{"id":23018,"date":"2023-09-08T06:27:29","date_gmt":"2023-09-08T03:27:29","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-8-september\/"},"modified":"2023-09-08T06:27:29","modified_gmt":"2023-09-08T03:27:29","slug":"ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-8-september","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-news-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-8-september\/","title":{"rendered":"Ukraine-News: Das geschah in der Nacht zu Freitag (8. September)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">In der russischen Grenzregion Brjansk ist Angaben des Gouverneurs zufolge eine Industrieanlage von Drohnen attackiert worden und ein Brand ausgebrochen. Feuer gefangen habe in der gleichnamigen Gebietshauptstadt Brjansk am Donnerstagabend ein Verwaltungsgeb\u00e4ude, schrieb Alexander Bogomas auf Telegram. Er machte die Ukraine f\u00fcr den Drohnenangriff verantwortlich, bei dem niemand verletzt worden sei. Um was f\u00fcr eine Industrieanlage es sich genau handeln soll, war zun\u00e4chst nicht bekannt.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter teilte das russische Verteidigungsministerium mit, die Luftverteidigung habe in Brjansk zwei Drohnen abgewehrt. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lie\u00df sich das nicht.<\/p>\n<p>Russland f\u00fchrt seit mehr als anderthalb Jahren einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine. Immer wieder kommt es infolgedessen auch zu Beschuss auf russischen Staatsgebiet, oft in der Grenzregion. Opferzahlen und Sch\u00e4den stehen dabei allerdings in keinem Verh\u00e4ltnis zu den Kriegsfolgen in der Ukraine.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Der Generalstab der ukrainischen Streitkr\u00e4fte meldet einen \u00bbTeilerfolg\u00ab in der N\u00e4he der \u00f6stlichen Stadt Bachmut sowie Fortschritte beim Vormarsch der ukrainischen Truppen nach S\u00fcden zum Asowschen Meer. Wie der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner n\u00e4chtlichen Videoansprache zudem bekanntgab, hat er Milit\u00e4reinheiten im Osten und S\u00fcden des Landes f\u00fcr ihre Aktionen gegen die russischen Truppen gedankt und sie ausgezeichnet. <\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>In russischen Berichten werden die K\u00e4mpfe bei Bachmut anders dargestellt: Hier hei\u00dft es, dass ukrainische Angriffe zur\u00fcckgeschlagen worden w\u00e4ren. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Berichte beider Seiten \u00fcber die K\u00e4mpfe nicht \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h3>Waffenlieferungen an die Ukraine<\/h3>\n<p>Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock hat sich zu den Forderungen der Ukraine von weitreichenden Taurus-Marschflugk\u00f6rpern ge\u00e4u\u00dfert. Die Gr\u00fcnen-Politikerin wies gegen\u00fcber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und der franz\u00f6sischen Zeitung \u00bbOuest France\u00ab darauf hin, dass die russische Armee riesige Minenfelder angelegt habe zwischen den besetzten Gebieten und dem Rest der Ukraine.<\/p>\n<p>\u00bbUm die Menschen im Osten der Ukraine zu befreien, um russische Nachschublinien hinter der Verteidigungslinie zu treffen, muss der Mineng\u00fcrtel \u00fcberwunden werden\u00ab, sagte Baerbock. \u00bbInsofern ist die ukrainische Bitte nach Ger\u00e4t mit gr\u00f6\u00dferer Reichweite mehr als verst\u00e4ndlich.\u00ab<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenministerin sprach sich zugleich f\u00fcr eine sorgf\u00e4ltige Pr\u00fcfung aus. \u00bbDas ist keine Sache, die man einfach mal so schnell machen kann \u2013 so wie auch bei den Leopard-Panzern und beim Luftabwehrsystem Iris-T muss vorher jedes Detail gekl\u00e4rt sein\u00ab, sagte Baerbock. \u00bbAuch da war entscheidend: Wie k\u00f6nnen wir die Ukraine in der aktuellen Lage bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen.\u00ab Auf die Frage, ob die Marschflugk\u00f6rper so programmiert werden sollten, dass sie russisches Gebiet nicht erreichen, sagte die Ministerin: \u00bbAndere Partner haben sich \u00e4hnliche Fragen auch gestellt und daf\u00fcr L\u00f6sungen gefunden.