{"id":23010,"date":"2023-09-07T22:16:35","date_gmt":"2023-09-07T19:16:35","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-des-tages-gerhard-schroder-wladimir-putin-ostdeutschland-hyperschallraketen-im-ukrainekrieg\/"},"modified":"2023-09-07T22:16:35","modified_gmt":"2023-09-07T19:16:35","slug":"news-des-tages-gerhard-schroder-wladimir-putin-ostdeutschland-hyperschallraketen-im-ukrainekrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-des-tages-gerhard-schroder-wladimir-putin-ostdeutschland-hyperschallraketen-im-ukrainekrieg\/","title":{"rendered":"News des Tages: Gerhard Schr\u00f6der, Wladimir Putin, Ostdeutschland, Hyperschallraketen im Ukrainekrieg"},"content":{"rendered":"<h3>1. Historische Fehlentscheidungen<\/h3>\n<p class=\"caps\">Heute endete im Ausw\u00e4rtigen Amt in Berlin die Botschafterkonferenz, kurz \u00bbBoKo\u00ab, bei der die Leiterinnen und Leiter der \u00fcber 220 Botschaften, Generalkonsulate und st\u00e4ndigen Vertretungen bei internationalen Organisationen zusammenkamen. Man stellt sich das wie eine Art Klassentreffen vor, nur dass es nicht zu Jubil\u00e4en (20 Jahre Schulabschluss) stattfindet, sondern jedes Jahr.<\/p>\n<p>Zum Auftakt des viert\u00e4gigen Treffens, am sogenannten Wirtschaftstag, lud Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock ihren Parteifreund ein, Wirtschaftsminister Robert Habeck.                                        Dabei ging es auch um die nationale Sicherheitsstrategie und die Chinastrategie, beide sind unter Baerbocks Federf\u00fchrung entstanden \u2013 mit dem Ziel, die wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit von China und Russland zu reduzieren. Vor allem beim Gas hing Deutschland seit der Kanzlerschaft von Gerhard Schr\u00f6der am Tropf Russlands, mehr als 50 Prozent bezogen wir aus Putins Reich.<\/p>\n<p>Die eine Frage ist, wie man verhindert, dass Deutschland jemals wieder in so eine krasse Abh\u00e4ngigkeit ger\u00e4t. Die andere, wie es \u00fcberhaupt dazu kommen konnte. Insofern d\u00fcrften einige Diplomaten aufmerksam verfolgt haben, was ihr fr\u00fcherer Kollege Rolf Nikel dazu sagt. Nikel arbeitete unter Helmut Kohl, Gerhard Schr\u00f6der und Angela Merkel in der au\u00dfen- und sicherheitspolitischen Abteilung des Kanzleramtes, zeitweise als stellvertretender Leiter. Von 2014 bis 2020 war der Topdiplomat Botschafter in Warschau.<\/p>\n<p>Im Interview mit meinem Kollegen Klaus Wiegrefe fordert Nikel eine Enquete-Kommission des Bundestages, um die Russlandpolitik der vergangenen Jahrzehnte aufzuarbeiten. Ihm gehe es nicht um individuelle Schuldzuweisungen: \u00bbEs war ein systemisches Versagen\u00ab, sagt er. \u00bbWir waren naiv und viel zu optimistisch in unseren Annahmen. Wir glaubten, die negative Entwicklung in der russischen Innenpolitik von der wirtschaftlichen Kooperation trennen und die russische Politik beeinflussen zu k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>In der Geschichte der Bundesrepublik gab es mehr als 30 Enquete-Kommissionen, von Fragen rund um das Thema Aids, der SED-Diktatur, digitale Gesellschaft bis hin zur Aufarbeitung der Afghanistan-Politik. Der Bundestag ist auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder verpflichtet, eine Enquete-Kommission einzusetzen, das entspr\u00e4che 178 Sitzen. Doch weder bei der SPD noch bei der CDU d\u00fcrfte es ein \u00fcbergro\u00dfes Interesse f\u00fcr eine historische Aufarbeitung geben. Die Gr\u00fcnen haben nur 118 Sitze, die FDP 92, die AfD und die Linken kommen auf 82 und 39 Sitze, und im Gegensatz zu den Regierungsparteien h\u00e4lt dort in weiten Teilen die Russlandgl\u00e4ubigkeit noch immer an.