{"id":23134,"date":"2023-09-13T07:26:55","date_gmt":"2023-09-13T04:26:55","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-13-september\/"},"modified":"2023-09-13T07:26:55","modified_gmt":"2023-09-13T04:26:55","slug":"russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-13-september","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-13-september\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-News: Das geschah in der Nacht zu Mittwoch (13. September)"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un haben sich im russischen Raumfahrtzentrum Wostotschny getroffen. Das meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Zuvor hatte die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen ungenannten russischen Beamten vom Treffen berichtet.<\/p>\n<p>Kim war am Dienstag in einem Privatzug zu Gespr\u00e4chen mit Pr\u00e4sident Wladimir Putin in Russland eingetroffen. Die Regierung in Washington warnte vor einem Waffenhandelsabkommen zwischen den beiden L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>An den Gespr\u00e4chen werde auch Verteidigungsminister Sergej Schoigu teilnehmen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf Kremlsprecher Dmitri Peskow. Bilder der Nachrichtenagentur KCNA zeigten Kim am Dienstagmorgen bei seiner Ankunft am Bahnhof der Grenzstadt Chasan, wo er von hochrangigen Vertretern Moskaus und anderer L\u00e4nder begr\u00fc\u00dft wurde. Au\u00dferdem ist er bei einem Treffen mit dem russischen Umweltminister Alexander Koslow zu sehen.<\/p>\n<p>Laut KCNA ist dies Kims erster Besuch in Russland seit fast vier Jahren und sein erster Auslandsbesuch seit der Coronapandemie.<\/p>\n<p>Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bezeichnet einem Medienbericht zufolge seinen Besuch in Russland als klares Zeichen f\u00fcr die \u00bbstrategische Bedeutung\u00ab der Beziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern. \u00bbKim Jong Un sagte, sein Besuch in der Russischen F\u00f6deration (&#8230;) sei eine klare Manifestation der Haltung der WPK und der Regierung der DVRK, die die strategische Bedeutung der Beziehungen zwischen der DVRK und Russland hervorheben\u00ab, berichtete KCNA. Kims Besuch solle die freundschaftlichen und kooperativen Beziehungen zwischen der DVRK und Russland auf eine \u00bbneue, h\u00f6here Ebene\u00ab heben. Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) ist die offizielle Bezeichnung Nordkoreas. WPK steht f\u00fcr die einzige Regierungspartei in dem nahezu abgeschotteten Land.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Die ukrainische Armee r\u00fcckt nach eigenen Angaben an zwei seit Langem umk\u00e4mpften Frontabschnitten weiter vor. Bei dem Ort Klischtschijiwka s\u00fcdlich der ostukrainischen Stadt Bachmut seien \u00bbteilweise Erfolge\u00ab zu verzeichnen, teilte der Generalstab mit.<\/p>\n<p>Die russische Armee hatte Bachmut im Gebiet Donezk nach monatelangen verlustreichen K\u00e4mpfen im Mai erobert. Allerdings greift die Ukraine nun ihrerseits n\u00f6rdlich und s\u00fcdlich der Stadt an und setzt die Besatzer an den Flanken unter Druck.<\/p>\n<p>Weitere Teilerfolge meldete der Kiewer Generalstab aus der Gegend von Robotyne im Gebiet Saporischschja im S\u00fcden. Dort arbeitet sich die ukrainische Armee seit Wochen langsam durch stark verminte russische Verteidigungslinien hindurch. Die Milit\u00e4rangaben sind oft nicht sofort \u00fcberpr\u00fcfbar; sie entsprechen in diesem Fall aber in etwa dem Bild der Lage, das Experten mit Hilfe von Fotos und Videos erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj h\u00e4lt unter Druck der Zivilgesellschaft an einem zentralen Mittel im Kampf gegen die Korruption in seinem Land fest. Die digitalen Erkl\u00e4rungen von Staatsbediensteten zu ihren Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnissen sollten wieder \u00f6ffentlich sein, sagte er.<\/p>\n<p>Selenskyj legte sein Veto ein gegen ein Gesetz des Parlaments, das ein weiteres Jahr Geheimhaltung f\u00fcr diese Informationen vorsah.