{"id":22095,"date":"2023-07-30T07:37:16","date_gmt":"2023-07-30T04:37:16","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/niederlande-brennender-auto-frachter-kann-vorerst-nicht-abgeschleppt-werden\/"},"modified":"2023-07-30T07:37:16","modified_gmt":"2023-07-30T04:37:16","slug":"niederlande-brennender-auto-frachter-kann-vorerst-nicht-abgeschleppt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/niederlande-brennender-auto-frachter-kann-vorerst-nicht-abgeschleppt-werden\/","title":{"rendered":"Niederlande: Brennender Auto-Frachter kann vorerst nicht abgeschleppt werden"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Der seit mehreren Tagen im niederl\u00e4ndischen Wattenmeer brennende Auto-Frachter kann vorerst nicht abgeschleppt werden. Starker S\u00fcdwestwind habe unm\u00f6glich gemacht, die \u00bbFremantle Highway\u00ab abzuschleppen, teilte die f\u00fcr die Wasserwege zust\u00e4ndige niederl\u00e4ndische Beh\u00f6rde Rijkswaterstaat mit. Auch in den kommenden Tagen wird es demnach wohl nicht m\u00f6glich sein, den brennenden Frachter an einen vorl\u00e4ufigen Ankerplatz in der Nordsee zu schleppen.<\/p>\n<p>Obwohl das Feuer an Bord schw\u00e4cher geworden sei, w\u00fcrde bei S\u00fcdwestwind \u00bbw\u00e4hrend des gesamten Schleppvorgangs\u00ab Rauch \u00fcber die Schleppschiffe ziehen, erkl\u00e4rte die Beh\u00f6rde zur Begr\u00fcndung. Dies werde als Gefahr f\u00fcr die Sicherheit und Gesundheit der Besatzung eingesch\u00e4tzt. Es wird demnach erwartet, dass der Wind in den kommenden Tagen nicht abdreht.<\/p>\n<h3>Brandursache weiterhin unklar<\/h3>\n<p>Das Frachtschiff mit knapp 3800 Neuwagen an Bord war auf dem Weg von Bremerhaven nach Singapur, als in der Nacht zum Mittwoch vor der niederl\u00e4ndischen Wattenmeer-Insel Ameland ein Feuer ausbrach. \u00dcber die Brandursache wird immer noch spekuliert. M\u00f6glicherweise hatte eines der knapp 500 Elektroautos an Bord Feuer gefangen. Ein Besatzungsmitglied kam ums Leben.<\/p>\n<p>Um den 18.500 Tonnen schweren Frachter nicht durch die gro\u00dfen Mengen an L\u00f6schwasser zum Kentern zu bringen, waren die L\u00f6scharbeiten am Donnerstag vor\u00fcbergehend eingestellt worden. Inzwischen haben die Intensit\u00e4t des Feuers und die Rauchentwicklung nach Angaben der niederl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden aber abgenommen. Am Freitag konnten erstmals Bergungsexperten an Bord gehen und eine bessere Kabelverbindung mit den Schleppschiffen herstellen.<\/p>\n<p>Am Samstag befand sich der Frachter rund 18 Kilometer n\u00f6rdlich der niederl\u00e4ndischen Insel Terschelling. Der Frachter sollte nun an einen vorl\u00e4ufigen Ankerplatz 16 Kilometer n\u00f6rdlich der Insel Schiermonnikog geschleppt werden. Dieser Plan liegt nun auf Eis.<\/p>\n<p>\u00bbDer Zustand des Schiffes wird st\u00e4ndig \u00fcberwacht\u00ab, versicherte Rijkswaterstaat. Die Gefahr, dass der Frachter sinkt, ist aber noch nicht gebannt. \u00bbWir k\u00f6nnen etwas optimistischer sein, aber das Risiko besteht immer noch\u00ab, sagte der Chemie-Experte Manfred Santen von Greenpeace Deutschland, der mit einem Team auf Terschelling vor Ort ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr das zum Unesco-Welterbe geh\u00f6rende Wattenmeer w\u00e4re ein Untergang des Frachters verheerend: Laut dem Bundesumweltministerium in Berlin befinden sich an Bord der \u00bbFremantle Highway\u00ab 1600 Tonnen Schwer\u00f6l sowie weitere 200 Tonnen Marinediesel. Ihr Untergang k\u00f6nnte eine \u00d6lpest ausl\u00f6sen, mit verheerenden Folgen f\u00fcr das empfindliche \u00d6kosystem des Naturparks Wattenmeer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der seit mehreren Tagen im niederl\u00e4ndischen Wattenmeer brennende Auto-Frachter kann vorerst nicht abgeschleppt werden. 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