{"id":22789,"date":"2023-08-29T07:28:03","date_gmt":"2023-08-29T04:28:03","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-29-august\/"},"modified":"2023-08-29T07:28:03","modified_gmt":"2023-08-29T04:28:03","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-29-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-dienstag-29-august\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Dienstag (29. August)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Russland hat Aufnahmen des inhaftierten US-Amerikaners Paul Whelan ver\u00f6ffentlicht. Dieser war 2020 wegen angeblicher Spionage zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Die USA halten die Vorw\u00fcrfe f\u00fcr konstruiert und das Urteil f\u00fcr falsch. Die Videoaufnahmen zeigen Whelan in Str\u00e4flingskleidung und mit anderen Gefangenen. Unter anderem ist er an einer N\u00e4hmaschine und in den Speiser\u00e4umen der Haftanstalt zu sehen. Die Aufnahmen stammen vom staatlichen Sender Russia Today.<\/p>\n<p>Whelan will in dem Clip keine Fragen der Filmcrew beantworten. Bisher ist es trotz diplomatischer Bem\u00fchungen nicht gelungen, einen Gefangenenaustausch mit Russland zu arrangieren.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Nach mehr als anderthalb Jahren Krieg hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj eine maximale Erh\u00f6hung der Waffenproduktion f\u00fcr den Kampf gegen die russische Invasion angek\u00fcndigt. Neben Artilleriewaffen und Munition sollten auch Drohnen, Raketen und gepanzerte Fahrzeuge im Land hergestellt werden. \u00bbWir erh\u00f6hen den Produktionsumfang auf ein Maximum. Die Ukraine kann das. Die Finanzierung steht. Unsere Verteidigungsindustrie wird gute Ergebnisse bringen\u00ab, sagte Selenskyj in seiner am Montag in Kiew verbreiteten allabendlichen Videobotschaft.<\/p>\n<p>Die ukrainische F\u00fchrung hatte immer wieder angek\u00fcndigt, das Land zu einem der gr\u00f6\u00dften Waffenproduzenten zu machen. Selenskyj traf nach eigenen Angaben mit Vertretern der R\u00fcstungsindustrie zusammen, damit die Produktion weiter hochgefahren wird.<\/p>\n<p>Das Land ist bei seiner seit Wochen schleppend verlaufenden Gegenoffensive zur Befreiung der besetzen Gebiete auf riesige Mengen an Munition und Waffen angewiesen. Das Land setzt dabei vor allem auf die milit\u00e4rische Hilfe westlicher Verb\u00fcndeter.<\/p>\n<p>Selenskyj bekr\u00e4ftigte einmal mehr, dass die Ukraine auch die Voraussetzungen f\u00fcr die neuen Kampfflugzeuge schaffen m\u00fcsse. Kiew hofft auf die baldige Lieferung der von den Niederlanden, D\u00e4nemark und Norwegen angek\u00fcndigten F-16-Kampfjets.<\/p>\n<p>Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow hat erneute Korruptionsvorw\u00fcrfe gegen sein Haus zur\u00fcckgewiesen. Er fordere alle auf, \u00bbkritischer und verantwortungsbewusster mit Informationen umzugehen\u00ab, sagte Resnikow am Montag vor Journalisten mit Blick auf Berichte ukrainischer Medien zu mutma\u00dflich \u00fcberteuert gekauften Winteruniformen. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet, das Verteidigungsministerium in Kiew habe Ende 2022 einen Vertrag mit einem t\u00fcrkischen Unternehmen \u00fcber die Lieferung von Winteruniformen abgeschlossen, deren Preis sich nach Vertragsabschluss verdreifacht habe.<\/p>\n<p>Den Medienberichten zufolge geh\u00f6rt zu den Eigent\u00fcmern des Unternehmens Oleksandr Kassai, ein Neffe von Gennadi Kassai, der wiederum der Partei des ukrainischen Pr\u00e4sidenten angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Resnikow wies die Berichte zur\u00fcck und erkl\u00e4rte, diese f\u00fchrten \u00bbdie Gesellschaft in die Irre\u00ab.