{"id":22597,"date":"2023-08-20T22:16:11","date_gmt":"2023-08-20T19:16:11","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/teneriffa-waldbrand-verschlingt-11-600-hektar\/"},"modified":"2023-08-20T22:16:11","modified_gmt":"2023-08-20T19:16:11","slug":"teneriffa-waldbrand-verschlingt-11-600-hektar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/teneriffa-waldbrand-verschlingt-11-600-hektar\/","title":{"rendered":"Teneriffa: Waldbrand verschlingt 11.600 Hektar"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der Waldbrand auf der Kanaren-Insel Teneriffa ist nach f\u00fcnf Tagen weiterhin au\u00dfer Kontrolle. Die Flammen haben bisher circa 11.600 Hektar Natur erfasst, wie der kanarische Notdienst am sp\u00e4ten Sonntagnachmittag mitteilte. Das entspricht der Fl\u00e4che von gut 16.000 Fu\u00dfballfeldern. Zuvor hatte der kanarische Regierungschef Fernando Clavijo am Sonntag erkl\u00e4rt, die S\u00fcdfront des Feuers sei inzwischen \u00bbsehr stabil\u00ab. Das sei eine gute Nachricht. Sorgen bereite die n\u00f6rdliche Brandfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Auch die Feuerwehr zog eine Bilanz: \u00bbDie Nacht ist viel besser verlaufen als erwartet \u2013 und hat eine gewisse Normalit\u00e4t und Ruhe zur\u00fcckgebracht\u00ab, hie\u00df es auf der Plattform X, vormals Twitter.<\/p>\n<p>Die Zahl der Menschen, die bisher wegen des Feuers im Norden und Nordosten der Insel ihre H\u00e4user verlassen mussten, liegt nach Beh\u00f6rdensch\u00e4tzung bei mehr als 12.000. Diese Sch\u00e4tzung basiere auf die Einwohnerzahlen der elf betroffenen Gemeinden. Zun\u00e4chst hatte eine Beh\u00f6rdensprecherin am Samstag sogar von rund 26.000 Evakuierten gesprochen. Diese Zahl wurde sp\u00e4ter deutlich nach unten korrigiert. Verletzte oder zerst\u00f6rte H\u00e4user wurden vorerst nicht gemeldet.<\/p>\n<h3>\u00bbDas Leben von Tausenden in Gefahr gebracht\u00ab<\/h3>\n<p>Die spanische Polizei geht bei der Ursache des Feuers inzwischen von Brandstiftung aus. Das sagte der kanarische Regierungschef Fernando Clavijo auf einer Pressekonferenz. Die Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) verfolge in diesem Zusammenhang derzeit drei Ermittlungsstr\u00e4nge. Er hoffe, dass der oder die mutma\u00dflichen T\u00e4ter bald dingfest gemacht werden k\u00f6nnen. Sie h\u00e4tten \u00bbdas Leben von Tausenden von Menschen und materielle G\u00fctern in Gefahr gebracht\u00ab.<\/p>\n<p>Die Flammen wurden auch in der Nacht zum Sonntag nach Angaben des kanarischen Notdienstes von mehr als 340 Einsatzkr\u00e4ften bek\u00e4mpft. Nach Tagesanbruch wolle man wieder L\u00f6sch-Flugzeuge und Hubschrauber einsetzen, hie\u00df es. Die Zahl werde am Sonntag von 19 auf 23 erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska sagte am Samstag zum Abschluss seines Besuches auf Teneriffa: \u00bbWir k\u00f6nnen uns einigerma\u00dfen sicher f\u00fchlen und k\u00f6nnen hoffen, dass wir das Feuer in den n\u00e4chsten Tagen unter Kontrolle bekommen, wenn das Wetter mitspielt.\u00ab Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez k\u00fcndigte f\u00fcr Montag einen Besuch der Insel an.<\/p>\n<p>Nach Angaben des kanarischen Regierungschefs handelt es sich um einen der schwersten Br\u00e4nde auf Teneriffa in den vergangenen 40 Jahren. Die L\u00f6scharbeiten wurden laut amtlichen Angaben von Anfang an wegen des schwer zug\u00e4nglichen Gel\u00e4ndes, der widrigen Wetterbedingungen und der starken Rauchentwicklung erschwert. In den touristischen Gebieten der Insel herrschte nach amtlichen Angaben weiterhin Normalit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Waldbrand auf der Kanaren-Insel Teneriffa ist nach f\u00fcnf Tagen weiterhin au\u00dfer Kontrolle. 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