{"id":22885,"date":"2023-09-02T10:41:13","date_gmt":"2023-09-02T07:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-hubert-aiwanger-nancy-faeser-moritz-schularick\/"},"modified":"2023-09-02T10:41:13","modified_gmt":"2023-09-02T07:41:13","slug":"news-hubert-aiwanger-nancy-faeser-moritz-schularick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-hubert-aiwanger-nancy-faeser-moritz-schularick\/","title":{"rendered":"News: Hubert Aiwanger, Nancy Faeser, Moritz Schularick"},"content":{"rendered":"<h3>Aiweiweiwanger<\/h3>\n<p class=\"caps\">Heute d\u00fcrfte es <strong>\u00bbweitere Entwicklungen in der Flugblattaff\u00e4re\u00ab <\/strong>um Hubert Aiwanger geben, so formuliert es die Nachrichtenagentur dpa in ihrer Themenvorschau. Es ist die Formulierung der Wahl, wenn man nicht genau wei\u00df, was passieren wird \u2013 oder ob sich \u00fcberhaupt etwas tut, woran man in diesem Fall <strong>Zweifel haben darf<\/strong>.<\/p>\n<p>Hubert Aiwanger hat die schon etwas angestaubten <strong>25 Fragen<\/strong> von Markus S\u00f6der inzwischen beantwortet, und weitere frische <strong>27 Fragen <\/strong>in einem \u00bbWelt\u00ab-Interview            , und man kann sich bei der Lekt\u00fcre von Letzterem des Eindrucks nicht erwehren: <strong>Hier wei\u00df einer, dass er es geschafft hat.<\/strong> Die Sache ist durch. F\u00fcr diejenigen, die das nicht merken, steht es auch noch mal explizit ganz am Ende:<\/p>\n<p><strong>\u00bbWelt\u00ab: <\/strong>Halten Sie bis zur Landtagswahl durch?<\/p>\n<p><strong>Aiwanger:<\/strong> Ja.<\/p>\n<p><strong>\u00bbWelt\u00ab: <\/strong>Und danach geht es weiter mit der Koalition aus CSU und Freien W\u00e4hlern?<\/p>\n<p><strong>Aiwanger:<\/strong> Ja.<\/p>\n<p>Im Jahr 2023 kannst du als Politiker also konfrontiert werden mit einem widerw\u00e4rtigen, antisemitischen Flugblatt in deinem Schulranzen, f\u00fcr das du eine Strafe akzeptiert hast, kannst dich dar\u00fcber in Widerspr\u00fcche verwickeln, tagelang keine Silbe des Bedauerns \u00e4u\u00dfern, zwischenzeitlich beteuern, <strong>jedenfalls als Erwachsener niemals ein Antisemit<\/strong> gewesen zu sein, dich schlie\u00dflich pampig entschuldigen und im selben Atemzug die Enth\u00fcllung \u00fcber dein eigenes Verhalten als linksversiffte Kampagne abtun, die auf deine \u00bbVernichtung\u00ab ausgerichtet sei, wobei es doch der Flugblattautor war, der sich in allerlei Vernichtungsfantasien gegen \u00bbVolksverr\u00e4ter\u00ab erging. <strong>Und dann machst du halt einfach weiter.<\/strong><\/p>\n<p>Bei seinem n\u00e4chsten Bierzelt-Auftritt jubelte seine Anh\u00e4ngerschaft Aiwanger schon wieder zu                                       . Sein Regierungschef Markus S\u00f6der hat derweil angek\u00fcndigt, er wolle am Wochenende Zeit haben f\u00fcr <strong>\u00bbeine faire und abgewogene und auch glaubw\u00fcrdige Entscheidung\u00ab<\/strong>. Wollen wir raten, wie die ausf\u00e4llt? Unser Tipp w\u00e4re: eine R\u00fcge. Denn auch Markus S\u00f6der will vermutlich einfach nur weitermachen und die Sache hinter sich lassen.<\/p>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zur Causa Aiwanger finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Hier ist er noch wer: <\/strong>In Aschau im Chiemgau macht Hubert Aiwanger Wahlkampf, als sei nichts gewesen. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die Legende von Hubsi und Heller: <\/strong>Hubert Aiwanger soll in der Schule mit \u00fcblen Parolen aufgefallen sein. Die SPIEGEL-Recherche. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Aiwanger-Aff\u00e4re und Bayern in den Achtzigern: \u00bb<\/strong>Ich erkenne eine lange Kontinuit\u00e4t der Verharmlosung der NS-Zeit in Bayern \u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wahlkampf bergauf<\/h3>\n<p>Voll gemein eigentlich, dass der Wahlkampf in Hessen, wo wie in Bayern am 8. Oktober gew\u00e4hlt wird, so ger\u00e4uschlos abl\u00e4uft. Haben Boris Rhein (CDU-Ministerpr\u00e4sident) und Nancy Faeser (SPD-Herausforderin) gar <strong>keine Leichen im Keller oder wenigstens Wasserbomben im Schulranzen?