{"id":22721,"date":"2023-08-26T08:47:11","date_gmt":"2023-08-26T05:47:11","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-ukraine-jewgenij-prigoschin-luis-rubiales-reichsburger-nessie\/"},"modified":"2023-08-26T08:47:11","modified_gmt":"2023-08-26T05:47:11","slug":"news-ukraine-jewgenij-prigoschin-luis-rubiales-reichsburger-nessie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-ukraine-jewgenij-prigoschin-luis-rubiales-reichsburger-nessie\/","title":{"rendered":"News: Ukraine, Jewgenij Prigoschin, Luis Rubiales, Reichsb\u00fcrger, Nessie"},"content":{"rendered":"<h3>Ist Kritik an der Ukraine gerechtfertigt?<\/h3>\n<p class=\"caps\">Der Tod des Wagner-Chefs hat Wladimir Putins Krieg gegen die Ukraine kurzzeitig in den Hintergrund ger\u00fcckt. W\u00e4hrend die Welt dar\u00fcber r\u00e4tselt, ob der Kremlherrscher selbst hinter dem Flugzeugabsturz steckt, bei dem Jewgenij Prigoschin starb (lesen Sie hier die SPIEGEL-Titelgeschichte zum Tod Prigoschins), k\u00e4mpfen die Truppen Kiews auf dem Schlachtfeld weiter um jeden Meter.<\/p>\n<p>Nach den massiven Waffenlieferungen des Westens waren die <strong>Erwartungen an die Gegenoffensive der Ukraine<\/strong> hoch. Doch der Feldzug verl\u00e4uft schleppend, es gibt Kritik an der milit\u00e4rischen Strategie \u2013 im Land selbst, aber auch bei den Unterst\u00fctzern. Es sei zu fr\u00fch zu sagen, dass die Offensive gescheitert sei, erkl\u00e4rte Amerikas oberster General Mark Milley j\u00fcngst in einem Interview. Es gehe langsamer voran als gedacht. Aber: \u00bbDie Ukrainer haben noch eine betr\u00e4chtliche Menge an Kampfkraft, das ist noch nicht vorbei.\u00ab So richtig \u00fcberzeugt klingt das nicht.<\/p>\n<p>Es ist ein <strong>heikler Moment des Krieges f\u00fcr Wolodymyr Selenskyj.<\/strong> Unerm\u00fcdlich trommelt der Pr\u00e4sident im befreundeten Ausland f\u00fcr mehr Waffen. Aber die Lieferanten wollen auch Erfolge sehen \u2013 sonst wird es manche Regierung zu Hause irgendwann schwer haben, immer neue R\u00fcstungsexporte zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Dabei ger\u00e4t hin und wieder in Vergessenheit, dass die Ukraine es nicht mit ein paar Aufst\u00e4ndischen zu tun hat, sondern mit einem Aggressor, der zahlenm\u00e4\u00dfig und milit\u00e4rtechnisch eigentlich \u00fcberlegen ist. Selenskyj setzt nun gro\u00dfe Hoffnungen in die F-16-Kampfjets, die D\u00e4nemark, Norwegen und die Niederlande zugesagt haben. Doch auch die werden noch einige Wochen auf sich warten lassen.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier die Analyse meines Kollegen Alexander Sarovic \u00fcber die schleppende Gegenoffensive \u2013 und die Vorw\u00fcrfe des Westens:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Ukrainische Gegenoffensive: Der Feldzug stockt, die Partner zanken                                       <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine und zum Tod von Wagner-Chef Prigoschin finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Die Spuren f\u00fchren in eine Richtung \u2013 in die Ukraine: <\/strong>Es ist ein Agentenkrimi, der das Zeug hat, die Weltpolitik zu ver\u00e4ndern: Vor einem Jahr sprengte ein Geheimkommando die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee. Seitdem suchen Ermittler nach den Attent\u00e4tern. Die F\u00e4hrte, der sie folgen, ist politisch hochgef\u00e4hrlich. <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wohin mit Prigoschins Leiche? <\/strong>Die Beerdigung des mutma\u00dflich ermordeten Aufr\u00fchrers stellt den Kreml vor schwierige Fragen: Soll man Putins Herausforderer wie einen Helden beerdigen \u2013 oder wie einen Verr\u00e4ter? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Die Gefahr der Toten: <\/strong>Fast jeder in der Ukraine betrauert inzwischen Bekannte, Freunde oder Angeh\u00f6rige, die gefallen sind oder verletzt wurden. Wie viel Raum darf es f\u00fcr diesen Schmerz geben, in einem Land, das mitten im Krieg steckt?<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Peinlicher Auftritt<\/h3>\n<p>Hatten die spanischen Medien falsche Informationen? Wurden sie absichtlich damit gef\u00fcttert? Hat <strong>Luis Rubiales<\/strong> alle in die Irre gef\u00fchrt? Oder es sich einfach anders \u00fcberlegt?