{"id":24233,"date":"2023-11-01T08:16:08","date_gmt":"2023-11-01T05:16:08","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-gaza-krieg-kommunikation-im-gazastreifen-komplett-zusammengebrochen\/"},"modified":"2023-11-01T08:16:08","modified_gmt":"2023-11-01T05:16:08","slug":"israel-gaza-krieg-kommunikation-im-gazastreifen-komplett-zusammengebrochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/israel-gaza-krieg-kommunikation-im-gazastreifen-komplett-zusammengebrochen\/","title":{"rendered":"Israel-Gaza-Krieg: Kommunikation im Gazastreifen komplett zusammengebrochen"},"content":{"rendered":"<h3>Aktuelle Lage im Gazastreifen<\/h3>\n<p class=\"caps\">Die Kommunikation im Gazastreifen ist nach Angaben des Betreibers Paltel ausgefallen. Die Kommunikations- und Internetdienste im Gazastreifen seien vollst\u00e4ndig zusammengebrochen, da der internationale Zugang erneut gekappt worden sei, teilte Paltel \u00fcber den Kurznachrichtendienst X mit. Paltel ist der gr\u00f6\u00dfte Telekommunikationsanbieter im Gazastreifen.<\/p>\n<h3>Hilfslieferungen nach Gaza<\/h3>\n<p>Im Gazastreifen sind insgesamt 59 Lastwagen mit dringend ben\u00f6tigten Hilfsg\u00fctern eingetroffen. Der Konvoi habe vier Lastwagen umfasst, die vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gestellt wurden, teilte der Pal\u00e4stinensische Rote Halbmond am Dienstagabend mit. Der Rest sei vom \u00c4gyptischen Roten Halbmond geliefert worden, der f\u00fcr die Lieferung von Hilfsg\u00fctern von verschiedenen \u00e4gyptischen Organisationen und aus anderen L\u00e4ndern verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Mit diesem Konvoi, der Lebensmittel, Wasser und medizinische Hilfsg\u00fcter transportierte, sind den Angaben zufolge seit Beginn des Gazakrieges etwas mehr als 200 Lastwagen in dem abgeriegelten K\u00fcstengebiet eingetroffen.<\/p>\n<p>Laut Uno werden t\u00e4glich 100 Lastwagenladungen ben\u00f6tigt, um die 2,2 Millionen Menschen mit dem N\u00f6tigsten zu versorgen. Vor Kriegsbeginn kamen nach Angaben des Uno-Nothilfeb\u00fcros OCHA im Durchschnitt unter der Woche t\u00e4glich 500 Lkw in den Gazastreifen.<\/p>\n<h3>Au\u00dfenpolitische Reaktionen<\/h3>\n<p>US-Au\u00dfenminister Antony Blinken wird am Freitag erneut in den Nahen Osten reisen. \u00bbAu\u00dfenminister Blinken wird am Freitag zu Gespr\u00e4chen mit Vertretern der israelischen Regierung nach Israel reisen und anschlie\u00dfend weitere Stationen in der Region ansteuern\u00ab, sagte der Sprecher des US-Au\u00dfenministeriums, Matthew Miller, am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten. Zuvor hatten bereits israelische Medien unter Berufung auf israelische Beamte \u00fcber den geplanten Besuch berichtet.<\/p>\n<p>Die USA und andere L\u00e4nder pr\u00fcfen nach den Worten von Minister Blinken m\u00f6gliche L\u00f6sungen f\u00fcr die Zukunft des Gazastreifens. Der Status quo, in dem die islamistische Pal\u00e4stinensergruppe Hamas den dicht besiedelten K\u00fcstenstreifen kontrolliert, k\u00f6nne nicht aufrechterhalten werden. Aber auch Israel wolle den Gazastreifen nicht kontrollieren, sagte Blinken am Dienstag bei einer Anh\u00f6rung im Bewilligungsausschuss des Senats. Zwischen diesen beiden Positionen gebe es \u00bbeine Vielzahl m\u00f6glicher Varianten, die wir, wie andere L\u00e4nder auch, derzeit sehr genau pr\u00fcfen\u00ab.<\/p>\n<p>Zugleich eskaliert ein innenpolitischer Streit um die weiteren Hilfen f\u00fcr Israel. US-Pr\u00e4sident Joe Biden k\u00fcndigte an, einen geplanten eigenen Entwurf der Republikaner f\u00fcr ein Hilfspaket blockieren zu wollen (mehr dazu erfahren Sie hier).