<\/p>\n<p>Anfang August hatte Staatschef Selenskyj alle regionalen Verantwortlichen f\u00fcr die Rekrutierung von Soldaten entlassen. Zuvor waren F\u00e4lle von Korruption bei der Rekrutierung bekannt geworden. Demnach konnten sich Wehrpflichtige mit Schmiergeldzahlungen dem Dienst an der Waffe entziehen.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Russland hat nach eigenen Angaben \u00fcber dem Schwarzen Meer erneut zwei US-Aufkl\u00e4rungsdrohnen abgefangen. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums im Onlinedienst Telegram nahe der 2014 von Moskau annektierten Halbinsel Krim. Um eine \u00bbm\u00f6gliche Verletzung der Grenze zu verhindern\u00ab, seien zwei russische Kampfjets entsandt worden. Die Drohnen h\u00e4tten daraufhin ihren Kurs ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten war es sowohl im Schwarzen Meer als auch \u00fcber der Ostsee vermehrt zu Zwischenf\u00e4llen gekommen, an denen russische Flugzeuge sowie US-Drohnen oder Flugzeuge aus anderen Nato-Staaten beteiligt waren. Bereits am Sonntag hatte Moskau nach eigenen Angaben eine US-Drohne abgefangen, die sich \u00fcber dem Schwarzen Meer dem russischen Luftraum gen\u00e4hert habe. Ein \u00e4hnlicher Vorfall hatte sich demnach Anfang August ereignet.<\/p>\n<p>Die Krim, die f\u00fcr die Logistik der im S\u00fcden der Ukraine k\u00e4mpfenden russischen Streitkr\u00e4fte von entscheidender Bedeutung ist, wurde seit Beginn des Konflikts mehrfach von ukrainischen Drohnen attackiert.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Das Bundesinnenministerium sieht weiterhin zahlreiche Versuche russischer Fehlinformationen. \u00bbRussische Stellen verbreiten in unver\u00e4ndert hohem Ma\u00dfe Desinformation\u00ab, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur in Berlin. \u00bbEs werden nach wie vor die bekannten Narrative verbreitet und aktuelle Themen aufgegriffen. Dabei st\u00fctzt sich Russland weiterhin auf ein komplexes Netzwerk von staatlichen oder staatlich gesteuerten Akteuren.\u00ab Dabei w\u00fcrden vor allem soziale Medien wie Telegram genutzt.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr hatte das Ministerium sich beunruhigt \u00fcber gef\u00e4lschte und t\u00e4uschend echt aussehende Medienwebseiten mit prorussischen Desinformationen rund um den Ukrainekrieg gezeigt. \u00dcber Fake-Accounts w\u00fcrden in sozialen Medien echt wirkende, aber gef\u00e4lschte Webauftritte von etablierten Nachrichtenseiten verbreitet. Nun erkl\u00e4rte der Sprecher: \u00bbInnerhalb der letzten zw\u00f6lf Monate ist kein R\u00fcckgang russischer Desinformation zu verzeichnen.\u00ab<\/p>\n<p>Das Ministerium nehme die \u00bbBedrohung durch ausl\u00e4ndische Einflussnahme und Manipulationen\u00ab weiterhin sehr ernst und trete ihr entschlossen entgegen, so der Sprecher. Akteure, die Desinformation verbreiteten, zielten unter anderem darauf ab, die \u00f6ffentliche Meinung in Deutschland zu beeinflussen, etwaige Konflikte in der Gesellschaft zu versch\u00e4rfen sowie Misstrauen in staatliche Institutionen und Regierungshandeln zu sch\u00fcren. \u00bbSeit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist eine Zunahme russischer Desinformation in Deutschland festzustellen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah Russland hat Aufnahmen des inhaftierten US-Amerikaners Paul Whelan ver\u00f6ffentlicht. Dieser war 2020 wegen angeblicher Spionage zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. 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