{"id":21784,"date":"2023-07-17T05:46:44","date_gmt":"2023-07-17T02:46:44","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-17-juli\/"},"modified":"2023-07-17T05:46:44","modified_gmt":"2023-07-17T02:46:44","slug":"news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-17-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-zum-russland-ukraine-krieg-das-geschah-in-der-nacht-zu-montag-17-juli\/","title":{"rendered":"News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Montag (17. Juli)"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was in den vergangenen Stunden geschah<\/strong><\/h3>\n<p class=\"caps\">Auf der Krim-Br\u00fccke ist der Verkehr russischen Angaben zufolge aufgrund einer \u00bbNotfall-Situation\u00ab zum Erliegen gekommen. Dies schreibt der von Russland eingesetzte Gouverneur Sergei Aksjonow in der Messaging-App Telegram. Er sprach von einem Vorfall am 145. Pfeiler der Br\u00fccke.<\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur RBC-Ukraine berichtet, dass auf der Br\u00fccke, die die Halbinsel Krim mit der russischen Region Krasnodar verbindet, zuvor Explosionen zu h\u00f6ren waren. Anwohnern wurde die \u00dcberfahrt verboten. In lokalen Medien war von zivilen Opfern die Rede. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich die Angaben derzeit nicht.<\/p>\n<p>Eine heftige Explosion hatte die Br\u00fccke bereits am 8. Oktober 2022 ersch\u00fcttert. Das Prestigeprojekt von Wladimir Putin wurde dabei stark besch\u00e4digt            . Niemand bekannte sich zu der Attacke. Die Ukraine sah Spuren nach Russland. Russland wiederum beschuldigte die Ukraine. Erst Anfang Juli 2023 bekannte sich die Regierung in Kiew schlie\u00dflich zu der Aktion.<\/p>\n<h3><strong>Das sagt Kiew<\/strong><\/h3>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat 33 Jahre nach der Annahme der Erkl\u00e4rung \u00fcber die Souver\u00e4nit\u00e4t die St\u00e4rke des Landes im Widerstand gegen den russischen Angriffskrieg hervorgehoben. \u00bbUnser Land wird niemals die Souver\u00e4nit\u00e4t aufgeben. Das ist schon jedem in der Welt klar\u00ab, sagte er in seiner t\u00e4glich in Kiew verbreiteten Videobotschaft am Sonntagabend. Gefeiert werde eine freie Ukraine. Selenskyj dankte einmal mehr auch namentlich genannten Soldaten, die f\u00fcr das Land k\u00e4mpften.<\/p>\n<p>Am 16. Juli 1990 hatte das ukrainische Parlament ein Dokument verabschiedet \u00fcber die Eigenst\u00e4ndigkeit des Landes, das damals noch Teil der Sowjetunion war. Dem Dokument von damals zufolge sollte das Land etwa seine eigene Armee und seine eigene Nationalbank haben, aber keine Atomwaffen besitzen sowie blockfrei sein. Selenskyj sagte in seiner abendlichen Ansprache auch, dass die Ukraine unabh\u00e4ngig von Russlands Terror f\u00fcr ihre Freiheit eintreten werde.<\/p>\n<p>1991 erkl\u00e4rte das Land seine Unabh\u00e4ngigkeit, was mit den Zusammenbruch der Sowjetunion zur Folge hatte. Selenskyj sieht die Ukraine als Vorbild und Vorreiterin f\u00fcr Freiheit und Demokratie in Europa. \u00bbDie Ukraine wird echte Freiheit und Sicherheit vor dem russischen Terror in ganz Europa sicherstellen. Die Sicherheit unseres Kontinents beginnt hier mit der Souver\u00e4nit\u00e4t und der St\u00e4rke der Ukraine.\u00ab<\/p>\n<p>Der ukrainische Fechter Denys Boreyko ist bei einem Kampfeinsatz im Zug des russischen Angriffskrieges get\u00f6tet worden. Der 34-J\u00e4hrige ist nach Angaben seines Clubs Liberte Dnipro am 3. Juli gestorben und zehn Tage sp\u00e4ter bestattet worden. Der Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Geraschtschenko, schrieb \u00fcber den gestorbenen \u00bbWeltmeister und Europameister bei den Junioren sowie Meister des Sports von internationalem Niveau\u00ab auf Twitter: \u00bbVon den ersten Tagen der russischen Gro\u00dfinvasion im Februar an unterst\u00fctzte Denys das ukrainische Milit\u00e4r und die Territorialverteidigung von Dnjepr und trat im M\u00e4rz 2022 freiwillig den ukrainischen Streitkr\u00e4ften bei.