{"id":22607,"date":"2023-08-21T08:47:28","date_gmt":"2023-08-21T05:47:28","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-ukraine-f-16-kampfjets-maui-waldbrande-markus-soder-boris-rhein\/"},"modified":"2023-08-21T08:47:28","modified_gmt":"2023-08-21T05:47:28","slug":"news-ukraine-f-16-kampfjets-maui-waldbrande-markus-soder-boris-rhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-ukraine-f-16-kampfjets-maui-waldbrande-markus-soder-boris-rhein\/","title":{"rendered":"News: Ukraine, F-16-Kampfjets, Maui, Waldbr\u00e4nde, Markus S\u00f6der, Boris Rhein"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Selenskyj<\/strong>s Rufe werden erh\u00f6rt<\/h3>\n<p class=\"caps\">Der ukrainische Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj<\/strong> ist heute in Kopenhagen. Er wird eine Rede im d\u00e4nischen Parlament halten und K\u00f6nigin Margrethe II. treffen.<\/p>\n<p>Den entscheidenden Erfolg seiner Reise konnte Selenskyj aber bereits gestern verbuchen. D\u00e4nemark will der Ukraine, wie auch die Niederlande, mit dem Segen der USA die lang ersehnten <strong>F-16-Kampfjets<\/strong> liefern. Der Pr\u00e4sident spricht von einem Durchbruch.<\/p>\n<p>Auch wenn es ein langer Weg war, <strong>das Signal ist wichtig und richtig<\/strong>: Der Westen l\u00e4sst in seiner Unterst\u00fctzung der Ukraine bei der Verteidigung gegen den Aggressor Russland nicht nach.<\/p>\n<p>Aber k\u00f6nnen die F-16-Kampfjets auch ein <strong>Gamechanger<\/strong> im Krieg sein? Kurzfristig wird die Zusage den Ukrainern bei ihrer stockenden Gegenoffensive nicht helfen. Zun\u00e4chst m\u00fcssen Piloten ausgebildet werden                                       , auch die Lieferung der Flugzeuge wird noch dauern. Aus D\u00e4nemark sollen die ersten sechs Ende des Jahres kommen. Die F-16 ist zudem keine \u00bbWunderwaffe\u00ab, wie mein Kollege J\u00f6rg R\u00f6mer schon vor einigen Wochen in der Debatte \u00fcber Kampfjetlieferungen betonte.<\/p>\n<p>Dennoch kann die Aufr\u00fcstung der ukrainischen Luftwaffe dem Land nat\u00fcrlich mittel- und langfristig Vorteile verschaffen, ihre Schlagkraft erh\u00f6hen und die russische Lufthoheit zumindest einschr\u00e4nken. Die F-16-Jets sind zwar in die Jahre gekommen, aber sie sind vielseitig im Kampf gegen Bodenziele und zur Unterst\u00fctzung der eigenen Truppen einsetzbar. Auch gibt es in der Nato reichlich Munition f\u00fcr die Flugzeuge.<\/p>\n<p>Und wom\u00f6glich nicht zu untersch\u00e4tzen: Allein die Nachricht, dass der Westen nun endlich Kampfjets liefern wird, d\u00fcrfte den ukrainischen Truppen einen <strong>Motivationsschub<\/strong> geben.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Waffen f\u00fcr die Ukraine: Das k\u00f6nnen die F-16-Kampfjets <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Niederlande und D\u00e4nemark verpflichten sich zu Lieferung von F-16 an Ukraine: <\/strong>Als erstes Land haben die Niederlande der Ukraine eine feste Zusage zur Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen gegeben. Kurz darauf sagte D\u00e4nemark 19 Jets zu.