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier mehr: \u00bbPutin war so nerv\u00f6s, dass seine Wangenmuskeln zitterten\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>2. Aus beleuchteten Wiesen werden Leuchtt\u00fcrme<\/h3>\n<p>Als der taiwanesische Chiphersteller TSMC entschied, f\u00fcr zehn Milliarden Euro eine Fabrik in Dresden hochzuziehen, rief das bei vielen eine Mischung aus Erstaunen, Missgunst und H\u00e4me hervor. Im Osten? Wo die AfD dominiert? Wo die Bev\u00f6lkerung \u00fcberaltert? Wo jenseits der Landeshauptstadt kaum Busse und Bahnen fahren? Als dann Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer auch noch sagte, Dresden sei auch deshalb gew\u00e4hlt worden, weil dort schon zu DDR-Zeiten Mikrochips hergestellt wurden, wurde Verwunderung zu Gel\u00e4chter.<\/p>\n<p>Unser Sachsen-Korrespondent Steffen Winter hat nicht mitgelacht, sondern recherchiert, wie die Lage jenseits aller Klischees aussieht. Und siehe da: Der Osten h\u00e4ngt den Westen bei Neuansiedlungen ab. \u00dcber Jahrzehnte wurden die beleuchteten Wiesen im Osten bel\u00e4chelt, auf denen sich partout keine Firmen ansiedeln wollten. Nun kommen Gro\u00dfinvestitionen in den neuen L\u00e4ndern an. Und das hat nichts mit den Subventionen zu tun, die gibt es auch im Westen. Doch der erscheint einigen Firmen offenbar als zu saturiert.<\/p>\n<p>Zudem mangelt es im Westen schlicht an Fl\u00e4chen f\u00fcr Gigafabriken. Und wenn es sie doch gibt, m\u00fcssen sich Investoren oft mit B\u00fcrgerinitiativen auseinandersetzen. Das ist im Osten oft anders. Schlie\u00dflich, so hat Steffen herausgefunden, spielt f\u00fcr Konzerne zunehmend eine Rolle, wie sie ihre Fabriken mit Energie versorgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Schweizer Analyse- und Beratungsunternehmen Prognos gibt einen Energieatlas heraus. Da sieht es etwa bei der Windenergie im sonst wirtschaftlich erfolgreichen S\u00fcden d\u00fcster aus. Auch Fotovoltaik hat seine dynamischsten Zuw\u00e4chse in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Die Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erreicht Brandenburg bereits zu 49 Prozent, Sachsen-Anhalt zu 40 Prozent. Die Bayern liegen mit 18 Prozent weit dahinter. Auch solche Faktoren k\u00f6nnen internationale Firmen beeinflussen, res\u00fcmiert Steffen.<\/p>\n<p>Nach Jahren der Transformation und des Umbruchs kommt der Wohlstand inzwischen in Ostdeutschland an. W\u00e4re sch\u00f6n, wenn sich das demn\u00e4chst auch in Wahlergebnissen niederschlagen w\u00fcrde und nicht Parteien gewinnen, die den Leuten einreden, alles sei dem Untergang geweiht.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier mehr: Vorteil Ost <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>3. Russlands Ass im Waffenpoker<\/h3>\n<p>Anfang der Woche wurde die russische Einheit, die in der Ukraine erstmals luftgest\u00fctzte Hyperschallraketen vom Typ Kinshal abfeuerte, mit Orden dekoriert. \u00bbDas Flugzeug Su-34 hat die Kinshal-Hyperschallrakete w\u00e4hrend der speziellen Milit\u00e4roperation eingesetzt\u00ab, zitiert die Staatsagentur Tass russische Milit\u00e4rkreise. \u00bbDie erste Besatzung, die diese Aufgabe erfolgreich gemeistert hat, hat staatliche Auszeichnungen erhalten.