<\/p>\n<p>Am Donnerstagabend hatte es so ausgesehen, als habe der <strong>Boss des spanischen Fu\u00dfballverbandes<\/strong> nach dem Kuss-Eklat endlich ein Einsehen. Gestern aber folgte die spektakul\u00e4re Wende:<strong> \u00bbIch werde nicht zur\u00fccktreten.\u00ab <\/strong>F\u00fcnfmal br\u00fcllte Rubiales diesen Satz bei der Krisensitzung des Verbandes vom Rednerpult.<\/p>\n<p>Rubiales hatte die Spielerin Jennifer Hermoso nach dem Gewinn des WM-Titels ungefragt auf den Mund gek\u00fcsst und sie anschlie\u00dfend auch noch bedr\u00e4ngt, ihn in Schutz zu nehmen. Jetzt sieht er sich allen Ernstes als Opfer einer \u00bb\u00f6ffentlichen Hinrichtung\u00ab und eines \u00bbfalschen Feminismus\u00ab.<\/p>\n<p>Da hat jemand etwas nicht verstanden. Rubiales glaubt, dass <strong>gedankenlose \u00dcbergriffigkeit <\/strong>schon okay ist, wenn man nur besoffen genug von Euphorie ist. Beim WM-Sieg griff sich der Fu\u00dfballboss auf der Ehrentrib\u00fcne, nur wenige Meter neben Spaniens K\u00f6nigin Letizia, auch noch jubelnd in den Schritt. Sorry, rechtfertigt sich Rubiales, <strong>die Emotionen, Sie wissen schon! <\/strong>Es sei eine Geste an Trainer Jorge Vilda gewesen: \u00bbOl\u00e9, deine Eier.\u00ab<\/p>\n<p>Peinlicher geht es nicht.<\/p>\n<p>Rubiales wagt die <strong>Machtprobe<\/strong>, gest\u00fctzt von Verbandsfunktion\u00e4ren, die sein anachronistisches Macho-Gehabe offenbar in Ordnung finden und Hermoso nun sogar mit einer Klage drohen. Er geht auf Konfrontationskurs zur Politik und zu weiten Teilen der Gesellschaft, die seinen R\u00fccktritt fordern, zu den Spielerinnen und anderen Sportlern, die sich mit Hermoso solidarisieren. Er macht sein pers\u00f6nliches Fehlverhalten zum <strong>Teil eines Kulturkampfes<\/strong>.<\/p>\n<p>Und jetzt? Spaniens Regierung setzt nun auf den Sportgerichtshof, der Rubiales m\u00f6glichst rasch suspendieren soll. Und die Weltmeisterinnen wollen so lange streiken, bis der Verbandschef weg ist. Sie h\u00e4tten eine w\u00fcrdevollere Titelfeier verdient.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Rubiales-Auftritt nach Kuss-Aff\u00e4re: Spaniens #MeToo-Moment <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Gef\u00e4hrliche Antidemokraten<\/h3>\n<p>Am 29. August 2020 demonstrierten in Berlin Zehntausende Menschen gegen die damalige Coronapolitik der Regierung. Einige Hundert, darunter viele Rechtsextremisten und sogenannte \u00bbReichsb\u00fcrger\u00ab, durchbrachen Polizeiabsperrungen und besetzten kurzzeitig die Treppe des Reichstagsgeb\u00e4udes.<\/p>\n<p>Fast auf den Tag drei Jahre danach will sich die \u00bbReichsb\u00fcrger\u00ab<strong>-Szene<\/strong> heute wieder auf dem <strong>Platz der Republik<\/strong> versammeln. Die Kundgebung ist unter einem ellenlangen Thema aus Versatzst\u00fccken typischer Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen angemeldet, dessen vollst\u00e4ndige Wiedergabe ich Ihnen hier erspare. Nur so viel: Es geht um \u00bbFreiheit und Volksherrschaft\u00ab, \u00bbfehlende Friedensvertr\u00e4ge\u00ab und \u00bbdie dauerhafte Beendigung des bis zum heutigen Tage \u2026 weiter gef\u00fchrten Zweiten Welt-Krieges\u00ab.<\/p>\n<p>Dass die Reichsb\u00fcrger mitnichten als arme Spinner abzutun sind, wurde allersp\u00e4testens klar, als Ermittler im vergangenen Dezember eine Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reu\u00df ausgehoben haben, die offenbar das demokratische System in Deutschland st\u00fcrzen wollte.<\/p>\n<p>Nun haben meine Kollegen Sven R\u00f6bel und Wolf Wiedmann-Schmidt herausgefunden, dass die Sicherheitsbeh\u00f6rden bei den Reu\u00df-Anh\u00e4ngern mehr als 360 Schusswaffen, fast genau so viele Hieb- und Stichwaffen sowie 17 Sprengmittel gefunden haben.<\/p>\n<p>Man muss <strong>diese Leute ernst nehmen<\/strong>. Wenn Sie in Berlin wohnen und heute Zeit haben, schauen Sie doch bei der Gegendemo vorbei.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Mutma\u00dfliche Umst\u00fcrzler um Heinrich XIII. Prinz Reu\u00df: Mehr als 360 Schusswaffen bei \u00bbReichsb\u00fcrgern\u00ab gefunden<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: Welches Museum befindet sich in einem ehemaligen \u00d6lkraftwerk?