{"id":21903,"date":"2023-07-22T03:07:16","date_gmt":"2023-07-22T00:07:16","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russlands-schwarzmeerflotte-ubt-nach-aus-von-getreidedeal-mit-scharfer-munition\/"},"modified":"2023-07-22T03:07:16","modified_gmt":"2023-07-22T00:07:16","slug":"russlands-schwarzmeerflotte-ubt-nach-aus-von-getreidedeal-mit-scharfer-munition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/russlands-schwarzmeerflotte-ubt-nach-aus-von-getreidedeal-mit-scharfer-munition\/","title":{"rendered":"Russlands Schwarzmeerflotte \u00fcbt nach Aus von Getreidedeal mit scharfer Munition"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Nach dem Aus des Getreideabkommens mit der Ukraine hat Russland nach eigenen Angaben eine Marine\u00fcbung mit scharfer Munition im Schwarzen Meer abgehalten. Die Schwarzmeerflotte habe im Nordwesten des Meers ein Zielschiff mit Antischiffsraketen beschossen und zerst\u00f6rt, erkl\u00e4rte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag.<\/p>\n<p>Die russische Armee beschoss zudem nach ukrainischen Angaben erneut die Hafenstadt Odessa, dabei wurden Silos mit Gerste und Erbsen zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Zu der Schwarzmeer-Marine\u00fcbung teilte das russische Verteidigungsministerium im Onlinedienst Telegram mit, die Schiffe und Marineflugzeuge h\u00e4tten auch Ma\u00dfnahmen zur \u00bbAbriegelung des vor\u00fcbergehend f\u00fcr die Schifffahrt gesperrten Gebiets\u00ab ergriffen und das Festhalten eines angreifenden Schiffs geprobt.<\/p>\n<p>Russland hatte am Mittwoch nach dem Auslaufen des Getreideabkommens angek\u00fcndigt, alle Schiffe im Schwarzen Meer mit dem Ziel Ukraine ab Donnerstag als Schiffe einzustufen, \u00bbdie potenziell milit\u00e4rische Ladung transportieren\u00ab.<\/p>\n<p>Die US-Regierung warnte am Donnerstag davor, dass Russland seine Angriffe nach dem Ausstieg aus dem internationalen Getreideabkommen auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer ausweiten und diese dann der Ukraine zur Last legen k\u00f6nnte. \u00bbUnsere Informationen weisen darauf hin, dass Russland weitere Seeminen in den Zufahrten zu ukrainischen H\u00e4fen gelegt hat\u00ab, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby. \u00bbUnd gestern haben wir beobachtet, dass Russland ein Video der Entdeckung und Detonation einer \u2013 wie sie behaupteten \u2013 ukrainischen Seemine ver\u00f6ffentlicht hat.\u00ab Es sei m\u00f6glich, dass dieses Video ein \u00bbVorbote\u00ab f\u00fcr einen Angriff unter falscher Flagge sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>Uno verurteilt Drohungen gegen Getreidefrachter<\/h3>\n<p>Die Uno kritisierte die Drohungen gegen zivile Schiffe im Schwarzen Meer am Freitag als \u00bbinakzeptabel\u00ab. Die Untergeneralsekret\u00e4rin f\u00fcr politische Angelegenheiten, Rosemary DiCarlo, \u00e4u\u00dferte sich vor dem Uno-Sicherheitsrat in New York auch besorgt \u00fcber m\u00f6gliche Minen im Schwarzen Meer, welche \u00bbdie zivile Schifffahrt gef\u00e4hrden\u00ab.<\/p>\n<p>Der Sprecher von Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres, St\u00e9phane Dujarric, \u00e4u\u00dferte sich besorgt \u00fcber die bereits jetzt sp\u00fcrbaren \u00bbnegativen Auswirkungen auf die Weltmarktpreise f\u00fcr Weizen und Mais, worunter alle leiden, insbesondere die gef\u00e4hrdeten Bev\u00f6lkerungsgruppen in den L\u00e4ndern des S\u00fcdens\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbWir verstehen die Sorgen unserer afrikanischen Freunde, das ist verst\u00e4ndlich und wird ber\u00fccksichtigt\u00ab, erkl\u00e4rte der stellvertretende russische Au\u00dfenminister Sergej Vertschinin.<\/p>\n<p>Bei den Angriffen in der vierten Nacht in Folge auf die Schwarzmeer-Stadt Odessa wurden laut dem ukrainischen Regionalgouverneur Oleg Kiper insbesondere Getreidesilos von Kalibr-Marschflugk\u00f6rpern ins Visier genommen. 