\u00ab<\/p>\n<p>Wann Russland die Hyperschallrakete in der Ukraine zum ersten Mal eingesetzt hat, ist nicht bekannt. Das ukrainische Milit\u00e4r erkl\u00e4rt, Russland verwende sie h\u00e4ufig. Doch offenbar ist diese Waffengattung so komplex, dass man Leute ehren muss, die sie beherrschen. Mein Kollege J\u00f6rg R\u00f6mer aus unserem Wissenschaftsressort analysiert seit Beginn des russischen Angriffskrieges immer wieder, warum wo welche Waffen eingesetzt werden und was sie bewirken oder auch nicht.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst ist der Ukrainekrieg zu einer Waffenschau geworden. Welcher Panzer ist wendiger, welche Drohne fliegt am weitesten, welche Munition zerst\u00f6rt am meisten? Mit den Hyperschallraketen scheinen die Russen etwas zu besitzen, was dem westlichen Material \u00fcberlegen ist. Kaum ein Flugabwehrsystem ist diesen Raketen gewachsen. Entsprechend nerv\u00f6s sind US-Milit\u00e4rs. Der US-Luftwaffengeneral Glen D. VanHerck mahnte k\u00fcrzlich: \u00bbDie Bek\u00e4mpfung von Hyperschallwaffen ist unerl\u00e4sslich.\u00ab<\/p>\n<p>Das mag f\u00fcr den Moment richtig sein. Doch mindestens ebenso unerl\u00e4sslich ist es, daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen, dass alle Waffen schweigen \u2013 nicht nur die Hyperschallraketen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier mehr: Was der Westen Russlands Hyperschallraketen entgegensetzen will <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Und hier weitere Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine:<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Warum legt das russische Milit\u00e4r Autoreifen auf seine Bomber? <\/strong>Neue Satellitenbilder von einem russischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt zeigen merkw\u00fcrdige Modifikationen an den geparkten Bombern. Ohne Tarnung und zus\u00e4tzlichen Schutz ist das Kriegsger\u00e4t oft einfaches Ziel f\u00fcr das ukrainische Milit\u00e4r .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbPutin war so nerv\u00f6s, dass seine Wangenmuskeln zitterten\u00ab: <\/strong>Was lief schief in Deutschlands Ostpolitik? Rolf Nikel hat f\u00fcr die Regierungen von Kohl, Schr\u00f6der und Merkel gearbeitet. Hier schildert er Erfahrungen mit Russlands Pr\u00e4sident Putin \u2013 und dr\u00e4ngt auf eine strukturierte Aufarbeitung .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was heute sonst noch wichtig ist<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Texas muss schwimmende Grenzbarriere im Rio Grande entfernen: <\/strong>Der republikanische Gouverneur Abbott hatte zur Bek\u00e4mpfung illegaler Einwanderung eine Grenzbarriere im Rio Grande verankern lassen. Nach einer Klage der US-Regierung muss diese nun aus der Mitte des Flusses verschwinden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Elternrat spricht sich f\u00fcr Kleidungsregeln an Schulen aus: <\/strong>Wer nicht ordentlich angezogen ist, muss nach Hause: Nach dem Willen des Bundeselternrats sollen Schulen eine Kleiderordnung einf\u00fchren \u2013 gegen \u00bbunangemessene, lottrige, zerrissene oder freiz\u00fcgige\u00ab Klamotten.