\u00ab<\/p>\n<p>Der internationalen Fechtverband FIE hatte im M\u00e4rz entschieden, dass russische und belarussischer Fechterinnen und Fechter als neutrale Athleten an internationalen Wettk\u00e4mpfen teilnehmen d\u00fcrfen. Letzte Woche wurde best\u00e4tigt, dass die Ukraine die Einzelwettk\u00e4mpfe bei den Weltmeisterschaften vom 22. bis 25. Juli in Mailand boykottieren wird. An den Mannschaftswettk\u00e4mpfen d\u00fcrfen Russen und Belarussen nicht teilnehmen.<\/p>\n<h3><strong>Humanit\u00e4re Lage<\/strong><\/h3>\n<p>Das von den Vereinten Nationen (Uno) vermittelte Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland ist weiterhin in der Schwebe. Die Vereinbarung, die den sicheren Export ukrainischen Getreides \u00fcber das Schwarze Meer erm\u00f6glicht, ist am Sonntag nicht verl\u00e4ngert worden. \u00bbWir warten auf Moskaus Position, alles ist m\u00f6glich\u00ab, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen aus Uno-Kreisen. Das Abkommen l\u00e4uft am heutigen Montag aus.<\/p>\n<h3><strong>Internationale Reaktionen<\/strong><\/h3>\n<p>Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock setzt auf eine Reform des V\u00f6lkerrechts, damit Urheber eines Angriffskrieges wie der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin zur Rechenschaft gezogen werden. \u00bbNiemand darf im 21. Jahrhundert einen Angriffskrieg f\u00fchren und straflos bleiben\u00ab, forderte die Gr\u00fcnenpolitikerin am Sonntag vor einer Reise nach New York. Dort will sie bei den Vereinten Nationen an einem Festakt zum 25. Jahrestag der Gr\u00fcndung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) teilnehmen. Zudem ist eine Rede im Uno-Sicherheitsrat geplant.<\/p>\n<p>\u00bbIn den Augen der T\u00e4ter ist der IStGH schon jetzt ein scharfes Schwert\u00ab, sagte Baerbock. In den Augen der Opfer sei er die Hoffnung darauf, dass ihr Leid nicht ungestraft bleibe. \u00bbDeshalb schmerzt eine L\u00fccke in der Strafverfolgung besonders\u00ab, so die Ministerin: Bei Verbrechen der Aggression gegen \u00bbdas kostbarste Gut, das wir haben: unseren Frieden\u00ab seien die H\u00fcrden f\u00fcr eine Strafverfolgung noch zu hoch. \u00bbDeshalb wollen wir gemeinsam mit Partnern das V\u00f6lkerrecht weiterentwickeln, so dass es unseren Realit\u00e4ten im 21. Jahrhundert gerecht wird.\u00ab<\/p>\n<p>Baerbock hatte schon im Januar bei einem Besuch am Sitz des Gerichts im niederl\u00e4ndischen Den Haag vorgeschlagen, dessen rechtliche Grundlagen so zu \u00e4ndern, dass auch der Tatbestand des Angriffskrieges uneingeschr\u00e4nkt verfolgt werden kann. So soll es ausreichen, wenn der Opferstaat einer Aggression unter die Jurisdiktion des Gerichtshofes f\u00e4llt. Derzeit kann nur der Uno-Sicherheitsrat den Fall dem Gericht \u00fcbertragen, da weder Russland noch die Ukraine Vertragspartner sind. Als st\u00e4ndiges Mitglied hat Russland im Sicherheitsrat ein Vetorecht.<\/p>\n<p>Vor ihrem Abflug kritisierte Baerbock zudem: \u00bbDie Barbarei des russischen Krieges zeigt sich vor allem in dem Schicksal der vielen tausend Kinder, die aus der Ukraine nach Russland verschleppt wurden.\u00ab Russland nehme ihnen nicht nur die Kindheit, sondern auch Identit\u00e4t und Zukunft. Dass der Gerichtshof dazu Ermittlungen aufgenommen habe, sei ein \u00bbwichtiger Schritt hin zu Gerechtigkeit\u00ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in den vergangenen Stunden geschah Auf der Krim-Br\u00fccke ist der Verkehr russischen Angaben zufolge aufgrund einer \u00bbNotfall-Situation\u00ab zum Erliegen gekommen. Dies schreibt der von Russland eingesetzte Gouverneur Sergei Aksjonow<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":21785,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-21784","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21784","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21784"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21784\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21785"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21784"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21784"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21784"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}