100 Tonnen Erbsen und 20 Tonnen Gerste seien zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p>Seit dem Auslaufen des Abkommens zum Export ukrainischen Getreides am Montag hatte Russland nach ukrainischen Angaben wiederholt die Hafenst\u00e4dte Odessa und Mykolajiw angegriffen. Russland hatte erkl\u00e4rt, dabei seien milit\u00e4rische Ziele ins Visier genommen worden.<\/p>\n<p>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan \u00e4u\u00dferte sich dennoch zuversichtlich, Kremlchef Wladimir Putin von einer Wiederauflage des Getreideabkommens \u00fcberzeugen zu k\u00f6nnen. Er denke, dass er \u00bbin detaillierten\u00ab Gespr\u00e4chen mit Putin eine Fortf\u00fchrung des Getreideexports erreichen k\u00f6nne, sagte Erdo\u011fan der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge.<\/p>\n<p>Eine Analyse, wie die Chancen f\u00fcr das diplomatische Unterfangen stehen, lesen Sie hier: Kann Erdo\u011fan den Getreidedeal retten?                                       <\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sagte am Freitagabend, er habe mit Erdo\u011fan telefoniert, um \u00bbdie Bem\u00fchungen zur Wiederaufnahme der Exporte im Rahmen des Getreideabkommens zu koordinieren\u00ab.<\/p>\n<h3>Jetzt auch Angriffe auf den Norden der Ukraine<\/h3>\n<p>Das Getreideabkommen war im Juli 2022 unter Vermittlung der Uno und der T\u00fcrkei vereinbart worden. Die \u00dcbereinkunft erm\u00f6glichte es der Ukraine, trotz des Krieges \u00fcber das Schwarze Meer Getreide zu exportieren. Seit Inkrafttreten wurden so fast 33 Millionen Tonnen Getreide aus ukrainischen H\u00e4fen ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Unesco verurteilte die russischen Angriffe auf die Altstadt von Odessa, die zum Weltkulturerbe geh\u00f6rt. Nach ersten Erkenntnissen seien bei den Angriffen in der Nacht zum Donnerstag auch mehrere Museen im historischen Zentrum von Odessa besch\u00e4digt worden, erkl\u00e4rte die Uno-Kulturorganisation in Paris.<\/p>\n<p>Neben Odessa im S\u00fcden griff Russland nach ukrainischen Angaben am Freitag auch den Osten und den Norden der Ukraine an. In der ostukrainischen Region Donezk wurden dabei nach Angaben von Gouverneur Pawlo Kyrylenko ein Paar in der Stadt Kostjantyniwka und ein Geschwisterpaar im Dorf Druschba get\u00f6tet. Bei einem russischen Angriff in der nordukrainischen Region Tschernihiw wurden nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Tschaus ein Mann und eine Frau get\u00f6tet.<\/p>\n<h3>Bulgarien schickt Panzerfahrzeuge<\/h3>\n<p>Die Ukraine setzt bei ihrer Gegenoffensive zur R\u00fcckeroberung russisch besetzter Gebiete nach US-Angaben inzwischen die von Washington gelieferte umstrittene Streumunition ein. Die Streitkr\u00e4fte der Ukraine verwendeten die Munition \u00bbseit etwa einer Woche\u00ab und setzten sie \u00bbangemessen und effektiv\u00ab ein, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby.<\/p>\n<p>Bulgarien beschloss unterdessen gut zwei Wochen nach einem Besuch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten, der Ukraine hundert BTR-Panzerfahrzeuge sowjetischer Bauart zu \u00fcberlassen, die in den Achtzigerjahren angeschafft und nie genutzt worden waren. Das Parlament stimmte am Freitag mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr einen entsprechenden Vorschlag der neuen proeurop\u00e4ischen Regierung. Die zuvor amtierenden \u00dcbergangsregierungen mit historisch engen Beziehungen zu Moskau hatten direkte Milit\u00e4rhilfen f\u00fcr Kiew bisher abgelehnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Aus des Getreideabkommens mit der Ukraine hat Russland nach eigenen Angaben eine Marine\u00fcbung mit scharfer Munition im Schwarzen Meer abgehalten. 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