{"id":22290,"date":"2023-08-07T18:44:24","date_gmt":"2023-08-07T15:44:24","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wasserknappheit-in-uruguay-wie-der-millionenstadt-montevideo-das-trinkwasser-ausging\/"},"modified":"2023-08-07T18:44:24","modified_gmt":"2023-08-07T15:44:24","slug":"wasserknappheit-in-uruguay-wie-der-millionenstadt-montevideo-das-trinkwasser-ausging","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wasserknappheit-in-uruguay-wie-der-millionenstadt-montevideo-das-trinkwasser-ausging\/","title":{"rendered":"Wasserknappheit in Uruguay: Wie der Millionenstadt Montevideo das Trinkwasser ausging"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Jos\u00e9 Santell\u00e1ns Schatz liegt in seinem Hinterhof, zwischen Stapeln von Brennholz, umherlaufenden H\u00fchnern und einem rostigen Fahrrad: Aus dem Boden ragt ein Schlauch, der durch den Gartenzaun bis auf die Stra\u00dfe reicht. \u00bbWasser gratis\u00ab, steht stra\u00dfenseitig auf einem Schild, \u00bbohne Salz\u00ab. Santell\u00e1n, 61, nimmt einen Schluck aus dem Schlauch, \u00bbMmhm\u00ab, macht er.<\/p>\n<p>An diesem Nachmittag im Juli herrscht Hochbetrieb an der improvisierten Wasserstelle in Marindia, rund 40 Kilometer \u00f6stlich von Uruguays Hauptstadt Montevideo: Alte, Familien mit Kindern, junge Paare f\u00fcllen Plastikflaschen und gro\u00dfe Sechs-Liter-Kanister. Das Wasser wird aus 20 Metern Tiefe heraufgepumpt und ist sauber, wie eine Analyse best\u00e4tigt, die Santell\u00e1n am Gartenzaun aufgeh\u00e4ngt hat.<\/p>\n<p>\u00bbWertvoller als Gold, Diamanten und \u00d6l\u00ab, sagt der Ex-Polizist. Dass der alte Brunnen in seinem Garten einmal so existenziell werden w\u00fcrde, h\u00e4tte er sich nicht ausmalen k\u00f6nnen: Eigentlich war in Uruguay sicheres, sauberes Wasser aus dem Hahn eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit \u2013 doch das ist Vergangenheit.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit April war in Montevideo das Trinkwasser knapp. Die S\u00fc\u00dfwasserreserven des Paso-Severino-Stausees, wichtigste Wasserquelle der Millionenstadt, sanken auf einen historischen Tiefstand, zeitweise bis auf rund ein Prozent ihrer Kapazit\u00e4t. Die Metropolregion erlebt die gr\u00f6\u00dfte D\u00fcrre seit mehr als hundert Jahren. Es gilt der Wassernotstand.<\/p>\n<p>Dem Leitungswasser wurde monatelang salziges Wasser aus dem Rio de la Plata beigemischt; dies f\u00fchrt zu einer h\u00f6heren Konzentration von Natrium und Chlor. Die Regierung hatte die zul\u00e4ssigen H\u00f6chstwerte angehoben. Was, mitunter nach einem ausgedehnten R\u00f6cheln, aus dem Hahn kam, schmeckte bis vor Kurzem nach Salz, Schlamm und Chlor. Vor l\u00e4ngerem Duschen wurde wegen der D\u00e4mpfe gewarnt. Offiziell gilt das Wasser als trinkbar f\u00fcr die allgemeine Bev\u00f6lkerung. Zuletzt hat sich die Wasserqualit\u00e4t aufgrund von Regenf\u00e4llen wieder verbessert \u2013 doch wer es sich leisten kann, kauft Plastikflaschen.<\/p>\n<p>Uruguay ist das Vorzeigeland S\u00fcdamerikas: Es hat das h\u00f6chste Pro-Kopf-Einkommen der Region und eine relativ egalit\u00e4re Gesellschaft, verf\u00fcgt \u00fcber ein recht gutes Schulsystem und gewinnt mehr als 80 Prozent seines Stroms aus Erneuerbaren. Das Land gilt als eine der modernsten und stabilsten Demokratien der Welt. Es war das Erste, welches das Menschenrecht auf sauberes Wasser in seiner Verfassung festschrieb.