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Vater und Sohn k\u00e4mpfen Seite an Seite in einer Einheit: <\/strong>Volodymyr und sein Sohn Denys k\u00e4mpfen gemeinsam in der 128. ukrainischen Brigade, liegen zusammen im Sch\u00fctzengraben. Sie hoffen, bald wieder in ihr normales Leben zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Prorussischer Autokorso in K\u00f6ln f\u00e4llt deutlich kleiner aus als geplant: <\/strong>Die Polizei hatte \u00c4rger bef\u00fcrchtet und ein Gro\u00dfaufgebot gesendet: Mit Russland- und Sowjetfahnen ausstaffierte Autos wollten an einem ukrainischen Kulturfest vorbeifahren. Doch daraus wurde nichts.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Biden besucht zerst\u00f6rtes Lahaina<\/h3>\n<p>Es steht trotzig da, inmitten der Verw\u00fcstung: wei\u00dfe Fassade, rotes Dach, gr\u00fcne T\u00fcren zum Balkon mit Blick aufs Meer. Wie kann es sein, dass dieses eine Haus den <strong>Feuersturm<\/strong>, der vor fast zwei Wochen \u00fcber<strong> Lahaina <\/strong>hinwegzog, nahezu unversehrt \u00fcberstand? Drumherum sind nur noch Tr\u00fcmmer, ist nur noch Asche, alles verbrannt, alles schwarz. Doch <strong>\u00bbdas rote Haus\u00ab<\/strong>, wie es in den sozialen Medien genannt wird, ist noch da.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gibt es in Lahaina mehrere Geb\u00e4ude, die den verheerenden Brand auf der Hawaii-Insel \u00fcberstanden haben, w\u00e4hrend in der Nachbarschaft alles verbrannte. Doch das fast surreal anmutende Bild des roten Hauses an der Front Street ging um die Welt.<\/p>\n<p>Die Eigent\u00fcmer waren bei Verwandten in Massachusetts, als das Feuer w\u00fctete. Das Ehepaar r\u00e4tselt selbst noch, warum ausgerechnet ihr Heim verschont blieb. Der \u00bbLos Angeles Times\u00ab erz\u00e4hlte Dora Atwater Millikin, dass sie das 100 Jahre alte Haus k\u00fcrzlich renoviert h\u00e4tten \u2013 allerdings nicht, um es feuerfest zu machen.<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude geh\u00f6rte einst zu einer Zuckerplantage und bestehe nahezu vollst\u00e4ndig aus Holz. Bei der Restaurierung sei das alte Asphaltdach durch ein Metalldach ersetzt worden, zum Schutz vor Termiten seien B\u00e4ume, die an das Haus heranreichten zur\u00fcckgeschnitten worden. Beides, so sagen Experten, d\u00fcrfte unbeabsichtigt dazu beigetragen haben, dass es widerstandsf\u00e4higer gegen Flammen und Funkenflug geworden sei. Auch stehe es nicht so dicht an anderen H\u00e4usern.<\/p>\n<p>Die Millikins wollen nun so schnell wie m\u00f6glich nach Lahaina zur\u00fcckkehren, um ihr Haus f\u00fcr Nachbarn zu \u00f6ffnen, die alles verloren haben.<\/p>\n<p>Bisher wurden auf Maui weit mehr als 100 Todesopfer geborgen. Am Montag will <strong>Pr\u00e4sident Joe Biden<\/strong> gemeinsam mit seiner Frau Jill nach Lahaina kommen, um mit Betroffenen, Rettungskr\u00e4ften und Beh\u00f6rdenvertretern \u00fcber die Lage und den <strong>Wiederaufbau<\/strong> zu sprechen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen brennt es anderswo weiter lichterloh. Im Westen Kanadas mussten sich Zehntausende Menschen vor einem Megafeuer in Sicherheit bringen, auf der Kanarischen Insel Teneriffa sind bereits mehr als 10.000 Hektar Wald verbrannt.<\/p>\n<p>Der <strong>Katastrophensommer 2023<\/strong> ist noch lange nicht vorbei.