{"id":21953,"date":"2023-07-24T07:50:19","date_gmt":"2023-07-24T04:50:19","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-24-juli\/"},"modified":"2023-07-24T07:50:19","modified_gmt":"2023-07-24T04:50:19","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-24-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-24-juli\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (24. Juli)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Moskau ist nach russischen Angaben in der Nacht zu Montag von zwei Drohnen angegriffen worden. Verletzt worden sei niemand, es gebe keine gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4den, teilte Moskaus B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit. Das russische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte, der Versuch der Ukraine, einen Terroranschlag in Moskau mit zwei Drohnen zu ver\u00fcben, sei vereitelt worden.<\/p>\n<p>Eine Drohne sei im Zentrum der Hauptstadt entdeckt worden, eine weitere habe im S\u00fcden der Stadt ein B\u00fcrohochhaus getroffen, sagte ein Mitarbeiter der Notfalldienste. Dabei sei eine Explosion zu h\u00f6ren gewesen. Sobjanin sprach von zwei Geb\u00e4uden, die getroffen worden seien.<\/p>\n<p>Bereits Anfang Juli waren \u00fcber dem Gebiet Moskaus nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums Drohnen abgeschossen worden. Das Verteidigungsministerium machte auch damals die Ukraine f\u00fcr die Drohnenangriffe verantwortlich.<\/p>\n<p>Auch im Mai hatte es Drohnenangriffe auf die russische Hauptstadt gegeben. Dabei wurden damals nach Angaben der Beh\u00f6rden H\u00e4user besch\u00e4digt und bei einem Angriff Ende Mai auch Menschen verletzt. Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte als Konsequenz eine Verbesserung der eigenen Flugabwehr gefordert. Seit Wochen schon h\u00e4ufen sich Attacken auch in Russland \u2013 meist in der unmittelbaren Grenzregion zur Ukraine.<\/p>\n<p>Die ukrainische Armee ist nach Angaben des Generalstabs bei ihrer Gegenoffensive auf schwere russische Gegenwehr im Osten des Landes gesto\u00dfen. Im allabendlichen Lagebericht des Generalstabs am Sonntag war von fortlaufenden russischen Angriffen zwischen Donezk im Osten und Kupjansk in der nord\u00f6stlichen Region Charkiw die Rede. Entlang einer Frontl\u00e4nge von rund 230 Kilometern fanden demnach w\u00e4hrend der vergangenen 24 Stunden 27 Gefechte statt.<\/p>\n<p>Dabei sei von russischer Seite verst\u00e4rkt Artillerie und Luftwaffe eingesetzt worden, hie\u00df es weiter. Mehr als 60 Ortschaften in dem Frontabschnitt sollen unter russischen Raketen- und Artilleriebeschuss geraten sein. Die Angaben konnten zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Nach den russischen Angriffen auf die Hafenstadt Odessa am Wochenende hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj Worte der Dankbarkeit an die eigene Bev\u00f6lkerung und internationale Verb\u00fcndete gerichtet. \u00bbIch danke allen, die bei Odessa sind\u00ab, sagte Selenskyj in seiner allabendlichen Videoansprache am Sonntagabend und w\u00fcrdigte die Leistungen der freiwilligen Retter, \u00c4rzte und lokaler Beh\u00f6rden der Stadt im S\u00fcden des Landes. \u00bbEs ist sehr wichtig, einander und unserer Stadt zu helfen!\u00ab, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Bei den russischen Angriffen wurde nach ukrainischen Angaben in der Nacht zum Sonntag mindestens ein Mensch get\u00f6tet, 22 weitere wurden verletzt. Getroffen wurde auch die als Weltkulturerbe eingestufte Altstadt und die orthodoxe Verkl\u00e4rungskathedrale.<\/p>\n<p>Der Angriff l\u00f6ste zahlreiche internationale Reaktionen aus. Die EU verurteilte die Angriffe auf die Hafenstadt, \u00fcber die bis vor kurzem noch Getreide ausgef\u00fchrt wurde, als Kriegsverbrechen. Papst Franziskus schloss Odessa in ein Gebet f\u00fcr den Frieden am Sonntag ein. Ihre Anteilnahme dr\u00fcckten auch Vertreter der USA, Gro\u00dfbritanniens, Italiens und Frankreichs aus. \u00bbEs ist herzzerrei\u00dfend, die Szenen der Zerst\u00f6rung in Odessa zu verfolgen\u00ab, twitterte die moldauische Pr\u00e4sidentin Maia Sandu.<\/p>\n<p>Selenskyj fand am Sonntagabend auch lobende Worte f\u00fcr Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg und die schnelle Reaktion des neuen Nato-Ukraine-Rats. Stoltenberg berief auf Bitten der Ukraine f\u00fcr Mittwoch ein Treffen des neuen Rats ein. Diese neue Struktur zur Zusammenarbeit der Nato und der Ukraine wurde beim j\u00fcngsten Nato-Gipfel in Vilnius etabliert.