{"id":23204,"date":"2023-09-17T09:56:01","date_gmt":"2023-09-17T06:56:01","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-was-in-der-nacht-geschah-jens-stoltenberg-fordert-von-deutschland-hohere-verteidigungsausgaben\/"},"modified":"2023-09-17T09:56:01","modified_gmt":"2023-09-17T06:56:01","slug":"ukraine-was-in-der-nacht-geschah-jens-stoltenberg-fordert-von-deutschland-hohere-verteidigungsausgaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-was-in-der-nacht-geschah-jens-stoltenberg-fordert-von-deutschland-hohere-verteidigungsausgaben\/","title":{"rendered":"Ukraine \u2013 was in der Nacht geschah: Jens Stoltenberg fordert von Deutschland h\u00f6here Verteidigungsausgaben"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">In der Nacht zum Sonntag hat es offenbar wieder Drohnenangriffe auf Russland und die von dem Land besetzten Gebiete in der Ukraine gegeben. Das russische Verteidigungsministerium teilte auf Telegram mit, es seien eine ukrainische Drohne in der Hauptstadtregion Moskau sowie sechs weitere auf dem Flug zur annektierten Krim-Halbinsel abgefangen worden. Russland gibt routinem\u00e4\u00dfig an, s\u00e4mtliche Drohnen eines Angriffs abgefangen zu haben und macht die Ukraine verantwortlich. Aus Kiew gibt es dazu \u00fcblicherweise keine Angaben.<\/p>\n<p>Infolge der Angriffe ist es offenbar zum Brand eines \u00d6ldepots gekommen. Das berichteten russische Medien. \u00bbEs gibt keine Verletzten, alle Rettungsdienste sind auf dem Gel\u00e4nde der Anlage im Einsatz\u00ab, teilte der Gouverneur der Region Orjol, Andrej Klitschkow, \u00fcber Telegram mit. An Moskaus drei gro\u00dfen Flugh\u00e4fen gab es infolge des Drohnenangriffs auf die Hauptstadt Versp\u00e4tungen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtete.<\/p>\n<h3>Das sagt Kiew<\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj dankte Deutschland und anderen Staaten f\u00fcr ihre anhaltende Unterst\u00fctzung bei der Abwehr des russischen Angriffskriegs. \u00bbIn dieser Woche haben wir erhebliche Fortschritte bei der Umsetzung bestehender Verteidigungsabkommen und bei anderen Unterst\u00fctzungspaketen gemacht\u00ab, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache am Samstag. Dann dankte er mehreren L\u00e4ndern \u2013 darunter auch Deutschland \u2013 f\u00fcr die j\u00fcngste milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Anfang vergangener Woche war etwa bekannt geworden, dass der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall 40 alte Sch\u00fctzenpanzer vom Typ Marder modernisieren soll, die dann bis zum Jahresende ausgeliefert werden sollen. Bezahlt wird der Auftrag vom Bund. Zugleich werden Forderungen nach der Lieferung von Marschflugk\u00f6rpern vom Typ Taurus an die Ukraine immer lauter. Hier lehnt Berlin allerdings zur Entt\u00e4uschung Kiews eine rasche Entscheidung bislang ab.<\/p>\n<h3>Internationale Reaktionen<\/h3>\n<p>Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg rechnet nicht mit einem schnellen Ende der K\u00e4mpfe in der Ukraine. \u00bbDie meisten Kriege dauern l\u00e4nger, als bei ihrem Ausbruch erwartet wurde\u00ab, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. \u00bbWir alle w\u00fcnschen uns einen schnellen Frieden. Gleichzeitig m\u00fcssen wir erkennen: Wenn Pr\u00e4sident Selenskyj und die Ukrainer aufh\u00f6ren zu k\u00e4mpfen, wird ihr Land nicht mehr existieren. Wenn Pr\u00e4sident Putin und Russland die Waffen ruhen lassen, werden wir Frieden haben\u00ab, so Stoltenberg.<\/p>\n<p>Im Anschluss seien Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine n\u00f6tig, damit sich die Geschichte nicht wiederhole. Es gebe keinen Zweifel, dass die Ukraine am Ende in der Nato sein werde.<\/p>\n<p>Des Weiteren forderte Stoltenberg Deutschland auf, seine Verteidigungsausgaben deutlich anzuheben. \u00bbIm Kalten Krieg, als Konrad Adenauer oder Willy Brandt regierten, lagen die Verteidigungsausgaben bei drei bis vier Prozent der Wirtschaftsleistung\u00ab, sagte Stoltenberg und erinnerte an den Beschluss des Nato-Gipfels in Vilnius, wonach zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts das Minimum seien.<\/p>\n<h3>Kaum noch russische Truppen an Grenze zur Nato<\/h3>\n<p>Der norwegische Nato-General Eirik Kristoffersen machte zudem deutlich, dass Russland mittlerweile einen Gro\u00dfteil seiner Truppen von der Landesgrenze zu Norwegen abgezogen habe. Dort seien lediglich noch 20 Prozent oder sogar noch weniger der russischen Streitkr\u00e4fte stationiert als vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022, sagt der norwegische Kristoffersen nach Reuters-Angaben in Oslo. Das zeige auch, dass Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin wisse, dass die Nato keine Bedrohung f\u00fcr Russland sei. \u00bbWenn er glauben w\u00fcrde, dass wir Russland bedrohen, h\u00e4tte er seine Truppen nicht in die Ukraine verlegen k\u00f6nnen, um dort Krieg zu f\u00fchren.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Nacht zum Sonntag hat es offenbar wieder Drohnenangriffe auf Russland und die von dem Land besetzten Gebiete in der Ukraine gegeben. 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