{"id":22238,"date":"2023-08-05T12:35:57","date_gmt":"2023-08-05T09:35:57","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/schach-spielerinnen-verurteilen-sexismus-durch-mannliche-kollegen\/"},"modified":"2023-08-05T12:35:57","modified_gmt":"2023-08-05T09:35:57","slug":"schach-spielerinnen-verurteilen-sexismus-durch-mannliche-kollegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/schach-spielerinnen-verurteilen-sexismus-durch-mannliche-kollegen\/","title":{"rendered":"Schach: Spielerinnen verurteilen Sexismus durch m\u00e4nnliche Kollegen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Zahlreiche Frauen aus der Welt des Schachs haben eine Initiative gegen Sexismus in ihrem Sport gestartet. In einem Offenen Brief verurteilen mehr als 70 Unterzeichnerinnen sexistisches Verhalten von m\u00e4nnlichen Kollegen scharf. \u00bbWir, Schachspielerinnen, Trainerinnen, Schiedsrichterinnen und Managerinnen, haben sexistische oder sexuelle Gewalt durch Schachspieler, Trainer, Schiedsrichter oder Manager erlebt.\u00ab So beginnt der Offene Brief mit dem Titel \u00bbWir, Schachspielerinnen\u00ab            .<\/p>\n<p>Die Initiative geht auf 14 franz\u00f6sische Schachspielerinnen zur\u00fcck, die den Brief zu Beginn des Monats ver\u00f6ffentlichten. Mittlerweile haben mehr als 70 Frauen aus zahlreichen L\u00e4ndern den Brief unterschrieben, weitere Frauen schlie\u00dfen sich derzeit an. Zu den prominentesten Unterzeichnerinnen geh\u00f6ren etwa<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>die iranische Schachschiedsrichterin <strong>Shohreh Bayat<\/strong>, die wegen ihres Umgangs mit dem Kopftuch nicht in ihr Heimatland Iran zur\u00fcckreisen kann,<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Frauen-Gro\u00dfmeisterin und Kommentatorin <strong>Jovanka Houska<\/strong>,<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>sowie die ehemalige US-Meisterin <strong>Jennifer Shahade<\/strong>.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Auch die deutsche Nationalspielerin <strong>Annmarie M\u00fctsch<\/strong> hat unterschrieben.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Kein Schweigen mehr<\/h3>\n<p>\u00bbWir sind davon \u00fcberzeugt, dass diese Bel\u00e4stigungen und \u00dcbergriffe immer noch einer der Hauptgr\u00fcnde sind, warum Frauen und junge M\u00e4dchen, insbesondere im Teenageralter, mit dem Schachspiel aufh\u00f6ren\u00ab, schreiben die Frauen. Sie h\u00e4tten zu lange geschwiegen: \u00bbDoch zu schweigen bedeutet, die Last der Scham allein zu tragen. Die Worte und den Mut zu finden, die Stimme zu erheben, mag Zeit ben\u00f6tigen, aber wir glauben, dass dies notwendig und heilsam ist.\u00ab<\/p>\n<p>Nun ermutige man alle Spielerinnen, erlittene Gewalt anzuprangern, schreiben die Frauen: \u00bbDamit die unterst\u00fctzenden Spielerinnen, Trainer, Schiedsrichter, Manager und Eltern sich des Ausma\u00dfes des Problems bewusst werden und Teil der L\u00f6sung sein k\u00f6nnen. Ihre Wachsamkeit, Unterst\u00fctzung und Entschlossenheit sind unerl\u00e4sslich.\u00ab<\/p>\n<h3>Sexistische Kommentare bis hin zu \u00dcbergriffen<\/h3>\n<p>Eine der Unterzeichnerinnen ist die franz\u00f6sische Frauen-Gro\u00dfmeisterin Mathilde Choisy. Sie selbst habe sich etwa Kommentare \u00fcber ihre Kleidung anh\u00f6ren m\u00fcssen, oder dass Frauen grunds\u00e4tzlich schlecht Schach spielten. So erz\u00e4hlte sie es chess.com . Die Erfahrungen von M\u00e4dchen und Frauen in der Schachwelt reichten von Sexismus bis hin zu Bel\u00e4stigungen, Missbrauch und Vergewaltigungen, sagte Choisy.<\/p>\n<p>Auch Schachmeisterin Yosha Iglesias berichtet \u00fcber \u00dcbergriffe. Bei einer Preisverleihung habe ein Mann ihr an den Hintern gefasst, schreibt die trans Frau bei Twitter. Im vergangenen Oktober habe ein Schachspieler sie bei einem Turnier gefragt, \u00bbwie viel ich f\u00fcr Sex verlange.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahlreiche Frauen aus der Welt des Schachs haben eine Initiative gegen Sexismus in ihrem Sport gestartet. 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