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Moskau zum Getreidestreit<\/strong><\/h3>\n<p>Wenige Tage nach dem Stopp des Getreideabkommens durch Moskau hat der russische Pr\u00e4sident Putin erkl\u00e4rt, Russland sei bereit, ukrainische Getreidelieferungen zu ersetzen. \u00bbIch m\u00f6chte versichern, dass unser Land in der Lage ist, ukrainisches Getreide sowohl auf kommerzieller als auch auf unentgeltlicher Grundlage zu ersetzen, zumal wir in diesem Jahr eine weitere Rekordernte erwarten\u00ab, schrieb Putin in einem Artikel f\u00fcr afrikanische Medien anl\u00e4sslich eines bevorstehenden Russland-Afrika-Gipfels im russischen St. Petersburg ab Donnerstag. Der Artikel wurde auf der Webseite des Kremls ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Trotz der vom Westen verh\u00e4ngten Sanktionen werde Russland weiterhin \u00bbenergisch\u00ab an den Lieferungen von Getreide, Nahrung und D\u00fcngemittel an afrikanische L\u00e4nder arbeiten, hie\u00df es weiter. 2022 habe Russland 11,5 Millionen Tonnen Getreide nach Afrika exportiert, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fast zehn Millionen Tonnen. \u00bbUnd das trotz der gegen unsere Exporte eingef\u00fchrten Sanktionen, die die Ausfuhr russischer Lebensmittel in die Entwicklungsl\u00e4nder tats\u00e4chlich bedeutend erschweren\u00ab, fuhr Putin fort.<\/p>\n<p>Zum von Moskau gestoppten Getreideabkommen, das rund ein Jahr lang Ausfuhren ukrainischen Getreides \u00fcber das Schwarze Meer erm\u00f6glichte, schrieb Putin, der Exportkorridor habe seine humanit\u00e4re Bedeutung verloren. Von den insgesamt knapp 33 Millionen Tonnen durch das Abkommen exportiertem Getreide sei der Gro\u00dfteil in L\u00e4nder mit hohem und oberem mittlerem Einkommensniveau gegangen. Der Getreidedeal sei so in Wirklichkeit \u00bbschamlos ausschlie\u00dflich zur Bereicherung gro\u00dfer amerikanischer und europ\u00e4ischer Unternehmen genutzt worden, die Getreide aus der Ukraine exportierten und weiterverkauften\u00ab, behauptete Putin.<\/p>\n<p>Russland hatte das internationale Getreideabkommen vor einer Woche trotz vieler internationaler Appelle auslaufen lassen. Die Vereinten Nationen setzten sich mehrfach daf\u00fcr ein, das Abkommen wieder in Kraft zu setzen, auch China rief beide Seiten zu einer raschen Wiederaufnahme der Exporte auf. Bef\u00fcrchtet wird, dass Hungersn\u00f6te in \u00e4rmeren L\u00e4ndern ansonsten noch gr\u00f6\u00dfer werden.<\/p>\n<h3><strong>Umfrage zum Verh\u00e4ltnis zu Russland<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn es um den richtigen Umgang mit Russland geht, sind die Deutschen in Ost und West sehr unterschiedlicher Meinung. Bei einer repr\u00e4sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa stimmten 37 Prozent der Befragten der Aussage zu, \u00bbRussland ist ein Land, mit dem sich die Bundesregierung besser gut stellen sollte\u00ab. Jeder zweite Teilnehmer der Umfrage \u00e4u\u00dferte sich dazu ablehnend. Die Zustimmung lag allerdings bei den Menschen in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern wesentlich h\u00f6her als bei den Wahlberechtigten auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik.<\/p>\n<p>Dass im Osten mehr Menschen f\u00fcr diese vorsichtige Art des Umgangs mit Russland pl\u00e4dieren, ist allerdings nicht unbedingt bei allen von ihnen als Zustimmung zum Kurs des russischen Pr\u00e4sidenten Putin zu verstehen, der im Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hatte. Ein Blick auf die Ergebnisse der Umfrage zeigt, dass hier wohl auch Sorgen eine Rolle spielen. Denn auch auf dem Gebiet der fr\u00fcheren DDR gibt es laut Umfrage mehr Menschen, die Russland als Bedrohung f\u00fcr Deutschland empfinden, als Menschen, die das nicht so sehen.<\/p>\n<p>Bundesweit sind es demnach 63 Prozent der Wahlberechtigten, die Russland als Bedrohung f\u00fcr Deutschland sehen. 30 Prozent der Deutschen stimmen dieser Aussage eher oder \u00fcberhaupt nicht zu. Lediglich acht Prozent \u00e4u\u00dferten sich hierzu unschl\u00fcssig oder machten keine Angaben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah Moskau ist nach russischen Angaben in der Nacht zu Montag von zwei Drohnen angegriffen worden. 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