{"id":22049,"date":"2023-07-28T07:46:05","date_gmt":"2023-07-28T04:46:05","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-28-juli\/"},"modified":"2023-07-28T07:46:05","modified_gmt":"2023-07-28T04:46:05","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-28-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-freitag-28-juli\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Freitag (28. Juli)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat die infolge eines russischen Angriffs schwer besch\u00e4digte Verkl\u00e4rungskathedrale in der s\u00fcdlichen Hafenstadt Odessa besucht. Er habe sich in Kenntnis setzen lassen \u00fcber das Ausma\u00df der Zerst\u00f6rungen in dem Gotteshaus, das in der zum Unesco-Weltkulturerbe geh\u00f6renden Altstadt von Odessa liegt, teilte Selenskyj am Donnerstagabend auf seiner Homepage mit. Fotos von dem Termin lagen zun\u00e4chst noch nicht vor. <\/p>\n<p>Nun sollen Spezialisten die M\u00f6glichkeiten zur Restaurierung des ber\u00fchmten Bauwerks pr\u00fcfen. Es war in der Nacht zum vergangenen Samstag besch\u00e4digt worden, als Russland zum wiederholten Mal die Stadt am Schwarzen Meer bombardierte.<\/p>\n<p>In seiner abendlichen Videoansprache sagte Selenskyj zudem, er habe sich in Odessa mit medizinischem Personal getroffen und f\u00fcr die wichtige Arbeit gedankt. Infolge der russischen Angriffe werden in der Stadt immer wieder auch Zivilisten get\u00f6tet und verletzt.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau<\/strong><\/h3>\n<p>Wladimir Putin hat die Kooperation Russlands mit Nordkorea betont. Laut der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA erkl\u00e4rte der russische Pr\u00e4sident: \u00bbNordkoreas Hilfe bei der milit\u00e4rischen Operation in der Ukraine untermauert den festen Willen beider L\u00e4nder, mit den westlichen Organisationen fertig zu werden.\u00ab Russland bezeichnet den eigenen Angriffskrieg gegen die Ukraine als milit\u00e4rische Sonderaktion.<\/p>\n<p>Eine russische Delegation weilt derzeit in Pj\u00f6ngjang. Anlass ist der 70. Jahrestag des Endes des 1950 bis 1953 andauernden Koreakriegs. Im Norden wird der Jahrestag als Tag des Siegs gefeiert. Beide Seiten unterzeichneten am 27. Juli 1953 ein Waffenstillstandsabkommen, aber haben bis heute kein Friedensabkommen geschlossen. Theoretisch befinden sie sich noch immer im Kriegszustand.<\/p>\n<p>Der Kremlchef hat zudem beim zweiten russischen Afrika-Gipfel in Sankt Petersburg den Vertretern des Kontinents verl\u00e4ssliche Lebensmittellieferungen zugesichert. \u00bbRussland bleibt ein zuverl\u00e4ssiger Lieferant von Nahrung f\u00fcr Afrika\u00ab, sagte Putin am Donnerstag. Er k\u00fcndigte bei dem bis Freitag dauernden Treffen an, bed\u00fcrftigen Staaten in den kommenden drei bis vier Monaten zwischen 25.000 und 50.000 Tonnen kostenlos liefern zu lassen.<\/p>\n<p>Das Getreide sollen Simbabwe, Mali, Burkina Faso, Somalia, Eritrea und die Zentralafrikanische Republik erhalten. Putin sagte auch, dass mehr als 200.000 Tonnen D\u00fcnger aus Russland in europ\u00e4ischen H\u00e4fen gestrandet seien, die Moskau in einer humanit\u00e4ren Aktion ebenfalls abgeben k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Eine Sprecherin von US-Pr\u00e4sident Joe Biden \u00e4u\u00dferte sich in Washington skeptisch zu den von Russland versprochenen Lebensmittellieferungen. \u00bbEs liegt an Russland, zu zeigen, dass dies kein leeres Versprechen ist\u00ab, sagte Karine Jean-Pierre am Donnerstag. Sie verwies auch auf \u00c4u\u00dferungen von Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres, der zuvor gesagt hatte, dass eine Handvoll Spenden an einige L\u00e4nder nicht die dramatischen Auswirkungen der Blockade von Getreidelieferungen \u00fcber das Schwarze Meer korrigieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Putin hatte in der vergangenen Woche das unter Vermittlung der Vereinten Nationen und der T\u00fcrkei geschlossene Abkommen zur Verschiffung von ukrainischem Getreide \u00fcber das Schwarze Meer aufgek\u00fcndigt. Das rief neue Verunsicherung auf den globalen Lebensmittelm\u00e4rkten hervor. Die Ukraine gilt als wichtiger Exporteur unter anderem von Mais und Weizen und wirft Russland auch Diebstahl ihres Getreides etwa in den besetzten Gebieten vor.