<\/p>\n<h3>Gewinner des Tages \u2026<\/h3>\n<p><strong>\u2026 ist Drumnadrochit.<\/strong> Das \u00d6rtchen in den schottischen Highlands liegt am weltber\u00fchmten See <strong>Loch Ness<\/strong>, ist Heimat des Loch Ness Centre und Zentrum des Nessie-Tourismus. Als solches wird es an diesem Wochenende einen neuen Schub erhalten.<\/p>\n<p>Zwei Tage lang wollen Forschende und Freiwillige systematisch nach Hinweisen auf <strong>das sagenhafte Seeungeheuer Nessie<\/strong> suchen. Es ist die gr\u00f6\u00dfte Aktion dieser Art seit 1972. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen Drohnen mit W\u00e4rmebildkameras einsetzen, im See soll ein Unterwassermikrofon akustische Signale aufzeichnen, vom Ufer aus sollen Menschen aus aller Welt Loch Ness beobachten.<\/p>\n<p>Dass sie das Wassermonster aufsp\u00fcren, ist eher unwahrscheinlich. Macht aber nichts. Der Mythos um Nessie lebt weiter \u2013 und lockt die Fans nach Drumnadrochit.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Suche seit Jahrzehnten im Loch Ness geplant: Nessie, bist du da?<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Noch 388 Menschen nach t\u00f6dlichen Br\u00e4nden vermisst: <\/strong>Mehr als hundert Menschen starben durch die verheerenden Buschfeuer auf Maui, fast 400 werden auch nach zwei Wochen noch vermisst. Helfende durchsuchen weiter die Ruinen, Angeh\u00f6rige sollen mit DNA-Proben helfen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Mindestens zw\u00f6lf Menschen sterben bei Massengedr\u00e4nge vor Stadion: <\/strong>Madagaskar wollte eine gro\u00dfe Party zur Er\u00f6ffnung der Inselspiele feiern, stattdessen kam es in der Hauptstadt Antananarivo zur Trag\u00f6die. Es ist nicht der erste t\u00f6dliche Vorfall vor dem Mahamasina-Stadion.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>US-Countrymusiker wehrt sich gegen Vereinnahmung durch republikanische Politiker: <\/strong>Mit einem elitenkritischen Song st\u00fcrmte Oliver Anthony die US-Charts. Dass nun ausgerechnet jene, die er kritisiert, \u00bbso tun, als w\u00e4ren wir Kumpel\u00ab, scheint ihn gewaltig zu \u00e4rgern.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Hat sich ein namhafter Diabetologe \u00fcber Jahre mit Millionen schmieren lassen? <\/strong>Ein Berater f\u00fcr k\u00fcnstliche Ern\u00e4hrung soll Patienten Arzneimittel und Produkte zahlungsfreudiger Pharmafirmen empfohlen haben. Recherchen offenbaren nun eine fragw\u00fcrdige N\u00e4he, Krankenkassen vermuten einen immensen Schaden .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wer hat Angst vor trans? <\/strong>Bei Geschlechterdebatten geht es den Menschen an die W\u00e4sche. Das zeigt der Streit \u00fcber das Selbstbestimmungsgesetz, das direkt nur sehr wenige betrifft \u2013 aber sehr viele ber\u00fchrt. Warum diese Aufregung? <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Wie der Atomfonds die Rente sichern soll: <\/strong>Kenfo? Nie geh\u00f6rt? Das d\u00fcrfte sich bald \u00e4ndern. Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Staatsfonds, einst gegr\u00fcndet f\u00fcr den Atomausstieg, soll k\u00fcnftig Hunderte Milliarden verwalten \u2013 f\u00fcr die neue Aktienrente. Ein Ortsbesuch bei der Chefin .<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>\u00bbWenn ihr Rentiere seht, setzt euch hin und trinkt Kaffee\u00ab: <\/strong>Vier Tage lang von H\u00fctte zu H\u00fctte, durch Moore und Birkenurwald, vorbei an Rentieren und Polarf\u00fcchsen: In der Mitte Schwedens lockt der Weitwanderweg V\u00e5l\u00e5dalsfyrkanten \u2013 und am Abend die Sauna an der H\u00fctte .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen ein wunderbares Wochenende.<\/p>\n<p>Herzlich,<\/p>\n<p><em>Ihr Philipp Wittrock, Chef vom Dienst in Los Angeles<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist Kritik an der Ukraine gerechtfertigt? Der Tod des Wagner-Chefs hat Wladimir Putins Krieg gegen die Ukraine kurzzeitig in den Hintergrund ger\u00fcckt. 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