{"id":24405,"date":"2023-11-08T20:06:23","date_gmt":"2023-11-08T17:06:23","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/asyl-erstantrage-bundesamt-fur-migration-verzeichnet-hochsten-wert-seit-2016\/"},"modified":"2023-11-08T20:06:23","modified_gmt":"2023-11-08T17:06:23","slug":"asyl-erstantrage-bundesamt-fur-migration-verzeichnet-hochsten-wert-seit-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/asyl-erstantrage-bundesamt-fur-migration-verzeichnet-hochsten-wert-seit-2016\/","title":{"rendered":"Asyl-Erstantr\u00e4ge: Bundesamt f\u00fcr Migration verzeichnet h\u00f6chsten Wert seit 2016"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">31.887 Menschen haben in Deutschland im Oktober erstmalig Asyl beantragt. Das geht aus aktuellen Daten             des Bundesamtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (Bamf) hervor. Laut einem Sprecher der Beh\u00f6rde ist es der h\u00f6chste Wert seit 2016. Im damaligen September war die Zahl der Erstantr\u00e4ge mit mehr als 70.000 letztmals h\u00f6her.<\/p>\n<p>Im bisherigen Verlauf des Jahres 2023 kamen 267.384 Erstantr\u00e4ge auf Asyl zusammen. Damit wird 2023 auch das Jahr mit den meisten Asylantr\u00e4gen seit dem Rekordjahr 2016 werden. Damals waren 722.370 Erstantr\u00e4ge auf Asyl gestellt worden.<\/p>\n<p>Im Oktober stieg die Gesamtzahl der Erstantr\u00e4ge im Vergleich zum Vormonat dem Bericht zufolge um 14,3 Prozent. Drei Staatsangeh\u00f6rigkeiten waren unter den Antragstellenden im Oktober besonders zahlreich vertreten: Syrien liegt mit 10.678 Erstantr\u00e4gen wie bereits im Vormonat erneut auf dem ersten Rang, gefolgt von 9.692 Erstantr\u00e4gen von Menschen aus der T\u00fcrkei. Afghanistan liegt mit 3.808 Erstantr\u00e4gen erneut auf dem dritten Platz.<\/p>\n<h3>Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine nicht erfasst<\/h3>\n<p>Die rund eine Million Kriegsfl\u00fcchtlinge aus der Ukraine, die im vergangenen Jahr in Deutschland Aufnahme fanden, mussten keinen Asylantrag stellen, sondern wurden auf Basis einer EU-Richtlinie unmittelbar vor\u00fcbergehenden Schutz erhalten. Sie sind in den Zahlen daher nicht erfasst.<\/p>\n<p>Die Zahlen d\u00fcrften die Debatte \u00fcber eine Begrenzung der Einwanderung in Deutschland weiter anfachen. Bund und L\u00e4nder hatten sich zuletzt nach langen, schwierigen Verhandlungen auf Ma\u00dfnahmen geeinigt, die unter anderem darauf abzielen, die Zuwanderung zu reduzieren. Demnach sollen weiter jene Schutz erhalten, die Schutz ben\u00f6tigen, aber die irregul\u00e4re Migration soll deutlich gesenkt werden. Leistungen werden gek\u00fcrzt, und diejenigen, die in Deutschland kein Bleiberecht haben, m\u00fcssen das Land schnell wieder verlassen (lesen Sie hier eine Analyse zu der n\u00e4chtlichen Marathonsitzung ).<\/p>\n<h3>Union kritisiert die Bundesregierung<\/h3>\n<p>Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm, kritisierte angesichts der erneut gestiegenen Zahl der Asylantr\u00e4ge die Bundesregierung: \u00bbDiese massive Migrationskrise war lange absehbar, und dennoch hat die Ampel nie gegengesteuert.\u00ab Die Entwicklung werde aller Voraussicht nach im n\u00e4chsten Jahr ihre Fortsetzung finden, \u00bbda auch die Beschl\u00fcsse des Bundeskanzlers daran nichts \u00e4ndern werden\u00ab, sagte der CDU-Politiker.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte mit den Ministerpr\u00e4sidenten der Bundesl\u00e4nder auch die \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsversorgung neu geregelt. Bei der Finanzierung zahlt der Bund k\u00fcnftig eine Pauschale von j\u00e4hrlich 7500 Euro pro Asylbewerber, nicht mehr eine Gesamtsumme in H\u00f6he von derzeit 3,7 Milliarden Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31.887 Menschen haben in Deutschland im Oktober erstmalig Asyl beantragt. Das geht aus aktuellen Daten des Bundesamtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (Bamf) hervor. 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