<\/strong><\/p>\n<p>Die SPD liegt hier in der j\u00fcngsten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen mit 20 Prozent deutlich hinter der regierenden CDU (31 Prozent), und <strong>sp\u00fcrt den Atem der Gr\u00fcnen (18 Prozent) schon im Nacken.<\/strong> Dabei brennt Faeser, im Nebenberuf Bundesinnenministerin, geradezu ein <strong>Feuerwerk der Inneren Sicherheit <\/strong>ab: EU-Asylkompromiss, neues Staatsb\u00fcrgerschaftsrecht, sch\u00e4rfere Abschiebungsregeln, mehr sichere Herkunftsl\u00e4nder. Ihre trotzdem schwachen Umfragewerte machen mal wieder deutlich, wie schwer es ist, aus der Opposition gegen den Amtsinhaber <strong>anzuwahlk\u00e4mpfen<\/strong>.<\/p>\n<p>Auch deshalb d\u00fcrften sich die bayerischen Gr\u00fcnen schwerer tun als die hessischen Kollegen, die mit der CDU gemeinsam regieren. Ihr Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir h\u00e4lt heute in Oberursel ein B\u00fcrgergespr\u00e4ch ab und anschlie\u00dfend eine Kundgebung auf dem Frankfurter R\u00f6merberg.<\/p>\n<p>In Marburg-Biedenkopf ist derweil heute ein Wahlkampfevent der Freien W\u00e4hler Hessen. Der <strong>Stargast<\/strong>, Sie ahnen es: Hubert Aiwanger.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Innenministerin und Wahlk\u00e4mpferin: Das Doppelleben der Nancy Faeser <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Top\u00f6konom r\u00e4t zu sich selbst<\/h3>\n<p>Wenn ein \u00d6konom sich mehr Sorgen \u00fcber die deutsche B\u00fcrokratie als \u00fcber Russland oder China macht, <strong>dann ist die Lage ernst<\/strong>. So positioniert sich Moritz Schularick, Pr\u00e4sident des Kieler Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft, im Gespr\u00e4ch mit meinen Kollegen Markus Brauck und Stefan Kaiser. Ja, die Abh\u00e4ngigkeit von den Chinesen, die sei nicht sch\u00f6n, findet Schularick, \u00bbaber die gr\u00f6\u00dften Wachstumshindernisse sehe ich im Inland\u00ab. Denn: <strong>\u00bbDa schieben wir einen Berg von Problemen vor uns her.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00d6konom sagt dann, was man von \u00d6konomen ja \u00f6fters h\u00f6rt: Der Politik fehle die Bereitschaft zum gro\u00dfen, radikalen Wurf. \u00bbOhne ein bisschen Mut wird es nicht gehen\u00ab, sagt Schularick mit Blick auf Bundeskanzler Scholz und mutma\u00dft, dieser sei \u00bbimmer noch in der Phase, in der er nicht zu viele Dinge verr\u00fccken will, was nat\u00fcrlich f\u00fcrs Land nicht gut ist\u00ab.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Finanzminister Christian Lindner steckt einiges in diesem Interview. So gei\u00dfelt Schularick den <strong>\u00bbFetisch Schuldenbremse\u00ab<\/strong> und zeigt sich unbesorgt \u00fcber die Stabilit\u00e4t der deutschen Staatsfinanzen. <strong>\u00bbWir haben viel Puffer und sind eher zu vorsichtig.\u00ab<\/strong> Lieber sollte die Regierung richtig viel Geld in die Hand nehmen, wie US-Pr\u00e4sident Joe Biden, und mit der gr\u00fcnen Transformation \u00bbeine produktive Dynamik\u00ab entfalten, anstatt sich an alten Strukturen festzukrallen.<\/p>\n<p>Aber so richtig reformieren werde Scholz wohl erst nach einer Wiederwahl, <strong>seufzt der Volkswirt<\/strong>. Und f\u00fcr den Fall, dass der Kanzler das Signal noch nicht verstanden haben sollte, sagt der Top\u00f6konom ganz subtil: \u00bbVielleicht fehlen da an wichtiger Stelle auch <strong>Berater mit ausreichend wirtschaftspolitischer Kompetenz und Selbstvertrauen<\/strong>\u00ab?<\/p>\n<p>Bedaure, aber der Job ist schon vergeben. Schularick scheint noch nicht Bekanntschaft mit <strong>J\u00f6rg Kukies<\/strong> gemacht zu haben, des Kanzlers Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Wirtschaft und wichtiges Ged\u00f6ns. Kompetenz kann man dem Ex-Investmentbanker mit Harvard-Abschluss nicht absprechen, und Selbstvertrauen schon gar nicht .