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Rettungsaktion f\u00fcr 150 Jahre alte Ikone von Lahaina: \u00bbAls w\u00e4re der Baum in einem Koma\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Auf ein Wahlkampfbier nach Hessen<\/h3>\n<p>Am 8. Oktober wird in <strong>Hessen <\/strong>und <strong>Bayern <\/strong>gew\u00e4hlt. Damit ist klar, worum es geht, wenn sich heute Nachmittag die Ministerpr\u00e4sidenten dieser beiden L\u00e4nder im s\u00fcdhessischen Seligenstadt nahe Offenbach treffen. Im Mittelpunkt steht f\u00fcr <strong>Boris Rhein<\/strong> und <strong>Markus S\u00f6der<\/strong> nicht der Austausch \u00bb\u00fcber gemeinsame landespolitische Themen\u00ab, wie es so sch\u00f6n in der Terminank\u00fcndigung hei\u00dft. Es geht um <strong>Wahlkampf<\/strong>.<\/p>\n<p>Rhein und S\u00f6der haben, so sagen es die Umfragen, beste Chancen, im Amt zu bleiben. Im Falle S\u00f6ders k\u00e4me alles andere auch einer Revolution gleich. Aber: Zuletzt sahen die Meinungsforscher die CSU wieder unter der 40-Prozent-Marke. F\u00fcr die CDU des hessischen Amtskollegen sieht es noch viel magerer aus. Und auf R\u00fcckenwind aus der Bundespolitik k\u00f6nnen Rhein und S\u00f6der gerade nicht hoffen \u2013 Friedrich Merz l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Ein paar sch\u00f6ne gemeinsame Bilder k\u00f6nnen also nicht schaden. Botschaft: Es gibt sie noch, die starken Unionsm\u00e4nner, die der Chaos-Ampel in Berlin die Stirn bieten.<\/p>\n<p>Damit trotzdem alles wirklich gut r\u00fcberkommt, wird der Besuch des Franken jenseits der Landesgrenze sicher wieder <strong>perfekt inszeniert<\/strong>. Mehr als 15.000 Euro, so kam k\u00fcrzlich durch eine SPD-Anfrage im Landtag heraus, gibt die Staatskanzlei in M\u00fcnchen monatlich f\u00fcr Fotos des Ministerpr\u00e4sidenten aus. Kollege Rhein leistet sich mehr als ein Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Chef in den (sozialen) Medien ins rechte Licht r\u00fccken sollen.<\/p>\n<p>Als Kulisse dient dabei heute unter anderem eine Brauerei. Deren Slogan lautet: \u00bbAufregend anders.\u00ab Ob Rhein und Cola-light-Fan S\u00f6der der Versuchung widerstehen k\u00f6nnen, den Spruch auf sich zu m\u00fcnzen?<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Die PR der L\u00e4nderchefs: Journalisten? Brauchen wir nicht! <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Lesen Sie hier den aktuellen SPIEGEL-Leitartikel<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Deutschland muss mehr Frauen und M\u00e4dchen aufnehmen: <\/strong>Das deutsche Asylsystem beg\u00fcnstigt M\u00e4nner. Das ist moralisch falsch und ein Problem f\u00fcr die Gesellschaft. Der SPIEGEL-Leitartikel von Katrin Elger .<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hier geht\u2019s zum aktuellen Tagesquiz<\/h3>\n<p>Die Startfrage heute: In welcher US-Stadt befindet sich die Christopher Street, die dem Christopher Street Day den Namen gab?<\/p>\n<h3>Verlierer des Tages\u2026<\/h3>\n<p><strong>&#8230; ist Luis Rubiales.<\/strong> Da gewinnen die spanischen Fu\u00dfballnationalspielerinnen trotz aller Querelen im Vorfeld  erstmals den WM-Titel \u2013 und der Verbandspr\u00e4sident hat sich im Siegesrausch nicht im Griff. Rubiales k\u00fcsste die Spielerin Jennifer Hermoso bei der Siegerehrung ungefragt auf den Mund.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selenskyjs Rufe werden erh\u00f6rt Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ist heute in Kopenhagen. Er wird eine Rede im d\u00e4nischen Parlament halten und K\u00f6nigin Margrethe II. treffen. 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