschenk gedacht, sondern immer nur <strong>f\u00fcr eine bestimmte Laufzeit \u00bbvermietet\u00ab, ebenso wie der Nachwuchs.<\/strong> Nach Ablauf des Vertrages m\u00f6chte Peking die B\u00e4ren jetzt zur\u00fcckhaben. Der Zoo hat in Peking einen Antrag auf neue Pandas gestellt. Es gibt aber keine Anzeichen daf\u00fcr, dass neue Ausleihen an die Amerikaner geplant sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die Abreise der Pandas im Flugzeug wird so als ein weiterer Beleg f\u00fcr die drastische Abk\u00fchlung des Verh\u00e4ltnisses zwischen den beiden M\u00e4chten gesehen \u2013 und genau dieses Signal ist vonseiten der Chinesen vielleicht auch beabsichtigt.<\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Schauspielerinnen und Schauspieler in Hollywood beenden Streik nach 118 Tagen: <\/strong>Im Juli hatten sie die Arbeit niedergelegt \u2013 und mehr Geld verlangt. Nun kehren die Schauspielerinnen und Schauspieler in den USA an die Sets zur\u00fcck. Laut Gewerkschaft hat man eine \u00bbGrundsatzvereinbarung\u00ab erzielt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Picasso-Werk f\u00fcr fast 140 Millionen Dollar versteigert: <\/strong>Jahrelang hing ein Picasso-Gem\u00e4lde \u00fcber dem Kamin einer US-Sammlerin in New York. Nun kam \u00bbFemme \u00e0 la montre\u00ab unter den Hammer \u2013 nur ein Werk des spanischen K\u00fcnstlers wurde jemals teurer versteigert.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Republikaner laden Hunter Biden vor \u2013 Wei\u00dfes Haus reagiert scharf: <\/strong>Eine erste Anh\u00f6rung war peinlich verlaufen. Trotzdem versuchen die US-Republikaner weiter, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Joe Biden anzusto\u00dfen. Nun soll Sohn Hunter aussagen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>\u00bbWer damals keinen Porsche hatte, machte etwas falsch\u00ab: <\/strong>7000 bis 8000 Euro netto pro Monat: Viele Kassen\u00e4rzte meinen, sie verdienten zu wenig Geld. Der Gesundheits\u00f6konom Stefan Gre\u00df erkl\u00e4rt, wie die Geh\u00e4lter zustande kommen \u2013 und warum sie fr\u00fcher h\u00f6her waren .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Du hast die (langen, grauen) Haare sch\u00f6n!<\/strong> Graumelierte Haare stehen bei M\u00e4nnern f\u00fcr Reife, bei Frauen f\u00fcr das Altwerden. Nun setzen Designer auf Models mit silbernen Wallem\u00e4hnen. Tut sich endlich was \u2013 auf und in den K\u00f6pfen ?<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbWir brauchen eine Erholungsrevolution\u00ab: <\/strong>Wer ersch\u00f6pft ist, muss sich ausruhen. Aber bitte auf die passende Art, sagt die Medizinerin Saundra Dalton-Smith. Hier erkl\u00e4rt sie, warum Urlaub und Schlaf keine Allheilmittel sind .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Vor lauter Schufterei verpasst er fast die einzige Liebesgeschichte in seinem Leben: <\/strong>Die Romanverfilmung \u00bbEin ganzes Leben\u00ab erz\u00e4hlt k\u00fchl und ber\u00fchrend vom Leben des Au\u00dfenseiters Andreas Egger. Der eigentliche Hauptdarsteller: die H\u00e4rte und Kargheit der Alpen .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihr Roland Nelles, US-Korrespondent<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gaza-Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zeit danach Einen Krieg zu f\u00fchren, ist eine Sache. Wie es danach weitergeht, eine andere. Die US-Regierung von Pr\u00e4sident Joe Biden macht sich intensive Gedanken dar\u00fcber, was<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":24420,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-24419","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24419"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24419\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}