{"id":23636,"date":"2023-10-06T06:26:32","date_gmt":"2023-10-06T03:26:32","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-6-oktober\/"},"modified":"2023-10-06T06:26:32","modified_gmt":"2023-10-06T03:26:32","slug":"russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-6-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-6-oktober\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-News: Das geschah in der Nacht zu Freitag (6. Oktober)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Moskau hat nach eigenen Angaben im Westen Russlands acht ukrainische Drohnen zerst\u00f6rt \u2013 wenige Stunden nach einem t\u00f6dlichen russischen Angriff auf ein ukrainisches Dorf auf der anderen Seite der Grenze. Das russische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte, die Drohnenangriffe auf die Regionen Belgorod und Kursk nahe der Grenze zur Ukraine h\u00e4tten am Donnerstagabend stattgefunden.<\/p>\n<p>\u00bbDer Versuch des Kiewer Regimes, einen terroristischen Angriff mit einer flugzeug\u00e4hnlichen Drohne auf Objekte auf dem Territorium der Russischen F\u00f6deration auszuf\u00fchren, wurde vereitelt\u00ab, teilte das Ministerium im Onlinedienst Telegram mit.<\/p>\n<p>Eine Drohne sei gegen 20.30 Uhr (Ortszeit) \u00fcber Kursk zerst\u00f6rt worden, sieben weitere Drohnen seien einige Stunden sp\u00e4ter \u00fcber Belgorod und der umliegenden Region abgeschossen worden.<\/p>\n<p>Der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, meldete zun\u00e4chst sechs Drohnenangriffe in seiner Region und erkl\u00e4rte auf Telegram, dass es \u00bbnach vorl\u00e4ufigen Angaben keine Opfer\u00ab gebe.<\/p>\n<p>Die ukrainischen Truppen haben derweil im Osten eigenen Angaben nach Fortschritte gemacht, stehen aber weiter n\u00f6rdlich unter Druck. Das teilten ukrainische Beamte mit.<\/p>\n<p>\u00bbDas schwierigste Gebiet ist der Sektor Lyman-Kupiansk\u00ab, sagte der Sprecher Ilia Jewlasch dem ukrainischen Fernsehen. Er bezog sich auf zwei St\u00e4dte, die Ende letzten Jahres von ukrainischen Truppen zur\u00fcckerobert wurden, aber immer noch russischen Angriffen ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>In russischen Berichten \u00fcber die K\u00e4mpfe hie\u00df es, Moskaus Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten zwei ukrainische Angriffe westlich der von Russland gehaltenen Stadt Donezk zur\u00fcckgeschlagen. Die Berichte \u00fcber Kampfhandlungen auf beiden Seiten sind nicht unabh\u00e4ngig zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Nach dem verheerenden Angriff auf das ostukrainische Gebiet Charkiw mit mehr als 50 Toten hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj Russlands Armee als \u00bbdas absolut B\u00f6se\u00ab bezeichnet. \u00bbDas war ein absichtlicher Raketenangriff auf ein Dorf im Charkiwer Gebiet, der auf ein Lebensmittelgesch\u00e4ft und ein Caf\u00e9 abzielte\u00ab, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache am Donnerstag. \u00bbDas russische Milit\u00e4rpersonal kann nicht im Unklaren dar\u00fcber gewesen sein, wo es zuschlug. Das war keine blinde Attacke.\u00ab<\/p>\n<p>Ukrainischen Beh\u00f6rdenangaben zufolge waren durch den russischen Raketenbeschuss am Donnerstagmittag im Ort Hrosa bei Kupjansk mindestens 51 Menschen get\u00f6tet worden, darunter ein sechs Jahre altes Kind. Zum Zeitpunkt des Angriffs hatten die Dorfbewohner sich demnach in dem Caf\u00e9 zu einer Trauerfeier f\u00fcr einen verstorbenen Mitb\u00fcrger versammelt.<\/p>\n<p>Laut Selenskyj lebten in Hrosa zuletzt etwas mehr als 300 Menschen. Der schlimmste russische Angriff, den es seit Kriegsbeginn im Gebiet Charkiw gab, l\u00f6schte damit ein Sechstel des Dorfes aus. \u00bbDas ist eine brutale, genozid\u00e4hnliche Aggression Russlands\u00ab, sagte der ukrainische Staatschef.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Auch im Ausland hat der brutale Beschuss f\u00fcr Fassungslosigkeit gesorgt. Der EU-Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell verurteilte den russischen Angriff scharf. \u00abRusslands entsetzlicher Terror gegen die Zivilbev\u00f6lkerung der Ukraine l\u00e4sst nicht nach und hat heute einen weiteren d\u00fcsteren Meilenstein erreicht\u00bb, teilte Borrell mit. Es sei ein abscheulicher Angriff auf unschuldige Zivilisten. Vors\u00e4tzliche Attacken auf Zivilisten seien Kriegsverbrechen.<\/p>\n<p>Auch Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres machte Moskau schwere Vorw\u00fcrfe. \u00abAngriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur sind nach dem humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrecht verboten und m\u00fcssen sofort eingestellt werden\u00bb, forderte Guterres \u00fcber seinen Sprecher Stephane Dujarric. Dieser lie\u00df dabei keinen Zweifel daran, dass die Uno-Vertreter vor Ort Russland als verantwortlich f\u00fcr den Angriff sehen.