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Hans-Ulrich Klose ist tot: <\/strong>Er war von 1974 bis 1981 Regierungschef in Hamburg und von 1991 bis 1994 Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag. Nun ist Hans-Ulrich Klose im Alter von 86 Jahren gestorben.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Griechische D\u00f6rfer senden SOS: <\/strong>Tausende Feuerwehreins\u00e4tze, gekappte Stromverbindungen, zerst\u00f6rte H\u00e4user: Die Lage in Griechenland ist dramatisch. Wichtige Verkehrsverbindungen sind unterbrochen \u2013 und Menschen m\u00fcssen sich auf Hausd\u00e4cher retten.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Meine Lieblingsgeschichte heute: Der (oder die) Vorzersetzende<\/h3>\n<p>Vor vielen Jahren haben Kolleginnen und Kollegen gemeinsam mit mir einen Text geschrieben, der sich mit psychischen Leiden von Arbeitnehmern besch\u00e4ftigte. Die Krankenst\u00e4nde in den Betrieben stiegen damals dramatisch. Hauptursache war der Leistungsdruck. Doch war der in vielen F\u00e4llen hausgemacht: von Vorgesetzten mit schlechtem F\u00fchrungsstil. Ich wollte damals die \u00dcberschrift \u00bbVolkskrankheit Chef\u00ab machen, mein sehr umg\u00e4nglicher Chef bezog das wohl f\u00e4lschlicherweise auf sich und machte daraus zumindest \u00bbProblem: Chef\u00ab .<\/p>\n<p>Durch eine Reihe von Artikeln in dieser Woche habe ich gelernt, dass das Problem noch immer nicht gel\u00f6st ist \u2013 und wohl auch niemals gel\u00f6st werden wird. Meine Kollegin Ulrike Kn\u00f6fel hat dazu ein Interview mit dem Berater und Bestsellerautor Peter Modler gef\u00fchrt. Er sagt, dass das Problem oftmals gerade da besteht, wo Vorgesetzte denken, sie seien besonders emphatisch und hierarchiefrei. \u00bbAus dieser Art der Selbstdarstellung darf man nicht schlie\u00dfen, dass es den Leuten da per se gut geht\u00ab, so Modler. \u00bbEinen Choleriker \u2013 und ich will solche Heinis nicht in Schutz nehmen \u2013 k\u00f6nnen Sie als solchen ausmachen, als Problem identifizieren. Viel schwieriger ist es in einer Firma, die sich selbst als agil, achtsam und wertsch\u00e4tzend ausgibt.\u00ab<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier das ganze Interview: \u00bbIch verkaufe meine Arbeitskraft \u2013 aber hoffentlich nicht meine Seele\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was wir heute bei SPIEGEL+ empfehlen<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>\u00bbBei Frauen ist eher emotionaler Stress der Ausl\u00f6ser f\u00fcr einen Herzinfarkt\u00ab:<\/strong> Frauen gehen seltener zum Arzt, nehmen ihre Tabletten oft nicht \u2013 und haben bei einem Herzinfarkt ein doppelt so hohes Sterberisiko wie M\u00e4nner. Zwei \u00c4rztinnen erkl\u00e4ren, woran das liegt und wie es sich \u00e4ndern lie\u00dfe .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Hitlers italienische Sklaven: <\/strong>Die \u00bbAchse Berlin\u2013Rom\u00ab war am 8. September 1943 definitiv am Ende: Italiens Regierung schloss einen Waffenstillstand mit den Alliierten. Die Wehrmacht verschleppte oder ermordete Tausende italienische Soldaten \u2013 wie Ugo Brilli .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbAlle sollen wissen: Ich bin unkaputtbar\u00ab: <\/strong>Die Ironman-WM in Nizza ist sein letztes Rennen. Jan Frodeno geh\u00f6rt zu den Favoriten \u2013 und will den Sieg mit aller Macht. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Haferflocken, Gegner als Motivationshilfe und seinen Stra\u00dfenk\u00f6ter-Instinkt .