{"id":23088,"date":"2023-09-11T07:09:20","date_gmt":"2023-09-11T04:09:20","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-11-september\/"},"modified":"2023-09-11T07:09:20","modified_gmt":"2023-09-11T04:09:20","slug":"russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-11-september","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russland-ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-11-september\/","title":{"rendered":"Russland-Ukraine-News: Das geschah in der Nacht zu Montag (11. September)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Russland hat nach eigenen Angaben einen erneuten ukrainischen Drohnenangriff in der Region Belgorod an der Grenze zur Ukraine abgewehrt. Die Luftabwehr habe in der Nacht zum Montag zwei Drohnen \u00fcber der Region abgeschossen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.<\/p>\n<p>Der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, teilte im Onlinedienst Telegram mit, die zwei Drohnen seien \u00fcber dem Bezirk Jakowlewski abgeschossen worden, der n\u00f6rdlich und westlich der Stadt Belgorod liegt. Es habe keine Todesopfer gegeben. Tr\u00fcmmer der Drohnen seien auf eine Stra\u00dfe in der N\u00e4he eines privaten Wohngeb\u00e4udes gefallen.<\/p>\n<p>Seit die Ukraine im Juni ihre Gegenoffensive gegen die russischen Truppen gestartet hatte, haben die Drohnenangriffe auf russisches Territorium zugenommen. In der Nacht zum vergangenen Donnerstag wurden nach russischen Angaben zwei Drohnen \u00fcber der Stadt Rostow am Don zerst\u00f6rt, die ein wichtiges logistisches Zentrum der russischen Streitkr\u00e4fte ist. Rostow am Don liegt 150 Kilometer von der Ukraine entfernt.<\/p>\n<p>Derweil melden ukrainischen Streitkr\u00e4fte im Osten des Landes weitere Gebietsgewinne. Am Frontabschnitt Awdijiwka n\u00f6rdlich der seit 2014 von russischen Kr\u00e4ften besetzten Stadt Donezk sei es gelungen, einen Teil der Siedlung Opytne zu befreien, sagte der Chef der Milit\u00e4rverwaltung von Awdijiwka, Witalij Barabasch, am Sonntag im ukrainischen Fernsehen. Die Angaben lie\u00dfen sich nicht unmittelbar unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Opytne liegt am S\u00fcdrand der Kleinstadt Awdijiwka. Nach Angaben Barabaschs habe das russische Milit\u00e4r seine Offensivbem\u00fchungen vor einigen Tagen n\u00f6rdlich von Awdijiwka konzentriert und dabei die Lage s\u00fcdlich der Stadt au\u00dfer Acht gelassen. Die Ukrainer h\u00e4tten mit einem schnellen Angriff in dieser Richtung reagiert. \u00bbDer Feind hat es wohl etwas verschlafen\u00ab, sagte Barabasch. Seinen Angaben nach gehen die K\u00e4mpfe in Opytne weiter. Die Russen hatten Opytne eigenen Angaben nach im November vergangenen Jahres erobert.<\/p>\n<p>Der Frontabschnitt um Awdijiwka gilt seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor mehr als 18 Monaten als einer der am h\u00e4rtesten umk\u00e4mpften. Awdijiwka ist eine stark ausgebaute ukrainische Verteidigungsstellung, die die Russen seit Kriegsbeginn einzunehmen versuchen, um den Druck auf Donezk zu verringern.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat ebenfalls von Fortschritten an der Front gesprochen. \u00bbIn den letzten sieben Tagen gibt es ein Vorankommen\u00ab, sagte er am Sonntag in seiner t\u00e4glichen Videoansprache. Dabei gebe es Bewegung sowohl im S\u00fcden der Ukraine im Gebiet Saporischschja, als auch rund um die von Russland besetzte Stadt Bachmut. An anderen Frontabschnitten sei es gelungen, die Positionen gegen russische Angriffe zu verteidigen, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Daneben ging der Staatschef auf die starken russischen Raketen- und Drohnenangriffe der vergangenen Tage ein. Er dankte Feuerwehrleuten, Rettungskr\u00e4ften, Polizisten und Freiwilligen, die in den St\u00e4dten Kostjantyniwka, Krywyj Rih, Sumy und im Gebiet Odessa geholfen haben, Versch\u00fcttete aus den Tr\u00fcmmern zu befreien. In Kostjantyniwka waren bei einem Einschlag 16 Menschen ums Leben gekommen. In Krywyj Rih wurden durch russischen Raketenbeschuss auf eine Polizeistation nach Selenskyjs Angaben eine Person get\u00f6tet und 60 Menschen verletzt.<\/p>\n<p>Selenskyj best\u00e4tigte zudem den russischen Beschuss internationaler Helfer der Rettungsorganisation Road to Relief am Sonntag bei Bachmut nahe der Front. Dabei seien ein Kanadier und eine Spanierin ums Leben gekommen, ein Deutscher und ein Schwede seien verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. \u00bbIhnen wird alle n\u00f6tige Hilfe geleistet\u00ab, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Hilfsorganisation Road to Relief befinden sie sich in einem \u00bbstabilen\u00ab Zustand. Die beiden M\u00e4nner seien durch Splitter verletzt worden und h\u00e4tten Verbrennungen erlitten, teilte die Organisation mit.<\/p>\n<p>Road to Relief hilft bei der Evakuierung von Zivilisten aus Frontgebieten und verteilt Hilfsg\u00fcter. Bei den Todesopfern handelte es sich demnach um die Vorsitzende und Mitbegr\u00fcnderin von Road to Relief, die Spanierin Emma Igual, sowie um den Kanadier Anthony Ihnat. <\/p>\n<p>Das ukrainische Verteidigungsministerium nannte den Tod der beiden Helfer einen \u00bbschmerzhaften, irreparablen Verlust\u00ab. Der spanische Regierungschef Pedro S\u00e1nchez dr\u00fcckte den Angeh\u00f6rigen der get\u00f6teten Helferin Igual sein Mitgef\u00fchl aus. Spanien sei \u00bban der Seite seiner humanit\u00e4ren Helfer, die sich durch ihre Hingabe f\u00fcr Andere in Lebensgefahr begeben\u00ab, schrieb S\u00e1nchez im Onlinedienst X (vormals Twitter). Kanada best\u00e4tigte den Tod eines Staatsb\u00fcrgers, ohne jedoch Details zu nennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah Russland hat nach eigenen Angaben einen erneuten ukrainischen Drohnenangriff in der Region Belgorod an der Grenze zur Ukraine abgewehrt. 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