<\/p>\n<p>Bolivien hat die diplomatischen Beziehungen zu Israel wegen dessen Angriffen auf den Gazastreifen abgebrochen. Das s\u00fcdamerikanische Land habe die Entscheidung \u00bbin Ablehnung und Verurteilung der aggressiven und unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen israelischen Milit\u00e4roffensive im Gazastreifen und der Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit\u00ab getroffen, erkl\u00e4rte das bolivianische Au\u00dfenministerium am Dienstag. Gleichzeitig wurde ein Ende der Angriffe auf den Gazastreifen gefordert.<\/p>\n<p>Die Mitteilung wurde nach dem Treffen von Pr\u00e4sident Luis Arce mit dem pal\u00e4stinensischen Botschafter ver\u00f6ffentlicht. Davor hatte der ehemalige Pr\u00e4sident Evo Morales die Position der Regierung kritisiert und den Abbruch der Beziehungen zu Israel verlangt.<\/p>\n<p>Israel und Bolivien hatten erst im Jahr 2020 die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen und den Ausbau der Zusammenarbeit der beiden L\u00e4nder beschlossen. Morales hatte die Beziehungen davor 2009 wegen des israelischen Milit\u00e4reinsatzes im Gazastreifen abgebrochen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig beorderten Chile und Kolumbien ihre Botschafter f\u00fcr Konsultationen zur\u00fcck. \u00bbChile verurteilt die Milit\u00e4roperation im Gazastreifen auf das Sch\u00e4rfste und stellt mit gro\u00dfer Besorgnis fest, dass dieser Einsatz, der eine kollektive Bestrafung der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung darstellt, die grundlegenden Normen des V\u00f6lkerrechts nicht einh\u00e4lt\u00ab, hie\u00df es in einer Mitteilung des chilenischen Au\u00dfenministeriums.<\/p>\n<h3>Warnung des FBI \u2013 und Festnahme<\/h3>\n<p>Unterdessen warnte die Bundespolizei FBI vor einer wachsenden Gefahr f\u00fcr Gewalt in den USA als Folge der Eskalation in Nahost (mehr dazu erfahren Sie hier). Wie diese Bedrohung aussehen kann, zeigt ein aktueller Fall aus dem Bundesstaat New York. Weil er zum Mord an Juden aufgerufen haben soll, ist dort ein Student verhaftet worden.<\/p>\n<p>Wie das US-Justizministerium am Dienstag (Ortszeit) bekannt gab, soll der 21-j\u00e4hrige Student der New Yorker Cornell University in einem universit\u00e4ren Online-Diskussionsforum unter anderem gedroht haben, alle j\u00fcdischen M\u00e4nner, die er auf dem Campus sehe, zu \u00bberstechen\u00ab und ihnen \u00bbdie Kehle durchzuschneiden\u00ab. Zudem drohte er, alle j\u00fcdischen Frauen zu vergewaltigen und von einer Klippe zu st\u00fcrzen und alle j\u00fcdischen Babys zu enthaupten. In demselben Online-Beitrag habe er damit gedroht, \u00bbein Sturmgewehr auf den Campus zu bringen\u00ab und alle Juden zu erschie\u00dfen, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Gegen den Studenten ermittelt das FBI. Der 21-J\u00e4hrige sei auf der Grundlage einer Strafanzeige wegen der Androhung von T\u00f6tung oder Verletzung anderer Personen verhaftet worden, hie\u00df es. Im Falle einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Haftstrafe von f\u00fcnf Jahren und eine hohe Geldstrafe, wie das Ministerium mitteilte.<\/p>\n<p>An der Cornell University studieren viele Menschen j\u00fcdischen Glaubens. In einer Mensa der Hochschule werden dem Ministerium zufolge \u00fcberwiegend koschere Gerichte serviert. Sie befinde sich neben dem Cornell Jewish Center, wo Studenten wohnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuelle Lage im Gazastreifen Die Kommunikation im Gazastreifen ist nach Angaben des Betreibers Paltel ausgefallen. 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