<\/p>\n<p>Und dann? Wo einst Millionen Liter Wasser gestaut waren, m\u00e4anderte zeitweise nur noch eine Lache, sah die Erde aus wie knorrige Baumrinde. Priester beteten f\u00fcr Regen; der Pr\u00e4sident erkl\u00e4rte den Kampf f\u00fcr noch l\u00e4ngst nicht beendet. Wie konnte es so weit kommen in einem Land wie Uruguay? Und was bedeutet das Beispiel Montevideo f\u00fcr den Rest der Welt?<\/p>\n<p>Die Suche nach Antworten f\u00fchrt nach Maldonado, rund zwei Autostunden \u00f6stlich von Montevideo. Auf dem Weg zu Mariana Meerhoffs B\u00fcro kommt man an Laboren vorbei, stapeln sich kleine und gro\u00dfe Kanister und R\u00f6hrchen f\u00fcr Wasserproben. Meerhoff, 48, ist Limnologin, sie erforscht Binnenwassersysteme und lehrt an der Universit\u00e4t der Republik.<\/p>\n<p>\u00bbWasser ist die Voraussetzung f\u00fcr Leben\u00ab, erkl\u00e4rt sie, \u00bbund eine Frage nationaler Sicherheit.\u00ab Eine Krise hat sie seit Langem erwartet. Die Ursache sieht sie in einer Mischung aus klimatischer Variabilit\u00e4t, Klimawandel und politischem Versagen.<\/p>\n<p>Das Wetterph\u00e4nomen La Ni\u00f1a f\u00fchrt in der Region seit rund zwei bis drei Jahren zu einer schweren D\u00fcrre, seit vergangenem Oktober gilt der Wassernotstand f\u00fcr die Landwirtschaft. \u00bbVersch\u00e4rft wird die Situation durch extreme Hitzewellen, die dem Klimawandel zuzuordnen sind und zu mehr Verdunstung, weniger Wasser und schlechterer Wasserqualit\u00e4t f\u00fchren.\u00ab<\/p>\n<p>Hinzu k\u00e4me eine inad\u00e4quate staatliche Infrastruktur. In Montevideo gingen rund 50 Prozent desTrinkwassers durch M\u00e4ngel wie undichte Rohre verloren oder w\u00fcrden illegal abgezweigt. Die Stadt und die Metropolregion gewinnen ihr Wasser au\u00dferdem fast nur aus einer einzigen Quelle \u2013 ein viel zu hohes Risiko.<\/p>\n<p>\u00bbIn Zeiten wie diesen, in denen der Klimawandel extreme Wetterereignisse verst\u00e4rkt, m\u00fcssen wir kl\u00fcger sein, auf das Unerwartete vorbereitet, brauchen wir immer einen Plan B und C\u00ab, sagt Meerhoff. Sie erwartetf\u00fcr die Zukunft \u00e4hnliche Szenarien, nicht nur in ihrer Heimat, sondern weltweit. \u00bbIn Europa ist die Mittelmeerregion sehr vulnerabel\u00ab, sagt sie, \u00bbund auch in Teilen Deutschlands herrscht seit drei Jahren eine D\u00fcrre und die hohen Temperaturen brechen Rekorde.\u00ab<\/p>\n<p>Uruguay hat, wie viele L\u00e4nder in der Region, den Schutz nat\u00fcrlicher Ressourcen wie Wasser preisgegeben, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Die exzessive Nutzung durch Industrien wurde erlaubt, etwa durch die Ansiedlung ausl\u00e4ndischer Papierfabriken. Auch die Produktion von Rindfleisch und der Anbau von Eukalyptus, Soja und Reis verbrauchen enorme Mengen an Wasser. Zuletzt habe laut der Forscherin eine Gesetzes\u00e4nderung sogar dazu gef\u00fchrt, dass landwirtschaftliche Betriebe darin gef\u00f6rdert werden, eigene Stauseen f\u00fcr die Bew\u00e4sserung anzulegen.<\/p>\n<p>Meerhoff h\u00e4lt das f\u00fcr fatal. \u00bbWas passiert, wenn wir die nat\u00fcrlichen Wasserkreisl\u00e4ufe stoppen? Wenn wir bewegtes Wasser durch Staud\u00e4mme anhalten? Wir schw\u00e4chen es, seine F\u00e4higkeit, sich zu regenerieren.\u00ab Das stehende Wasser werde quasi \u00fcberf\u00fcttert. \u00bbAll die N\u00e4hrstoffe, die durch D\u00fcngemittel, die Abl\u00f6sung von Sedimenten aus dem Boden oder auch durch \u00dcberschwemmungen in das Wasser gelangen, sind wie eine Art Buffet f\u00fcr bestimmte Organismen im Wasser, an dem sich das Wasser \u00fcberfrisst.\u00ab Irgendwann sei dessen \u00bbImmunsystem\u00ab \u00fcberfordert, es werde sozusagen krank, was man Eutrophierung nennt.