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die Parallelwelt der E-Fuel-Freunde: <\/strong>Auf der Messe IAA dreht sich alles um Elektroautos, am Rand wirbt Verkehrsminister Wissing f\u00fcr eine Alternative: Auch E-Fuels sollen Pkw antreiben k\u00f6nnen. Ob es wirklich dazu kommt, scheint aber auch f\u00fcr ihn fraglich .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was heute weniger wichtig ist<\/h3>\n<p><strong>Zufrieden geschieden:<\/strong> <strong>Joe Jonas<\/strong>, 34, hat die Scheidung von Schauspielerin <strong>Sophie Turner<\/strong>, 27, eingereicht, was beide via Instagram kundtaten. Demnach haben sie zusammen entschieden, ihre Ehe einvernehmlich zu beenden \u2013 nach, wie k\u00f6nnte es anders sein, \u00bbvier wunderbaren Ehejahren\u00ab.<\/p>\n<h3>Mini-Hohlspiegel<\/h3>\n<p>Hier finden Sie den ganzen Hohlspiegel.<\/p>\n<h3>Cartoon des Tages<\/h3>\n<h3>Und heute Abend?<\/h3>\n<p>K\u00f6nnten Sie die Musik einer Legende des Jazz h\u00f6ren. Der Tenorsaxofonist Sonny Rollins feiert heute seinen 92. Geburtstag. Er selbst tritt nicht mehr auf, doch wie jung und frisch seine Kompositionen noch immer sind, zeigt unter anderem die Truppe New Jazz Underground, ein quirliges Trio aus New York bestehend aus Abdias Armenteros, 23, Sebastian Rios, 26, und TJ Reddick, 23. Im Januar 2021 startete die Band ihren YouTube-Kanal, ihre Gigs wurden seither zwei Millionen Mal angesehen.<\/p>\n<p>Vor 65 Jahren druckte Rollins auf seine LP \u00bbFreedom Suite\u00ab sein Glaubensbekenntnis: \u00bbAmerika ist tief in der Kultur der Schwarzen verwurzelt: in ihren Redewendungen, ihrem Humor, ihrer Musik. Wie ironisch also, dass der Schwarze, der mehr als jeder andere Amerikas Kultur f\u00fcr sich beanspruchen kann, verfolgt und unterdr\u00fcckt wird; dass der Schwarze, der schon durch sein Dasein ein Beispiel f\u00fcr Menschlichkeit gegeben hat, daf\u00fcr Unmenschlichkeit zur\u00fcckbekommt.\u00ab<\/p>\n<p>Dieses Album, so schrieb die \u00bbNew York Times\u00ab, sei daf\u00fcr mitverantwortlich, dass der \u00bbJazz aus der Intellektuellenecke in eine neue Sph\u00e4re der Ernsthaftigkeit wuchs, weil er im \u00f6ffentlichen Bewusstsein mit der B\u00fcrgerrechtsbewegung verbunden wurde\u00ab.<\/p>\n<p>Auch New Jazz Underground befindet sich alles andere als in der Intellektuellenecke. Rollins\u2019 Titel \u00bbOleo\u00ab nahmen die drei cool in der K\u00fcche einer Art WG auf            , im Hintergrund kommt jemand vorbei und holt sich irgendwas aus dem Schrank. Unter dem Video kommentiert jemand: \u00bbJazz verbindet uns alle. Lasst uns die Welt mit Liebe und Jazz erf\u00fcllen. Gr\u00fc\u00dfe aus Sibirien! Danke Jungs!\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Historische Fehlentscheidungen Heute endete im Ausw\u00e4rtigen Amt in Berlin die Botschafterkonferenz, kurz \u00bbBoKo\u00ab, bei der die Leiterinnen und Leiter der \u00fcber 220 Botschaften, Generalkonsulate und st\u00e4ndigen Vertretungen bei internationalen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":23011,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-23010","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23010"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23010\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23011"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}