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat bei einem Treffen mit Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni in Washington die starke Haltung Italiens gegen\u00fcber der Ukraine gelobt. Sie sei stolz darauf, dass Italien zur Verteidigung des internationalen Rechts beigetragen habe, sagte Meloni. In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung versprechen die beiden Staats- und Regierungschefs zudem, die Ukraine so lange wie n\u00f6tig weiter zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat auf den Eklat bei der Fecht-WM in Mailand reagiert und ihre Position in Bezug auf Athletinnen und Athleten aus Russland unterstrichen. \u00bbZu dieser Situation h\u00e4tte es nie kommen d\u00fcrfen\u00ab, schrieb die f\u00fcr den Sport zust\u00e4ndige SPD-Ministerin bei Twitter nach der Disqualifikation der Ukrainerin Olha Charlan: \u00bbRussland hat im Moment im internationalen Sport nichts zu suchen. Die volle Solidarit\u00e4t des Sports muss der Ukraine gelten.\u00ab<\/p>\n<p>Charlan war aus dem Wettbewerb genommen worden, nachdem sie ihrer russischen Gegnerin Anna Smirnowa den Handschlag verweigert hatte. Der ist im Fechten verpflichtend. Charlan folgte dem Beispiel der ukrainischen Tennisprofis, die auf der Profitour ihren Gegnern aus Russland und Belarus zwar gegen\u00fcbertreten, aber nach den Matches ebenso nicht die Hand reichen.<\/p>\n<p>Zum Eklat war es in Mailand auch gekommen, weil Smirnowa mit einem Sitzstreik auf das Kampfende reagierte und erst nach 45 Minuten die Fechtbahn verlie\u00df. Der ukrainische Sportminister Wadym Hutzajt, selbst ehemaliger Fechter, sprach von einer \u00bbspezifischen Provokation der russischen Seite\u00ab. Das Internationale Olympische Komitee hatte den Weltverb\u00e4nden \u00bbempfohlen\u00ab, Russen und Belarussen als \u00bbneutrale Athleten\u00ab wieder zu Wettk\u00e4mpfen zuzulassen. Der Fechtverband FIE war einer der ersten, der den Bann lockerte.<\/p>\n<h3><strong>Wirtschaftliche Konsequenzen<\/strong><\/h3>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, h\u00e4lt die Ukraine auch mit Blick auf einen m\u00f6glichen EU-Beitritt wirtschaftlich f\u00fcr wettbewerbsf\u00e4hig. \u00bbEs ist ein Land, das locker mit uns mith\u00e4lt\u00ab, sagte der fr\u00fchere FDP-Politiker der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab. \u00bbIm Bereich der Digitalisierung sind die Ukrainer Lichtjahre weiter als die meisten mitteleurop\u00e4ischen Staaten, auch Deutschland\u00ab. Erw\u00e4hnenswert sei auch die Landwirtschaft, die f\u00fcr die globale Getreideversorgung eine wichtige Rolle spielt. \u00bbUnd sie haben eine Industrie, die schon in der Sowjetunion die Speerspitze der Entwicklung war \u2013 zum Beispiel in der Milit\u00e4rtechnologie.\u00ab<\/p>\n<p>Es gebe aber auch erhebliche Probleme, betonte Hoyer. \u00bbIch bin nicht naiv. Die Korruption ist endemisch und extrem. Deswegen muss man wachsam sein.\u00ab Es sei aber falsch, das Land zu untersch\u00e4tzen. \u00bbWir m\u00fcssen die Vorstellung \u00fcberwinden, hier kommt ein Land mit zig Millionen Bettlern zu uns.\u00ab Die H\u00fcrden f\u00fcr die Ukrainer, sich mit Reformprozessen auf eine EU-Mitgliedschaft vorzubereiten, halte er f\u00fcr \u00bb\u00fcberwindbar\u00ab.<\/p>\n<p>Die EIB engagiere sich in der Ukraine vor allem in der Projektfinanzierung f\u00fcr kritische Infrastruktur, was aber mitten im Krieg sehr risikoreich sei. \u00bbDa geht schon mal ein von uns finanziertes Krankenhaus in die Luft\u00ab, sagte Hoyer der Zeitung. \u00bbEine wundersch\u00f6ne Br\u00fccke, die wir finanziert hatten, wurde von den Ukrainern selbst abgerissen, weil auf der anderen Seite des Flusses die russischen Panzer standen.\u00ab Er sprach sich dennoch f\u00fcr einen rechtzeitigen Wiederaufbau aus: \u00bbDie Wiederaufbaukosten werden umso h\u00f6her ausfallen, je sp\u00e4ter wir damit anfangen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das sagt Kiew Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat die infolge eines russischen Angriffs schwer besch\u00e4digte Verkl\u00e4rungskathedrale in der s\u00fcdlichen Hafenstadt Odessa besucht. 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