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit sei es bereits zu mehreren Wasserkrisen in Uruguay gekommen, ausgel\u00f6st durch die Verseuchung mit Cyanobakterien. \u00bbW\u00e4rmeres, stehendes Wasser mit zu vielen N\u00e4hrstoffen \u2013 das sind die perfekten Bedingungen f\u00fcr die Vermehrung solcher Organismen, die toxische Stoffe produzieren.\u00ab Und man solle sich keine Illusionen machen: Keine Aufbereitungsanlage der Welt k\u00f6nne alle Schadstoffe und Gifte aus Wasser entfernen. Meerhoff hofft nun, dass die schwere Krise wie ein Warnschuss wirkt, nicht nur f\u00fcr Uruguay, sondern f\u00fcr die ganze Welt.<\/p>\n<p>Die uruguayische Regierung setzt unterdessen auf \u00f6konomische Ma\u00dfnahmen: Sie hat die Steuer auf Wasser in Flaschen gesenkt. Schwangere und andere Risikogruppen erhalten Zusch\u00fcsse f\u00fcr den Kauf von zwei Litern pro Tag und Person.Nur sechs Prozent der Bev\u00f6lkerung von Montevideo trinken laut einer Umfrage noch Wasser aus dem Hahn \u2013 obwohl die Regierung stur behauptet, das Wasser sei sicher. Auf Anfrage verweist ein Sprecher des Pr\u00e4sidenten auf Aussagen der Gesundheitsministerin vor dem Parlament: \u00bbAuf dem Niveau, auf dem wir uns heute befinden, ist das Wasser trinkbar, aber es gibt einige Menschen mit bestimmten Geschm\u00e4ckern, die es nicht m\u00f6gen oder nicht trinken wollen.\u00ab Die Definition von trinkbarem Wasser sei teilweise subjektiv und h\u00e4nge von jedem Einzelnen ab. Sie selbst trinke das Wasser.<\/p>\n<p>Die sechs Prozent, witzelt man in der Stadt, m\u00fcssten wohl die Politiker sein.<\/p>\n<p>Die Stadtverwaltung hat in \u00f6ffentlichen Parks L\u00f6cher bohren lassen, um etwa Krankenh\u00e4user mit Grundwasser zu versorgen. Der M\u00fcll durch Plastikflaschen sei um das F\u00fcnffache angestiegen, erkl\u00e4rt Ignacio Lorenzo Arana, Direktor f\u00fcr M\u00fcll- und Umweltmanagement, der seit Neuestem auch f\u00fcr die Kommunikation in Sachen Wasser zust\u00e4ndig ist. Ob er Wasser aus dem Hahn trinkt? Er windet sich ein wenig, schwierige Frage, dann gibt er zu: nur zum Duschen.<\/p>\n<p>Elena Saravia, 47, hat diese Wahl nicht. \u00bbWasserflaschen? Wer soll das bezahlen?\u00ab, fragt sie. Die rundliche Frau wohnt am Rande von Montevideo in einem Slum namens Nuevo Comienzo, was so viel wie Neubeginn hei\u00dft, zweimal die Woche geht sie putzen.<\/p>\n<p>Sie steht an einem Vormittag im Juli in ihrer kleinen H\u00fctte, zusammengeschustert aus Holzbalken und Wellblech, kocht einen Linseneintopf mit Gem\u00fcse. Das Wasser, erz\u00e4hlt sie, habe einen \u00bbfurchtbaren Geschmack\u00ab. Beim ersten Mal habe sie es direkt wieder ausgespuckt. Inzwischen trinkt sie es nur noch in Form von Tee oder Kaffee mit viel Zucker. Manchmal, sagt sie, werde ihr schlecht. Ihre Nachbarin sagt: \u00bbVom Trinken bekommt man mehr Durst.\u00ab<\/p>\n<p>Saravia leidet unter Bluthochdruck, geh\u00f6rt also eigentlich zur Risikogruppe, die nicht aus dem Hahn trinken soll. Doch der Arzt habe ihr gesagt, ihre Krankheit sei nicht chronisch, daher komme sie f\u00fcr das staatliche Zuschussprogramm nicht infrage. Saravia zuckt die Achseln: \u00bbWenn ich morgen sterben soll, dann sterbe ich, aus diesem Grund oder einem anderen.\u00ab<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich r\u00fcgten gar unabh\u00e4ngige Experten der Vereinten Nationen die Regierung: Ein Gremium forderte, das Land m\u00fcsse \u00bbden menschlichen Konsum\u00ab von Trinkwasser priorisieren. Der Verbrauch der Bev\u00f6lkerung mache gerade mal f\u00fcnf Prozent der gesamten Versorgung aus \u2013 es sei nicht akzeptabel, diesen nicht an erste Stelle zu setzen.