{"id":243,"date":"2020-06-03T06:48:56","date_gmt":"2020-06-03T03:48:56","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-krise-erhohter-krankenstand-konnte-arbeitgeber-16-milliarden-euro-mehr-kosten\/"},"modified":"2020-06-03T06:48:56","modified_gmt":"2020-06-03T03:48:56","slug":"corona-krise-erhohter-krankenstand-konnte-arbeitgeber-16-milliarden-euro-mehr-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-krise-erhohter-krankenstand-konnte-arbeitgeber-16-milliarden-euro-mehr-kosten\/","title":{"rendered":"Corona-Krise: Erh\u00f6hter Krankenstand k\u00f6nnte Arbeitgeber 1,6 Milliarden Euro mehr kosten"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/6baf656b-4e80-4678-8c79-e43a0530e607_w948_r1.77_fpx51_fpy57.jpg\" title=\"Krank im Bett (Symbolbild): Arbeitgeber m\u00fcssen mehr Geld zur Lohnfortzahlung einplanen\" alt=\"Krank im Bett (Symbolbild): Arbeitgeber m\u00fcssen mehr Geld zur Lohnfortzahlung einplanen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p>Krank im Bett (Symbolbild): Arbeitgeber m\u00fcssen mehr Geld zur Lohnfortzahlung einplanen<\/p>\n<p> Maurizio Gambarini\/ dpa <\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Zahl der Krankmeldungen ist in der Coronakrise sprunghaft angestiegen. Nun m\u00fcssen die Arbeitgeber im laufenden Jahr offenbar rund 1,6 Milliarden Euro zus\u00e4tzlich f\u00fcr die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall einplanen. Das geht aus einer noch unver\u00f6ffentlichten Studie des K\u00f6lner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, von der die &quot;Rheinische Post&quot; berichtet.<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge h\u00e4tten sich seit Anfang M\u00e4rz ungew\u00f6hnlich viele Arbeitnehmer krankgemeldet. Das Wirtschaftsforschungsinstitut f\u00fchre dies vor allem auf die vom 9. M\u00e4rz bis Ende Mai geltende Sonderregelung der telefonischen Krankschreibungen zur\u00fcck. Der von der gesetzlichen Krankenversicherung festgestellte Krankenstand sei daraufhin von 4,5 Prozent der Versicherten am 1. M\u00e4rz auf 6,5 Prozent am 1. April angestiegen.<\/p>\n<p>Die Arbeitgeber m\u00fcssten Corona-bedingt daher bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall zus\u00e4tzlich 1,6 Milliarden Euro einplanen. &quot;Zum Jahresende drohen damit die Kosten der Entgeltfortzahlung bei Krankheit auf knapp 69 Milliarden Euro zu steigen&quot;, hie\u00df es in der Studie.<\/p>\n<h3>Arbeitgeber geben seit 2010 mehr Geld f\u00fcr kranke Mitarbeiter aus<\/h3>\n<p>In den vergangenen Jahren haben Deutschlands Arbeitgeber zunehmend mehr Geld f\u00fcr kranke Mitarbeiter ausgegeben. Zwischen 2010 und 2018 h\u00e4tten sich die Ausgaben der Unternehmen f\u00fcr die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von 37 Milliarden Euro auf knapp 62 Milliarden Euro erh\u00f6ht, hie\u00df es noch in einer IW-Studie aus dem vergangenen Januar. Demnach wurden 2018 fast 52 Milliarden Euro an Bruttogeh\u00e4ltern und weitere zehn Milliarden Euro an Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen f\u00fcr erkrankte Angestellte gezahlt.<\/p>\n<p>Als Ursachen f\u00fcr den jahrelangen Anstieg wurden in der Studie vom Januar ein leicht erh\u00f6hter Krankenstand, aber auch die g\u00fcnstige Besch\u00e4ftigungsentwicklung sowie die j\u00e4hrlichen Lohnsteigerungen genannt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Krank im Bett (Symbolbild): Arbeitgeber m\u00fcssen mehr Geld zur Lohnfortzahlung einplanen Maurizio Gambarini\/ dpa Die Zahl der Krankmeldungen ist in der Coronakrise sprunghaft angestiegen. Nun m\u00fcssen die Arbeitgeber im laufenden Jahr offenbar rund 1,6 Milliarden Euro zus\u00e4tzlich f\u00fcr die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall einplanen. 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