<\/p>\n<p>\u00bbHier geht es nicht nur um die politische Verantwortung des Parlaments, sondern auch um unsere Beitrittsverhandlungen mit der EU\u00ab, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache. Das Parlament solle seine Entscheidung noch im September korrigieren, verlangte er.<\/p>\n<p>Die \u00f6ffentliche Darlegung der Verm\u00f6gen ranghoher Staatsdiener galt als wichtige Reform nach der Protestwelle auf dem Kiewer Unabh\u00e4ngigkeitsplatz 2014\/15. Sie wurde 2022 wegen des russischen Angriffskrieges ausgesetzt. Das Parlament wollte die Offenlegung wieder einf\u00fchren, verf\u00fcgte aber die Sperre, die noch ein weiteres Jahr gelten solle. \u00bbDie Erkl\u00e4rungen m\u00fcssen \u00f6ffentlich sein. Sofort. Nicht erst nach einem Jahr\u00ab, schrieb Selenskyj auf Telegram.<\/p>\n<p>Gegen die Pl\u00e4ne des Parlaments hatte die ukrainische Zivilgesellschaft erfolgreich Petitionen mit mehreren Zehntausend Unterschriften organisiert. Auch Abgeordnete des Europaparlaments kritisierten Presseberichten zufolge den Gesetzentwurf.<\/p>\n<h3>Das sagt Moskau<\/h3>\n<p>Nach einem mutma\u00dflichen Raketenangriff auf die Bucht von Sewastopol auf der russisch besetzten Krim ist der von Moskau eingesetzten Gebietsverwaltung zufolge ein Gro\u00dfbrand ausgebrochen. Eine \u00bbnicht-zivile Einrichtung\u00ab in der Hafenstadt Sewastopol sei in Flammen aufgegangen, teilte Gouverneur Michail Raswoschajew via Telegram mit, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am fr\u00fchen Mittwochmorgen meldete.<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge hallten etwa zehn Explosionen durch die Stadt, in der die russische Schwarzmeerflotte stationiert ist. Raswoschajew machte das ukrainische Milit\u00e4r f\u00fcr den Angriff verantwortlich. Seine Angaben konnten zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden. Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim war 2014 v\u00f6lkerrechtswidrig von Russland annektiert worden.<\/p>\n<p>Am Dienstag ist ein russischer Kampfjet vom Typ Suchoi Su-24 auf einem \u00dcbungsflug im Gebiet Wolgograd an der Wolga abgest\u00fcrzt. Die Maschine habe keine Waffen an Bord gehabt, teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau mit. \u00bbDas Flugzeug st\u00fcrzte \u00fcber unbewohntem Gebiet ab.\u00ab Angaben zum Schicksal der zwei Piloten wurden nicht gemacht. Die zu sowjetischen Zeiten entwickelte Su-24 dient der Bek\u00e4mpfung von Bodenzielen. Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine setzen beide Seiten diesen Flugzeugtyp ein.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Die Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat von Russland erneut die sofortige Freilassung von drei ihrer ukrainischen Mitarbeiter gefordert. Die drei M\u00e4nner seien bereits seit mehr als 500 Tagen in Gefangenschaft, sagte OSZE-Generalsekret\u00e4rin Helga Schmid. OSZE-Vertreter d\u00fcrften nie in Aus\u00fcbung ihres Amtes festgenommen werden, sagte der nordmazedonische Au\u00dfenminister Bujar Osmani, der dieses Jahr den OSZE-Vorsitz innehat. \u00bbDiese Inhaftierungen sind unmenschlich und verletzen ihre Rechte\u00ab, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Die drei M\u00e4nner wurden im April 2022 in Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine festgenommen. Zwei von ihnen wurden im September 2022 in der von Russland kontrollierten Separatistenhochburg Luhansk wegen angeblicher Spionage zu je 13 Jahren Haft verurteilt.<\/p>\n<p>Die OSZE beschloss im Februar des Vorjahres, ihre internationalen unbewaffneten Beobachter in der Ukraine angesichts der russischen Invasion abzuziehen. Die Beobachter hatten vor allem die Aufgabe, in der Ostukraine die Waffenstillstandslinie zwischen staatlichen Truppen und prorussischen Separatisten zu \u00fcberwachen. Das Mandat der Mission endete im M\u00e4rz 2022. Der OSZE-Einsatz wurde jedoch \u00fcber mehrere weitere Monate mithilfe von ukrainischen Mitarbeitern abgewickelt, die auch in russisch-kontrollierten Gebieten stationiert waren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un haben sich im russischen Raumfahrtzentrum Wostotschny getroffen. Das meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. 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