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat den Westen in einer Rede scharf attackiert und eine neue Weltordnung als Ziel ausgegeben. \u00bbWir stehen im Wesentlichen vor der Aufgabe, eine neue Welt zu errichten\u00ab, sagte der Kremlchef beim politischen Waldai-Forum in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi. Dem Westen warf Putin \u00bbArroganz\u00ab und ein Streben nach \u00bbHegemonie\u00ab vor.<\/p>\n<p>\u00bbDie USA und ihre Satelliten haben den Weg der Vorherrschaft eingeschlagen\u00ab, kritisierte Putin. Au\u00dferdem brauche der Westen \u00bbimmer noch einen Feind, mit dem er den Kampf mit Gewalt und Expansionismus rechtfertigen kann\u00ab. Das Handeln des Westens seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion sei von \u00bbArroganz\u00ab gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die russische Offensive ist daher nach Putins Interpretation \u00bbkein territorialer Konflikt\u00ab, sondern diene der Festlegung der \u00bbGrunds\u00e4tze, auf denen die neue Weltordnung begr\u00fcndet wird\u00ab. \u00bbWir haben keinerlei Interesse daran, Territorien zur\u00fcckzuerlangen\u00ab, versicherte der Kremlchef, der allerdings nach der Krim-Annexion 2014 im September 2022 vier ukrainische Regionen f\u00fcr annektiert erkl\u00e4rt hatte.<\/p>\n<h3><strong>Ukrainehilfe der USA<\/strong><\/h3>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden versucht angesichts des weitgehenden Stillstands im Kongress neues Geld f\u00fcr die Ukraine aufzutreiben. Eine M\u00f6glichkeit sei etwa, ein Programm des US-Au\u00dfenministeriums zu nutzen, schrieb das Portal \u00bbPolitico\u00ab             am Donnerstag unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsquellen. Mit dem Programm w\u00fcrden Partnerl\u00e4nder beim Kauf von Waffen und Verteidigungsausr\u00fcstung mit Zusch\u00fcssen oder Darlehen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>\u00bbEine Umwidmung von Programmen ist immer eine Option, wenn dringender Bedarf besteht\u00ab, sagte Pentagon-Sprecher Pat Ryder ganz generell auf die Frage, ob Geld aus anderen Bereichen genutzt werden k\u00f6nne. Zum jetzigen Zeitpunkt sei aber seines Wissens nach noch keine Entscheidung getroffen worden.<\/p>\n<p>Biden deutete am Mittwoch an, dass es \u00bbandere Mittel\u00ab zur Unterst\u00fctzung der Ukraine geben k\u00f6nnte. Das Wei\u00dfe Haus wollte jedoch nicht ausf\u00fchren, was der Demokrat damit gemeint haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In dem am Wochenende vom US-Kongress verabschiedeten \u00dcbergangshaushalt sind keine weiteren Hilfen f\u00fcr die Ukraine vorgesehen. Das hei\u00dft nicht, dass die USA Kiew von jetzt auf gleich nicht mehr unterst\u00fctzen. Allerdings geht das bisher genehmigte Geld zur Neige. Da die Republikaner nach der historischen Abwahl von Kevin McCarthy aktuell einen neuen Vorsitzenden des US-Repr\u00e4sentantenhauses suchen, ist die Kongresskammer gel\u00e4hmt. Bei einem Gespr\u00e4ch mit den Nato-Verb\u00fcndeten und Partnern versuchte Biden bereits Sorgen zu zerstreuen, dass die US-Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine versiegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>Was wichtig wird<\/h3>\n<p>Die US-Regierung rechnet einem Bericht zufolge mit einem baldigen pers\u00f6nlichen Treffen zwischen Pr\u00e4sident Joe Biden und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Die beiden sollten beim Asien-Pazifik-Gipfel (Apec) im November in San Francisco zusammenkommen, berichtete die \u00bbWashington Post\u00ab  am Donnerstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf US-Regierungsquellen. Ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch sei \u00bbziemlich sicher\u00ab und man beginne den Planungsprozess, zitierte die Zeitung einen Regierungsvertreter. Es w\u00e4re das erste Treffen zwischen Biden und Xi seit November vergangenen Jahres. Damals waren beide am Rande des G20-Gipfels auf der indonesischen Insel Bali zusammengekommen.<\/p>\n<p>Die Beziehungen zwischen den USA und China sind seit einiger Zeit auf einem Tiefpunkt \u2013 trotz j\u00fcngster Besuche hochrangiger US-Vertreter in China. F\u00fcr Streit sorgen neben Chinas R\u00fcckendeckung f\u00fcr Russlands Krieg in der Ukraine auch die Drohungen gegen Taiwan. Dass es im Zuge des Apec-Gipfels zu einem Treffen zwischen Biden und Xi kommen k\u00f6nnte, wird seit einiger Zeit erwartet. Das Wei\u00dfe Haus hat sich \u00f6ffentlich jedoch zur\u00fcckhaltend gezeigt. Zuletzt hatten sich der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, und Chinas Chef-Diplomat Wang Yi in Malta getroffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah Moskau hat nach eigenen Angaben im Westen Russlands acht ukrainische Drohnen zerst\u00f6rt \u2013 wenige Stunden nach einem t\u00f6dlichen russischen Angriff auf ein ukrainisches Dorf<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":23637,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-23636","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23636"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23636\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}