{"id":23224,"date":"2023-09-18T06:38:14","date_gmt":"2023-09-18T03:38:14","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-18-september\/"},"modified":"2023-09-18T06:38:14","modified_gmt":"2023-09-18T03:38:14","slug":"russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-18-september","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-18-september\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (18. September)"},"content":{"rendered":"<h3>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/h3>\n<p class=\"caps\">In der Hafenstadt Sewastopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat es Medienberichten zufolge mehrere Explosionen gegeben. Das russische Verteidigungsministerium hingegen teilte dazu am Sonntag lediglich mit: \u00bb\u00dcber dem S\u00fcdwestteil der Halbinsel Krim wurden zwei ukrainische Drohnen von der Flugabwehr vernichtet\u00ab. Mehrere Telegram-Kan\u00e4le ver\u00f6ffentlichten derweil Fotos, die einen Feuerschein \u00fcber der Stadt zeigen. Anwohner berichteten von starkem Brandgeruch. Russland hat die ukrainische Halbinsel bereits 2014 v\u00f6lkerrechtswidrig annektiert.<\/p>\n<p>Nach Angaben des von Moskau eingesetzten Gouverneurs von Sewastopol, Michail Raswoschajew, wurden keine Infrastrukturobjekte getroffen. Die Hafenstadt ist auch die Basis der russischen Schwarzmeerflotte. Den Brandgeruch erkl\u00e4rte Raswoschajew mit einer Nebelwand, die die Marine zum Sichtschutz gegen die Drohnen eingesetzt habe. \u00bbJa der Geruch ist unangenehm, aber v\u00f6llig ungef\u00e4hrlich\u00ab, schrieb er auf Telegram.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine mehrfach Ziele auf der Krim mit Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern attackiert. Dabei wurden unter anderem eine Werft und zwei Kriegsschiffe besch\u00e4digt, einen Tag sp\u00e4ter soll Angaben aus Kiew zufolge auch eine moderne Flugabwehreinheit vom Typ S-400 vernichtet worden sein. Russland hat den Verlust der S-400 bislang nicht best\u00e4tigt. Die Ukraine wehrt sich seit gut anderthalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg.<\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat den beteiligten Einheiten f\u00fcr die R\u00fcckeroberung der Ortschaft Klischtschijiwka im Osten des Landes gedankt. \u00bbHeute m\u00f6chte ich besonders die Soldaten erw\u00e4hnen, die Schritt f\u00fcr Schritt der Ukraine ihr Eigentum zur\u00fcckholen, gerade in der Gegend von Bachmut\u00ab, sagte Selenskyj am Sonntagabend in seiner t\u00e4glichen Videobotschaft. \u00bbKlischtschijiwka. Prachtkerle\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Das ukrainische Milit\u00e4r hatte zuvor die R\u00fcckeroberung der Ortschaft im S\u00fcden von Bachmut gemeldet. Um das zu Jahresbeginn von den Russen besetzte Klischtschijiwka gab es seit Wochen erbitterte K\u00e4mpfe. Mit der Befreiung der Ortschaft verschlechtert sich die taktische Lage der russischen Besatzungstruppen in Bachmut selbst. Das russische Milit\u00e4r steht nun der Gefahr gegen\u00fcber, von Norden und S\u00fcden in die Zange genommen zu werden.<\/p>\n<p>Neben dem ukrainischen Milit\u00e4r richtete Selenskyj seinen Dank an die Rettungskr\u00e4fte des Landes. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor rund anderthalb Jahren haben die russischen Truppen auch viele ukrainische St\u00e4dte weit hinter der Front beschossen. Die Mitarbeiter des ukrainischen Zivilschutzes sind daher seit Monaten im verst\u00e4rkten Einsatz, um Verletzte zu retten, aber auch Tote zu bergen.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>US-Generalstabschef Mark Milley hat die ukrainische Gegenoffensive zur R\u00fcckeroberung russisch besetzter Gebiete gegen Kritik verteidigt. Die Offensive verlaufe zwar \u00bblangsamer als erwartet, aber konstant\u00ab, sagte Milley am Sonntag im Interview             mit dem US-Nachrichtensender CNN. Entgegen der Einsch\u00e4tzung \u00bbmancher Beobachter\u00ab sei die Gegenoffensive \u00bbnicht gescheitert\u00ab, sagte er. Es werde aber \u00bbviel Zeit n\u00f6tig sein\u00ab, um das vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj formulierte Ziel zu erreichen und \u00bballe Russen aus dem Land zu werfen\u00ab.<\/p>\n<p>Seit Juni l\u00e4uft eine Gegenoffensive der ukrainischen Armee zur R\u00fcckeroberung russisch besetzter Gebiete im S\u00fcden und Osten des Landes. Zuvor hatte Kiew neue R\u00fcstungslieferungen von seinen westlichen Verb\u00fcndeten erhalten und neue Bataillone gebildet. Die ukrainische Armee sei weiterhin \u00bbsehr schlagkr\u00e4ftig\u00ab, sagte Milley im CNN-Interview weiter.<\/p>\n<p>Selenskyj soll am Donnerstag im Wei\u00dfen Haus von US-Pr\u00e4sident Joe Biden empfangen werden, um \u00fcber die weitere Unterst\u00fctzung der USA f\u00fcr Kiew gegen den russischen Angriffskrieg zu sprechen.<\/p>\n<p>Zudem sind Gespr\u00e4che Selenskyjs mit den Fraktionschefs von Demokraten und Republikanern im US-Kongress geplant. Im Parlament in Washington wird derzeit \u00fcber ein weiteres milit\u00e4risches Hilfspaket f\u00fcr die Ukraine im Umfang von 24 Milliarden Dollar diskutiert.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland gibt es eine Debatte \u00fcber m\u00f6gliche Waffenhilfe an die Ukraine: Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter rechnet in K\u00fcrze mit einer Entscheidung \u00fcber die Lieferung deutscher Marschflugk\u00f6rper vom Typ Taurus. \u00bbAm Dienstag ist ein Ramstein-Treffen, und da werden wir bestimmte Neuerungen erleben, die Omid Nouripour schon letzte Woche angek\u00fcndigt hat\u00ab, sagte Kiesewetter am Sonntagabend in der ARD-Sendung \u00bbAnne Will\u00ab. \u00bbIch bin fest davon \u00fcberzeugt, dass wir in der kommenden Woche ein Datum bekommen, bis wann Taurus, bis wann F-16, aber eben auch bis wann ATACMS geliefert werden.\u00ab<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnen-Bundesvorsitzende Omid Nouripour hatte am Donnerstagabend im ZDF gesagt, er gehe davon aus, dass \u00bbsehr schnell auch tats\u00e4chlich die Verk\u00fcndung kommen wird, dass die Taurus r\u00fcbergehen, weil die gebraucht werden\u00ab. Es gebe noch einige Details zu kl\u00e4ren und Gespr\u00e4che mit Partnern zu f\u00fchren, das werde aber schnell geschehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah In der Hafenstadt Sewastopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat es Medienberichten zufolge mehrere Explosionen gegeben. 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