\u00ab<\/p>\n<p>Die Ukraine fordert seit L\u00e4ngerem Taurus-Marschflugk\u00f6rper. Kanzler Olaf Scholz (SPD) \u00e4u\u00dferte sich dazu aber bisher zur\u00fcckhaltend. Als Grund f\u00fcr die bisher ausgebliebene deutsche Entscheidung f\u00fcr Taurus-Lieferungen gelten Bef\u00fcrchtungen, dass die modernen Marschflugk\u00f6rper von der Ukraine auch auf Ziele auf russischem Territorium abgefeuert werden k\u00f6nnten und Russland dann Vergeltung \u00fcben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Derweil stellen die USA der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs erneut Milit\u00e4rhilfe zur Verf\u00fcgung. Das US-Verteidigungsministerium teilte mit, das neue Paket habe einen Umfang von rund 600 Millionen US-Dollar. Es beinhalte unter anderem Munition f\u00fcr die Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars, Artilleriemunition und Minenr\u00e4umger\u00e4t. Die Ausr\u00fcstung wird den Angaben zufolge bei der Industrie beschafft. Bereits am Vortag hatten die USA \u2013 parallel zu dem Besuch von US-Au\u00dfenminister Antony Blinken in Kiew \u2013 Milit\u00e4rhilfe im Umfang von 175 Millionen Dollar angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Nach Ministeriumsangaben haben die USA seit dem Kriegsbeginn Ende Februar 2022 milit\u00e4rische Hilfe im Umfang von mehr als 43,7 Milliarden US-Dollarf\u00fcr Kiew bereitgestellt oder zugesagt<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Zudem hat Blinken mit seiner rum\u00e4nischen Amtskollegin Luminita Odobescu \u00fcber die Tr\u00fcmmer einer russischen Drohne auf rum\u00e4nischem Staatsgebiet gesprochen. Wie das US-Au\u00dfenministerium mitteilt, ging es in dem Telefonat um Rum\u00e4niens Untersuchung rund um die Drohnentr\u00fcmmer, die an der Grenze zur Ukraine gefunden wurden. Blinken und Odobescu h\u00e4tten auch \u00fcber die weitere Zusammenarbeit zur Aufrechterhaltung der Luftraumsicherheit gesprochen. Dabei sei es um eine bevorstehende Verst\u00e4rkung der Nato-Luftraumsicherheitsmission in Rum\u00e4nien mithilfe von amerikanischen F-16 Kampfjets gegangen, hie\u00df es aus dem Au\u00dfenministerium. Die rum\u00e4nische Ministerin wies am Donnerstag die ukrainische Darstellung zur\u00fcck, russische Drohnen seien in dem Nato-Mitgliedsland niedergegangen und explodiert.<\/p>\n<p>Der \u00bbFinancial Times\u00ab zufolge will der britische Premierminister Rishi Sunak seinen indischen Amtskollegen Narendra Modi zu mehr Einsatz in Bezug auf Russland und dem Krieg des Landes gegen die Ukraine aufrufen. Wie das Blatt berichtet, hat Sunak vor, Modi auf dem bevorstehenden G20-Gipfel aufzufordern, seinen Einfluss auf Russland besser zu nutzen, um endlich den Krieg zu beenden.<\/p>\n<p>Die Uno-Kulturorganisation Unesco hat 20 Kulturg\u00fcter in der Ukraine angesichts des russischen Angriffskriegs unter verst\u00e4rkten vorl\u00e4ufigen Schutz gestellt. Auch sei entschieden worden, die ukrainischen Sicherheitskr\u00e4fte und das Justizpersonal im Schutz des Kulturerbes zu schulen, teilte die Unesco mit. Aufgrund der Zerst\u00f6rung von Kulturg\u00fctern in der Ukraine gab es auf Antrag des Landes eine Sondersitzung des Komitees f\u00fcr den Schutz von Kulturg\u00fctern bei bewaffneten Konflikten. Das Komitee verurteilte die \u00bbschweren Sch\u00e4den durch russische Raketenangriffe auf historische Geb\u00e4ude von kultureller Bedeutung in Lwiw, Odessa und Tschernihiw\u00ab.<\/p>\n<p>Zu den Kulturg\u00fctern, die die Unesco unter einen verst\u00e4rkten Schutz stellt, geh\u00f6ren unter anderem das historische Zentrum von Lwiw, die Sophienkathedrale in Kiew sowie die Residenz der Metropoliten von Bukowina und Dalmatien in Tscherniwzi. Der besondere Schutzstatus erlaubt es, die mutma\u00dflichen Urheber der Zerst\u00f6rungen an diesen Kulturg\u00fctern zu verfolgen oder auszuliefern, erl\u00e4uterte die Unesco.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah In der russischen Grenzregion Brjansk ist Angaben des Gouverneurs zufolge eine Industrieanlage von Drohnen attackiert worden und ein Brand ausgebrochen. 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