<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Top\u00f6konom \u00fcber Deutschlands Schw\u00e4che: \u00bbWir sind Ver\u00e4nderungsangsthasen geworden\u00ab <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<h3>Gewinner des Tages\u2026<\/h3>\n<p>\u2026ist Simon Sch\u00fctz, Sprecher des Verbands der Automobilindustrie.<\/p>\n<p>Kurz vor Beginn der Automobilausstellung IAA am Dienstag wagt Sch\u00fctz sich in M\u00fcnchen <strong>in eine Podiumsdiskussion<\/strong> zum Thema: \u00bbWie schaffen wir eine klimagerechte Mobilit\u00e4tswende?\u00ab Ein Thema, das er zwar in seiner Funktion als <strong>Lobbyverbandssprecher<\/strong> vermutlich im Schlaf bestreiten kann. Aber dieses Event wird <strong>unter versch\u00e4rften Bedingungen <\/strong>stattfinden. Sch\u00fctz\u2019 Gespr\u00e4chspartner, wenn man von <strong>\u00bbPartnern\u00ab<\/strong> hier \u00fcberhaupt reden darf, kommen von der Letzten Generation, Fridays For Future M\u00fcnchen, der Greenpeace Jugend, der BUND Jugend und von der Bewegung #IchBinArmutbetroffen.<\/p>\n<p>Da liegt also eine <strong>leichte Unwucht<\/strong> in der Konstruktion dieses Panels. Aber Sch\u00fctz war fr\u00fcher \u00bbBild\u00ab-Journalist, vielleicht machen ihm solche Konstellationen ja Freude.<\/p>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Mohammed Al-Fayed ist tot: <\/strong>Den Tod seines Sohnes an der Seite von Prinzessin Diana hat er nie \u00fcberwunden: Der Milliard\u00e4r, dem das Kaufhaus Harrods geh\u00f6rte und der den englischen Fu\u00dfballklub FC Fulham in die Premier League f\u00fchrte, ist nun im Alter von 94 Jahren gestorben.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Rechtsextremer f\u00fcr Sturm auf das US-Kapitol zu zehn Jahren Haft verurteilt: <\/strong>Indem er in das Geb\u00e4ude des US-Kongresses eindrang, f\u00fchrte der damalige \u00bbProud Boy\u00ab Dominic Pezzola den Aufstand am 6. Januar 2021 mit an. Nach seiner Verurteilung rief er noch: \u00bbTrump hat gewonnen!\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Elfmeter, Abseits, doch Elfmeter \u2013 Heidenheim holt einen Punkt: <\/strong>N\u00e4chster R\u00fcckschlag f\u00fcr Borussia Dortmund: Der Titelkandidat f\u00fchrte im Heimspiel gegen Aufsteiger Heidenheim deutlich \u2013 und musste sich am Ende mit einem Remis zufriedengeben. Kurios war die Entstehung des Ausgleichstreffers.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>\u00bbWir sind Ver\u00e4nderungsangsthasen geworden\u00ab: <\/strong>Der \u00d6konom Moritz Schularick h\u00e4lt die Wirtschaftspolitik der Regierung f\u00fcr falsch und r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt, Kanzler Scholz zeige keinen Mut. Er empfiehlt: Mehr Biden wagen! <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wenn aus Frau Lehrerin der Herr Lehrer wird: <\/strong>Tom Hammerschmidt ist Lehrer in Hamburg. Bis 2019 unterrichtete er dort als Lehrerin, dann outete er sich als trans Person. Wie reagierten Sch\u00fcler und Kollegium? Und vor allem die Eltern im eher konservativen Umfeld der Schule? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbTrennung, neue Beziehung, Trennung \u2013 viele wollen aussteigen aus diesem Kreislauf\u00ab:<\/strong> Offene Beziehungen sind im Trend. Viele junge Menschen identifizieren sich nicht mehr als monogam, sondern schreiben in der Dating-App \u00bbpoly\u00ab. Verlernen wir gerade, uns auf eine Person festzulegen? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Warum hat ein 21-J\u00e4hriger pl\u00f6tzlich Atemnot? <\/strong>Der Student h\u00e4lt beim Sport kaum mehr mit. Wegen Aufmerksamkeitsmangel nimmt er Medikamente und Nahrungserg\u00e4nzungsmittel. Im Krankenhaus finden \u00c4rzte etwas, das beides erkl\u00e4rt .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihre Melanie Amann, Mitglied der Chefredaktion<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aiweiweiwanger Heute d\u00fcrfte es \u00bbweitere Entwicklungen in der Flugblattaff\u00e4re\u00ab um Hubert Aiwanger geben, so formuliert es die Nachrichtenagentur dpa in ihrer Themenvorschau. 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