<\/p>\n<p>Das Spiel der politischen Schuldzuweisungen hat l\u00e4ngst begonnen. Die linksregierte Stadt schiebt die Krise auf die konservative Nationalregierung. Doch in 15 Jahren an der Macht haben auch die Progressiven die Ausbeutung von Wasser erm\u00f6glicht und keine sichere Infrastruktur entwickelt. Uruguays legend\u00e4rer Ex-Pr\u00e4sident Jos\u00e9 Mujica gab k\u00fcrzlich zu: \u00bbWir haben alle geschlafen.\u00ab<\/p>\n<p>Der international renommierte Umweltwissenschaftler Eduardo Gudynas sieht das genauso: \u00bbRegierung wie Opposition sind unf\u00e4hig, in \u00f6kologischen Zusammenh\u00e4ngen zu denken\u00ab, moniert er. Die Krise sei nicht zuletzt eine Frage der politischen und gesellschaftlichen Mentalit\u00e4t, die sich \u00e4ndern m\u00fcsse. Gudynas, 63, gestreifter Wollpulli, sitzt im Au\u00dfenbereich der Cafeteria einer Bibliothek im Viertel Cord\u00f3n. Bestellen will er nichts.<\/p>\n<p>\u00bbWas wir erleben, ist ein einmaliges Experiment. Es ist das erste Mal, dass einer Stadt das Trinkwasser ausgegangen ist und es durch salziges Wasser ersetzt wurde\u00ab, sagt er. Anders als etwa bei der Wasserkrise im s\u00fcdafrikanischen Kapstadt adressiere man die Frage des Konsums erst gar nicht. Eine Rationierung von Wasser sei nicht versucht worden. Stattdessen zwinge man die Leute, Wasser im Supermarkt zu kaufen.<\/p>\n<p>\u00bbDe facto findet damit eine Privatisierung von Trinkwasser statt\u00ab, erkl\u00e4rt er. Diese passiere auf eine neue Art \u2013 ohne dass man die Infrastruktur daf\u00fcr privatisieren m\u00fcsste. Stattdessen werde einfach das Wasser selbst auf den Markt transferiert. Die nat\u00fcrliche Ressource w\u00fcrde somit vom Gemeinschaftsgut zur Ware. Gudynas betrachtet das als verfassungswidrig, schlie\u00dflich sei der uruguayische Staat zur Versorgung der Menschen mit Trinkwasser verpflichtet.<\/p>\n<p>Solcherlei Vorw\u00fcrfe h\u00e4tten \u00bbkeinerlei Bezug zur Realit\u00e4t\u00ab, wie ein Sprecher des Pr\u00e4sidenten dem SPIEGEL mitteilt. Das nach Montevideo und in die Metropolregion gelieferte Wasser sei trinkbar.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich verhei\u00dfen aber auch die j\u00fcngsten Pl\u00e4ne seiner Regierung nichts Gutes: Eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage am Rio de la Plata soll gebaut werden, um die Stadt zu versorgen \u2013 in einer Region, in der es in dem Fluss immer wieder Probleme mit zu salzigem Wasser gebe, wie Experten warnen. Eine Entsalzungsanlage sei bisher nicht geplant.<\/p>\n<p>Salziges Wasser in den Leitungen f\u00fchre zu mehr Ungleichheit, erkl\u00e4rt Gudynas. Das Vertrauen schwinde, wer k\u00f6nne, kaufe Flaschen. Und so wiederum sinke der Druck, allen qualitativ hochwertiges, sauberes Wasser zur Verf\u00fcgung zu stellen. Er glaubt: \u00bbWenn das hier passieren kann, dann \u00fcberall.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jos\u00e9 Santell\u00e1ns Schatz liegt in seinem Hinterhof, zwischen Stapeln von Brennholz, umherlaufenden H\u00fchnern und einem rostigen Fahrrad: Aus dem Boden ragt ein Schlauch, der durch den Gartenzaun bis auf die<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":22291,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-22290","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22290"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22290\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}